Archiv der Kategorie: SM-Occupation

SailorMeni goes expleo

Seit gestern Mittag arbeite ich bei expleo.

expleo

„Wow Meni, cool, du bist jetzt in einem superfancy neuen Startup!“ Naja nicht ganz. Die Geschichte ist viel unspektakulärere. Unsere Firma (SQS, falls sich noch wer an die Firma erinnert, die es schon ewig nicht mehr gibt) wurde vor etwas mehr als einem Jahr von dem Französischen Konzern Assystem gekauft.

Nach einem Jahr streng geheimer Tüftelei wurde gestern der gemeinsame neue Firmenname präsentiert: expleo. Der Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet erfüllen, erreichen. Die Farbe mischt sich aus rot (Optimismus, Mut, Kreativität) und blau (Nachdenklichkeit, Zuverlässigkeit, Zuversicht) und die eigens erfundenen Klammern sollen eine Linse darstellen, um Dinge in den Fokus zu bringen. Wow, da hat sich eine Marketingfirma ordentlich ins Zeug gelegt!

Für den Konzern war es natürlich ein notwendiger Schritt, um erstens das interne Zusamengehörigkeitsgefühl zu stärken und zweitens am Markt als eine Firma auftreten zu können. Ich muss zugeben, der Übergang ist äußerst professionell abgelaufen und ich kann mich durchaus mit dem neuen Logo und Namen anfreunden. Glaub ich, dass sich jetzt groß etwas für mich konkret verändert? Eher nicht, ich bin aber vorsichtig optimistisch.

 

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1 Jahr Teilzeit

Ich bin nun seit einem ganzen Jahr auf Teilzeit (32.5h) angestellt. Die anfängliche Begeisterung ist dem Alltag gewichen und die anfänglichen finanziellen Einbußen wurden teilweise durch die Steuer-„Reform“ kaschiert. Ungebrochen ist die absolute Zufriedenheit mit der Entscheidung.

Eines kann ich nach dem Jahr mit Sicherheit sagen: Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, möchte ich nie wieder Vollzeit arbeiten. Die Tatsache, dass ich weniger Zeit in der Arbeit verbringe und quasi jeden Abend noch sinnvoll etwas unternehmen kann, um meine Freizeitbedürfnisse zu stillen, steigert meine Motivation und Produktivität sowohl in der Firma als auch in der Freizeit ungemein.

Ich bin mittlerweile der Überzeugung, dass generell verkürzte Arbeitszeiten der Gesellschaft gut tun würden. Niedrigere Arbeitslosenquote und zufriedenere BürgerInnen, was kann daran falsch sein?

SailorMeni goes Teilzeit

Ich arbeite „nur“ noch 32.5 Stunden pro Woche.

Alein die Tatsache, dass dies bereits seit 2 Monaten der Fall ist und ich erste jetzt diesen Post verfasse zeigt, dass ich die neu gefundene Feizeit gut zu füllen weiß!

Es gab keinen konkreten Anlass für diesen Schritt, nur den immer stärker werdenden Wunsch, mehr Zeit für meine zahlreichen kleinen und teilweise größeren privaten Projekte zu haben. Die Umsetzung war natürlich auch nicht hürdenfrei, aber nach mehreren Monaten war dann ales geklärt.

Mein Eindruck bis jetzt: Große Begeisterung! Es fällt mir nicht nur leichter, mich zu meinen Hobbies zu motivieren, auch die Produktivität in der Arbeit steigt (und ich kann einfacher mit meinen Teilzeit Kollegen auf ein After-Work-Bier gehen). Natürlich sind damit auch finanziell Einbußen verbunden, aber mir war schon seit je her Zeit wichtiger als Geld.

Betriebsrat: Basiskurs 1

Um meine Betriebsratsarbeit auf fundierte Basis zu stellen (und weil mir Freistellung für derartige Schulungen zusteht), besuchte ich vergangene Woche den Basiskurs 1 für BetriebsrätInnen.

2015-02_BrBasiskurs1_011_Blog

Mit 30 weiteren TeilnehmerInnen und angeleitet von zwei Gewerkschafts-SekretärInnen lernte ich breites Grundwissen für Betriebsratsarbeit: Gesetzliche Bestimmungen, rechtliche Ansprüche, Anlaufstellen und Best-Practice Beispiele. Und wie es sich für derartige Seminare gehört, war eine gewaltige Menge Spaß dabei!

Ich bin mittlerweile sehr seminarerfaren und konnte nicht umhin, die Schulung permanent mit ÖH-Seminaren zu vergleichen. Mein Fazit:

  • Methodisch war kein Unterschied zu merken: Differenzieren, PartnerInnen-Interview, teilweise Fronatlvortrag, meist Gruppenarbeit mit (kreativer) Präsentation, Gruppen-Diskussion und als Produkt ein mit Plakaten gefüllter Seminarraum
  • Erhöhter Altersschnitt. Es ist lange her, dass ich einer der jüngsten TeilnehmerInnen war
  • Budget: 4 Sterne Hotel mit Einzelzimmer (wenn auch in Nebensaison) im Vergleich zum gewohnten Schlafsaal in günstigen Seminarhotels
  • Disziplin: Einheiten starteten immer pünktlich und ebenso pochten die TeilnehmerInnen auf pünktliches Ende. Bei 31 TeilnehmerInnen gab es keinen einzigen Ausfall!
  • Was mir aber schon sehr fehlte, war der fehlende weitreichende gesellschaftspolitische Anspruch, …

Ich gehe jedenfalls aus dem Seminar in meiner Entscheidung, Betriebsrat zu werden gestärkt, inhaltlich gefestigt und motiviert für noch mehr Einsatz heraus.

 

TOSCA-Administrator

Wieder einmal erhalte ich ein Zertifikat, das mir die Kompetenz zuschreibt, jenen Job zu machen, den ich schon seit einem halben Jahr erfülle.

TOSCA-Administrator

Nun auch TOSCA-Zertifiziert

TOSCA-Zertifikat

Seit letzter Woche ist endlich amtlich, dass ich zertifizierter TOSCA Benutzer bin. Hoffentlich kommt mir nie jemand drauf, dass ich schon davor Schulungen dafür GEHALTEN habe.

Was, du kennst TOSCA nicht?!?

Dann hast du eigentlich auch nichts versäumt. Hierbei handelt es sich um ein Software-Test-Tool, das bei allen organisatorischen Software-Test-Prozessen hilft und insbesondere sehr gut für Testautomatisierung geeignet ist. Natürlich hat es auch seine Macken, insbesondere wenn man 2nd level Support leisten soll und auf einer uralten Version arbeiten muss.

ISTQB-Foundation Level Zertifikat

Hurray! Ich bin nun offiziell zertifiziert in den Grundlagen des Softwartestens. All you coders out there beware!

ISTQB-Zertifikat

Hier noch ein kleines Zitat aus dem Kurs:„Erst wenn das Werkzeug eingeführt wurde und die Nutzer sich an dessen Anwesenheit gewöhnt haben, werden die Vorteile spürbar.“