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Star Wars Armada: Hoth Trophy 2018 Runde 4 – Zwischenfinale

Weiter geht’s in unserer Armada Winter Liga. Nach drei Erfolgen fand gestern das kleine „Zwischenfinale“ statt. Kevin und ich führten die Tabelle mit je drei Siegen und 25 Punkten an, wobei Kevin durch Softpoints leicht vorne lag. An der Stelle der Liga war es erlaubt, leichte Veränderungen in den Listen vorzunehmen, worauf wir beide verzichteten.

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Adar Tallon, Boosted Comms
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
Squadrons: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net
Points: 398/400

Gegenüber standen zwei ISDs. Einer auf Fernkampf, der zweimal mit 6 roten Würfeln (+2 blaue in mittlerer Reichweite) in die Front feuern durfte – wobei er einen davon auf Doppelschaden drehen konnte. Als Sahnehäubchen durfte ich Dank Avenger Titel keine erschöpften Verteidigungsmarker ausgeben. Der zweite ISD war auf Nahkampf getrimmt mit drei extra Hitpoints, Assault Proton Torpedoes und schwarze Würfeln rerollen. Dazu eine Demolisher, ebenfalls mit APT und rerolls, abgerundet mit einmal Gozantis und komplett ohne Staffeln. Wir beide hatten Strategic Advisor für ausgeglichene Aktivierungen.

Wieder einmal durfte ich mit 398 Punkten den Startspieler geben, was ich aufgrund des kurze Reichweiten Impacts auch sehr gerne machte. Gespielt wurde Minefields, in der Hoffnung, dass ich meinem Gegner die Minen mit meinen Strategic Staffeln vor die Nase lege könnte.

Ganz so leicht machte es mir Kevin dann doch nicht, indem er die Minen auf beide Flanken aufteilte und sich zentral aufstellte. Meine GR-75 waren auch zentral und ermöglichten das Aufstellen meiner Staffeln, für die Schiffe wählte ich dann die linke Flanke – weit weg von der Demolisher.

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Kevin gab voll Schub und flog mit dem Close-Range ISD auf Abfangkurs zu meiner Yavaris. Bereits in Runde 1 konnte mein erster Y-Wing doppelt darauf schießen und in Runde zwei schoss beinahe jede meiner Staffeln zumindest einmal drauf. Dazu gab es eine Mine. Der ISD blutete gewaltig, blieb aber dank Blast Doors stark im Rennen und setzte meiner Yavaris gut zu. Die MC80 bleibt etwas auf Abstand hinten nach.

Die GR-75 sehen ein, dass ein Abdrehen nach links nicht funktioniert und so flieg ich frontal auf den Gegner zu. Torryn Far schafft es nicht (böse Avenger!), Adar Tallon bricht hingegen tatsächlich durch (kein Accuracy auf 4 blauen + 1 roten Würfel in der ISD Flanke) und macht im Rest des Spiels nichts mehr.

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Ich merke hier, dass ich ein bisschen schlampig und unkonzentriert spiele. Die Staffeln setze ich ineffizient ein, da ich sie mehrfach knapp außerhalb meiner Befehlsreichweite platziere. Da die ISDs aber ohnehin auf Abfangkurs fliegen, können die Staffeln trotzdem fast immer schießen und ordentlich Schaden anrichten.

In Runde 3 lege ich ein Ausweichmanöver mit meiner Yavaris hin. Leider war ich mit den Befehlen zu vorsichtig, sodass ich den Nav-Befehl zog obwohl der ohnehin vorhandene Token gereicht hätte und ich 4 Staffelschüsse besser gebrauchen hätte können. Ich krieg aber einen Doppel-Arc auf den ISD, kann mich in der Seite platzieren und überlebe die Runde.

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Der vordere ISD überlebte die Runde mit 3 Hüllenpunkten. Nun musste ich mich entscheiden, ob ich meine Yavaris rette und bei schlechten Treffern einen Doppelarc des ISD auf meine MC-80 riskiere oder die MC-80 erst aktiviere, den ISD fix abballere aber dafür die Yavaris opfere. Da die Yavaris dank unglücklichem kritischen Schaden keinen Staffelbefehl mehr hatte und ich keinesfalls den Doppelarc riskieren wollte, entschied ich mich für das Opfer. Der ISD stirbt und kurz danach die Yavaris.

Die Avenger durfte noch ein zweites Mal schießen und an der Stelle bekomme ich mit meiner MC-80 die Durchschlagskraft auf lange Reichweite zu spüren. 7 Würfel mit Reroute Cuircuits übersetzen sich in 10 Schaden die ich halbierte und verteilte. Die Demolisher näherte sich auch langsam und nagte mit den 2 roten Würfeln an mir. Kleinvieh macht auch Mist.

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In Runde 5 steht der ISD auf Tuchfühlung. Ich gebe die volle Breitseite ab und befehlige die Staffeln. Da der Sternzerstörer sehr berechenbar fliegt, können alle meine Staffeln drauf halten, was ihm sehr zusetzte.

Im Gegenzug kassiere ich wieder 10 (halbierte und verteilte) Schaden vom ISD und Nadelstiche vom Demolisher und ich nehme die ersten Hüllenschäden.

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Wir sind in der letzten und entscheidenden Runde. Ich muss beide Schiffe mit meiner ersten Aktivierung vernichten sonst wird das eine Zitterpartie. Der ISD hat noch zwei Hüllenschaden und der Demolisher ist nach zwei Heckschüssen und einer Mine auch schon angekratzt.

Ich aktiviere also die MC-80. Bereits der erste Bomber bringt die zwei nötigen Schaden auf den ISD. Damit kann ich noch drei Staffeln und Doppel-Arc auf den Demolisher legen, was sich locker ausgeht und die gegnerische Flotte vernichtet. Ich kann nach einem spannenden Spiel durchatmen und bringe ein 9:2 heim, das mich an die Spitze der Tabelle führt.

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Fazit: Kein leichtes Matchup. Gegen 2 ISDs plus Demolisher besteht immer die Gefahr, meine beiden Schiffe und damit automatisch die gesamte Flotte zu verlieren. Wenn der Gegner aggressiv ist, geht das nur, wenn ich verhindern kann, dass alle Schiffe gleichzeitig einschlagen. Dank der vielen Staffeln hab ich klar den Aufstellungsvorteil und als erster Spieler kann ich sogar Minefields wählen, das ich zu meinen Gunsten einsetzen kann. Das ging diesmal recht gut auf.

Aus den Erfahrungen dieses Spiels wird Kevin sicher lernen und ich schätze, das nächste Mal dann im „Cut“ wird noch schwerer werden. Auch bei mir ist aber noch Luft nach oben, ein paar Staffel-Platzierungsfehler und ein falscher Befehl auf der Yavaris kosteten mich wertvolle Salven auf die ISDs. Ich bin gespannt.

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Star Wars Armada: Hoth Trophy 2018 Round 1-3

Traditionell startet im Herbst die Wiener Hoth Trophy für Armada. Mit 16 Leuten sind wir wieder sehr gut gefüllt.

Meine Liste diesmal (wie immer kreativ vom Sieger des letzten großen Turniers abgeschaut):

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Adar Tallon, Boosted Comms
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
Squadrons: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net
Points: 398/400

Runde 1: Christian (Imperium)
Gegenüber stehen ein ISD mit Thrawn, Demolisher mit Erschütterungsraketen, eine Raider und dazu ein Haufen Staffeln. Ich bin recht überrascht, dass ich mit 398 Punkten die Wahl erhalte und entscheide mich für erster Spieler und wähle Station Assault.

Die Imperialen stellen sich logischerweise auf Verteidigung ein. Ich stelle meine MC80 relativ zentral auf Kurs Richtung Stationen auf. Die Yavaris kommt von weit rechts und soll den ISD beschäftigen und ihre Geschwindigkeit nutzen, um durchzubrechen. In Runde 1 gibt es noch keine Action bei den Schiffen, die Staffeln beginnen aber, sich zu beharken.

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Das Ablenkungsmanöver mit der Yavaris funktioniert. Der ISD dreht sich darauf aus. Mit letzter/erster Aktivierung kann ich dann wie gewünscht durchschlüpfen und beginnen, auf die Station zu feuern. Ich verschwendete keinen Schuss auf den ISD, da es ohnehin illusorisch war, dass ich ihn komplett vernichte.

Die Gladiator fliegt meine MC80 direkt an, in der Hoffnung etwas Schaden anzurichten. Ein Schuss recht aber nicht und dann kann ich mich mit Doppelarc Schüssen des lästigen Schiffes entledigen.

Auch den Staffelkampf kann ich nach und nach für mich entscheiden. Die Raider kann durchbrechen, macht aber dann den Fehler, sich zu nah meiner MC80 zu nähern und wird schlussendlich auch rausgenommen.

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In den letzten Runden passiert nicht mehr viel. Ich hole mir die Stationen und gewinne das Auftaktspiel mit 9:2.

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Runde 2: Markus (Rebellion)
Gleich in Runde 2 trete ich gegen Markus an, der mir in der Vergangenheit immer wieder großes Kopfzerbrechen ob seiner grauslichen Listen und solider Spielweise bereitete. Er bietet tief, sichert sich den ersten Spieler und wählt Precision Strike. Es ist klar, dass ich die Hammerhead mit Raddus nie zu Gesicht bekommen werde. Ebenfalls sehe ich keine Chance, die 2 Engine-Techs Korvetten zu bekommen. Die zwei GR-75 garantieren, dass die bis an die Zähne bewaffnete MC80 Battle Cruiser nach meiner letzten Aktivierung genau dort landet, wo sie in der nächsten Runde am meisten Schaden anrichten kann. Meine stärkste Waffe: der Staffelvorteil durch fehlende Staffeln auf der gegnerischen Seite.

Meine Top-Priorität war mit allen Mitteln zu verhindern, dass meine beiden Großschiffe vernichtet und ich damit getabled werde. Alse kauere ich mich ins rechte Eck, um die Flanke zu verweigern und die Yavaris zu decken. Mit den Staffeln deckte ich so viel Fläche wie möglich ab, um den Drop zu erschweren.

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Ich war erleichtert, als die MC80 tatsächlich schon in Runde 2 auftauchte und das nicht direkt vor meiner Nase sondern mit etwas Abstand, sodass ich mich darauf einstellen konnte. Hier machte ich den Fehler, dass ich mit meinen linken GR-75 nicht sofort auf Tuchfühlung hinstellte, um den Ansturm der MC80 abzuwehren -bzw. meinen Gegner zumindest dazu zu zwingen, auf die GR-75 zu feuern, statt bereits an meiner MC80 zu nagen.

Aber auch Markus machte hier vermutlich eine Fehlentscheidung, als er mit der MC80 an meiner linken Seite vorbeiflog, statt mich direkt anzusteuern. Beide MC80 kassierten gewaltigen Schaden. Und glücklicherweise überlebte meine den Doppelarc Schuss in Runde 3 und die gegnerische MC80 konnte extrem knapp nicht entfliehen, weil eine eigene Corvette im Weg stand.

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Damit konnte ich die gegnerische MC80 rechtzeitig ausschalten ehe die Korvetten auch meine eliminierten. Wir vernichteten uns noch gegenseitig einmal GR-75, mehr schafften wir beide nicht. Dank etwas teureren Abschüssen und mehr Szenariopunkten rette ich ein 7:4 über die Angstrunde. Ich kann mich nicht beschweren!

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Runde 3: Simon II (Rebellion)
Dodonna auf  mit MC75 mit eingepackter Hammerhead, beide stark bewaffnet. Dazu eine Pelta mit Fighter-Beschleunigung und zweimal GR-75, abgerundet mit 8 Staffeln aus generischen A-Wings, B-Wings und Y-Wings. Wieder bekomme ich den Pick und entscheide mich für ersten Spieler und Fighter Ambush.

Ich stellte alle Obstacles in meiner Nähe auf, in der Hoffnung, die gegnerischen Fighter anlocken zu können. Darauf stieg mein Gegner leider nicht ein und hielt einen vernünftigen Respektabstand. In Runde 1 näherten wir uns etwas an und Corran Horn durfte seine ersten Schüsse abfeuern.

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In Runde 2 kommen die Staffeln aggressiv auf mich zu. Corran Horn geht down (obwohl er sich in der Station versteckt), im Gegenzug kann ich 5 Staffeln erledigen. Ein guter Abtausch.

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In Runde 3 geht es langsam ans Eingemachte. Luke macht seiner Herkunft alle Ehre und beginnt (Siegespunkte) zu farmen – bis zum Ende des Spiels sind es glaub ich 6 allein von ihm. Damit bringt er die Pelta ziemlich schnell in Bedrängnis und letztendlich auch zum Fall.

Da ich meine MC80 retten muss/will, quetsche ich sie vorne in Sicherheit, was mir aber leider die Yavaris einsperrt. Dank schlechtem Befehlsmanagement befehligt sie keine Staffeln mehr und kann nur noch einmal feuern ehe sie abkratzt. Und das dank Reroll mit einem Single-Shot, was noch einen Schuss auf meine GR-75 ermöglicht. Einer der beiden blauen Würfel landet auf Accuracy und so gehen auch die nach Hause.

Im Gegenzug bekomme ich auch ein Accuracy auf einmal GR-75 und nehme sie raus. Die Hammerhead, die in Runde 4 im Rückem meiner MC80 auftauchte erwischte ich auf gar keinem Bild, da sie bereits kurz nach ihrem Erscheinen tot war, ohne etwas zum Spiel beizutragen.

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In Runde 5 war klar, dass keine großen Abschüsse mehr passieren. Ich farmte noch ein bisschen mit meinen Fightern und wir trennen uns mit einem 9:2.

Damit bin ich nach 3 Runden mit 25 Punkten auf Platz 2 der Tabelle (Punktegleich mit dem Ersten). Dann darf ich zum ersten Mal gegen drei ISDs ran. Nicht unbedingt mein Lieblingsmatchup, aber die Staffeln werdens schon richten!

2018-09-15 – „kleines“ Armada Turnier

Gestern fand ein unscheinbares auf klein ausgelegtes Turnier statt, das vollkommen unerwartet und trotz geringem Preissupport 13 Leute anlockte und somit das größte Österreichische Armada Turnier seit Bestehen des Systems wurde.

Ich war wie immer top vorbereitet, kopierte schamlos die Siegerliste der vergangenen deutschen Meisterschaft und absolvierte im Vorfeld null Testspiele.

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
GR-75 Medium Transports, Adar Tallon, Boosted Comms
Staffeln: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net

Runde 1: Bernhard – Rebellion
Er stellte 400 Punkte gradaus in Pelta, Yavaris, 2x Hammerhead (1x mit Riekaan) und 2 Gr75. Dazu eine Auswahl an Staffeln ähnlich zu meiner (aber keine VCX). Ich wählte 2. Spieler, er Precision Strike.

Bernhard zeigte mir gleich in Runde 1 einen Move, den ich auch machen hätte können: Er bringt Corran Horn mit Fighter Coordination Team nach vor, attackiert mit Adar Tallon, attackiert in der Staffelphase nochmal und haut wieder ab. So startet mein Luke mit nur noch 2 Hitpoints.

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Mit der ersten Aktivierung in Runde 2 verliert noch einen Hitpoint. Ich befreie ihn, schaffe es auf die Station für eine Heilung und feuere einmal auf die Hammerhead – blank. Luke stirbt kurz darauf. Ich bringe Dutch in Stellung, „aktiviere“ den gegnerischen Corran Horn und reaktivere Dutch mittels Talon. Er wütet da vorne dann nochmal gut mit Yavaris Doppelaktion und Horn geht down. Damit und mit ein paar anderen Moves, an die ich mich nicht mehr im Detail erinnere, komm ich mit leichtem Vorteil aus dem Fighterduell heraus.

Auch das Schiffsduell kann ich klar für mich entscheiden. Die Hammerhead entkommt mir leider mit einem Hüllenpunkt, ich kann aber noch ein paar Tokens an ihr farmen. Die meisten Punkte bekomme ich aber mit der gegnerischen Yavaris. Zu Beginn von Runde 4 „stirbt“ sie, bleibt aber dank Riekaan am Feld. Da ich keine realistische Chance mehr habe, andere Schiffe zu töten, farme ich stattdessen am Zombieschiff noch 4 Tokens, was in einem 260:208 – 8:3 resultiert.

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Runde 2: Simon – Rebellion
Wieder eine Yavaris. Diesmal angeführt von Dodonna in einer Korvette, begleitet von einem Wal und 2 GR-75. Dazu 12 Staffeln (Hauptsächlich Y-Wings, ein paar Z-95, ein YT-1300, HWK und ein A-Wing). 400 Punkte sind offensichtlich grad chic, wir spielen wieder meinen Precision Strike.

Die Aufstellung entwickelt sich wieder ähnlich wie in Spiel 1. Ich steuere zentral auf die Station zu, mein Gegner kommt von links. Die vielen Staffeln machen mir allerdings großes Kopfzerbrechen. Wieder wird mein Luke als erstes Ziel auserwählt und von YT-1300 und Z-95 gepinnt. Ich kann mich aber recht einfach der beiden entledigen (dank Corran Horn Doppelschuss auch ohne gröbere Counter-Schäden).

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Da das Spiel so spannend war, vergaß ich leider zwischendurch darauf, Fotos zu machen. Unsere Kommandoschiffe lieferten sich im oberen Drittel ein Gefecht. Mit Bomberunterstützung konnte ich die Korvette abschießen. Aber auch mein Gegner schlief nicht und setzte meiner Yavaris gewaltig zu. Ich rettete ihr noch einen Zug, indem ich auf die Station flog (was mich selbst einbaute).

Ich machte auch einen kleinen Manöver-Fehler, der meine GR-75 knapp auf einem Asteroiden parken ließ. Dieser eine Lebenspunkt war es, der ihr in Runde 5 das Leben kostete, als der Wal einmal auf Mittlere Distanz drauf schoss.

Gleichzeitig näherte sich der Y-Wing Schwarm gefährlich an die Flanke meiner MC-80 und ich hatte große Mühe, regelmäßig eines meiner wenigen nicht-heavy Staffeln dort zu parken, um nicht die volle Ladung abzubekommen.

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Immerhin bekam ich ein paar gute Schüsse auf die gegnerische Yavaris, die letztendlich in meinem hinteren Double-Arc parkte und trotzdem nur mit Müh und Not zerberstete. Leider erlitt auch meine Yavaris dieses Schicksal.

Danach ging es nur noch ums Punkte haschen. Jede Staffel, jeder Szenariotoken war Gold wert. Durch eine Kombination aus Spielfehler (ich hätte Corran Horn mit einem HP einen Y-Wing töten lassen und in Sicherheit fliegen können, stattdessen wartete ich ab und er starb) und etwas Pech (die oben erwähnten drei notwendigen Wunden auf die GR-75 und ein Z-75 macht die nötigen 2 Wunden auf Ten-Numb) verwehrten mir einen deutlicheren Sieg. Allerdings hätten auch alle drei Situationen zu meinen Gunsten ausgehen müssen, um das 6:5 (269-257) noch auf ein 7:4 zu drehen.

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Nach zwei Spielrunden war das Turnier auch schon vorbei. Ein bisschen bitter ist der 5. Platz bei Punktegleichheit mit dem Zweitplatzierten. Aber für meine geringe Vorbereitung geht das schon in Ordnung. Ich stelle wie jedes Mal fest: Das Spiel liegt mir noch immer und wenn ich tatsächlich mehr Spielpraxis hätte, würde ich wesentlich weniger Fehler machen und nicht dauernd auf Sonderregeln vergessen. Dann wären auch mehr Punkte drinnen.

Armada – Vienna Tabletopmasters

Anlässlich der diesjährigen Tabletopmasters – veranstaltet vom WoW-Keepers – trugen wir ein kleines Armada Turnier aus. Leider sprangen von den 6 Anmeldungen kurzfristig 3 ab. Wir ließen uns den Spaß trotzdem nicht nehmen!

Kreativ wie ich beim Listenbau nun mal bin, bediente ich mich schamlos beim aktuellen Weltmeister:

MC80 Command Cruiser, General Rieekan, strategic Adviser,,  Fighter Coordination Team,  Quad Laser Turrets,  Leading Shots
Nebulon-B Escort Frigate Yavaris,,  Flight Commander
GR-75 Medium Transports Bright Hope,  Toryn Farr
GR-75 Medium Transports,  Comms Net
Staffeln: Jan Ors, Hera Syndulla, Ten Numb, Scurrg H-6 Bomber, Gold Squadron, 3 YT-1300s
Objectives: Advanced Gunnery, Fighter Ambush, Superior Positions
Points: 397/400

Runde 1: Philip (Rebellion)
Streng genommen war es Runde 2, weil ich das erste „Freilos“ erhielt. Philip erwies sich in Wiener Neustadt schon als sehr herausfordernder Gegner. Er spielte wie schon dort MC80 mit Madine und viel Zeug, Admonition mit Zeug, zwei GR-75 und ein paar Staffeln. Madine hab ich wirklich zu respektieren gelernt. Durch seine Wendigkeit ist es sehr schwer, gegnerische Schiffe abzufangen.

Er wählte Superior Positions, meine Lieblingsmission. Er stellte wieder ein Schiff ganz rechts und eines ganz links auf. Mein Plan war, die Admonition und die Staffeln auf der rechten Flanke schnell abzufangen und mich dann um die MC80 zu kümmern.

Der Staffelkampf funktionierte wie geplant, die Admonition umschiffte mich aber elegant und erhielt einen schmerzhaften Heckschuss auf mein Flaggschiff. Damn you Madine!

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Von nun an konnte ich mit meinen Staffeln Missionsmarker sammeln. Die Yavaris konnte sich sogar an der MC80 vorbeischummeln und lange überleben. In der vorletzten Runde machte ich allerdings einen riesigen Fehler. Ich wollte mit der Yavaris nach der Bewegung meine Staffelbefehle tätigen in der Hoffnung, so effizienter zu sein. Ich überschätzte meine Wendigkeit aber extrem und konnte so gar keine Staffeln bewegen. So versäumte ich 3 sichere Heckschüsse auf die MC80, die mir später den Arsch retten hätten können.

Die Yavaris wurde mir dann letztendlich von der Admonition – die ich dank ihrer wahnsinnigen Geschwindigkeit nicht kriegen konnte – abgeschossen. Die beiden Mon Calamari Cruiser lieferten sich ein heftiges Shootout. Meine hatte leider zwei Angriffswürfel durch kritische Treffer weniger und war schon angeschlagen. Mit Staffelunterstützung konnte ich aber dennoch viel austeilen (und Marker sammeln!). Es fehlten aber genau die zwei Schaden, die ich wie oben beschrieben ausließ.

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An dieser Stelle lernte ich auch, dass meine Liste als getablet gilt, sobald ich nur noch Staffeln und Flotillas am Tisch habe. Ich verlor dennoch „nur“ 8;3. Bitter, dass ich ohne den Fehler in der vorletzten Runde gar nur 6:5 verloren hätte (Flaggschiff kill +2 Tokens) oder wenn es gut gelaufen wäre sogar hoch gewinnen hätte können. Aber so ist es nun mal, wenn man Mist baut. Nochmal passiert mir das nicht!

Runde 2: Georg (Rebellion)
Er spielte MC75 (damit alle Großkampfschiffe am Turnier vertreten sind) mit Dodonna, zwei Corvetten mit Reroute Circuits, eine Flotilla, einen Haufen YT-2400 und Han. Allein schon der fehlende strategic Adviser machte mir das Leben leichter. Wie schnell sich Corvetten mit Reroute Circuits durchpieksen können kenne ich aber auch schon zu Genüge, also ausruhen konnte ich mich nicht. Wir spielten wieder meine Superior Positions.

Wir flogen uns ziemlich direkt an. Meine Staffeln konnten schon in Runde 1 ein bisschen Schaden machen. Han ging auf Abfangkurs, machte minimalen Schaden und wurde dann mit der Yavaris Aktivierung vernichtet. Generell konnte ich den Staffelkampf schnell und eindeutig für mich entscheiden.

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Die Linke Corvette starb in Runde 3. Ich brauchte noch eine Runde, um die restlichen Staffeln zu erledigen (ich selbst vor verlor glaub ich nur 1 oder 2) und konnte mich dann ganz dem Token-sammeln widmen. Meine Yavaris starb knapp bevor sie die Station erreichen konnte. Ich konzentrierte mein Feuer auf die MC75 und als diese dann in Runde 5 starb, gab mein Gegner auf. Da war nicht mehr viel zu machen.

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Damit erreichte ich den zweiten Platz (von drei). Es hat mir wieder großen Spaß gemacht. Ich habe gesehen, wie gut sich die Weltmeisterliste schlagen kann – und auch wo ihre Schwächen sind.

Armada Regionalmeisterschaften 2018

Am vergangenen Wochenende fanden die Österreichischen Meisterschaften in Star Wars Armada statt. Beachtliche beachtliche 16 Teilnehmer trafen sich dafür in Wiener Neustadt. Mit den in den Früh noch frisch gekauften Gozantis schaute meine Liste so aus:

– Objectives: Station Assault, Fire Lanes, Superior Positions
– Imperial I-Class Star Destroyer, Admiral Sloane, Avenger, Captain Needa, Boarding Troopers, Leading Shots
– 5x Gozanti-class Cruisers, 1x Comms Net
– Squadrons: Dengar, Black Squadron, Mauler Mithel, Howlrunner, 2x TIE Interceptor Squadrons, 2x Lambda-Class Shuttle, Saber Squadron, TIE Fighter Squadron
397 Points

Die übrigen Listen finden sich übrigens unter http://www.moseisleyraumhafen.com/t16202-armada-wr-neustadt-regional-2018-s-games#277522

Runde 1: Michael Thell (Imperium)
Drei ISDs mit Motti, keine Staffeln. Da ist es schwer, viele Punkte zu holen. Ich wählte erster Spieler und wir spielten Planetary Ion Cannon. Er stellte zentral auf. Ich wählte die rechte Seite mit dem Plan, einen ISD rauszunehmen und möglichst wenig abzugeben. Zu meiner Überraschung drehten alle gegnerischen ISDs ab, um Gozantis zu jagen. Das half meinem Plan und ich kratzte einen ISD zwei Runden lang an.

Der mittlere ISD (Flaggschiff) hatte Pech bei seinem Manöver in Runde 3 und konnte haarscharf nicht am vorderen ISD vorbei, sodass er direkt von meiner Avenger stehen blieb. Nun musste ich mich entscheiden, ob ich den angeschlagenen ISD sicher hole, oder eine volle Salve auf das Flaggschiff gebe und versuche mehr Punkte zu holen. Ich entschied mich für zweiteres.

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Also setzte ich alles auf den großen ISD und sandte meine Staffeln nach, während ich gleichzeitig mit meinem ISD abdrehte um den anderen ISD zu jagen, der versuchte, sich aus dem Staub zu machen. Das Flaggschiff bekomme ich erwartungsgemäß. An dieser Stelle hatte mein Gegner nochmal riesiges Pech und manövrierte den zweiten ISD knapp vom Feld. Ich verlor einmal Gozanti und einzelne Staffeln, was für ein glückliches 9:2 reichte.

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Runde 2: Philipp Haiden (Rebellion)
MC80 mit Madine und viel Zeug, Admonition mit Zeug, zwei GR-75 und ein paar Staffeln. Nichts, mit dem ich nicht fertig würde. Lediglich das Szenario Station Assault könnte mir Probleme bereiten. Ich stellte eine Station links, eine rechts auf und mein Gegner teilte seine Flotten. Mein Plan war, mich auf eine Seite zu konzentrieren, das Schiff hier abzuschießen und meinem Gegner die andere Station du lassen. Ich entschied mich für die Jagd auf die Admonition und unterschätzte wieder einmal deren Wendigkeit mit Madine. Sie entfloh mir in Runde 2 und ließ meinen ISD ins leere laufen.

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Ich steuerte ein Umkehrmanöver an, holte einmal GR-75 und schickte meine Staffeln – nachdem sie sich der gegnerischen Staffeln entledigt hatten in Richtung Admonition, welche nebenbei zweimal Gozantis abstaubte (H9 Turbolasers, ich hatte die gegnerische Liste wieder nur schlampig gelesen). Dass die Admonition stirbt war absehbar, die Frage war nur, ob sie davor noch die Station abholen kann. In einem richtigen Thriller überlebte sie den geballten Staffelbeschuss mit einem Hitpoint und konnte so die Station gerade noch erschießen ehe auch das Rebellenschiff in der Folgerunde starb.

Die rechte Flanke war weniger spannend. Die MC80 holte erwartungsgemäß die rechte Station und leider auch zwei weitere Gozantis. Die Abrechnung zeigte einen knappen Vorsprung für mich und das äußerst spannende Spiel endete mit einem 6:5.

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Runde 3: Markus Reichhart (Imperium)
Wir hatten fast identische Listen, ich hatte eine Gozanti und zwei Staffeln mehr, er mehr Spielereien. Ich wählte erster Spieler und entschied mich für Contested Outpost. Nur mit einem hohen Sieg konnte ich noch um den Turniersieg mitspielen, also legte ich es darauf an und flog so direkt wie möglich auf meinen Gegner zu.

Ab Runde zwei beharken sich die Staffeln und es entwickelt sich ein leichter Vorteil zu meinen Gunsten heraus. Dafür verlor ich auch sofort einmal Gozantis.

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In Runde drei geht es dann ans eingemachte. Meine Avenger gibt eine Doppelsalve auf die gegnerische Avenger ab und schafft es sogar, sich rein in den Sidearc zu manövrieren.

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Im Gegenzug stirbt eine weitere Gozanti von mir und der gegnerische ISD versucht durchzubrechen. Das kann ich trotz perfektem Sidearc-Schuss in der Folgerunde leider nicht mehr verhindern. Also fokussiere ich mich darauf, die Station zu kontrollieren und Staffeln abzuschießen. Die Punkte, die ich durch das Staffelspiel reinhole, gebe ich leider an Gozantis wieder ab. Immerhin bin ich nach Runde 5 (Timeout) 11 Punkte vorne und ein weiteres spannendes Spiel endet mit 6:5 für mich.

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Der Turniersieg ging sich damit nicht aus, aber immerhin der dritte Platz, der noch einiges an Loot mit sich brachte. Vielen Dank an die Turnierorga und an meine Gegner.

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Wiener Armada Liga Herbst 2017 – Finalspiele

Für die Playoffs durften wir unsere Liste leicht modifizieren. Ich entschied mich dafür, allgemein etwas einzusparen, um mir ein Gunnery Team leisten zu können. Die Idee war, dass mir bei der hohen an Listen mit vielen kleinen Schiffen mehr bringen würde als die Boarding Troopers. Nachteil dabei war, dass ich damit mein Advanced Gunnery Szenario nicht mehr ausreizen konnte.

Viertelfinale: Felix (Imperium):
Felix hatte ein ähnliches Konzept: Unkaputtbarer ISD mit vielen Staffeln. Er optimierte aber mit Quasar und viel Anti-Staffelwerkzeug auf Staffelabwehr. Er wählte zweiter Spieler und ich entschied mich für Contested Outpost. Die Idee: er hält die Station zwei Runden, ich zerstöre idealerweise in Runde 3 seinen ISD und ab dann gehört alles mir.

Dementsprechend Aggressiv startete ich los. In Runde 2 machte ich gravierende Schnitzer bei der Staffelbewegung (Reichweiten). So konnte ich nicht wie erwartet Mauler mit 2 Counter Würfel in Stellung bringen und gleichzeitig 1-2 Staffeln erledigen, sondern musste umdisponieren und kam im Gegenzug in sofortigen Staffelnachteil. Die erste Salve des gegnerischen ISD auf meinen ISD (5 rote Würfel -> 6 Schaden) war auch kein guter Auftakt.

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Der Kampf nimmt voll Fahrt auf. Staffelkampf hält sich halbwegs die Waage (mit leichten Nachteil für mich und die ISDs verheddern sich. Als ich mir die nächste Salve des Gegnerischen ISD einfing (4 rot + 4 blau -> 9 Hits + Accuracy) dachte ich zum ersten Mal, dass ich das Spiel wohl verlieren würde.

Das Glück pendelte sich dann doch wieder ein und die eine Salve mehr als erster Spieler bescherte meinem schwer angeschlagenen ISD den notwendigen Schadensoutput. Danach passierte nichts spannendes mehr und ich konnte mich glücklich ins Halbfinale retten.

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Halbfinale: Markus (Rebellion)
Er spielte viele kleine Schiffe mit einer MC30 als Hammer. Zum Start der Liga spielten wir ein Probespiel, das ich klar gewinnen konnte. Markus hat sich aber was überlegt, als er seine Liste für die Finalspiele adaptierte: Er reduzierte stark Punkte, um sicherzustellen, erster Spieler sein zu können. Das allein war schon ein wichtiger Schritt. Als nächstes erkannte er meine Schwachstelle: Advanced Gunnery.

Mein Plan: Hit and run. Also stellte ich meinen ISD mit Geschwindigkeit 3 auf der schwächeren Seite meines Gegners auf. Ich wollte die beiden Corvetten anfliegen, abschießen und danach so gut es geht in Sicherheit fliegen.

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In Runde 2 sah es ganz gut aus. Dann kickte die gewaltige Wendigkeit von Madine ein, die ich total unterschätzt hatte. Markus spielte das super aus, indem er mit den Korvetten auf lange Reichweite auf mich ballerte und sich dann geschickt aus der Schussbahn manövrierte. Meine Köder-Gozantis ignorierte er komplett, um alles Richtung ISD zu schieben.

Ende Runde 2 / Anfang Runde 3 war dann entscheidend. Die MC-30 brachte sich mit der letzten Aktivierung in Position, um mit ihrer vollen Breitseite sowohl in meine Front als auch in meine Flanke zu schießen (verdammte Advanced Gunnery Mission!). Die brutale Feuerkraft schoss mich instantan auf 2 Hüllenpunkte runter (kombiniert mit den long Range pieksern der letzten Runde). Selbst mein Reparaturbefehl konnte mich nicht mehr retten und so machten die Corvetten kurz danach den Sack zu. Die paar Staffeln und 1-2 Korvetten, die ich abgeschossen hatte, konnten das Spiel auch nicht mehr rumreißen.

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Fazit: Die ISD – Sloane Liste ist offensichtlich nicht unschlagbar. Ich habe eine solide Liste durch das Umschreiben schlechter gemacht. Das manifestierte sich schon im Viertelfinale, war aber fatal im Halbfinale. Die originale Liste wäre viel besser gewesen. Ebenfalls war meine Einschätzung der Situation (Wendigkeit durch Madine und Durchschlagskraft von MC-30 Double-Hit) sehr schlecht. Da muss ich mich beim bald anstehenden Regionals mehr konzentrieren!

Wiener Armada Liga Herbst 2017 – Qualifier

Wir veranstalten gerade wieder eine Star Wars Armada Liga in Wien, die sich über mehrere Monate erstreckt. Die Ausscheidung – bestehend aus 4 Spiele nach Schweizer System – habe ich mittlerweile abgeschlossen. Meine Liste:

– Imperial II-Class Star Destroyer: Admiral Sloane, Avenger, Boarding Troopers, Reinforced Blast Doors, Spinal Armament, Leading Shots
– 4x Gozanti-class Cruisers, 1x Comms Net
– Squadrons: Dengar, „Howlrunner“, „Mauler“ Mithel, Saber Squadron, Black Squadron, 2 TIE Interceptor Squadrons, 2 Lambda-class Shuttles, TIE Bomber Squadron
– Points: 397/400
– Objectives: Advanced Gunnery, Fire Lanes, Superior Positions

Ich entschuldige mich gleich vorweg, dass die Berichte sehr kurz ausfallen. Insbesondere die ersten beiden Spiele sind schon so lange her, dass ich mich schlicht und einfach nicht mehr gut genug daran erinnere und den Schlachtverlauf quasi rein aus den Bildern rekonstruiere.

Runde 1: Simon (Rebellen)
Eine Assault Frigate, eine MC30, 3 GR-75 und eine Hand voll Staffeln. Eigentlich nichts dabei, vor dem ich mich groß fürchten müsste. Lediglich die Geschwindigkeit der gegnerischen Schiffe könnten einen hohen Sieg verhindern.

Die Assault Frigate fliegt mir vor die Lunte und den Staffelkampf gewinne ich auch. Ob ich die MC30 noch gekriegt habe, kann ich nicht mehr nachvollziehen, muss ich aber fast so sein, anders wäre der 377:35 Sieg nur durch Szenariopunkte zu erklären, die ich aus den Bildern nicht ableiten kann.

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Runde 2: Serkan (Imperium)
Ein ISD, Demolisher, 2 Gozanti und einige Decimatoren. Gespielt wird Minefield, das ich mir mit meinen Shuttels gut zunutze machen kann.

Unsere ISDs fliegen frontal aufeinander zu und dank Minen und besserem Staffel-Support geh ich siegreich aus dem Schisshase-Spiel hervor.

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Ich bekomme noch die Staffeln, ansonsten passiert (nach meiner Erinnerung und der Bilder) nichts spektakuläres mehr. Es wird ein 9:2 (296:9).

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Runde 3: Kevin (Rebellion)
Wieder eine Liste ohne Jäger: MC80, Nebulon B, 2 Hammerheads, eine Korvette und einmal GR-75, alles voll auf Kampf getrimmt. Szenario sieht wieder nach Minefields aus.

Meine Gozantis schwärmen aus, ansonsten steuern die Kampfschiffe frontal aufeinander zu, Hammerheads und Korvette kommen über die Flanke.

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In den ersten beiden Runden beschnüffeln wir uns etwas und ich beginne, mit den Jägern an den Hammerheads zu nagen und Minen umzuplatzieren.

Runde drei entscheidet dann über den Ausgang der Schlacht. Die Nebulen B startet bereits in mittlerer Reichweite meines ISD, mein Gegner aktiviert aber alles andere zuerst. Ich lege einen quasi perfekten Wurf hin und One-Shotte die Nebulon B und entkomme so 5 roten Würfeln.

Damit ist mein noch fast voller ISD außer Gefahr, abgeschossen zu werden und schafft zwei Runden später auch noch, die MC80 abzuknallen. Ich verliere in Summe eine Gozanti und ein Schwadron und gewinne klar 347:40.

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Runde 4: Simon (Rebellion)
Ähnliches Konzept wie die letzte Liste, nur noch viel weiter ins Extrem getrieben: 4 Hammerheads, eine Korvette, eine Nebulon B, eine Pelta, einmal GR-75 und Rieekan. Die erste schwierige Entscheidung: Will ich erster Spieler sein? Ich entscheide mich dagegen und wir spielen meine Firelanes.

Ich leg die Marker zentral hin und lasse mir somit viele Optionen offen. Dank Staffeln weiß ich, wo mein Gegner steht, bevor ich mich festlegen muss. Er kommt (mit Ausnahme der Korvette) geballt von links. Nun hab ich 2 Optionen: Es save über die rechte Flanke mit Szenariopunkten gewinnen oder es drauf ankommen lassen, die selbst blockierende Aufstellung meines Gegners ausnutzen und frontal rein zu gehen. Da ich fix für die Playoffs qualifiziert bin und selbst mit einer hohen Niederlage noch immer die Tabelle anführe, entscheide ich mich für zweiteres.

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Ich schicke die Gozantis auf Szenariojagd. Wenn mein Gegner sie ignoriert – was er muss, wenn er den ISD abschießen will – sind sie dort 2-3 Runden save und holen Punkte.

Bereits in Runde 2 geht es ab. Ein Hammerhead wird konsequent von den Fightern beharkt. Im Schnitt schießen sie pro Runde einen ab, was sie in Runde 2 auch tun. Will mein Gegner sich nicht selbst reinfliegen, muss er mir außerdem ein Schiff in mittlere Reichweite des ISD stellen. Das tötet den zweiten Hammerhead. Ein Dritter Hammerhead erleidet auch noch drei Hüllenschaden (gerammt von ISD, zurückgerammt und von der eigenen Nebulon B in den Rücken gerammt). Ich erleide aber selbst auch einiges an Schaden und schmeiße somit in Runde 3 schon die Blast Doors. Weiters verliere ich Black Squadron und eine Gozanti.

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Jetzt heißt es, die Runde überleben, dann sieht es sehr gut aus. Selbst wenn nicht, hab ich schon genug Schaden angerichtet und Missionsmarker, um das Spiel heim spielen zu können.

Es läuft aber alles noch viel besser: Ich entere und One-Shotte die Pelta ehe sie aktivieren kann und ramme eine weitere Hammerhead zu tode. Ich weiß nicht mehr genau wie, aber auch die letzte Hammerhead stirbt in der Runde, vermutlich durch Jägerbeschuss.

Auch zwei weitere Schussphasen der Nebulon B überstehe ich stark angeschlagen aber doch (2 HP übrig), ehe ich das Schiff abschieße, mich repariere und auf der Station parke. Danach gibt mein Gegner auf und wir finalisieren den Stand von 477:64.

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Damit gehe ich mit 39 (von 40 möglichen) Punkten klar als erste in die Playoffs der Top 8. Ich bin schon gespannt! Insbesondere, da sich der Spielmodus von „hole möglichst viele Punkte“ auf „ein Punkte Vorsprung reicht“ ändert, das komplett anderes Spiel bewirkt. Außerdem darf man in eingeschränktem Maße die Liste ändern.