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Hoth Trophy #4 – Round 6

Gestern absolvierte ich das letzte Vorrundenspiel der diesjährigen Armada Liga.

Runde 6: Heinz (Imperium)
Heinz spielte einen ISD (Avenger) mit Screed, zwei Gladiatoren (Demolisher und Insidious) und dazu einmal Gozantis flankiert von Rymer und Bossk. Wir spielten wieder eines der neuen Szenarien: Rift Ambush. Meine „bewährte“ Aufstellung war wieder zentral gerichtet in beide Seiten. Heinz stellte den ISD links außen hin, den Rest zentral.

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In Runde 1 manövrierte ich so, dass ich in Runde zwei den Gegner auf beiden Seiten umfliegen könnte. Dem ISD wich ich aber weiträumig aus und wollte damit verhindern, dass ich gleich in Runde zwei 7 Rote Würfel kassiere.

Das ging sich allerdings nicht ganz aus. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: 1. Raddus als erstes zu aktivieren und in Sicherheit zu bringen oder zweitens, vor dem ISD droppen und auf Konfrontation gehen. Ich entschied mich für die zweite Variante.

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Ich stellte die Profundity genau außerhalb von mittlerer Reichweite. Damit muss mir der IST vor die Nase fliegen, ehe ich aktiviere. Die Hammerhead stellte ich direkt vor den Bug und ratterte voll rein. Double Arc, Concentrate Feuer, External Racks und rammen. Damit waren die Front und Seiten Schilde weg und der ISD hatte zwei Hüllenschaden.

Im Mittelteil der Runde passierte dann nicht viel, beide Staffeln verfehlten meine rechte Corvette. Der ISD aktivierte und zerlegte erwartungsgemäß meine Hammerhead. Jetzt musste er aber auf mich zufliegen. Er schaffte es zwar, sich mir rein in die Front zu stellen, 3 blaue und 4 schwarze Würfel gefolgt von einem Ramm-Manöver überlebt der ISD aber nicht.

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Ende Runde 2, das dickste Schiff ist kaputt und keine sichtbare Gefahr mehr. Da wurde ich übermütig. Die rechte Corvette bricht durch und pirscht sich hinten an die Insidious an. Auch die Quantum Storm bricht durch und wird vom Demolisher gejagt. Profundity und Raddus zur Linken müssen scharfe Kurven fliegen, um noch am Spiel teilnehmen zu können.

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Ich will unbedingt noch die Insidious abschießen und starte mit der rechten Corvette (die schon Front und Seitenschilde verloren hatte) ein gefährliches Angriffsmanöver. Ich entferne die Heck-Schilde per Schuss und ramme einmal. Unglücklicherweise überlappt das Schildrad das Debris und ich verliere zwei Schilde. Die Insidous repariert den Schaden und hat nun einen roten und einen schwarzen Würfel auf mich. Nach dem Reroll liegen hit plus hit/crit. Mithilfe der Assault Concussion Missiles reichte das für den Abschuss. Das hätte ich sehen können, das war unnötiges Risiko.

Die Insidious muss mir zwar entgegenfliegen, 2 rote Würfel richten aber nicht viel Schaden an. Raddus pirscht sich an für einen Double-Arc Schuss in Runde 5.

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Die Seite kann leider nur auf die Seite der Insidious schießen, sodass der Gesamtoutput wieder nur zwei Hüllenschaden sind, wovon einer wieder geheilt wird. Ich bin zu schnell, kann nicht rammen, muss „überholen“ und platziere mich wieder fast fatal. Wir ziehen Georg als Unparteiischen Beobachter hinzu und er entscheidet, dass ich genau außerhalb von mittlerer Reichweite bin und die Insidious doch nicht die komplette schwarze Batterie auf mich abfeuern kann.

Sie schafft es aber immerhin aus der Reichweite der Profundity, welche sich auch für die nächste Runde nicht sinnvoll positionieren kann. Bzw. sie hätte können, indem sie abdreht und die Gozantis jagt, welche seit Runde 3 auf Geschwindigkeit 0 im Zentrum stehen. Rechts hinten sieht man übrigens die Verfolgungsjagt auf die Quantum Storm.

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Ich rechnete mir kurz meine Chancen durch, der Insidious mit reinem Sidearc einer Corvette drei Schaden zuzufügen. Nicht gut (wenn nicht gar unmöglich). Ich muss dennoch mit Raddus anfangen, um nicht selber abgeräumt zu werden.

Einzig spannender Moment ist noch die Jagd auf meine Quantum Storm, welche sich mittlerweile ganz hinten im Eck eingeparkt hatte. Die Demolisher bekommt sie nicht mehr sinnvoll vors Korn (auch geschuldet durch einen Aktivierungsfehler von Heinz). Aber auch ein Abschuss hätte nichts am knappen 6:5 Sieg für mich geändert.

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Trotz ausgezeichnetem Start ging sich wieder kein hoher Sieg aus. Das ist teilweise einem groben Schnitzer von mir geschuldet, aber auch daran, dass die Profundity zwar einmal einschlägt, aber danach einfach nicht schnell und wendig genug ist, um dem Rest der Flotte nachzukommen.

Nach erster Abschätzung reicht es voraussichtlich zum Aufstieg in die Finalrunden, wo praktischerweise wieder alle Punkte auf 0 gesetzt werden. Hohe Siegeschancen rechne ich mir dort allerdings nicht aus. Aber wer weiß, vielleicht überrasche ich mich ja selbst noch.

BloodBowl Season XXXI: Vegan Vermins metzeln Har Ganeth Widowmakers

Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zur nächsten Runde der für die Vegan Vermins aktuell erfolglosen Liga. Trainer SailorMeni musste vor der Partie ein paar wichtige Entscheidungen treffen, um das Team auf Erfolgskurs zu bringen und – viel wichtiger – seinen Job zu sichern.

Die wohl wichtigste Entscheidung war der Zukauf von Gwyneth Ratrow. Schon nach den ersten Trainings stieg die Moral der Mannschaft sichtlich. Die Blässe in den Gesichtern wurde weniger und auch die Kraft und Agilität stieg durch die Bank. Insider munkeln, dass Ratrow erst Käse und später auch Speck in die strikt Vegane Mannschaftsküche schmuggelte …

Aber nun zurück zum Spiel. Die beiden Mannschaften laufen ein und die Vermins bekommen die Offensive. Das finden die Zuschauer offensichtlich nicht so gut. Sie stürmen kurzerhand das Feld und prügeln zwei Elfen und zwei Skaven zu Boden.

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Das stört die Ratten aber nur bedingt. Genüßlich prügeln sie alle Elfen um, die sich zu nahe an die Mittelline gewagt haben. Eine Hexe wird sogar k.o. vom Feld getragen. Ratalie Portman holt sich indes den Ball, da die dafür vorgesehene Ellen Cage sich noch nicht aufgerafft hatte.

Doch die Elfen lassen nicht lange auf sich warten. Gwyneth Ratrow, die sich in Scoringreichweite vorwagte, wird von einer Hexe umgeboxt. Die Vermins machen wieder Platz und Portman versteckt sich in einem Rattenkäfig – also einen Bloodbowl Käfig bestehend aus Ratten TeamkollegInnen. Elfen umschwärmen den Käfig und eine Hexe dodget rein und blitzt die Ballträgerin. Diese lässt sich aber nicht beirren.

Das Gerangel wird langsam unübersichtlich, doch da bietet sich eine Lücke. Gedeckt von zwei Mitspielern blitzt Cage einen Verteidiger k.o. Ratalie Portman schlüpft mit dem Ball in der Hand aus dem Handgemenge und sprintet in die Endzone. Das ist das 1:0 für die Vermins!

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Die Hexe kann sich nicht erholen, so starten die Dunkelelfen den Drive in der Unterzahl. Dafür bekommen sie einen Quick Snap. Den tief ins Feld gekickten Ball müssen sie aber trotzden holen.

Zwei Skaven-Lineman werden kurzerhand k.o. geprügelt. Damit ist die Überzahl umgekehrt. Ratrow wird umgeblitzt und mehrere Elfen brechen durch. Der Ball geht per Pass an den Runner in der Mitte.

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Ellen Cage baut Druck auf und stellt sich in die Nähe des Ballträgers. Die Elfen zur linken werden umgeblockt und abgedeckt. Der Lineman auf der Rechten wird umzingelt und Ratalie Portman holt zum Schlag in die Magengrube aus, gefolgt von einem Tritt aufs Kiefer. Der Elf fällt um und wird regungslos vom Feld getragen. Der Sanitäter kann nur noch den Tod feststellen. Ein Raunen geht durch die Menge. Gefolgt von tobendem Applaus!

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Die übrigen Elfen sammeln sich im Zentrum und decken den Ball ab. Doch die Skaven lassen nicht lange auf sich warten und umzingeln. Die Elfen finden aber eine Lücke auf der linken Seite. Eine Ratte wird umgeboxt und Portman vom Feld geschubst, aber vom Publikum verschont.

Jarat Leto blockt in die Menge und auf der anderen Seite wird der Ballträger rausgedrängt. Raaty Harrelson nimmt Anlauf, umtänzelt einen Elfen und geht auf den Ballträger los. Ehe dieser vom Feld gestoßen wird versucht er den Ball an eine Kollegin weiterzugeben. Doch das misslingt und der herumspringende Ball kann letzendlich von Jarat Leto gefangen werden.

Was für eine Wende, das Publikum ist begeistert!

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Die Elfen geraten in Rage und holen zum Gegenschlag aus. Alle Ratten in der Umgebung gehen zu Boden. Ein Elfenblitzer erhält den Ball und trägt ihn ohne zu zögern in die Endzone.

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Es bleibt noch etwas Zeit, um das 2:1 zu scoren. Die Ratten stellen zum vielgefürchteten „One-Turner“ auf. Dazu muss ein großes Gerangeln produziert werden, indem ein Gegner mehrfach herumgeschubst wird, sodass der eigene Ballträger durch das Gerangel Meter gewinnt. Wichtig hierbei ist, dass der Gegner nicht zu Boden geprügelt wird, weil er dann nicht weitergeschubst werden kann.

Die Ratten platzieren sich und Jarat Leto setzt zum Blitz an. Mit Schwung rammt er sich gegen den Elfen und quetscht ihn zwischen sich und Rattenoger Ratte Dinklage ein. Man hört, wie die Luft aus dem Elfen gepresst wird, gefolgt von einem lauten Knacken der Wirbelsäule. Verdutzt schaut die Schar an Ratten den reglos am Boden liegenden Körper an. Gefolgt von Gelächter. Der Steht nicht mehr auf! Damit geht sich der Touchdown zwar nicht mehr aus, die Vermins gehen dennoch feiernd in die Halbzeit.

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Die Teams laufen wieder ein und stellen sich auf. Die Widowmakers, die gerade ihrem Namen große Ehre machen, wenn auch nicht in der gewollten Bedeutung, sind sichtlich geschwächt aber trotzdem nicht demotiviert. Der Kick kommt und die Elfen snappen sich wieder nach vor, diesmal über rechts.

Ratrow wird wieder umgeblitzt und die Elfen brechen halb rechts durch. Der Ball bleibt aber noch gut gedeckt in der eigenen Spielfeldhälfte.

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Die Vermins umzingeln und bedrohen, doch die schlüpfrigen Elfen finden einen Weg. Ein Handover auf die Hexe gelingt und sie umlaufen über links, nachdem der Weg freibegoxt ist.

Doch gut geschützt ist sie nicht. Ratela Anderson muss nur einen Elfen aus dem Weg schieben und dann wäre der Weg frei für einen Blitz von Ratte Dinklage. Doch Anderson stolpert! Die Widowmakers vergeuden keine Sekunde und brechen durch. Die Hexe stellt sich in Scoringposition und alle Ratten in Reichweite werden umgeblockt oder gut gedeckt. Der Touchdown wird kaum zu verhindern sein!

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Der Wizard Horatio wacht nun endlich auf und wirft einen Feuerball auf die Ballträgerin, aber verfehlt. An dieser Stelle können die Vermins nur noch Bedrohung aufbauen und die Hexe zum schnellen Touchdown zwingen, um genug Zeit für weitere Touchdowns zu haben. Portman stellt sich auf Abfangkurs. Dinklage rast herbei und blockt einen Elf aus dem Weg.

Im Zentrum des Feldes, weit ab vom Ball gehen Rataquin Phoenix und Raaty Harrelson auf einen weiteren Elfen los. Einen gezielten Tritt zwischen die Beine später, wird der Elf winselnd vom Feld getragen. Das war es für ihn wohl für dieses Spiel. Nun endlich kommt der Touchdown.

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Die Teams nehmen wieder Stellung auf. Die Widowmakers stellt nur die obligatorischen drei Spieler an die Mittellinie, der Rest hält sich bedeckt hinten.

Kurz nach Anpfiff geht der erste Elf k.o. zu Boden. Ratrow holt sich den Ball, passt zu Portman, welche sich in den bereits vorbereiteten Käfig stellt.

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Die Elfen nutzen die wenigen Ressourcen, die sie noch haben zum Angriff. Eine Hexe dodget grazil in die Mitte des Käfigs und schiebt Portman an den Rand. Dort wartet bereits ein Elf mit einem Assist und der Folgeangriff schubst die Ballträgierin noch weiter, vermag es aber nicht, sie zu Boden zu ringen.

Ein paar Sekunden Gerangel später finded Portman ein Schlupfloch. Sie nutzt die Gelegenheit, bricht aus und erzielt den Ausgleich.

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Es stehen mittlerweile nur noch 7 Elfen dem vollen Ratten-Team gegenüber. Leicht wird es nicht, aber die Widowmakers haben schon mehrfach bewiesen, dass sie auch mit wenig Ressourcen viel herausholen können.

Zwei Skaven werden umgeblockt und eine Hexe bricht durch. Der Ball bleibt hingegen gut gedeckt tief in der eigenen Hälfte.

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Gleich drei Ratten decken die Hexe, um einen schnellen Touchdown zu verhindern. Ein weiterer Elf, der bedrohlich weit vorne steht wird umbeblockt und einer an der Mittellinie umstellt. Rechts zieht Ratrow vor, um Druck aufzubauen, Jarat Leto bleibt hinten rechts um eventuelle Durchbrechversuche abzudecken.

Die noch verbleibende Menge an Elfen decken den Ball und sammelt sich mittig halblinks.

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Die Walze – mit Namen Ratte Dinklage – fängt an zu Rollen. Er schubst einen Elf vor sich her. Der Nachsetzer bringt den Gegner zu Fall und Dinklage steigt dem Elfen ins Genick. Der reglose Körper wird vom Feld getragen und behelfsmäßig zusammengeflickt. Er wirds hingegen der Ersteinschätzung überleben aber wohl nie wieder derselbe sein.

Nun ist die Bahn frei für Jarat Leto. Er umläuft die Elfen, blitzt den Ballträger und schubst ihn vor die Fäuste von Journeyman Rataquin Phoenix. Dieser lässt nicht lange auf sich warten und holt aus. Ein gezeilter Schlag auf den Kehlkopf später liegt der Elf am Boden und spuckt noch kurz Blut ehe er reglos liegenbleibt.

Der Ball springt im Gemenge herum und wird von Leto gefangen. Die Elfen schaffen es nicht mehr, sich aufzuraffen und stellen jeden Widerstand ein. Leto kann gemächlich über das blutige Feld laufen und unter tosendem Beifall – zumindest einer Stadionhälfte – das 3:2 heimspielen.

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Wow was für ein Spiel! Die Widowmakers sind am Boden zerstört, aber die (not so) Vegan Vermins sind zurück im Rennen. Im Siegesrausch machen die Ratten Ehrenrunden, während SailorMeni bereits mit neuen Sponsoren am Telefon hängt und neue Verträge aushandelt. Das könnte doch noch eine spannende Saison werden!

Hoth Trophy #4 – Round 5

Wie letztens schon festgestellt darf ich mir keine Fehler mehr leisten, wenn ich in die Playoffs aufsteigen will. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn erschien ein offizielles Erratum für Raddus, dass er nur noch ums Flaggschiff, dafür aber in Reichweite 1-2 droppen kann. Damit ist meine Liste so nicht mehr konkurenzfähig, laut Turnierorga darf ich aber die Liga nach alten Regeln fertig spielen.

Runde 5: Michael (Rebellion)
Michael spielte Garm Bel Iblis auf MC80, Yavaris, Hammerhead, Pelta und eine Hand voll Staffeln. Nichts an sich böses dabei, aber in Summe durchaus bedrohend. Vor allem da ich vor dem Drop den Aktivierungsnachteil hatte und die Staffeln mit Yavaris immer eine Bedrohung sind, wenn man dagegen nichts mit hat.

Ich befürchtete 2 Farm-Missionen und Advanced Gunnery und freute mich über die Auswahl aus neuen Missionen, die ich allesamt noch nicht kannte, die aber viel harmloser waren. Es wurde Asteroid Tactics und ich stellte mich wie üblich auf.

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Ich freute mich über eine breite Aufstellung meines Gegners und nahm mit meiner rechten (nicht-Flaggschiff-) Korvette ein Schrott-Ramm-Manöver in Kauf, um mich an die Hammerhead anpirschen zu können. Da dämmerte es auch Michael, dass er wohl suboptimal aufgestellt hatte. Profundity und Hammerhead können wunderschön neben der gegnerischen Hammerhead droppen.

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Ich zünde die Racks und kriege 4 Hüllenschaden auf die Hammerhead durch. Ein Ramm-Manöver später ist sie tot. Der Rest der Runde ist unspektakulär, zwei Staffeln kommen noch zum schießen und dürfen zweimal verfehlen.

Mit der letzten Aktivierung pirsche ich mich an, schaffe es aber nicht, wie geplant die Pelta in den Double-Arc zu bekommen. Nun noch ein potentiell schmerzhafter Moment, da noch 3 Staffeln auf meine Profundity schießen dürfen, aber auch die bleiben unter Schnitt.

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In Runde 1 starte ich mit der Profundity. Mein Sidearc hat nur die Yavaris im Visier. Ich mache 2 Hüllenschaden. Ich könnte mit der Front auch noch darauf schießen, aber leider nur in mittlerer Reichweite, das ist zu wenig für einen Abschuss.

Also setzte ich auf Schaden maximieren und würfel mal meine Batterie auf die Pelta. Der Output schaut gut aus, also lege ich 3 weitere schwarze Würfel durch Concentrate Fire und External Racks hinzu. Dann noch etwas rerollen und rechnen und die Pelta ist tatsächlich instantan tot. Damit hätte ich nicht gerechnet.

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Meine Geschwindigkeit 3 bringt mich aber durchaus in eine brenzlige Situation. Drei Staffeln schießen mir mit Yavaris doppelt ins Heck. Dann double-arct mich die Yavaris und abschließend gibts noch eine volle Frontbatterie der MC-80. Die Schilde sind damit weg und 5 Hüllenschaden kassiert. Autsch.

Mit meinem Flaggschiff zur linken fang ich nun an, auf die MC-80 zu feuern und ich ramme sie für einen Hüllenschaden ins Heck.

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Runde 4 startet wieder die Profundity. Die Yavaris räum ich erwartungsgemäß mit dem Sidearc weg. Die Front entfernt die Schilde der MC80. Dann dreh ich mich mit dem Heck in den Sidearc der MC80. Drei Würfel reichen nicht (ich hatte auch noch einen Halbier-Token). Damit ist meine Profundity save und nicht mehr holbar.

Mein Flaggschiff kann die MC80 double-arcen und doppel-rammen. Die zweite Korvette schießt auch zweimal drauf und rammt einmal. Die Hammerhead macht dann den Sack zu. Zwei Staffeln können noch schießen, aber keine Punkte mehr holen. Ein klares 400:0.

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Die Runde ging zu 100% nach Plan. Michael machte einen groben Schnitzer beim Aufstellen (eigentlich davor schon bei der Missions-Auswahl, da hätte es viel besseres gegeben) und ich nutzte es aus. Dann waren mir auch noch die Wüfel hold mit zwei Insta-Kills und gegnerischen Staffeln, die nicht wirklich treffen wollten. Der Weg in die Playoffs ist definitiv in greifbarer Nähe!

BloodBowl Season XXXI: Vegan Vermins VS Cyrill Crusaders

Willkommen zurück zu einem weiteren Spiel der Vegan Vermins. Nach zwei bitteren Niederlagen haben trotz strömenden Regens beachtliche 13.000 Fans der Nager ins Stadion gefunden, 6.000 mehr als Fans der Gegner.

Der Cointoss geht an die Vermins und bringt sie in die Offensive. Der Ball landet direkt neben Ellen Cage. Mehrere Ratten bauen eine schöne Position auf der rechten Seite auf. Dann setzt Ratte Dinklage zum Block an, schubst einen Bretonen vor, setzt nach und reißt ihn mit sich selbst zu Boden.

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Die Bretonen lassen nicht lange auf sich warten, bauen Druck auf und prügeln gleich mal Ratelaine Petsch spielunfähig. Doch noch kommen sie nicht durch. Cage schnappt sich den Ball und begibt sich ins Zentrum, während Mayim Ratlik sich frei spielt und für einen Pass anbietet.

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Ratlik wird umgeblockt und das Zentrum stark umstellt. Es bietet sich keine Möglichkeit zum Durchbruch an. Diese Ansammlung von Knappen ist ein harter Brocken! Sie fallen zwar schnell um, reißen aber Dinklage mit um und stehen sofort wieder auf.

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Ein Bretone findet einen Weg durch und blitzt Cage um. Der Ball landet zwar inmitten von Skaven, aber die Bretonen sind auch nicht weit entfernt.

Sie bauen immer mehr und mehr Druck auf. Nun umzingeln sie Ratlik, die sich vorne immer wieder frei spielt, nehmen sie in den Schwitzkasten und ein Bretone springt ihr mit Schwung ins Gesicht, sodass sie reglos umfällt. Schnell ist der Apotheker zur Stelle. Er muss ihr allerdings Knochen aus dem Bein entnehmen, um ihr Rückgrat wiederherzustellen. Damit überlebt Ratlik zwar, wird aber nie wieder so flink sein wie früher.

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Die Vermins verlieren rasch an Spielern. Es ist langsam an der Zeit, sich was zu überlegen, um da noch heil rauszukommen. Das Gerangel wird immer unübersichtlicher. Ratten und Bretonen schieben sich hin und her, SpielerInnen fallen und stehen wieder auf.

Nun setzt Dinklage an und schiebt einen Gegner vor sich her. Das verdrängt Cage, welche auf den Ball stolpert. Der Ball bounct hoch. Ein Bretone versucht ihn zu fangen, doch er springt weiter in Richtung Mittellinie, wo er außerhalb des Gedränges zu liegen kommt.

Das ist Ratalie Portmans Chance! Sie dodget sich frei, tänzelt zum Ball und versucht ihn aufzuheben. Doch der danebenstehende Gegner verhindert, dass sie das glitschnasse Leder an sich nehmen kann und so rollt es langsam in Richtung Seitenlinie.

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Der Bereich an der Flanke ist bereits sehr gut von Bretonen abgedeckt und die erfahrenen Franzmänner wissen, die Situation zu nutzen und weiter zu verbessern. Ein Blitzer holt sich den Ball und marschiert in Richtung Endzone.

Die Ratten finden noch ein kleines Loch, das Jarat Leto einen Blitz auf den Ballträger ermöglicht. Doch dieser scheitert an einem Bretonenbein, über das der Ratten-Blitzer qualvoll stolpert und sich dabei so verletzt, dass er für das restliche Match draußen bleiben muss.

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Danach ist es für die Cyrill Crusaders ein leichtes, Zeit zu schinden und erst in letzter Sekunde zum Pausenstand von 1:0 zu scoren.

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In der zweiten Halbzeit müssen die Vermins in starker Unterzahl dem Angriff der Bretonen standhalten. Der Wind weht den Ankick vom Feld, sodass laut Reglement ein Bretone den Ball noch vor Start der Halbzeit aufheben darf.

Bereits Sekunden nach Anpfiff geht Rattenoger Dinklage k.o. zu Boden. Es startet ein Prügelfest, dem die Ratten nichts entgegensetzen können. Erst versuchen die Vermins noch anzugreifen, stellen aber schnell fest, dass die Gefahr für weitere Verletzungen zu groß ist und es sinnvoller ist, sich tot zu stellen und das 2:0 schnell über sich ergehen zu lassen.

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Dinklage kommt wieder zurück aufs Feld und die Vermins bekommen noch eine Chance, vielleicht doch noch ernsthaft mitzuspielen. Das gefällt den Zuschauern offensichtlich weniger, weswegen sie auf das Feld stürmen und die Spieler brutal angehen. Obwohl mehr Rattenfans vor Ort sind, geht nur ein Bretone zu Boden, während gleich beide übriggebliebenen Gutterrunner eines auf die Mütze bekommen.

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Nachdem die Sicherheits-Oger die Situation geschlichtet haben, geht der Drive mit leichter Verspätung los. Wieder geht der Ball ins aus und diesmal nimmt ihn Raaty Harrelson an sich. Schnell ist eine Lücke im Zentrum gefunden und der Ballträger stürmt flankiert von zwei Kollegen vor.

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Doch das Glück währt nicht lange. Eine Unterstützer wird weggedrängt und Harrelson umgeblockt. Nach etwas Gedränge heben die Bretonen den Ball hoch und stürmen weit über die linke Flanke nach vor.

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Es schaut bitter aus, aber die Vermins geben nicht auf. Portman flankiert den Ballträger und James Camerat findet eine Lücke zum Angriff. Der Blitz sitzt, der Bretone liegt und Camerat fängt den Ball.

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Doch die Freude hält wieder nicht lange. Die Bretonen zeigen ihre Überzahl zur Schau, blocken den Ballträger um und umstellen das Leder. Wieder entsteht ein Gerangel um den Ball und niemand weiß so recht, was jetzt abgeht.

Auf Verdacht stellt sich Liam Hemsrat in Scoringreichweite. Harrelson stürmt auf das Gerangel zu und schiebt einen Bretonen ins Zentrum. Durch die Masse rollt die am Boden liegende Ellen Cage auf den Ball und schubst ihn weg. Ein Bretone greift danach, kriegt ihn aber nicht zu fassen. Der Ball rollt weiter. Ein kleiner Schubser später ist der Ball frei.

Cage sieht das Leder durch die Beine mehrere Spieler blitzen und wittert ihre Chance. Sie steht auf, tänzelt an den Gegnern vorbei, hebt den Ball auf und sprintet los. Hemsrat wartet bereits und kann den Ball trotz stürmenden Regens übernehmen. Er dreht sich um und läuft unbedrängt in die Endzone zum 1:2 Anschlusstreffer!

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Die Fans der Vermins wachen nochmal auf und applaudieren. Aber allen ist bewusst, dass nur noch ein Wunder die Niederlage noch abwenden kann. Zu wenig Zeit ist noch zu spielen und die Bretonen sind in der Offense.

Die Wolken verziehen sich und statt Regen müssen die Spieler nun gegen gleißende Sonne ankämpfen. Beide Teams versuchen noch den einen oder anderen Schaden anzurichten, aber im Endeffekt passiert in der Partie nichts mehr und die Vermins müssen abermals eine bittere Niederlage einstecken. Mit zwei Ausfällen in der nächsten Partie wird auch diese nicht leichter. Die Ratten kommen in der Saison einfach nicht in die Gänge …

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Hoth Trophy #4 – Round 4

Die zweite Halbzeit der Ausscheidungsspiele hat begonnen und ich muss mich noch ordentlich anstrengen, um in die Finalrunden aufzusteigen. Wir durften vor dem Spiel unsere Listen leicht anpassen, was ich auch getan habe: Wallex Blissex wird durch Raymund Antilles ersetzt und die Hammerhead bekommt den Garel’s Honor Titel.

Runde 4: Felix (Imperium)
Zu Beginn der Liga hatte ich einen Wunsch: Einmal gegen einen Supersternenzerstörer antreten zu dürfen. Der Wurde mir erfüllt. Beim Lesen der Liste wollte ich den Wunsch widerrufen. Zahlreiche Upgrades machen es quasi unmöglich, dieses Teil in 6 Runden abzuballern. Aber genau das musste ich machen, um noch Hoffnung auf den Aufstieg zu haben. Als Szenario wählte ich Solar Corona und stellte mich wie üblich auf. Immerhin konnte ich die Station mit Obstacles so abdecken, dass der SSD nicht das ganze Spiel drauf parken kann.

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Durch Aktivierungsnachteil musste ich bereits in Runde 1 in die Reichweite des SSD fliegen und kassierte 6 rote Würfel auf mein Flaggschiff, was mir gleich mal 4 Schilde raubte.

In Runde 2 kam dann der Drop. Erstens, weil ich maximalen Beschuss brauche, um dem SSD zu schaden und zweitens, weil eine kleine Chance bestand, dass mein Flaggschiff stirbt und ich das Risiko nicht eingehen wollte.

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Als erstes musste das Flaggschiff in Sicherheit. Den Rest der Runde verwende ich darauf, die zwei Staffeln zu beharken (und eine auszuschalten), sowie an den Gozantis zu knabbern (rammen und Defense Token ziehen). Der SSD tut sein übriges und macht minimalen Schaden an Hammerhead und Raddus Korvette. Mit Intel Officer zieht er meinen linken Flotillen den Scatter Token.

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In Runde drei erledige ich die ersten Gozantis und beginne, am SSD zu nagen. Die Hammerhead begibt sich in schwarze Reichweite und legt die volle Frontbatterie (4 schwarze plus ein blauer, kein roter weil leider durch Gozantis obstructed) auf den SSD und rammt ihn ins Heck: Struktureller Schaden. Im Gegenzug stirbt die Hammerhead leider auch selbst.

Den Rest der Runde 4 verwende ich, um die Gozantis und die zweite Staffel abzuschießen. Bleibt nur noch der SSD, welcher sich träge weiter vorbewegt.

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Ich bin gut positioniert hinter dem SSD und er ist keine Gefahr mehr für mich. Allerdings ist der Abschuss auch in weiter Ferne. Wenn ich alles dran setze schaffe ich aber vielleicht 11 Hüllenschaden für halbt Punkte.

Mit der MC-75 bleibe ich sowohl in Runde 5 als auch in Runde 6 knapp außerhalb der kurzen Reichweite und bringe so meine External Racks nicht an. Die roten und blauen Würfel sind mir aber hold und ich nage konstant.

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In Runde 6 geh ich nochmal aufs ganze. Nach dem Erstschlag der MC-75 hat Felix die Qual der Wahl. Beide Korvetten sind in mittlerer Reichweite im Heck, die MC-75 in kurzer Reichweite sogar im Double-Arc. Meine Flagg-Korvette bekommt den ersten Schuss ab. Stolze 4 Treffer mit drei Würfeln, aber der Kritische wird glücklicherweise kein Struktureller Schaden, wodurch ich mit 1 HP überlebe. Die beiden anderen Schüsse gehen auf die MC-75, welche das locker wegsteckt.

Nun komme ich wieder dran. Die erste Korvette legt ein paar Schaden auf den SSD und rammt ihn mittels Engine-Techs noch zweimal. Ich überlebe mit einem HP, der SSD braucht noch 3 für halbe Punkte. Zur Verteidigung hat er noch ein Brace (Redirect bringt nichts, da keine Schilde mehr in den Seiten). Mein Flaggschiff hat den SSD im Double-Arc. Die zwei roten aus der Front zeigen einen Doppeltreffer, welcher auf einen Schaden reduziert wird. Den zweien Würfel brauch ich gar nicht mehr werfen: Doppelschaden mittels Turbolaser Reroute Circuits. Punktlandung auf 11 Hüllenpunkten am SSD.

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Mit viel Glück rettete ich so ein 8:3 (237,5:47) und bleibe im Rennen. Es war definitiv interessant, einmal gegen einen SSD anzutreten. Als großartige spielerische Bereicherung finde ich ihn aber nicht. Er ist halt ein starrer Block, der kaum umzubringen ist. Wenn man sich auf das Shootout nicht einlassen will, ist es aber nicht allzuschwer, ihm komplett auszuweichen.

Hoth Trophy #4 – Round 3

Runde 3: Philip (Imperium)
Ich sehe zwei Interdiktoren mit haufenweise Upgrades, angeführt von Admiral Screed, begleitet von zwei Pärchen Gozantis und 4 Staffeln. Als erstes erkenne ich die Falle: Surprise Attack kann ich als Mission nicht wählen, weil ich dann wegen Grav Well Projector für drei Runden eine unbewegliche Flotte hätte. Also spielen wir Volatile Deposits.

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Da die Interdiktoren sehr resistent sind, plane ich den Drop in Runde 3 und will voll frontal rein, um zumindest eine so schnell wie möglich auszuschalten. Das Setup funktioniert, also kommt der Drop in Runde 2.

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Der Drop war allerdings sehr schlampig. Die Hammerhead platziere ich so, dass ich nicht wie geplant rammen kann (diese eine fehlende Schadenskarte wird später noch sehr relevant). Damit begebe ich mich in mittlere Reichweite der linken Interdiktor und in den Doppelarc der rechten.

Die angepeilte rechte Interdiktor schafft es dann auch noch, sich gekonnt außerhalb des Doppelarcs meiner Profundity zu manövrieren. Also schieße ich mit der Front auf die Gozantis. Ich schaffe mit 6 blauen Würfel (3 plus Reroll) keinen Accuracy und bleib knapp hängen, was mich in schlechter Position verharren lässt. Anschließend rammt Raddus die Gozanti vom Feld. Die Staffeln beginnen an der Profundity zu nagen.

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Immerhin übernehme ich die Oberhand bei den Szenariopunkten.

Ich schieße wieder nur mit der Seite auf das Gegnerische Flaggschiff und lande auf einem Asteroiden. Ab sofort darf ich nur mehr einmal auf ein Schiff schießen. Die Interdiktoren pieksen auf mir herum und die Staffeln tun ihr übriges.

Ich habe hier noch einen Hoffnungsschimmer, dass die Profundity überlebt und schieße die zweiten Gozantis weg, um den Staffeln Effizienz zu nehmen. Aber mein Pfad ist durchschaubar, insbesondere, da ich nach dem nächsten Hopser auf einen Asteroiden einen Staffelbefehl anstatt meines Manöverbefehls erhielt. Also nagten mich Interdiktoren und Staffeln zu Tode.

Das gegnerische Flaggschiff war aber auch schon ordentlich angeschlagen und mit meinen beiden Corvetten konnte ich die Jagd aufnehmen. Die erste setzt der Interdiktor ordentlich zu und versucht Reißaus zu nehmen. Ich bekomme einen Schuss auf mittlere Reichweite ab. Es liegt ein blauer kritischer Treffer, den ich rerollen lasse. Jedes andere Ergebnis rettet mein Schiff. Ich nehme die Corvette vom Feld.

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Die zweite Korvette nähert sich an. Hier mache ich den zweiten großen Fehler (nach dem schlechten Drop) im Spiel. Anstatt auf mittlerer Reichweite zu bleiben, um im nächsten Zug dem Targeting Scrambler zu entkommen und doppelt rammen zu können fliege ich auf kurze Reichweite ran. Ich schieße aus vollen Rohren, doch es bleibt genau ein Hitpoint übrig und wegen meiner hohen Geschwindigkeit kann ich diesen Schaden auch nicht durch Rammen zufügen.

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Sehr bitter. Mit dem Kill hätte ich noch ein 5:6 retten können, so wird es nur ein enttäuschendes 3:8. Jetzt muss ich mich wirklich ranhalten, um es überhaupt in die Finalspiele zu schaffen! Aber noch sind drei Runden zu spielen und jetzt darf man kleine Anpassungen an der Liste machen. Vielleicht fällt mir ja noch etwas ein.

BloodBowl Season XXXI: Vegan Vermins VS they came from beneath

Für die Vegan Vermins gibt es keine Zeit die Wunden der letzten Niederlage zu lecken, denn es geht bereits weiter. Gegner von heute ist das Underworld Team „they came from beneath“, unterstützt von Altmeister Wizard Horatio X. Schottenheim.

Die erste Offense geht an die Vermins. Diese zeigen sofort Siegeswillen. Die Frontline wird umgeblockt, Ratalie Portman holt sich den Ball und lässt sich von zwei Kolleginnen decken. Ellen Cage wagt sich ein paar Schritte in die gegnerische Zone und bereitet den ersten Touchdown vor.

Horatio lässt nicht lange auch sich warten und ein Feuerball lässt Portman kurzzeitig zu Boden knallen. Doch das kann sie nicht aufhalten. Sie steht auf, nimmt den Ball und übergibt an Cage. Diese hat freie Bahn, denn alle Underworlder, die sich versuchten in den Weg zu stellen sind bereits weggeblockt. Ein kurzer Sprint und es steht 1:0 für die Vermins.

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Nun sind they came from beneath am Zug. Zum Anpfiff stürmen deren Fans gleich mal das Feld und prügeln die linke Vermin Flanke um. Was im Zentrum noch steht wird von Trollen und gegnerischen Skaven umgeprügelt. Damit ist der Weg quasi frei und sie versuchen es über die linke Flanke. Der Ballträger wird geschützt von einem gefürchteten Goblin-Käfig.

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Die Skaven stehen wieder auf und Strip-Wrestle Meisterin Mayim Ratlik dodget sich gekonnt zum Ballträger durch, schubst ihn weg und gibt so den Ball frei. Kein Spieler kann ihn fangen und so bounct er vom Feld und wird vom Publikum ins Zentrum zurückgeworfen und von Ellen Cage aufgehoben.

Die Underworlder schaffen es nicht, zu ihr durchzukommen und so startet sie ihren Sprint in Richtung Touchdown, gedeckt von ihren Mitspielern. Die gegnerischen Skaven und Goblins versuchen Druck aufzubauen, kommen aber nicht nach und so gehen die Vermins unter tobendem Beifall 2:0 in Führung.

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Abermals sind they came from beneath in der Offense. Der Ankick geht tief in die Zone und zwei Spieler sichern den Ball. Im Zentrum geht alles zu Boden und mehrere Goblins versuchen den Durchbruch in Richtung Touchdownzone. Die Ablenkung nutzt der Ballträger und versucht es über ganz rechts.

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Doch die Vermins stehen gut. Ratlik findet wieder eine Lücke, dodget sich durch und blockt den Ballträger vom Feld. Wieder werfen die Zuschauer den Ball ins Zentrum. Portman steht auf, befreit sich von einem Goblin, hebt den Ball auf und übergibt an Ellen Cage. Diese muss den Ball nur annehmen und hat dann freie Bahn zum 3:0. Doch was passiert da, sie lässt das Leder fallen! Ist das denn die Möglichkeit?

Und schon ist das Underworld Team zu Stelle. Cage wird weggedrängt, ein Goblin holt sich den Ball und setzt zur Long Bomb an. Portman versucht noch abzufangen, doch schafft es nicht. Der Ball landed präzise auf einem Goblin. Dieser fängt, als hätte er in seinem Leben noch nichts anderes gemacht. Den verteidigenden Vermin ignoriert er beim passen ebenso sehr wie beim vorbeidodgen. Nun die Übergabe an einen weiteren gedeckten Goblin. Überhaupt kein Problem. Der neue Ballträger befreit sich spielend, setzt zum Sprint an und erzielt gleichzeitig mit dem Abpfiff den 2:1 Anschlusstreffer. Wie konnte das passieren? Die Menge ist außer sich!

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Die zweite Halbzeit startet und ist they came from beneath ist in der Offensive. Die Vermins schaffen eine perfekte Verteidigung und zeigen wieder Zug zum Ball, der mittig rechts landet.

Ratte Dinklage wird umgeblockt, ein Skave holt den Ball und lässt sich von den Underworld Teamkollegen decken. Doch die Vermins sind zur Stelle. Dinklage steht auf und rast über einen Gegner in Richtung Ballträger. Weitere Vermins bauen weitere Bedrohungsszenarien auf.

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Aber das Underworld Team ist nicht zu bremsen. Ratten fallen links und rechts und der Ballträger macht es sich in einem Goblinkäfig gemütlich. Die Vermins umstellen den Käfig und Jarat Leto boxt sich hinein. Zwar gibt es noch keinen direkten Angriff auf den Ballträger aber zumindest viel Druck in dessen Richtung.

Doch das reicht alles nicht aus. Die Schwachstelle im Verminsangriff ist auf der hinteren Seite. Liam Hemsrat wird aus dem Weg geblockt, der Ballträger umläuft die Verminverteidigung und keucht sich mit letzter Kraft in die Endzone. 2:2 ausgleich, spannender könnte es nicht sein!

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Es bleibt noch genug Zeit für die Vermin Offensive. Der Kick kommt tief in die Zone. Unter Deckung von Ratalie Portman holt sich Ellen Cage den Ball. Ratte Dinklage ist zwar vor Wildheit erstarrt, dennoch kann der Minotaurus umgeblockt und die rechte Seite vorbereitet zum Ansturm werden.

Doch eine Underworld Ratte findet einen Weg. Der Blitz geht auf Portman, welche mit einer gebrochenen Nase winselnd vom Feld läuft. Doch Cage kann sich mit dem Ball befreien und an der rechten Flanke nach vor laufen.

Raaty Harrelson versucht sich einer gegnerischen Ratte zu entledigen, kann sie allderings nur zurückdrängen. Coach SailorMeni weist Dinklage an nachzusetzen, doch dieser bleibt abermals sabbernd stehen. Zumindest Ratlik kann noch Deckung geben.

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Ein hämisches Kichern ist von der von der Seitenlinie zu vernehmen, gefolgt von einem Feuerball des Wizards, der Ratte Dinklage k.o. schlägt. Was eben noch halbwegs solide gedeckt war ist nun freie Bahn für den Underworld Blitzer. Dieser lässt sich nicht lange bitten und prügelt Cage um, welche somit das Leder wieder frei gibt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, so fangt der Blitzer den Ball auch direkt und was eben noch eine gute Chance für die Vermins war, wandelte sich binnen Sekunden in das exakte Gegenteil!

Bloodbowl ist eben nie langweililg!

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Die Uhr tickt und die Vermins müssen in Schadensbegrenzung gehen. Cage steht wieder auf, um Deckung zu geben. Hemsrat blockt einen Goblin aus dem Weg. Und unter Coach-Anweisungen kann nun die auf Ballabnahme spezialisierte Mayim Ratlik den Ballträger angehen. Doch was ist da, dieser windet sich und im Handgemenge stolpert Ratlik und bricht sich die Nase am Knie des Gegners!

Während der Aphotheker die Verletzte wieder zusammenflickt scoren die Underworldler und gehen erstmals in der Partie in Führung.

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Es sind nur noch wenige Sekunden zu spielen und die Vermin sind stark in der Unterzahl. They came from beneath stellen eine Starke Verteidigungslinie auf und kicken den Ball links zur Mitte. Ellen Cage holt sich den Ball und passt zu Ratlik. Die Hoffnung ist, dass sie im Handgemenge noch ein paar Yards gewinnen kann, ehe sie zum Zielsprint ansetzt. Doch es fehlt schlichtweg an Masse und es findet sich kein Weg.

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Abermals müssen die Vermins nach einer schnellen 2:0 Führung eine 2:3 Niederlage einstecken. Es ist wie ein Fluch. Damit sinken die Wettquoten und auch die Sponsoren springen ab. 10.000 Goldstücke Einnahmen decken kaum die Kosten, geschweigedenn reicht es für weitere Anschaffungen. Aber so ist das nun mal, Bloodbowl ist manchmal ein gscheites Arschloch …