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Möbel Marke Eigenbau

Einige Monate ist es her als wir den Plan schmiedeten, aus Mangel an gefundenen passenden Möbeln selbst Hand anzulegen. Der Fokus lag stark auf unserer Musikanlage: Der Plattenspieler und der Verstärker sowie auch die Platten (und wenn es geht irgendwann ein potentieller Subwoofer) sollen ein schönes Regal bekommen und die Boxen sollen auf Kopfhöhe an der Wand montiert sein, sodass der Raum schön ausgeschallt wird.

Erste Skizzen waren schnell erstellt. Nach detaillierter Aussprache adaptierte ich sie nach unseren gemeinsamen Vorstellungen. Unsere Wände waren hier der heikle Punkt. Die rechte Box musste in ein komplett verwinkeltes Eck gebastelt werden und auch das Eck über dem Tisch ist nicht rechtwinkelig. Einige genaue Messungen und detaillierte Konstruktion am Papier brachten eine genaue Skizze hervor – inklusive aller Bretter, die wir benötigten.

Mit diesen Plänen fuhren wir im Herbst zum Baumarkt, suchten uns passendes Holz und wollten es zum Zuschneiden abgeben. Es stellte sich heraus, dass sie zwar millimetergenau zuschneiden, allerdings nur rechtwinkelig. Auch der nächste Baumarkt konnte es nicht besser, also zogen wir vorerst desillusioniert wieder ab.

Ein neuer Plan musste her: Die schiefen Bretter selbst zuschneiden. Da dies im Winter unzumutbar ist, legten wir das Projekt erst mal auf Eis. Letztes Wochenende war es endlich so weit, dass es sich zeitlich und motivationstechnisch ausging, den Plan tatsächlich umzusetzen. Wir borgten uns Werkzeug (vielen Dank Anouk!) sowie ein Auto inklusive Fahrerin (vielen Dank Suzi!) aus und brachten alles Notwendige in unsere Wohnung.

Wir ließen uns die Bretter vom Baumarkt so gut es ging zurechtschneiden und bemerkten leider erst zu Hause, dass sie offensichtlich beim Zuschneiden nicht so überlegt vorgingen wie wir, als wir die für den Zuschnitt nötigen Bretter abgaben. Demnach hatten wir viel Verschnitt aber nicht alle notwendigen Bretter. Da der Zuschnitt gratis war (und es viele Schnitte waren), wollen wir uns nicht allzusehr beschweren, aber sie hätten zumindest was sagen können, dann hätten wir die zwei zusätzlichen Bretter gleich eingepackt und ich hätte nicht nochmal extra hinfahren müssen …

Nach dem kleinen Umweg ging es für mich zur Sache. Ich hatte noch nie eine Handkreissäge benutzt und kann mich auch nicht dran erinnern, je eine Stichsäge bedient zu haben. Aber was soll schon schief gehen?

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Die ersten Schnitte waren noch etwas tolpatschig, aber mit der Zeit kam ich rein und schaffte halbwegs gerade Schnitte.

Die fertigen Bretter verleimte ich. Hier wären mehr und längere Klemmen hilfreich gewesen, aber ich improvisierte ganz gut.

Wir mussten dann noch ein paar Tage auf die Winkel zum Montieren an der Wand warten, bis gestern Abend endlich alles fertig wurde.

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Ich muss ehrlich sagen, ich bin mehr als zufrieden! Es schaut ziemlich genau so aus, wie wir es geplant haben. Manche Kanten haben bei näherer Betrachtung ein bisschen Charakter, aber definitiv nichts Auffälliges. Bei der Gelegenheit investierten wir auch gleich noch eine Minute um den Wandschmuck aufzuhängen, den wir vor fast einem Jahr aus Vietnam mitbrachten.

Und das nächste Projekt steht auch schon wieder fest: Da ich es geschafft habe, mich bei der Lücke für den Subwoofer um ein paar Centimeter zu vertun und es tatsächlich keinen Subwoofer für die Größe zu erwerben gibt, werd ich mir wohl selber einen bauen müssen …

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Wohnungseinweihung 2017

Gestern haben wir unsere Wohnung mit ganz vielen tollen Leuten eingeweiht. Wie auch schon bei den letzten Wohnungsfeiern gab es wieder ein gemeinsames Projekt. Und was daraus entstand, stellt selbst unsere kühnsten Erwartungen in den Schatten!

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Vielen Dank an alle, die zu dem tollen Abend beigetragen haben!

Einrichtung Abgeschlossen

Vor ca. 1.5 Monaten zogen wir in eine frisch gebaute, aber noch rudimäntär eingerichtete Wohnung. Seitdem hat sich viel getan!

Vor der Tür wartet ein Totoro und ein selbst designtes rosa Türschild.

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Hinter der Tür befindet sich ein langgezogener Gang mit Garderobe und Spiegel.

Die erste Tür zur Rechten führt ins (nicht näher bebilderte) Klo, links gelangt man ins kleine aber feine Badezimmer.

Die nächste Tür beinhaltet das Schlafzimmer. Es hat die perfekte Größe, um Bett, Wandkasten und Fernseher zu beherbergen. Wir hätten uns aber auch nicht beschwert, wenn die Wand den im Plan angegebenen Winkel und damit noch besser Platz geboten hätte … Das Fenster zeigt sowohl zur Sonnenabgewandten Seite als auch in den ruhigen Innenhof.

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Nun folgt das Prachtstück der Wohnung, unsere Wohnküche. Alles was nicht direkt in unserer maßgeschneiderten Einbauküche Platz findet, kann im Abstellkammerl (nicht näher bebildert) aufbewahrt werden.

Schräg gegenüber steht der Esstisch, der bei Spieleabenden auch vergrößert und in die Mitte des Raumes gestellt werden kann. Für gemütliche Stunden steht eine Couch und ein Couchsessel (genannt: Captains Chair) bereit.

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Nun geht es ins letzte Zimmer, das wir liebevoll Spielezimmer nennen. Dort sind in den Kästen zahlreiche Brettspiele abgestellt. Ebenfalls findet man dort meine aktuellen Malprojekte und über den Bildschirm flimmert momentan das neue Zelda in der WiiU Version (meine Switch ist leider noch nicht da, weswegen ich meistens weinenden Auges nur zuschaue oder den Raum verlasse, um nicht gespoilert zu werden …).

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Abgeschlossen wird die Wohnungstour mit der Loggia (und ein bischen Balkon). Zur aktuellen Jahreszeit noch wenig genutzt sehnen wir schon dem Sommer entgegen, wenn wir hier die Abendsonne genießen können.

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Es stehen natürlich noch ein paar kleinere Projekte an (Musikanlage, Duschwand, Dekoelemente,  …), aber wie wohl unschwer zu erkennen ist, haben wir eine große Freude mit unserer neuen Wohnung!

Habemus Habitat

Der Umzug ist vollbracht und wir haben die neue Wohnung bezogen. Zum ersten Mal soll es nicht vorübergehend sondern auf unbestimmte, lange Zeit unser Heim sein. Dementsprechend wird mit wenigen Ausnahmen (Tisch, manche Regale) alles neu gestaltet, was durch den Neubau-Status (neues Dachgeschoss auf altem Gebäude) halbwegs gut funktioniert. Abgesehen von manchen Wänden, die schiefer als geplant ausgefallen sind …

Unsere Eingangstür öffnet sich in ein langgezogenes Vorhaus, das mehr als genug Platz für Garderobe und Schuhkasten bietet.

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Die ersten Türen münden in das Badezimmer, bzw. das Klo gegenüber.

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Danach kommt das Schlafzimmer, in dem wir vorerst auf einer am Boden liegenden Matratze schlafen. Das Bett ist aber bereits bestellt und wird hoffentlich noch im Jänner eintreffen.

wohnung_taborstrasse_043 wohnung_taborstrasse_044Der Gang macht einen kleinen Knick und mündet in die große Wohnküche. Die Küche selbst kommt Mitte Februar und auch im Wohnbereich fehlt links noch eine Couch.

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Vorerst ist das Abstellkammerl neben der Küche gut gefüllt.

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Vom Wohnzimmer aus gelangt man in das Spielezimmer. Es wird wohl weniger direkt zum Brettspielen verwendet werden, ist aber das Hauptlager für Spiele.

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Das letzte Element der Wohnung, welches Jahreszeitbedingt noch wenig genutzt wird (außer als Kühlschrank), ist der riesige Balkon.

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Nach stressigen Wochen des Siedelns/Shoppens/Einrichtens sind wir mittlerweile überglücklich hier und planen das auch noch sehr lange zu sein!

Wohnung (zu) vergeben

Über drei Jahre ist es nun her, als ich in meine aktuelle Wohnung gezogen bin. Nun ist wieder der Zeitpunkt gekommen, weiterzuziehen.

In meinem Vertrag ist das Recht verankert, eineN NachfolgerIn für die Wohnung vorzuschlagen. Das hat für mich den Vorteil, dass ich mir unnötige bauliche Maßnahmen sparen, aber vielmehr gibt es mir die Möglichkeit, jemand anderem eine Wohnung mit niedriger Miete und guter Lage zu vermitteln.

Wie der Titel schon ankündigt, habe ich noch keine derartige Person gefunden.

Die Wohnung liegt in der Wehlistraße 366, Stiege 2. Das ist 5 Gehminuten – bzw. eine Busstation – von der U2 Station Donaumarina entfernt. In 5 Gehminuten steht man mitten im Prater oder befindet sich nach 5 weiteren Gehminuten (in die andere Richtung) auf der Donauinsel. Mit dem Rad geht es natürlich noch schneller, Radkeller ist im Haus.

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Die Gesamtfläche von 53,5m² setzt sich zusammen aus einem großen Zimmer verbunden über ein Vorhaus mit Bad, Klo und Küche. Auf der anderen Seite befindet sich eine Lodgia mit Blick zur Kleingartensiedlung dahinter. Ein Kellerabteil ist auch vorhanden.

Im Vorhaus befindet sich ein riesiger Einbaukasten (1) mit viel Stauraum sowie ein kleiner Schuhkasten (2). Ebenso gibt es ein kleines Abstellkammerl.

 

Die Toilette ist in einem eigenen kleinen Raum, Das Bad besteht aus Badewanne mit Duschecke und einem Waschbecken mit Kästen.

Eine Küche (3) bestehend aus Kühlschrank, Gefrierschrank, Abwasch, Herd/Ofen, Arbeitsflächen und einige Kästen ist vorhanden. Wenn gewünscht, lasse ich den Mikrowellenherd (4) auch da.

Das Herzstück der Wohnung ist das Wohn-/Schlafzimmer. Mit etwas unter 25 m² (~5.5 x 4.5 m²) ist genug Platz für Schlaf- wie auch Aufenhaltsraum (Mein Vorgänger hat den Raum noch effizienter mit einem Schrankbett genutzt).

In den Bildern sind auch noch Möbel integriert die ich wenn gewünscht ablösefrei in der Wohnung lasse: 5: Couch, 6: Sitzsack, 7: 3 Ikea-Sessel, 8: Ikea-Bett inklusive Lattenrost und Matratze, 9: Kasten.

Die Lodgia hat genug Platz für einen Tisch und zwei Sitzgelegenheiten.

Zu den Rahmenbedingungen. Die Wohnung gehört der Sozialbau AG. Die Miege beträgt monatlich aktuell 432,18€ + ~50€ pro Quartal für Strom/Gas und wird regelmäßig an den Index angepasst. Eine Einstiegshürde gibt es leider, das ist der Finanzierungsbeitrag von ca. 5.000€, der bei Auszug allerdings refundiert wird.

Ich freue mich über Interessensbekundungen (zB. per Mail, gerne auch über andere Wege).

EDIT: Die Wohnung ist mittlerweile vergeben. Vielen Dank an alle InteressentInnen.

Ausweihungs- und Einweihungskunst

Anlässlich meiner Wohnungsausweihungs- und Wohnungseinweihungsfeiern hab ich jeweils eine Leinwand mit Acrylfarben zum Bemalen aufgestellt. Hier die Ergebnisse der Party-Kreativität:

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Auszug mit Wehmut – Einzug mit Hindernissen

Spontane Änderungen der Lebensumstände vor genau zwei Monaten machten einen raschen Umzug notwendig. So musste ich nach zwei Jahren der Wohnung in der Favoritenstraße bzw. nach insgesamt 4 Jahren dem Reumannplatz den Rücken kehren.

Mit Wehmut nehme ich Abschied von unserem Wohnzimmer inklusive dem Wohnzimmertisch.

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Ade großes Schlafzimmer mit hässlichem Teppichboden (inkl. Kaffeefleck) aber schönem Ausblick über den Reumannplatz.

2013-06-30_Umzug_021Ciao geräumige und perfekt ausgestattete Küche.

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Der größte Abschied ist aber der vom „Wir“. Ich ziehe zum ersten Mal in meinem Leben allein ein.

Eine Wohnung war schnell gefunden, weil ein Freund gerade seine los werden wollte. Allerdings ging alles derart schnell vonstatten, dass er zum Tag meines Siedelns noch nicht alles leerzuräumen schaffte.

Gang und Küche waren noch vollgeräumt.

2013-06-30_Umzug_002 2013-06-30_Umzug_003Im Wohn-/Schlafzimmer steht noch ein Wandbett und ein Klavier.

2013-06-30_Umzug_008 2013-06-30_Umzug_007Überschüssiges Zeug wird vorübergehend noch am Balkon gelagert.

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Mittlerweile ist sein Zeug fast vollkommen abgeholt und ich kann beginnen, einzuräumen und einen Wohnungsvergleich aufstellen:

+ Viel Platz und Stauraum – alles für mich allein-  Nur ein Zimmer (Schlaf- und Wohnzimmer in einem)
+ Ruhige, schöne Gegend (kein Straßenlärm, Prater und Donauinsel in Geh-Reichweite)
– Schlechtere Anbindung (weiterer Weg ins Zentrum, keine Nightline) und schlechtere Infrastuktur
+ Mehr Platz im Bad und Badewanne
– Kleinere Küche mit weniger Ausstattung (kein Geschirrspüler)
++ Balkon!

Mit dem Umzug beginnt ein komplett neuer Lebensabschnitt. Nichts ist noch wie es vor wenigen Monaten war. Ich bin schon sehr gespannt, was die Zukunft so alles für mich bringt und welche Erinnerungen ich zurücklasse, wenn ich diese Wohnung in ein paar Jahren wieder verlasse …