Archiv der Kategorie: Privates

Verweigerte Gewährleistung bei Müller

Mit voller Vorfreude kaufte ich mir am vergangenen Samstag eine Wii U. Der Vorsatz war schon lange da und mit dem Erscheinen von Xenoblade Chronicles X entschied ich, dass es nun so weit sei.

Ich hatte schon oft bei Müller Filialen Elektronikartikel gekauft und eigentlich noch nie Probleme, deswegen machte ich mir keine besonderen Gedanken, fuhr ins Einkaufszentrum Stadion und schlug zu. Was dann geschah, beschreibt am Besten das Mail, das ich soeben an Müller geschrieben habe:


 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe am 5. Dezember 2015 in ihrer Filiale am Olympiaplatz 1, 1020 Wien (Fil. 5607) eine Wii U Konsole gekauft. Als ich diese noch am selben Tag ausprobierte, sah ich, dass die Konsole gebraucht und vom Vorbesitzer mit Passwort gesperrt war.

Bei der nächsten Gelegenheit, am 7. Dezember brachte ich die Konsole zurück und forderte die Geschäftsführerrin – Frau XXX – auf, die Konsole zu ersetzen. Sie verweigerte mir den Wunsch und nahm stattdessen die Konsole entgegen um „der Sache nachzugehen“ und versprach mir, mich am folgenden, spätestens am übernächsten Tag (also Mittwoch) zu kontaktieren.

Da dies nicht geschah, ging ich am Donnerstag den 10. Dezember ein weiteres Mal in die Filiale. An diesem Tag war weder Frau XXX noch eine vertretungsbefugte Person anwesend und ich wurde ein weiteres Mal vertröstet.

Heute nahm ich telefonisch mit Frau XXX Kontakt auf. Anstatt des mir rechtlich zustehenden Austausches bot sie mir ein Formular an, mit dem ich mich selbst um die Reparatur des Gerätes kümmern sollte. Weiters erzählte sie, dass der Hersteller – Nintendo – für die nicht einsatzfähige Konsole zuständig wäre und eine Reparatur mehrere Wochen dauern würde.

Ich belehrte sie nach Österreichischem Recht auf Gewährleistung (§ 922 ABGB bzw. § 932 AGBG). Zwischen mir und der Müller Filiale besteht ein Vertrag auf Kauf bzw. Gewährleistung einer fabriksneuen Nintendo Wii U Konsole. Sie sind dafür verantwortlich mir das mangelfreie Produkt zu übergeben und ich habe das Recht auf Austausch des Produktes. Frau XXX versuchte mir zu erklären, das sie keine Konsole lagernd hätte, musste mir aber dann bestätigen, dass sogar zwei gleichwertige Produkte vor Ort wären.

Besonders zynisch fand ich die Aussage „Ich werde es nicht auf meine Kappe nehmen, ein Produkt zurückzunehmen, das ich nicht weiterverkaufen kann.“ Eben dieses Produkt wurde mir verkauft und dessen Austausch wird mir verweigert!

Im Anbetracht der Umstände fühle ich mich gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten.

Ich habe Frau XXX bereits mündlich mitgeteilt, dass ich von meinen Gewehrleistungsanspruch auf Austausch gebrauch mache und ihr dafür eine Frist von 14 Tage gebe, ehe ich die Wandlung des Vertrages geltend mache. Die schriftliche Aufforderung folgt per Einschreiben.

Mit weniger freundlichen Grüßen,

Dipl. Ing. Manfred Menhart


Selbstverständlich mach ich keine halben Sachen und werde heute noch folgenden Brief eingeschrieben aufgeben:


Sehr geehrte Damen und Herren!

Am 5.12.2015 habe ich bei Ihnen ein 1 Wii U Konsole zum Preis von Euro 299,– erworben. Das Produkt hat folgenden Mangel – Die Konsole war offensichtlich gebraucht und vom Vorbesitzer per Passwort gesperrt. Ich wurde nicht darauf aufmerksam gemacht, eine gebrauchte Konsole zu kaufen und mir wurde im Nachhinein mehrfach bestätigt, dass die Müller HandelsgmbH keine gebrauchten Konsolen verkauft. Leider wurde mir der Austausch vor Ort verweigert, weswegen ich hiermit meinen Gewährleistungsansprüch geltend mache und Sie auffordere, den Austausch in einer angemessenen Frist von 14 Tagen vorzunehmen. Diese Frist wurde bereits am 11.12.2015 telefonisch bei der Filialleiterin ausgesprochen.

Wenn Sie diesem Wunsch nicht fristgerecht nachkommen, werde ich Wandlung des Vertrages geltend machen.

Ich ersuche Sie um schriftliche Bestätigung und Terminvereinbarung.

Mit freundlichen Grüßen,

Dipl. Ing. Manfred Menhart


Die Sachlage ist offensichtlich, ich bin schon gespannt wie lange es dauert, bis sie das einsehen … Ich werde wohl in absehbarer Zeit keine Müller Filiale mehr betreten (mit Ausnahme natürlich der Abholung der Wii U bzw. des rückerstatteten Geldes).

Wenigstens ein Gutes hat die Sache: Ich hatte wieder einmal Anlass, mich mit Gesetzen auseinanderzusetzen. Das macht Spaß wie eh und je! Trotzdem würde ich gerade lieber zu Hause liegen und New Los Angeles erkunden …

 

CCC – ComicsCiderCheesburger

Das nenne ich einen gelungenen Start ins Wochenende!

2015-05-29_CCC

Zum 10-jährigen Stvn-Treffen

Vor fast genau 10 Jahren begann ich meine „politische Karriere“, als ich mich zur Wahl zum Studienvertreter aufstellen ließ (und auch gewählt wurde). Letzte Woche feierte ein Mit-Studienvertreter den erfolgreichen Abschluss seines Doktoratsstudiums, was zum ersten Mal seit sehr langer Zeit dazu führte, unsere Stvn-Generation vollständig an einem Ort zu versammeln.

An folgendem Foto führte kein Weg vorbei:

STV-2015

Hier die Vorlage aus 2005 (unsere Wahlplakat-Fotos):

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Und noch ein Foto von mir aus 2005:

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Queen and Adam Lambert

2015-02-02_Queen_01_smallGestern nutzte ich die Gelegenheit, zwei Rocklegenden – Brian May und Roger Tylor – live zu sehen. Das schwere Erbe Freddy Merkurys übernimmt in der aktuellen Queen-Tour Adam Lambert.

Ich hatte bis vor dem Konzert nie von dem jungen Sänger gehört (und hätte es wohl ohne seine aktuelle Rolle auch nie), aber ich bin froh, ihm eine Chance gegeben zu haben! Die tobendsten Applause kassierten natürlich die Darbietungen der ursprünglichen Bandmitglieder, gesanglich ist Lambert aber der eindeutige Star des Abends, der letztendlich in einen emotionalen Höhepunkt mündet, als Adam mit Freddy ein digital inszeniertes Duett von Bohemian Rapsody darbietet.

Hier noch ein (leider sehr schlechtes) Foto. Wenn man sich anstrengt, erkennt man Brian May im Vordergrund und schräg dahinter Roger Tayloer.

2015-02-02_Queen_02_smallSollten Queen und Adam Lambert wieder mal in Wien spielen, bin ich garantiert wieder dabei!

Ab sofort bezahle ich mit meinem nackten Körper!

ZugangFuerAlleIch spielte schon lange mit dem Gedanken, mir eine Kreditkarte zuzulegen. Die Gelegenheit, ein Custum-Bild zu verwenden konnte ich dann nicht mehr ausschlagen.

M64 – (Not a) Mario Party

2014-01-10_64-Party_02_blogGestern bin ich wieder einmal ein Jahr älter geworden. Angelehnt unsere gemeinsamen Vornamens-Initialen, unser gemeinsames Alter und unser gemeinsames Hobby veranstalteten ein Freund und ich eine Party unter dem Motto M64 – (Not a) Mario Party.

Wir staunten nicht schlecht, als wir diese Torte überreicht bekamen. Ein wirklich geniales Geschenk! Vielen Dank natürlich auch sonst an alle, die mit uns feierten und uns beschenkten.

Rosedale

Mein „neuer“ Wohnort machte es immanent, mobiler zu werden. Zwar ist sowohl Prater als auch Donau sehr nahe, aber für reinen Fußweg doch etwas weit -insbesondere da Zeit mittlerweile ein extrem wertvolles Gut für mich ist.

Also fasste ich vor zwei Wochen den Beschluss, mir ein Fahrrad zuzulegen. Natürlich wollte ich es SOFORT haben. Nach mehreren Stunden erfolgloser Suche fand ich einen kleinen Bikeshop in der Nähe der Mariahilferstraße (Bike Team Niesner). Nach einigen Minuten Beratung hatte ich mich entschieden und ein Rad bestellt.

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Heute habe ich es abgeholt und bin damit sogleich nach Hause gefahren (natürlich durch den Regen). Getauft habe ich es Rosedale, benannt nach dem Rad, das mir als erstes bei meiner Internet-Recherche ins Auge gesprungen ist, aber aus Mangel an Verfügbarkeit in meiner Größe (und der Tatsache, dass es nur 3 Gänge hat) ausgeschieden ist.

Natürlich muss auch Sicherheit sein. So habe ich mir einen schnittigen Helm dazugekauft, den ich mir – gleich wie mein Rad – erst erargumentieren musste, weil er „eher für Frauen“ ist. So ein Blödsinn!

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Ich freue  mich schon auf baldige Ausflüge. Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter und die dazu notwendige Zeit mitspielt!

Rückblick 2013 – Ein durchzogenes Jahr

Alle paar Jahre wird mein Leben komplett über den Haufen geworfen. 2013 war es wieder einmal so weit. Just als ich dachte, ich wüsste so langsam was ich wollte und wie mein Leben weiter verlaufen sollte, kommt doch alles anders. Einige Änderungen brachten Erleichterung und Optimusmus und so manchen Erinnerungen hänge ich noch immer nach …

Gleich zum Start von 2013 meisterte ich einen formellen Meilenstein, als ich die Hürde zu meinem vierten Lebens-Jahrzehnt überschritt. Dem widmete ich zwar aktiv nicht allzuviel Aufmerksamkeit, eine gewisse Depression verfolgte mich dennoch. Ich war schon mehrere Monate arbeitslos und keine Besserung in Aussicht, was nicht nur an meinem Gemüt nagte, sondern sich auch langsam aber unausweichlich durch mein Erspartes fraß.

Der Tiefpunkt des Jahres (um nicht zu sagen meines Lebens) ereilte mich, als sich meine langjährige Freundin von mir trennte. Jetzt – genau 8 Monate später – fällt es mir noch immer schwer ohne Tränen in den Augen zurückzublicken. Aber so ist nun mal der Lauf der Dinge und mir bleibt nichts anderes als zu sagen: Es waren vier wirklich wundervolle Jahre für dich ich sehr dankbar bin …

Die Trennung brachte einige fundamentale Änderungen mit sich. Wir lösten die gemeinsame Wohnung auf und ich zog wieder einmal um (Auszug mit Wehmut – Einzug mit Hindernissen). Zuerst als Selbsttherapie, später als „normales“ Hobby entdeckte ich die Acryl-Malerei, die auch hier auf dem Blog eine eigene Rubrik erhielt (SM-Paints). Am allerwichtigsten war die Erkenntnis, wieviele Freundinnen und Freunde ich eigentlich habe. Ich ging wieder viel mehr unter Leute, redete auch über meine Gefühle und erfuhr so, dass ich nicht der einzige bin, dem es nicht grad rosig geht.

Im Sommer begann das Jahr endlich, sich zum besseren zu wandeln. Mein Bewerbungstag bei SQS brachte schon wenige Tage später eine fixe Anstellung. Nach einem Monat reinem Softwaretestens erhielt ich die Möglichkeit intern zu wechseln und bin seitdem im IT-Support tätig. Die Arbeit selbst ist abwechlungsreich und macht Spaß, doch am allerwichtigsten ist, dass die KollegInnen super passen.

Nun war es an der Zeit, sich an den akuten Zeitmangel zu gewöhnen. Einen gewissen Teil konnte ich mit Schlafdefizit ausgleichen, allerdings merkte ich, dass das nur bis zu einem gewissen Grad funktioniert und Wochenenden plötzlich wirklich wertvoll sind. Schneller und leichter zu lernen war, dass es nun nicht mehr am nötigen Kleingeld mangelt, um außerhalb der Happy Hour ins Johnny’s zu gehen oder für exzessive Planet Harry Besuche.

Last but not least: Wider Erwarten beende ich das Jahr nicht als Single. Ich habe seit ca. einem Monat eine neue Freundin. Es ist natürlich viel zu früh, um weitreichende Prognosen aufzustellen, momentan genieße ich jedenfalls sowohl die angenehme Nähe als auch die Unkompliziertheit in der neuen Beziehung.

Alles in Allem freue ich mich auf 2014, ein Jahr das garantiert besser wird als das davor!

Auszug mit Wehmut – Einzug mit Hindernissen

Spontane Änderungen der Lebensumstände vor genau zwei Monaten machten einen raschen Umzug notwendig. So musste ich nach zwei Jahren der Wohnung in der Favoritenstraße bzw. nach insgesamt 4 Jahren dem Reumannplatz den Rücken kehren.

Mit Wehmut nehme ich Abschied von unserem Wohnzimmer inklusive dem Wohnzimmertisch.

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Ade großes Schlafzimmer mit hässlichem Teppichboden (inkl. Kaffeefleck) aber schönem Ausblick über den Reumannplatz.

2013-06-30_Umzug_021Ciao geräumige und perfekt ausgestattete Küche.

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Der größte Abschied ist aber der vom „Wir“. Ich ziehe zum ersten Mal in meinem Leben allein ein.

Eine Wohnung war schnell gefunden, weil ein Freund gerade seine los werden wollte. Allerdings ging alles derart schnell vonstatten, dass er zum Tag meines Siedelns noch nicht alles leerzuräumen schaffte.

Gang und Küche waren noch vollgeräumt.

2013-06-30_Umzug_002 2013-06-30_Umzug_003Im Wohn-/Schlafzimmer steht noch ein Wandbett und ein Klavier.

2013-06-30_Umzug_008 2013-06-30_Umzug_007Überschüssiges Zeug wird vorübergehend noch am Balkon gelagert.

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Mittlerweile ist sein Zeug fast vollkommen abgeholt und ich kann beginnen, einzuräumen und einen Wohnungsvergleich aufstellen:

+ Viel Platz und Stauraum – alles für mich allein-  Nur ein Zimmer (Schlaf- und Wohnzimmer in einem)
+ Ruhige, schöne Gegend (kein Straßenlärm, Prater und Donauinsel in Geh-Reichweite)
– Schlechtere Anbindung (weiterer Weg ins Zentrum, keine Nightline) und schlechtere Infrastuktur
+ Mehr Platz im Bad und Badewanne
– Kleinere Küche mit weniger Ausstattung (kein Geschirrspüler)
++ Balkon!

Mit dem Umzug beginnt ein komplett neuer Lebensabschnitt. Nichts ist noch wie es vor wenigen Monaten war. Ich bin schon sehr gespannt, was die Zukunft so alles für mich bringt und welche Erinnerungen ich zurücklasse, wenn ich diese Wohnung in ein paar Jahren wieder verlasse …

SailorMeni goes Smarphone

LG-Optimus-L7

Da mein altes Handy nach ca. 5 Jahren das klassische Akku-Sterben befallen hat, hab ich beschlossen, meinen Vertrag zu verlängern und die vollen Vorteile zu genießen. Ohne große Ahnung hab ich mich für das LG-Optimus-L7 entschieden. Mir war nur wichtig, dass es billig ist und auf Android basiert.

Nachdem ich in den ersten zwei Tagen den Akku zweimal geleert hab, alle fünf Desktops mit Apps und Widgets vollgekleistert waren und ich mit Star Wars Angry Birds durch war, kehrte langsam Ruhe ein. Ich reduzierte auf 3 Desktops, löschte die Spiele und habe nur noch wenige Apps laufen. Skype, Facebook und Google+ sind zwar darunter, aber dadurch eingeschränkt, dass ich standardmäßig offline bin.

Fazit: So ein Smartphone erhöht den Telefon-Komfort gewaltig. Hervorheben möchte ich das wesentlich erleichterte und übersichtlichere SMS-Schreiben (kombiniert mit dem neuen Vertrag mit Frei-SMS). Sehr angenehm finde ich auch, dass ich nun meinen Google-Kalender ständig bei mir hab und auch unterwegs schnell mal was im Internet nachschauen kann. Die verlängerte Akkulaufzeit lässt sich aber selbst mit minimalistischen Betriebsfunktionen nicht genießen, viel mehr als drei Tage ohne Aufladen sind nicht drin.