Archiv der Kategorie: Privates

Das Ende meiner Golf-Karriere …

oder auch: Rosedale, die Zweite.

Vor etwa zwei Monaten wurde in unser Kellerabteil eingebrochen. Unser beider Räder sowie mein Golfbag (inkl. Inhalt) wurden gestohlen. Der erste Ärger verflog aber schon kurz darauf, als die Versucherung uns zusicherte, die Fahrräder komplett (dank vorhandener Rechnungen) und das Golfzeug nach geschätztem Wert zu ersetzen.

Letzte Woche war es dann so weit, dass ich mein neues Rad besorgte. Dieses fährt wie geschmiert – was zu erwarten war, weil ich zusätzlich zum Radersatzgeld auch das überschüssige Geld vom Golfbag 1:1 in ein besseres Rad investierte.

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Wir schwangen uns auch sogleich auf die neuen Gefährte (Sylvia hatte sich sofort nach dem Einbruch ein neues Rad besorgt) und unternahmen eine gemütliche Donauspazierfahrt.

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Vorerst werden die Räder wohl un unserer Wohnung lagern. Zumindest bis wir unser Kellerabteil ordentlich abgesichert haben.

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Einrichtung Abgeschlossen

Vor ca. 1.5 Monaten zogen wir in eine frisch gebaute, aber noch rudimäntär eingerichtete Wohnung. Seitdem hat sich viel getan!

Vor der Tür wartet ein Totoro und ein selbst designtes rosa Türschild.

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Hinter der Tür befindet sich ein langgezogener Gang mit Garderobe und Spiegel.

Die erste Tür zur Rechten führt ins (nicht näher bebilderte) Klo, links gelangt man ins kleine aber feine Badezimmer.

Die nächste Tür beinhaltet das Schlafzimmer. Es hat die perfekte Größe, um Bett, Wandkasten und Fernseher zu beherbergen. Wir hätten uns aber auch nicht beschwert, wenn die Wand den im Plan angegebenen Winkel und damit noch besser Platz geboten hätte … Das Fenster zeigt sowohl zur Sonnenabgewandten Seite als auch in den ruhigen Innenhof.

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Nun folgt das Prachtstück der Wohnung, unsere Wohnküche. Alles was nicht direkt in unserer maßgeschneiderten Einbauküche Platz findet, kann im Abstellkammerl (nicht näher bebildert) aufbewahrt werden.

Schräg gegenüber steht der Esstisch, der bei Spieleabenden auch vergrößert und in die Mitte des Raumes gestellt werden kann. Für gemütliche Stunden steht eine Couch und ein Couchsessel (genannt: Captains Chair) bereit.

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Nun geht es ins letzte Zimmer, das wir liebevoll Spielezimmer nennen. Dort sind in den Kästen zahlreiche Brettspiele abgestellt. Ebenfalls findet man dort meine aktuellen Malprojekte und über den Bildschirm flimmert momentan das neue Zelda in der WiiU Version (meine Switch ist leider noch nicht da, weswegen ich meistens weinenden Auges nur zuschaue oder den Raum verlasse, um nicht gespoilert zu werden …).

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Abgeschlossen wird die Wohnungstour mit der Loggia (und ein bischen Balkon). Zur aktuellen Jahreszeit noch wenig genutzt sehnen wir schon dem Sommer entgegen, wenn wir hier die Abendsonne genießen können.

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Es stehen natürlich noch ein paar kleinere Projekte an (Musikanlage, Duschwand, Dekoelemente,  …), aber wie wohl unschwer zu erkennen ist, haben wir eine große Freude mit unserer neuen Wohnung!

That escalated quickly …

Es fing alles vor einem Monat an. Sylvia hatte Geburtstag und als Geschenk stellte ich ihr einen günstigen Plattenspieler und zwei Platten in die damals noch leere Wohnung.

Die Freude war sehr groß und wir hörten die Leonard Cohen Platte auf und ab. Allerdings schafften wir es nicht, die Björk Platte einwandfrei zum Laufen zu bringen. Sie sprang immer nach vor und aus Angst, die Platte zu zerstören, ließen wir sie außen vor, bis ich mir die Ursache näher anschauen konnte.

Letzte Woche gönnten wir uns dann eine Reihe weiterer Platten. Als auch die Queen Platte zweimal sprang, beschloss ich, mich dessen endlich anzunehmen. Ich sah, dass der Plattentisch stark wankte. Es gab keine Einstellungsmöglichkeiten für Gewicht auf den Nadelarm und auch sonst waren die Möglichkeiten der „Reparatur“ eingeschränkt. Letzendlich brachte mich die eine vorhandene Amazon Bewertung zum Entschluss: Das Gerät muss ausgetauscht werden! Roadstar TT-380 BT-T Retro Plattenspieler – Finger weg von dem Gerät.

Zu dem Zeitpunkt kamen Erinnerungen an meinen letzten Fall von Produktreklamation hoch. Auch die zwei Wochen freiwilliger bedingungsloser Umtauschdauer im Saturn war bereits abgelaufen. Ich hatte keinen Anspruch auf Umtausch auf ein besseres Gerät, sondern könnte mit Austausch des Gerätes auf ein gleiches, das vielleicht weniger schwankt abgespeist werden.

Da musste ich nun durch. Nach etwa 20 Minuten Wartezeit plus 2 Minuten am Serviceschalter war mein Akt abgeschlossen und ich hatte das Rückgeld in der Hand (in Form eines Dokuments, mit dem ich das Geld an der Kassa abholen könnte). So kann KundInnenservice auch aussehen!

Also ab in die Plattenspielerabteilung, wo ich diesmal beschloss, mich beraten zu lassen. Schnell war die Marke klar: Pro-Ject. Ich nahm das etwas fortgeschrittene Modell, das Dank Ausstellungs-Ware 30€ günstiger war, aber dennoch das Dreifache des Ursprungsmodelles kostete. Für meine alte iPod-BoxiPod-BoxiPod-Box packte ich noch einen Vorverstärker ein, die Warnungen des Beraters ignorierend, dass die Soundqualität nicht gut sein würde.

Zu dem Problem drang ich gar nicht erst vor, weil die Box ein derart starkes Hintergrundbrummen aufwies, das jeglichen Musikgenuss verhinderte. Internetrecherche identifizierte das Problem als Erdschleife und nach nur wenigen Stunden weiterer Recherche dachte ich, dem mit einer DI-Box entgegenwirken zu können. Doch selbst das Top-Produkt um 95€ half hier nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben jetzt eine High-Tech Anlage bestehend aus Plattenspieler, Verstärker und zweier Boxen. Auch hier wurden wir beim Saturn sehr gut beraten und bekamen abermals vergünstigte (nicht zu verwechseln mit billiger) Hardware.

Habemus Habitat

Der Umzug ist vollbracht und wir haben die neue Wohnung bezogen. Zum ersten Mal soll es nicht vorübergehend sondern auf unbestimmte, lange Zeit unser Heim sein. Dementsprechend wird mit wenigen Ausnahmen (Tisch, manche Regale) alles neu gestaltet, was durch den Neubau-Status (neues Dachgeschoss auf altem Gebäude) halbwegs gut funktioniert. Abgesehen von manchen Wänden, die schiefer als geplant ausgefallen sind …

Unsere Eingangstür öffnet sich in ein langgezogenes Vorhaus, das mehr als genug Platz für Garderobe und Schuhkasten bietet.

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Die ersten Türen münden in das Badezimmer, bzw. das Klo gegenüber.

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Danach kommt das Schlafzimmer, in dem wir vorerst auf einer am Boden liegenden Matratze schlafen. Das Bett ist aber bereits bestellt und wird hoffentlich noch im Jänner eintreffen.

wohnung_taborstrasse_043 wohnung_taborstrasse_044Der Gang macht einen kleinen Knick und mündet in die große Wohnküche. Die Küche selbst kommt Mitte Februar und auch im Wohnbereich fehlt links noch eine Couch.

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Vorerst ist das Abstellkammerl neben der Küche gut gefüllt.

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Vom Wohnzimmer aus gelangt man in das Spielezimmer. Es wird wohl weniger direkt zum Brettspielen verwendet werden, ist aber das Hauptlager für Spiele.

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Das letzte Element der Wohnung, welches Jahreszeitbedingt noch wenig genutzt wird (außer als Kühlschrank), ist der riesige Balkon.

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Nach stressigen Wochen des Siedelns/Shoppens/Einrichtens sind wir mittlerweile überglücklich hier und planen das auch noch sehr lange zu sein!

Wohnung (zu) vergeben

Über drei Jahre ist es nun her, als ich in meine aktuelle Wohnung gezogen bin. Nun ist wieder der Zeitpunkt gekommen, weiterzuziehen.

In meinem Vertrag ist das Recht verankert, eineN NachfolgerIn für die Wohnung vorzuschlagen. Das hat für mich den Vorteil, dass ich mir unnötige bauliche Maßnahmen sparen, aber vielmehr gibt es mir die Möglichkeit, jemand anderem eine Wohnung mit niedriger Miete und guter Lage zu vermitteln.

Wie der Titel schon ankündigt, habe ich noch keine derartige Person gefunden.

Die Wohnung liegt in der Wehlistraße 366, Stiege 2. Das ist 5 Gehminuten – bzw. eine Busstation – von der U2 Station Donaumarina entfernt. In 5 Gehminuten steht man mitten im Prater oder befindet sich nach 5 weiteren Gehminuten (in die andere Richtung) auf der Donauinsel. Mit dem Rad geht es natürlich noch schneller, Radkeller ist im Haus.

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Die Gesamtfläche von 53,5m² setzt sich zusammen aus einem großen Zimmer verbunden über ein Vorhaus mit Bad, Klo und Küche. Auf der anderen Seite befindet sich eine Lodgia mit Blick zur Kleingartensiedlung dahinter. Ein Kellerabteil ist auch vorhanden.

Im Vorhaus befindet sich ein riesiger Einbaukasten (1) mit viel Stauraum sowie ein kleiner Schuhkasten (2). Ebenso gibt es ein kleines Abstellkammerl.

 

Die Toilette ist in einem eigenen kleinen Raum, Das Bad besteht aus Badewanne mit Duschecke und einem Waschbecken mit Kästen.

Eine Küche (3) bestehend aus Kühlschrank, Gefrierschrank, Abwasch, Herd/Ofen, Arbeitsflächen und einige Kästen ist vorhanden. Wenn gewünscht, lasse ich den Mikrowellenherd (4) auch da.

Das Herzstück der Wohnung ist das Wohn-/Schlafzimmer. Mit etwas unter 25 m² (~5.5 x 4.5 m²) ist genug Platz für Schlaf- wie auch Aufenhaltsraum (Mein Vorgänger hat den Raum noch effizienter mit einem Schrankbett genutzt).

In den Bildern sind auch noch Möbel integriert die ich wenn gewünscht ablösefrei in der Wohnung lasse: 5: Couch, 6: Sitzsack, 7: 3 Ikea-Sessel, 8: Ikea-Bett inklusive Lattenrost und Matratze, 9: Kasten.

Die Lodgia hat genug Platz für einen Tisch und zwei Sitzgelegenheiten.

Zu den Rahmenbedingungen. Die Wohnung gehört der Sozialbau AG. Die Miege beträgt monatlich aktuell 432,18€ + ~50€ pro Quartal für Strom/Gas und wird regelmäßig an den Index angepasst. Eine Einstiegshürde gibt es leider, das ist der Finanzierungsbeitrag von ca. 5.000€, der bei Auszug allerdings refundiert wird.

Ich freue mich über Interessensbekundungen (zB. per Mail, gerne auch über andere Wege).

EDIT: Die Wohnung ist mittlerweile vergeben. Vielen Dank an alle InteressentInnen.

Aktgezeichnen

So schnell kann es gehen: Am Samstag war ich auf einer Party eines Freundes, wo ich mit jemanden ins Gespräch kam und meine Kreditkarte zeigte. Am nächsten Tag erhielt ich die Frage, ob dieser Freund meines Freundes meine Kontaktdaten weitergeben dürfte. Einen weiteren Tag später erhielt ich einen Anruf von einem Künstler und gestern posierte ich schließlich nackt vor ca. 20 Leuten. That escalated quickly!

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Als ich mich gestern nach der Arbeit auf den Weg machte, wusste ich noch nicht wirklich was mich erwarten würde. Ich plauderte noch kurz mit Herrn Rothe, bevor wir gemeinsam die steinerne Wendeltreppe des Künstlerhauses hinuntergingen und er mich in den Zeichenraum brachte. Er war ausgelegt mit einem uralten Teppichboden, in der Mitte ein kleines Podest und im Sesselkreis herum saßen fast ausschließlich jung gebliebene Damen.

Ich brachte mein ganzes Zeug (literally) in die kleine Umkleide und dann begann auch schon das Posieren. 2 x 22 Minuten, erst im Stehen, dann 180° gedreht im Sitzen. Großartige Anweisungen herfür gab es nicht.

Richtige Auflockerung setzte in der darauffolgenden 15-minütigen Pause ein. Ich betrachtete einige Ergebnisse – verschiedenste Techniken, die verschiedenste Bereiche meines Körpers aus verschiedensen Winkeln betrachteten – und kam ins Gespräch mit manchen TeilnehmerInnen. Ich durfte die eingeschweißte Gruppe auch fotografieren, da das Aktzeichnen nach über 30 Jahren (manche TeilnehmerInnen sind laut eigenen Aussagen fast ebensolange dabei) vom Künstlerhaus „ausziehen“ muss. Eine Ersatzlocation ist zwar schon gefunden, glücklich über den Umzug ist aber niemand.

Nach der Pause war die Stimmung insofern aufgelockert, dass die TeilnehmerInnen ihre Wünsche laut preisgaben: Haare bitte zusammengebunden, um die Schultern besser zu sehen; liegend in die Richtung schauen, … Mein Übermut resultierte sogleich in einer seitlich liegenden Position, die sich schon nach wenigen Minuten als schwierig entpuppte und mich einen Kraftakt kostete durchzustehen (ich spüre sie immer noch am ganzen Körper). Die letzten 22 Minuten verbrachte ich dann gemütlich im Sitzen (siehe Bild).

Der Abschluss ging dann schnell. Nachdem ich aus der Umkleide kam, waren die meisten TeilnehmerInnen schon weg und ich konnte leider viel weniger Werke bestaunen als ich erhofft hatte. Blieb mir nur noch, mein Honorar abzuholen und mit einem zufriedenen Lächeln nach Hause zu gehen.

Wii U … endlich

Mein Rechts-Streit mit Müller hat doch halbwegs rasch ein Ende gefunden. Gestern Vormittag erhielt ich folgendes Mail vom KundInnenservics:


Sehr geehrter Herr Menhart,

 vielen Dank für Ihre Email und das unserem Unternehmen entgegengebrachte Interesse.

 Wir bedauern sehr, dass Sie bezüglich Ihrem Einkauf und der Bearbeitung Ihres Anliegens in unserer Filiale Wien Stadion Center Anlass zur Klage haben. Bitte entschuldigen Sie vielmals.

 Selbstverständlich haben wir umgehend Rücksprache mit den zuständigen Führungskräften genommen, um den Sachverhalt zu klären. Diese waren ebenso bestürzt über Ihre Beschwerde wie wir, da wir unsere Kundschaft keineswegs durch derartige Vorkommnisse verärgern oder verprellen möchten. Gerne möchten unsere Führungskräfte vor Ort den Vorfall mit Ihnen persönlich besprechen und Ihnen eine neue Konsole aushändigen. Bitte wenden Sie sich hierfür bei Ihrem nächsten Besuch vor Ort an unsere Filialleitung Frau XXX.

 Wir hoffen, dass Sie unserem Team aus Wien das Geschehene nachsehen können und wir Sie bald wieder als zufriedenen Kunden in unseren Häusern begrüßen dürfen.

 Wir wünschen Ihnen eine angenehme Woche und verbleiben

 mit freundlichen Grüßen aus Ulm, 15.12.2015


 

Die Filialleiterin war gestern zwar nicht vor Ort, aber ihre Vertretung (die bis dahin noch nicht verwickelt war), hat den Austausch einwandfrei abgewickelt.

Damit ist das Thema für mich abgeschlossen. Müller Filialen werde ich bis auf Weiteres dennoch meiden.