Projektwechsel

Wie es in einer Dienstleistungsfirma so üblich ist, stand bei mir vor kurzem ein Tapetenwechsel in meinem Arbeitsalltag an. Nachdem ich nun über 6 Jahre für eine Versicherung im 13. Bezirk (bzw. deren weltweite Ausläufer) tätig war, wechselte ich zu einer Versicherung im 2. Bezirk.

Inhaltlich bedeutet das erst mal eine große Umstellung. Die letzten Jahre war ich zu 100% per remote als technischer Support tätig. Das heißt, ich saß viel im fast leeren Büro und sah meine KollegInnen ausschließlich als Skype-Bildchen ohne direkten persönlichen Kontakt und auch nur indirekten inhaltlichen Anschluss zum Projekt. Nun sitze ich direkt beim Kunden und wir arbeiten in agilen Teams mit viel persönlichem Austausch. Das werte ich als eine starke Verbesserung im Klima, insbesondere da alle KollegInnen die ich bisher sah sehr umgänglich sind.

Darüber hinaus ist auch der Arbeitsweg wesentlich angenehmer. Statt zweimal täglich eine Dreiviertelstunde durch die Stadt zu gondeln, schwinge ich mich nun auf mein Rad und bin in 10 Minuten in der Arbeit. Also freue ich mich zusätzlich über eine Stunde mehr Freizeit pro Arbeitstag!

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Star Wars Legion: Shoretroopers and DF-90 Mortar Trooper

Diesmal konnte ich mich zurückhalten und nur eine Box der neuen Erweiterung kaufen. Ich denke durchaus, dass die Shoretrooper Potential haben, aber ich glaube nicht, dass man häufig mehr als eine Einheit am Tisch sehen wird.

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Die Basis besteht wieder aus dem bewährten dunkelgrau (Usaaf Light Grey + black, hauptsächlich, weil ich grad keine direkte dunkelgrau hab) mit weißen Aufhellungen.

Die Hosen und Lederriemen bemalte ich mit Mournfang brown und Aufhellungen unter Zugabe von weiß. Die Mäntel und Stellen zwischen der Panzerung bemalte ich mit leicht aufgehelltem schwarz sowie Aufhellungen unter Zugabe von etwas weiß. Die Waffen wurden wie üblich schwarz unter mehrstufiger Zugabe von Ironbreaker.

Für die Farben an den Schultern und Oberarmen verwendete ich GW Glazes (angewandt wie eine Wash). Als letzte Farbschichte verdünnte ich mir Agrax Earthshade und washte großzügig über alles (außer den Waffen). Die Bases sind hinreichend bekannt.

Als abschließenden Feinschliff erhielt die Panzerung eine Schicht Glanzlack und fertig ist die neueste Imperiums-Einheit.

Star Wars Legion: Tauntaun Riders x2

Und nun zu der Einheit, die nach meiner Einschätzung das Meta ordentlich durcheinander würfeln wird. Ich hab erst mal nur 2 Einheiten gekauft.

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Die Tauntauns besprühte ich mit Usaaf Light Grey + Grey Blue + black und hellte es mehrstufig unter Zugabe von white auf, bis sie sehr hell waren (chronologisch deckte ich nun die Viecher mit Masking Putty ab und besprühte die Reiter). Das Fell washte ich bei einem Trupp mit Drakenhof Nightshade und beim anderen Trupp mit Agrax Earthshade. Das „Gesicht“ bekam jeweils beide Washes ab. Die Hörner bemalte ich mit Mournfang Brown, hellte sie auf und washte abschließend mit Agrax Earthshade.

Die Auflagen und Pakete am Rücken bemalte ich mit aufgehelltem Administartion Grey plus weißen Aufhellungen. Die Reiter dann genau wie den ersten Trupp der Veterans, erweitert auf die Lederriemen.

Metall (mit Metallfarben aufgehelltes Schwarz) und Bases wie gewohnt und fertig ist die Kavallerie!

Star Wars Legion: Rebel Veterans & Medium Blaster Trooper x2

Nach 2 Wochen urlaubsbedingter Malpause hab ich in den letzten Tagen Vollgas gegeben und die neueste Welle von Rebellenerweiterungen bemalt.

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Ein Set an Troopern bemalte ich wie die Bemannung der 1.4 FD Laser Cannon. Einziger Unterschied ist, dass ich die Handschuhe nicht mit grau sondern gleich wie die Hosen mit XV-88 bemalte.

Die Kleidung des zweiten Trupps airbrushte ich mit Usaaf Light Grey + Grey Blue + black und hellte es mehrstufig unter Zugabe von Usaaf Light Grey (etwas Grey Blue) und weiß auf. Die Stellen die ich beim ersten Trupp mit XV-88 bemalte, bemalte ich hier mit Stegadon Scale Green und entsprechenden Aufhellungen.

Die Gesichter bemalte ich wie immer divers und Waffen (metallisch aufgehelltes schwarz) sowie Bases sind auch bereits bekannt.

Weana, die Richtung Stimmt! – Mit dem Rad von Wien ans Meer

Heuer haben wir vollbracht, was wir letztes Jahr kurzfristig hitzebedingt verworfen hatten: Wir sind mit dem Rad ans Meer gefahren!

Von der Haustür weg führte unsere Route nach Neusiedl, die Ungarisch-Österreichische Grenze entlang, durch die Südsteiermark nach Maribor. Hier schummelten wir etwas und nahmen den Zug nach Koper, wo wir dann die Küste entlang bis nach Venedig radelten.

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Tag 1: Wien Taborstraße nach Neusiedl am See – 65 km, 110 m bergauf
Die Strecke kannten wir schon, von dem her war es motivationstechnisch einfach. Es geht fast die ganze Zeit bergab und die Gegend ist schön. Erschwerend kam hinzu, dass ab der Stadtgrenze für über zwei Stunden Regen angesagt war. Wir ließen uns nicht unterkriegen, zogen unsere Regenmontur an und radelten voran.

Später verzogen sich die Wolken und wir konnten in Neusiedl am See noch einen schönen Nachmittag verbringen. Am Abend luden wir Martina und Stephan zum Abendessen in den Heurigen ein, als Dankeschön, dass wir die erste Nacht unserer Tour bei ihnen verbringen durften.

Tag 2: Neusiedl am See nach Deutschkreutz – 60 km, 160 m bergauf
Das Wetter war instabil angesagt. Ab Mittag sogar gute Chancen auf Gewitter. Also hielten wir uns flexibel. Als erstes gab es ein Frühstück in Podersdorf. Dann ging es weiter nach Illmitz von wo wir eine Fähre nach Mörbisch nahmen. Beim Mittagessen stellte sich heraus, dass sich die Wetterwarnungen verflüchtigt hatten. Also buchten wir ein Zimmer in Deutschkreutz und fuhren dorthin.

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Tag 3: Deutschkreutz nach Velem – 41 km, 420 m bergauf
Die Wetterprognose blieb besorgniserregend, also wählten wir weiter den vorsichtigen Ansatz. Zu Mittag merkten wir dann, dass unsere Flexibilität nicht nur Vorteile hat. Wir fanden keine Unterkunft, die direkt auf unserer Strecke und in angenehmer Distanz lag. Also machten wir einen kleinen Umweg in das Bergdörfchen Velem.

Dass die Strecke etwas kürzer war, war durchaus von Vorteil. Die ersten Ermüdungserscheinungen traten ein und erstmals mussten wir tatsächliche Bergauf-strecken überwinden (gelegentlich auch schiebend), was Kraft und Zeit kostete. Immerhin hatten wir damit schon ein paar Höhenmeter überwunden, die sonst für den nächsten Tag angestanden wären.

Tag 4: Velem nach Jennersdorf – 77 km, 410 m bergauf
Der Tag startete mit zwei Hürden: Erstens: Wir hatten kein Frühstück in der Unterkunft und in dem Dorf war auch nichts aufzutreiben. Zweitens: die ersten paar Kilometer waren bergauf. In Bozsok fanden wir ein nettes Café und ab da ging’s lange flach dahin.

Wir wollten bis nach Jennersdorf kommen, behielten aber lange die Option offen, doch in Güssing einen Zwischenstopp einzulegen. Aber unsere Sorgen, wir wären nach 50 km schon zu Müde für einen letzten Anstieg, wurden nicht bestätigt und so schafften wir den bisher längsten Abschnitt und gönnten uns ein gutes Abendessen in Jennerdorf.

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Tag 5: Jennersdorf nach Mureck – 55 km, 380 m bergauf
Es war an der Zeit, in die Steiermark zu übersetzen. Im Burgenland war es flach, in der Steiermark auch wieder. Dazwischen ein ordentlicher Hügel. Der Höhepunkt in St. Anna am Aigen wurde mit traumhafter Aussicht belohnt.

Der Abend war dann etwas eigenartig. Wir kehrten erschöpft in einem Wirthaus/Restaurant/Hotel ein. Den Willkommens-schnaps tranken wir eigentlich nur aus Freundlichkeit. Dass uns der Wirt gleich einen Platz fürs Abendessen reservierte nahmen wir an, wobei es uns schon etwas komisch vorkam, wie wichtig es ihm war, dass wir schon um 19:00 (ca. eine Stunde nach Ankuft) gestellt sind. Eigentlich wollten wir ja nur eine Kleinigkeit essen, fanden aber mehrere Bestecke am Tisch und erkannten schnell, dass der ausgeschriebene Steirische Abend wohl ein fancy mehrgängiges Menü ist. Wir wehrten uns nicht dagegen und bekamen tatsächlich ein ausgezeichnetes Essen aus Gurkensuppe, Eierschwammerl, selbstgemachtem Tomateneis (ok, nichts für mich), Mangalitzerschweinderl und Kaiserschmarrn. Wenn wir so ein Essen haben wollten hätten wir sicher eine große Freude damit gehabt, so lagen die 45€ des unbestellten Menüs mitsamt dem voll verrechneten Willkommens-schnaps schwer im Magen. Dass wir kaum schlafen konnten, weil es im Zimmer viel zu heiß war und wir bei offenem Fenster im 15 Minutentakt dran erinnert wurden, dass eine Kirche gleich ums Eck war, wertete das Erlebnis auch nicht gerade auf. Sehr schade, dass wir nicht in den Pool springen konnten, der von unserem Fenster aus zu sehen war …

Tag 6: Mureck nach Maribor – 36 km, 190 m bergauf
Gut, dass die nächste Fahrt recht kurz war. Schlecht, dass es dennoch der längste Tag unserer Reise wurde.

Wir verließen nun endgültig Österreich und fuhren in das Innere von Slowenien, wo Maribor unser nächster Halt sein sollte. Von hier aus ging es für fast 300 km in die Berge weswegen wir beschlossen, dass wir die Strecke abkürzen. Online war nicht in Erfahrung zu bringen, wie und ob wir unsere Räder mit dem Zug transportieren konnten. Angezeigte Baustellen auf der Strecke machten es nicht einfacher.

Also informierten wir uns am Bahnhof in Maribor. Die Lösung ganz einfach: Um 3:15 ging ein Zug direkt nach Koper (mit Schienenersatzbussen kurz vor dem Ziel), da können wir unsere Räder gerne unterbringen! Also verbrachten wir einen laaangen Tag in Maribor und eine noch längere Nacht im Zug.

Tag 7: Koper – 6 km, 100 m bergauf
Am Vormittag kamen wir in Koper an und besorgten uns Frühstück. Anschließend legten wir uns ins Strandbad und genossen erstmals das Meer, was auch den Vorteil hatte, dass wir uns den Schweiß des Vortages abwaschen konnten.

Nach dem Mittagessen fuhren wir in unsere Unterkunft. Wir verfluchten abermals, dass wir so kurzfristig buchten und nur etwas 6 km außerhalb der Stadt fanden. Noch mehr verfluchten wir die letzten 2 km, die wir in praller Hitze steil bergauf schieben durften.

Aber alles war vergessen, als wir die supernette Besitzerin kennenlernten, die uns das perfekte Zimmer auf der Farm anbot. Nach einem Nachmittagsschläfchen konnten wir unsere Wäsche waschen und bekamen noch ein großartiges Abendessen aus selbst gemachten Leckereien. Wir waren richtig froh, dass wir genau in dieser Unterkunft gleich zwei Nächte gebucht hatten!

Tag 8: Portoroz
Am 8. Tag gönnten wir unseren geschundenen Körpern eine Auszeit und nahmen ein Taxi nach Portoroz, wo Sylvias Bruder und Familie zufällig gerade Urlaub machten.

Tag 9: Koper nach Triest – 28 km, 190 m bergauf
Wir setzten die Tour mit einer weiteren kurzen Strecke fort. Der Übergang von Slowenien nach Italien war wirklich hart. In Slovenien gab es fast durchgehend gut ausgebaute und gut beschilderte Radwege, in Italien hat man das Gefühl, dass Radfahrer von Verkehrsplanern gehasst werden. Oft keine Radwege und wenn mal ein paar 100m ein Radweg ist, muss man dafür auf gut befahrenen Straßen zweimal die Seite wechseln, nur um dann abrupt über eine Gehsteigkante in den Gegenverkehr entlassen zu werden.

Immerhin sind die Autofahrer durchaus aufmerksam und lassen einen sehr einfach und unaufgeregt queren. Die einzige Hupe die wir in Italien hörten war ein Wiener Neustädter, der einen Italiener anhupte, weil dieser uns über die Straße ließ …

In Triest bezogen wir die Unterkunft, stellten unsere Räder ab und hatten dann noch genug Zeit für einen netten Stadtspaziergang.

Tag 10: Triest nach Aquileia – 50 km, 80 m bergauf
Dies war der letzte Tag mit einer nennenswerten Steigung. Diese (sowie den italiensichen Verkehr) meisterten wir mit Bravour. Wir waren aber an dieser Stelle froh, dass wir so spät mit buchen dran waren, dass unser gewünschtes Ziel in nochmal 45 km Entfernung keine Zimmer mehr hatte. Das wäre richtig anstrengend geworden. So hatten wir sogar noch Zeit, uns die Römerausgrabungen anzuschauen.

Tag 11: Aquileia nach Portogruaro – 67 km
Nach 11 Tagen sind wir schon total im Radfahr-Trott. Die schlechte Radrouten-Beschilderung macht uns etwas zu schaffen, aber wir sind mit der Bikemap App sehr gut ausgerüstet. Portogruare hat eine sehr nette Innenstadt. Leider ist unsere Unterkunft wieder mal etwas außerhalb, sodass wir am Abend lieber ins Bett fielen als noch einen Ausflug zu machen.

Tag 12: Portogruaro nach Venedig (Lido) – 78 km
Die letzte Etappe ging nochmal richtig gut von den Beinen. In der Gegend gab es teilweise gute (vom Autoverkehr isolierte) Radwege und viele lange Strecken ohne verwinkelte Abbiegungen. So schafften wir es bis zum frühen Nachmittag zur Fähre, die uns zum Lido bei Venedig brachte. Noch 3 km radeln und wir waren in unserer letzten Unterkunft.

Dann stand noch ein kleiner Spaziergang zum Strand und ein Abendessen im Zentrum an.

Tag 13: Lido
Zum Abschluss gönnten wir uns einen ganzen Tag am Strand. Viel der Fläche ist Privatstrand, wo man nicht direkt im Sand liegen darf. An den zahlreichen Stegen ist es ok und im Wasser sowieso.

Wir wanderten in Richtung Süden, wo wir nach etwa 30 Minuten einen Strand fanden, der komplett frei zugägnlich war. Dank nicht zu heißer Temperaturen und einer kühlen Brise hielten wir es tatsächlich den ganzen Tag dort aus und genossen das Baden und Herumliegen.

Tag 14: Heimreise
Nach zwei Wochen endete unsere Rundreise. Wir schifften unsere Räder zum Bahnhof, nahmen einen Bus nach Villach (zu spät reserviert für Direktzug …) und von dort einen Zug nach Bruck an der Mur, wo wir uns noch zwei Tage von meinen Eltern verwöhnen ließen.

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Fazit: In Summe fuhren wir ca. 550 km und legten dabei über 2.000 Höhenmeter zurück. Das werten wir durchaus als eine Leistung und sind stolz darauf. Neben unseren Beinen hat uns geholfen: Bikemap, das uns immer den richtigen Weg zeigte, die EU-Regelungen für Mobile Daten, sodass wir jederzeit sorgenfrei nach dem Weg und nach Unterkünften suchen konnten sowie unsere guten Fahrräder der Marke KTM (das gute KTM nicht das böse!), die auf der gesamten Strecke keine einzige Macke zeigten.

Star Wars Legion: Downed AT-ST

Am längsten musste der Downed AT-ST auf den Baseschnee warten.

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Die Bemalung war äquivalent zum stehenden AT-ST.

Star Wars Legion: Royal Guard x2

Die Royal Guards warteten fast 2 Monate auf den Schnee für die Bases.

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Für ein gesättigtes rot entschied ich mich für eine Technik von Marcusminuatures. Statt die Farbe direkt aufzutragen, besprühte ich die Figuren in Graustufen, die wie üblich sich zenital aufhellten. Dann mischte ich mir einen Filter, der zu 90% aus Wasser, Airbrush Thinner und Satin Varnish bestand und die Farbe aus ca. 10% roter Inktense Ink erhält. Den Filter sprühte ich dann über alles drüber, was von selbst einen natürlichen Farbverlauf ergibt.

Für etwas Kontrast in der Kleidung washte ich etwas Nuln Oil auf das Untergewand. Dann nur noch die metallischen Aufhellungen auf die Waffen und fertig.

Die zwei Trupps unterscheiden sich durch leicht unterschiedliche Grautöne vor dem Filter (dadurch ist der linke Trupp etwas heller) sowie eine blaue bzw. eine grüne Glaze auf den Electrostaffs. Der Unterschied ist jetzt nicht riesig, aber ich werde wohl auch nur selten zwei Royal Guard Trupps gleichzeitig spielen.