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Armada Games Night Kit Herbst 2017

Gestern fand ein Turnier im bescheidenen Rahmen (vier Spieler) statt. Ich versuchte, kreativ bei der Listenerstellung zu sein, aber mein Trieb, das härtestmögliche aufzustellen führte dann doch zu dem momentan erfolgreichsten Build:

– Imperial II-Class Star Destroyer: Admiral Sloane, Avenger, Boarding Troopers, Reinforced Blast Doors, Spinal Armament, Leading Shots
– 4x Gozanti-class Cruisers, 1x Comms Net
– Squadrons: Dengar, „Howlrunner“, „Mauler“ Mithel, Saber Squadron, Black Squadron, 2 TIE Interceptor Squadrons, 2 Lambda-class Shuttles, TIE Bomber Squadron
– Points: 397/400
– Objectives: Advanced Gunnery, Fire Lanes, Superior Positions

Spiel 1: Markus (Imperium)
Meine Liste ist sehr stark von seiner beeinflusst (bzw. von seinem Finalgegner bei den deutschen Meisterschaften). Er hat bei den Staffeln mehr Qualität dafür weniger Quantität und ein paar Spielereien auf den Schiffen, ansonsten sind wir ident. Er wählt erster Spieler und meine Superior Positions.

Damit kann ich meine Aufstellung zu 100% auf meinen Gegner anpassen und fliege ihn von Halblinks an. Wir sind beide sehr zurückhaltend und erst in der letzten Aktivierung der zweiten Runde kommen die ersten Staffeln ins Spiel: Ich erschieße das gegnerische Saber Squadron.

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Der Staffelkampf hält sich die Waage, ich verlier ein paar und schieße ein paar ab.

In Runde 3 fliegt mich die gegnerische Avenger an, sodass sie in meiner Aktivierung noch auf mittlerer Reichweite ist, ich aber in kurze Reichweite komme, um nächste Runde geentert zuwerden.

Ich lasse meine Staffeln und meine Avenger auf die ISD feuern und hoffe, in der Folgerunde nochmal eine volle Frontalbatterie drauf zu bekommen, was mit Staffelunterstützung ausreichen könnte.

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Der Plan wird mir aber vereitelt, weil der gegnerische ISD den Weg aus meinem Front-Arc findet. Deswegen sattel ich komplett um, weise meine Staffeln an, sich um die gegnerischen Staffeln zu kümmern (was sie dank solider Würfelergebnisse auch tun), bzw. Punkte aus Heckschüssen auf den ISD zu lukrieren. Meine Avenger holt dann die Gozanti mit Slicer Tools vom Himmel. Eine meiner Gozantis überlebt einen Dual-Arc Angriff auf lange Distanz

Sonst passiert in dem Spiel nichts mehr und ich fliege einen 7:4 Sieg nach Hause.

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Spiel 2: Bernhard (Rebellion)
Dodonna, ein Wal, Yavaris, Bright Hope und Tantive, dazu jede Menge Staffeln (acht an der Zahl). Wir spielen Capture the VIP.

Ich fliege mit meinem ISD aggressiv ran und hole mir mittels Shuttle den VIP.

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Ich ziehe meine Staffeln in Zweier-Gruppen aggressiv nach vor und teile ordentlich Schaden aus. Biggs bewirkt, dass sich der Schaden gut aufteilt, sodass ich vorerst mehr Verluste hinnehmen muss. Ich nutze auch meine Counter-Fähigkeit gut aus, sodass ich zwar viel Schaden nehme, aber noch viel mehr austeile und den Staffelvorteil in Runde drei zurückgewinnen kann.

Ebenfalls in Runde drei starte ich in Enter-Reichweite zu Yavaris und one-shotte sie erwartungsgemäß. Mein Gegner hat nicht mehr genug Feuerkraft, und so kann ich mich bedenkenlos inmitten seiner Flotte (auf der Station) parken.

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Danach beharken wir noch ein bisschen unsere Staffeln und ich hole noch Tantive und Bright Hope. Das führt zu einem 9:2.

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Damit konnte ich das kleine aber feine Turnier für mich entscheiden und den folgenden Loot abstauben. Außerdem abgebildet das Team-T-Shirt unserer wiener Armada-Community, das ich gestern das erste Mal tragen durfte.

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ImpieralAssault Storechampion 2017

In gewohnter Größe von vier Teilnehmern fand gestern ein Storechampionship in Imperial Assault statt. Da nur Matieral, das mindestens 2 Wochen auf deutsch erhältlich ist, erlaubt war, kam kein Jabba zum Einsatz. Also führte ich folgendes ins Feld:

– IG-88, Focused on the Kill
– 2x Elite Jawa Scavenger
– HK Assasin Droid, Trusted Ally
– BT-1, Scavanged Weaponry
– C1-10P
– C-3PO
– Devious Scheme
– Command Cards: Deadeye ,Element of Surprise, Fleet Footed, Marksman, Planning, Take Initiative, Blaze of Glory, Negation, Field Tactician
Tough Luck, Wild Attack, Camoflauge, Navigation Upgrade, Utinni!, Triangulate

Runde 1: Anchorhead Bar (Marker kontrollieren)
Mein Gegner spielte eine ähnliche Liste. Seine Jawas waren nicht elite, er hatte 2x Hired Guns (mit Sprenggürtel), Gideon und neben 3PO keine weiteren eingekauften Droiden.

Die erste Runde bestand zu 90% aus Stellungsspiel und Positionierung. Ich erschieße einen Hired Gun und meine letzte Aktivierung war IG88, der einen Jawa zu Staub verwandelt hätte, wäre da nicht der verfluchte Dodge Würfel. Im Gegenzug bekomme ich noch eine dicke breitseite des gegnerischen IG88.

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Das gegnerische Take Initiative negiere ich und BT-1 legt 8 Schaden auf den gegnerischen IG88. Dieser gibt noch einen Schuss ab  und verzieht sich in Deckung. Die restliche Runde geht es ziemlich ab. Mein Gegner erhält 3 Marker, ich nur 2. Chopper und mein IG88 sterben, sein IG auch. Ich töte auch noch einen Jawa, einen HK und einen Hired Gun.

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Letzte Runde. Ich kriege Take Initiative durch (streng genommen stirbt der gegnerische IG88 erst jetzt). BT-1 geht in Position und kann theoretisch Gideon, 3PO und Hired Gun töten. Die letzten beiden sogar sehr wahrscheinlich, doch es fällt nur 3PO.

Einer meiner HKs stirbt und ich hole mit einem Jawa den Hired Gun. Jetzt läuft alles darauf hinaus, ob mein zweiter HK stirbt oder nicht. Nach Gideon und dem letzten HK bleibt ihm ein Lebenspunkt. Nun hängt alles an einem Schuss: Mein Jawa muss den gegnerischen Jawa one-shotten. Ich würfle … und schaffe es!

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Wir zählen nach Szenariowertung Siegespunkte: 39:39. Da ich mehr Schaden verursacht hab, gewinne ich durch den Tie-Breaker. Phuh, was für ein Spiel!

Runde 2: Dianoga töten
Gegenüber steht Imperium mit Agent Blaise, Panzer, Inquisitor, ein Offizier und zweimal Heavy Stormtrooper.

Wir gehen beide voll auf das Dianoga. Mein Gegner schießt zweimal mit dem Panzer drauf und erhlält 5 Siegespunkte. Ich schieße mit BT-1 und zweimal mit IG88 drauf und score in Summe 20 Punkte, als das Tier in Zug 3 stirbt.

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Den Vorsprung kann mein Gegner kaum noch aufholen. In den nächsten zwei Runden fresse ich mich auch noch durch die Heavy Stormtrooper und erschieße letztendlich den Panzer. Ich gebe nur die HKs und 3PO ab, klarer Sieg für mich.

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Runde 3: Anchorhead Bar – Kisten schleppen
Ich sehe Rebellen-Jedis, Elite Trooper, Gideon, Hera und Chopper. Ich positioniere mich in Runde eins, mein Gegner stürmt aggressiv vor. Den gegnerischen Chopper erledige ich noch in Runde 1.

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Runde 2 war relativ unspektakulär. Ich erledige Hera und einen Trooper (der aber zurückkommt) und mache etwas Schaden auf Obi-Wan, ansonsten beschäftigen wir uns mit Kisten.

In Runde 3 schnapp ich mir die Initiative und erledige Obi-Wan. Das ist der Zeitpunkt, wo mein Gegner aufgibt.

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Mit drei Siegen kann ich das Turnier klar für mich entscheiden und den Großteil des Loots abstauben. Vielen Dank an die Orga und meine Gegner. Ich hoffe noch immer, dass wir mal wieder mehr Leute werden.

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Armada Turnier – Finale – Ich kann es noch!

Nach meiner langen Armada-Pause bin ich mit einer lockeren Einstellung in das Event gegangen. Ich hatte lange nicht gespielt, das Meta hat sich verändert und es nahmen viele Leute teil, die viel spielten und demnach viel mehr Spielpraxis mitbrachten als ich. Das persönliche Ziel war, das Halbfinale zu erreichen und dort nach Möglichkeit siegreich auszusteigen.

In die Gruppenphase ging ich mit gutem Gefühl, da keiner der Top-Spieler (soweit sie mir bekannt waren) in meiner Gruppe war und 2 aus 3 aufsteigen würden. Ich gewann beide Spiele und traf im Viertelfinale auf einen weniger erfahrenen Gegner mit nicht ausgereizter Liste. Hier gewann ich mit der Taktik: Keine Angriffsfläche bieten, Punktevorsprung rausholen und nicht mehr abgeben.

Mein persönliches Ziel war damit erreicht und nach Durchsicht der Liste meines nächsten Gegners sah ich geringe Chancen auf mehr. Aber aufgegeben wird maximal ein Brief! Das Halbfinale war ein Thriller. Wir gingen es beide vorsichtig an. Anfangs sah ich mich im Nachsehen, doch durch ein bisschen taktisches Geschick und einer guten Portion Glück gewann ich auch hier. Mein Kampfgeist war geweckt und meine Anfangseinstellung änderte sich auf: Das will ich gewinnen!

Finale: Markus (Imperium)
Er spielt Jerjerrod auf Gozanti, Imperial Star Destroyer, Impetuous (Kallus, Flechette Torpedoes, Ordenance Experts), Demolisher (baugleich zu meiner) und als Staffeln: Dengar, Jendon, Steele, Rudor. Er muss erster Spieler wählen, sonst mach ich ihn mit letzte/erste Aktivierung auf, mag aber auch keine meiner Missionen (er wählt Superior Positions). Das Matchup sieht sehr gut für mich aus, ich darf mir aber keinen Schnitzer leisten.

Mein Gegner überrascht mich gleich mal mit seiner Aufstellung ganz links. Damit hatte ich nicht gerechnet, so verweigert er mir seine Rücken für Siegespunkte. Da muss ich mir was einfallen lassen. Ich stelle wieder den obligatorischen Bait-Arquitens zur Linken. Der Soll verhindern, dass seine ganze Flotte auf mich einlenkt und mir frontal entgegenkommt. Das wäre worst case Szenario. Der Rest der Flotte steht zentral.

Die erste Runde verläuft sehr zaghaft. Ich könnte zwar schon mit Staffeln auf die Demolisher schießen, entscheide mich aber dagegen. Er könnt mir meiner Staffeln mit seinen binden und mich dann mit der Impetuous aus dem Spiel nehmen.

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In Runde 2 lasse ich ISD und gegnerischen Demolisher zu meinem linken Arquitens auffahren und kann den ersten Schuss abgeben, ohne selbst beschossen zu werden. Weiters beginne ich, mit Staffeln auf die Impetuous loszugehen und werde im Gegenzug gebunden. Meinen Demolisher lenkt stark ein und soll im nächsten Zug die Impetuous rausnehmen.

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Hier hatte ich die Geschwindigkeit der Impetuous unterschätzt. Sie fährt direkt ins Gemenge, um mir zu entkommen (Netterweise vergisst er, die Flechette Torpedos abzufeuern). Ebenfalls setzt der gegnerische Demolisher meiner linken Arquitens zu (inkl. einem Rückenschuss). Geschickt nutzt mein Gegner Jerjerrod, um mit dem ISD meinen Fluchtweg zu blockieren. Ich komme knapp nicht um das Großschiff herum. Schade, aber die Arquitens war ohnehin abgeschrieben …

Meine Staffeln müssen sich jetzt zwangsweise um die gegnerischen Staffeln kümmern und machen das sehr brav. meine Demolisher finished eine und kann dann noch einen Rückenschuss auf die gegnerische Demolisher absetzen.

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In dem Moment erst bemerke ich, dass gerade ALLE meine Staffeln in Impetuous Reichweite sind (Kallus, Flechette Torpedoes, Ordenance Experts). Das würde eine Komplette Staffelphase von mir zerstören. Auf der anderen Seite ist meine stark angeschlagene Bait-Arquitens. Würde sie nicht in der ersten Aktivierung sterben, würde sie eventuell sogar entkommen und im Rücken des ISD landen.

Zu meiner Großen Erleichterung entschließt mein Gegner, die Arquitens zu vernichten (inkl. einem Rückenschuss). Das war der erste Verlust eines Schiffes am ganzen Turnier … Keine Zeit zu Trauern! Meine Demolisher steht super da, um die Impetuous mit einem Rückenschuss zu vernichten. Anschließend stehe ich vor der schwierigen Entscheidung: nach links abbiegen und die gegnerische Demolosher zu jagen (mit ISD im Rücken) oder auf Nummer Sicher gehen und dem ISD mit Rückenschüssen quälen. Nach reichlicher Überlegung entscheide ich mich für zweiteres.

In dieser Runde schaffe ich es auch, meine Staffeln von den gegnerischen zu befreien. Der überlebende gegnerische Maarek Steele macht den Fehler, im Asteroiden zu parken. Das befreite meine Decimatoren, was mir einen weiteren Rückenschuss auf die Demolisher erlaubt.

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In Runde 5 versucht der gegnerische Demolisher meine Gozanti zu jagen, scheiterte aber an seinen Würfeln und meinen Tokens. Da helfen die zwei Rammmanöver auch nicht. Steele kann aber noch einen erfolgreichen Rückenschuss für einen Token abgeben. Da nun nichts mehr da war, meine Staffeln zu stoppen, holte ich noch einige Rückenschüsse ab. Dann ging uns die Zeit aus, wobei eine weitere Runde am Ergebnis auch nichts mehr geändert hätte.

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Ich gewinne mit 216:95 Punkten, wie immer hauptsächlich durch das Szenario. Es war ein spannendes Spiel, das mein Gegner bergauf bestreiten musste. Ich gab mir aber keine Blöße und so entstand das Ergebnis, das wohl auch die Wettbüros prophezeit hätten.

Vielen Dank an Markus für die Organisation und den persönlich zur Verfügung gestellten Loot. Es hat mir großen Spaß gemacht und ich bin gerne wieder bei so einem Event dabei!

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Imperial Assault – Austrian Champion

Gestern fanden die Regionals von Imperial Assault in Wien statt. Die Teilnehmerzahl war mit vier sehr überschaubar und die üblichen verdächtigen Turniergrößen waren nicht vertreten. Wir machten uns trotzdem ein nettes Turnierchen, das für mich formell zum Meistertitel in Österreich und einem Freilos bei der nächstgrößeren Turnierreihe führte.

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Meine Liste (mit der ich bei einem Spaß-Turnier vor 2 Wochen 2/3 Spielen verloren hatte):
Boba Fett, Bossk, Bantha Rider + Last Resort, Temporary Alliance: Gideon Argus, C-3PO, Devious Scheme, Beast Tamer, Unshakable.

Spiel 1 auf Leias Map (Droiden einsammeln): Mein Gegner spielte mehrere Rebellentrooper, Echo Base Trooper, Medicdroid, Gideon und Fenn. Ich nahm mit Boba gleich mal einen Droiden auf, zwei gingen an seine Trooper. Ich schnitt den Weg mit dem Banta ab und kann glücklich gewaltig Schaden anrichten (Crush, mehrfach 3er bei Stampfen und beim Sprengen gewürfelt). So nehm ich die Echo Base Trooper, den Medic und Gideon sehr schnell raus ehe das Bantha stirbt. Fokusierte Boba und Bossk (+ gepushte Granate) nehmen nochmal Trooper und kurz drauf Fenn raus. Mein Gegner versucht noch über den langen Weg Droiden zum Terminal zu bringen, kann aber abseits von C3PO nicht mehr punkten ehe ich die 40er Marke erreiche.

Spiel 2 auf Leias Map (Droiden kontrollieren): 2x HKs, 2 Offiziere und 2x Stormtrooper. Ich verzögere so lange wie möglich und schiebe dann das Bantha vor. Leider würfle ich schlecht, sodass nur ein Trooper stirbt. Durch die große Base kann ich mehr Droiden abstauben. Initiative wird gestohlen und das Bantha sieht schon sehr mitgenommen aus. Also aktivieren und voll rein. Leider würfel ich schlecht beim Stampfen und beim Explodieren, sodass zwar viele Figuren angeschlagen aber wenige tot sind. Bossk und Boba nehmen noch einzelne Ziele raus, wodurch ich nach Punkten vorne bleibe. Fokus Fire auf Bossk lässt ihn kaum am Leben, aber glücklicherweise versperren dadurch zwei Stormtrooper die Schussbahn für alle anderen. Ich erschieße wieder ein Ziel mit Boba und warte ab, ehe Bossk mittels Granate und Schuss wieder zwei Trooper rausnimmt. Langsam nehme ich auch ernsten Schaden, kann aber jede Runde 2-3 Figuren rausnehmen, sodass ich letztendlich auch wieder die 40er Marke erreiche.

Spiel 3 auf Blaises Map (Kameras installieren): Viele Snow- und Stormtrooper, ein Offizier, eine Drohne und Kayne Somos. Ich verzögere und stelle mich dann mit dem Bantha voll auf die Troopergruppe, crushe einen und Jundland Terrore noch drauf rum. In Runde 2 stirbt dann das Bantha, nimmt aber in Summe 4-5 Trooper und die Drohne mit. Kayne wird von Boba doppelgehittet und stirbt auch. Die Snowtrooper wehren sich noch kurz, aber das Spiel ist dann bald vorbei.

Armada – Regionalmeisterschaft 2016

Gestern fanden die Armada Regionalmeisterschaften für Österreich statt. Ich war noch gut einespielt vom Storechampionship und für die erste Runde mit einem Freilos ausgestattet. Meine Flotte hab ich etwas getweaked, weil ich spontan Zugriff auf mehr YT-2400 bekam:

– 3x Assault Frigate Mark II B (1x Admiral Ackbar, Lando Calrissian, Electronic Countermeasures; 1x XI7 Turbolasers; 1x nackt)
– Dash Rendar Outrider
– 6x YT-2400
– Objectives – Advanced Gunnery – Fire Lanes – Superior Positions

Runde 1: Bye – 8:2

Runde 2: Simon (Rebellion, Advanced Gunnery)
Eine gepimpte MC80 mit Ackbar, zwei Korvetten, eine Nebulon-B und 5 A-Wings (incl. Tycho). Ich lasse ihn aus meinen Szenarien auswählen und werde nicht großartig überrascht: Advanced Gunnery auf der MC80.

Ich fliege weit über links und versuche seine MC80 von hinten zu holen. Er wählt indessen Flucht und hält auch seine schnellen Schiffe aus meiner Reichweite. In Runde 2 sind alle A-Wings und eine YT-2400 tot.

2016-05-01_ArmadaRegionalWien_001 2016-05-01_ArmadaRegionalWien_002 2016-05-01_ArmadaRegionalWien_003Ich versuche mit meinen YTs noch etwas Korvetten zu jagen, wobei das sehr zäh verläuft, da alle meine Fighter schon angeschlagen sind und ich verhindern will, dass sie zu viel Abwehrfeuer kassieren.

Mein Gegner beschließt, mit den schnellen Schiffen mir in den Rücken zu fliegen. Durch enge Manöver meiner Wale kommt er aber nicht so weit und ich kann doch noch ein paar Breitseiten abfeuern. Gemeinsam mit dem YT-Beschuss bekomme ich noch beide Korvetten und die Nebulon-B. Das reicht für ein 8:2.

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Runde 3: Sam (Rebellion, Advanced Gunnery)
Mein Gegner spielt eine ähnliche Liste wie ich im Storechampionship. Korvette mit Ackbar, 3 Wale (mehrfach Countermeasures, Gunnery Team und Xl7 Lasers), dazu 4 A-Wings. Ich wähle wieder Spieler 2 und es wird wieder Advanced Gunnery. Ich bin durch die Staffeln leicht im Vorteil. Aber für den Turniersieg muss ein hoher Sieg her, weil Markus (der ewige Zweite) uns mit einem Punkt Rückstand auf den Fersen ist und ein besseres Matchup hat.

Mein Gegner stellt seine Wale ungewöhlich aggressiv auf und stellt sie auf Geschwindigkeit 3. Demensprechend aggressiv fliegt er auch auf mich zu … mit der Front voran. Ich hingegen hab mich bei der Aufstellung schon vertan und rage mit meinem Flattschiff knapp in den Asteroiden hinein. Ansonsten gekomme ich bereits in Runde 1 drei der A-Wings.

2016-05-01_ArmadaRegionalWien_008Für Runde 2 ist das Missionsschiff meines Gegners perfekt geparkt. Ich kann zuerst mit meinem Flaggschiff in seine Front schießen. Er lenkt alles auf die von mir aus rechte Seite. Ich kann im Front-Arc verweilen, fresse aber einen weiteren Schaden durch den Asteroiden.

Mein Missionsschiff kann dann auch knapp aber doch in die entschildete Flanke des Wals schießen. Er überlebt mit einem Hüllenpunkt, hat aber seinen Umlenk-Token verbrannt und ich kann noch mit 2 YTs hinfliegen, um ihm den Garaus zu machen (eine reicht).

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Wir haben noch eine Schussphase in Runde 3, bevor die Wale sich trennen und aufgrund ihrer Trägheit nicht mehr aufeinandertreffen können. Im Jägerfeuer geht noch eine YT-2400 drauf. Die restlichen starten die Verfolgungsjagd auf Ackbar in seiner Korvette, sind aber zu langsam und so endet das Spiel mit einem klaren 8:2.

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Da wir so schnell fertig waren (die letzten beiden Runden nicht mehr ausgespielt), konnte ich noch über eine Stunde am Nebentisch zittern, ob Markus eh kein 10:0 schafft. Die gegnerische MC80 überlebt und ich gewinne das Turnier.

2016-05-01_ArmadaRegionalWien_013Unter den Preisen ist auch ein Freilos für die erste Runde der deutschen Meisterschaften. Leider werd ich dieses nicht einlösen können, da ich an dem Wochenende schon verplant bin.

Admiral SailorMeni schlägt wieder zu

Ich habe heute an meinem ersten Star Wars Armada Turnier teilgenommen. Mit meinen extra neu angeschafften Figuren bastelte ich foldende Liste:

Assault Frigate Mark II B: Garm Bel Ibls, Gunnery Team, Enhanced Armamant
Assault Frigate Mark II B: Sensor Team, Enhanced Armament, Paragon
CR90a Corellian Corvette: Leia Organa, Tantive IV
4x A-Wing Squadron

Spiel 1: Rebellion
Mein Gegner hatte dieselben Schiffe, allerdings anders ausgerüstet. Ich erhalte die Initiative und entscheide mich für die Mission Intel  Sweep. Mein Plan ist es, sein Objective Schiff abzufangen (die Corvette, die dank Flagschiff mehr wert ist als meines). Ich sammle mit Leia inzwischen „meine“ Tokens und im Idealfall gewinne ich über das Szenario auch wenn ich Leia dabei verliere.

Ich erkenne bei der Aufstellung (meinen A-Wing Verzögerern sei Dank), dass er seine Frigatten trennt. Ich steige also mit Bel Iblis aufs Gas und ballere auf seine Korvette. Leia holt in der Zwischenzeit 2 Tokens und rammt die gegnerische Corvette um. Nun bangt sie ihrerseits ums Überleben und schafft das mit viel Glück auch (während die Wale sich gegenseitig umschiffen und nicht viel tun). Sonst hole ich hole einmal A-Wings und verliere selber zwei Staffeln. In Summe wird es ein 8:2.

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Spiel 2: Rebellion
3 Assault Frigatten. Die Liste ist härter als meine, allerdings können hier die Fighter trumpfen, da mein Gegner nichts gegen sie tun kann. Ich bekomme die Initiative geschenkt und entscheide mich für Minefields.

Ich habe im Augenwinkel während des ersten Spiels gesehen, dass er die Wale in der Konga spielt. Das wollte ich mir zunutze machen. Dank Leia und A-Wings weiß ich wieder wie er steht, bevor ich meine Schiffe aufstelle. Mein kühner Plan: ich gebe mit den Frigatten links Gas und schau, dass jeweils beide Schiffe Angriffe auf sein erstes Schiff bündeln können, während die gegnerischen Schiffe einzeln antanzen.

Ich mach in Runde 2 einen schweren Spielfehler: Ich fahre mit der Paragon in eine Mine (wäre ganz leicht vermeidbar gewesen) und kassiere einen Crit, der mich jedes Mal weiter beschädigt, wenn ich meine Kommandoräder verwenden will. Trotzdem MUSS ich meine Squadrons aktivieren, schlucke den Schaden (die dritte Karte vor Feindkontakt …) und meine Squadrons fetzen rein. Kurz drauf stirbt die erste gegnerische Fregatte.

Wir Umschiffen uns dann noch ein bisschen, aber dank massiver Reparatur-Befehle (und teilweise sehr miesen Würfen meines Gegners) passiert sonst nichts mehr. Wieder ein 8:0. Ich bin zufrieden!

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Spiel 3: Imperium
Zwei Victories und eine Gladiator mit vielen Hüllenpunkten Dank Motti plus zwei weniger erwähnenswerte TIE-Fighter. Mein Gegner will die Initiative und wählt Advanced Gunnery. Die Paragon sagt danke!

Ich denke: die Victories sind eh so langsam; zuerst die Gladiator abknallen und mich dann um die dicken Schiffe kümmern. Ich spiel auch etwas ungeschickt, stelle mich so, dass ein Asteroid im Weg ist, Motti gerade so auf mich schießen kann (ich aber auch auf ihn, das tut ihm dank Paragon noch viel mehr weh!) und die nervige Gladiator sich in meinem schwachen Frontbereich verstecken kann.

Nach Runde zwei sieht es dann so aus:

2015-10-17_ArmadaTurnier_012 2015-10-17_ArmadaTurnier_013Die quasi neue Paragon muss eine Schussphase gegen Motti überleben. Das tut sie erwartungsgemäß auch (dank Szenario-Doppel-Front-Schuss frisst aber Bel Iblis noch gewaltig Schaden). Die Paragon legt an und Motti geht erwartungsgemäß nach Hause. Selbst wenn die Paragon stirbt, hätte ich damit zumindest schon gewonnen.

Jetzt kommt aber erst Mal die Gladiator dran. Sie fetzt zuerst auf die Paragon und setzt anschließend Bel Iblis gewaltig zu (zweiter Schuss nach Bewegung). Ich schieße zurück und kann ihr glücklicherweise per Crit die Concussion Missiles zerstören. Phuh! Dann schießen noch die A-Wings und der Gladator bleiben zwei Hüllenpunkte. Corvette und Victory plänkeln ein bisschen.

In Runde 4 darf die Gladiator noch einmal schießen. Ohne die Concussion Missiles kann sie aber kein Schiff mehr zerstören (beide ohne Schilde und auf 2 Hüllenpunkte, wenn ich mich recht erinnere) und stirbt im Rückschuss.

Die restlichen zwei Runden verbringe ich mit Davonfliegen und Heilen. Die TIEs kann ich mir noch holen und gebe dabei zwei A-Wing Staffeln ab. Mit fast 300 Punkten Differenz wird das ein klares 10:0.

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Diese Punkte reichen mir, um den Sieger im Finalspiel (Plan 1&2 zum Start der 3. Runde) zu überholen, den Turniersieg zu erlangen und die coolen Turnierpreise abzustabuen. Vielen Dank für das nette Turnier und drei gute Spiele!

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Warhammer-Statistik 2012

Letztes Jahr noch als Tabletopstatistik geführt, präsentiere ich heuer eine reine Warhammer-Fantasy Statistik, da ich abgesehen von der ausklingenen BloodBowl-Liga nur dieses System gespielt habe.

Spielestatistik:
Ich habe 119 Spiele absolviert (da sind auch Doppelspiele inkludiert). Davon konnte ich 59 (49,6%) für mich entscheiden. 51 (42,9%) hab ich verloren und 9 (7,6%) gingen unentschieden aus. Am fleißigsten waren meine VampirInnen (61 Spiele, 31 Siege, 25 Niederlagen, 5 Unentschieden), gleichauf dahinter ChaoskriegerInnen und Skaven (je 23 Spiele, 12 Siege, 10 Niederlagen und 1 Unentschieden). Die beste Ausbeute hatte ich erstaunlicherweise mit WaldelfInnen (4 Siege und ein Unentschieden). Unter sonstige (6 Niederlagen und ein Unentschieden) fällt der Rest, der sich hauptsächlich aus einem Khemri-Experiment zusammensetzt.

Turnierstatistik:
2012 war ein erfolgreiches Turnierjahr. Ich startete mit einem soliden 16. Platz (von 46) punktegleich mit Platz 10 beim Salzburger Neujahrsempfang (Teil 1, Teil 2). Im Februar erreichte ich den 2. Platz in Oberösterreich. Nächster Höhepunkt war der zweite Platz beim Gilead Team Turnier. Das Fluffturnier in Wiener Neustadt brachte mir dann schließlich meinen ersten Turniersieg. Ebenfalls gewonnen habe ich mit meinem Partner das Charity in Katzelsdorf. Nachdem ich auch souverän die Steirischen Meisterschaften für mich entscheiden konnte, übernahm ich kurzzeitig die Führung in der Österreichischen Turnierwertung. Diese verlor ich leider schon kurz danach wieder an mehrere unglückliche Panik- und Wegrenntests im Österreichischen Doppel-Turnier. Alles in allem kann ich mich nicht beschweren und freue mich auf ein hoffentlich weiter erfolgreiches Warhammer-Jahr.

Armeen:
Ich startete das Jahr mit einer einzigen turnierfertigen Armee: VampirfürstInnen. Diese erhielten gleich im Jänner ein neues Armeebuch mit vielen neuen Einheiten, die danach den großteil meiner Malzeit in Anspruch nahmen. Zum Studienabschluss belohnte ich mich mit einer Skavenarmee aus zweiter Hand. Im Eiltempo bemalte ich gefühlte 20.000 Ratten in einem dankbaren Tunnelschema. Wenig später erfüllte ich mir einen weiteren langjährigen Traum, als ich eine ausgezeichnet bemalte WaldelfInnenarmee zum Spottpreis erstand. Beflügelt von den Gerüchten eines neuen Armeebuchs und einem White Dwarf ChaoskriegerInnen-Update packte mich die Malwut, womit ich nun ein viertes turnierfähiges Volk besitze, mit dem ich endlich auch ordentlich Bemalpunkte abstauben sollte.

Fazit:
Ich habe alle meine Warhammer-Ziele erreicht und sogar weit übertroffen. Dieses Jahr wird voraussichtlich im Zeichen des Chaos stehen und ich bin gespannt, ob ich meine Erfolge auch mit diesem Volk beibehalten kann.