Hoth Trophy #4 – Round 6

Gestern absolvierte ich das letzte Vorrundenspiel der diesjährigen Armada Liga.

Runde 6: Heinz (Imperium)
Heinz spielte einen ISD (Avenger) mit Screed, zwei Gladiatoren (Demolisher und Insidious) und dazu einmal Gozantis flankiert von Rymer und Bossk. Wir spielten wieder eines der neuen Szenarien: Rift Ambush. Meine „bewährte“ Aufstellung war wieder zentral gerichtet in beide Seiten. Heinz stellte den ISD links außen hin, den Rest zentral.

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In Runde 1 manövrierte ich so, dass ich in Runde zwei den Gegner auf beiden Seiten umfliegen könnte. Dem ISD wich ich aber weiträumig aus und wollte damit verhindern, dass ich gleich in Runde zwei 7 Rote Würfel kassiere.

Das ging sich allerdings nicht ganz aus. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: 1. Raddus als erstes zu aktivieren und in Sicherheit zu bringen oder zweitens, vor dem ISD droppen und auf Konfrontation gehen. Ich entschied mich für die zweite Variante.

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Ich stellte die Profundity genau außerhalb von mittlerer Reichweite. Damit muss mir der IST vor die Nase fliegen, ehe ich aktiviere. Die Hammerhead stellte ich direkt vor den Bug und ratterte voll rein. Double Arc, Concentrate Feuer, External Racks und rammen. Damit waren die Front und Seiten Schilde weg und der ISD hatte zwei Hüllenschaden.

Im Mittelteil der Runde passierte dann nicht viel, beide Staffeln verfehlten meine rechte Corvette. Der ISD aktivierte und zerlegte erwartungsgemäß meine Hammerhead. Jetzt musste er aber auf mich zufliegen. Er schaffte es zwar, sich mir rein in die Front zu stellen, 3 blaue und 4 schwarze Würfel gefolgt von einem Ramm-Manöver überlebt der ISD aber nicht.

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Ende Runde 2, das dickste Schiff ist kaputt und keine sichtbare Gefahr mehr. Da wurde ich übermütig. Die rechte Corvette bricht durch und pirscht sich hinten an die Insidious an. Auch die Quantum Storm bricht durch und wird vom Demolisher gejagt. Profundity und Raddus zur Linken müssen scharfe Kurven fliegen, um noch am Spiel teilnehmen zu können.

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Ich will unbedingt noch die Insidious abschießen und starte mit der rechten Corvette (die schon Front und Seitenschilde verloren hatte) ein gefährliches Angriffsmanöver. Ich entferne die Heck-Schilde per Schuss und ramme einmal. Unglücklicherweise überlappt das Schildrad das Debris und ich verliere zwei Schilde. Die Insidous repariert den Schaden und hat nun einen roten und einen schwarzen Würfel auf mich. Nach dem Reroll liegen hit plus hit/crit. Mithilfe der Assault Concussion Missiles reichte das für den Abschuss. Das hätte ich sehen können, das war unnötiges Risiko.

Die Insidious muss mir zwar entgegenfliegen, 2 rote Würfel richten aber nicht viel Schaden an. Raddus pirscht sich an für einen Double-Arc Schuss in Runde 5.

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Die Seite kann leider nur auf die Seite der Insidious schießen, sodass der Gesamtoutput wieder nur zwei Hüllenschaden sind, wovon einer wieder geheilt wird. Ich bin zu schnell, kann nicht rammen, muss „überholen“ und platziere mich wieder fast fatal. Wir ziehen Georg als Unparteiischen Beobachter hinzu und er entscheidet, dass ich genau außerhalb von mittlerer Reichweite bin und die Insidious doch nicht die komplette schwarze Batterie auf mich abfeuern kann.

Sie schafft es aber immerhin aus der Reichweite der Profundity, welche sich auch für die nächste Runde nicht sinnvoll positionieren kann. Bzw. sie hätte können, indem sie abdreht und die Gozantis jagt, welche seit Runde 3 auf Geschwindigkeit 0 im Zentrum stehen. Rechts hinten sieht man übrigens die Verfolgungsjagt auf die Quantum Storm.

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Ich rechnete mir kurz meine Chancen durch, der Insidious mit reinem Sidearc einer Corvette drei Schaden zuzufügen. Nicht gut (wenn nicht gar unmöglich). Ich muss dennoch mit Raddus anfangen, um nicht selber abgeräumt zu werden.

Einzig spannender Moment ist noch die Jagd auf meine Quantum Storm, welche sich mittlerweile ganz hinten im Eck eingeparkt hatte. Die Demolisher bekommt sie nicht mehr sinnvoll vors Korn (auch geschuldet durch einen Aktivierungsfehler von Heinz). Aber auch ein Abschuss hätte nichts am knappen 6:5 Sieg für mich geändert.

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Trotz ausgezeichnetem Start ging sich wieder kein hoher Sieg aus. Das ist teilweise einem groben Schnitzer von mir geschuldet, aber auch daran, dass die Profundity zwar einmal einschlägt, aber danach einfach nicht schnell und wendig genug ist, um dem Rest der Flotte nachzukommen.

Nach erster Abschätzung reicht es voraussichtlich zum Aufstieg in die Finalrunden, wo praktischerweise wieder alle Punkte auf 0 gesetzt werden. Hohe Siegeschancen rechne ich mir dort allerdings nicht aus. Aber wer weiß, vielleicht überrasche ich mich ja selbst noch.

SW Legion Prime Meisterschaft 2020

Nach dem Dezember Skirmish Turnier fand gestern ein 800 Punkte Legion Turnier statt. Es war wieder ein sieben Mann Turnier mit einem neuen Mitspieler und zwei interessierten Zuschauern. Wir sind langsam am Wachsen, das freut mich!

Ich grübelte vorab und schaute mir Metalisten an. Das ist, wofür ich mich letztendlich entschied:

  • Luke Skywalker – Force Push, Jedi Mind Trick, Recon Intel
  • Leia Organa
  • 2x Rebel Troopers
  • Rebel Veterans – CM-O93 Trooper
  • Mark II Medium Blaster Trooper – Comms Relay
  • 3x Rebel Commandos (Strike Team) – DH-447 Sniper
  • 2x Tauntaun Riders – 1x HQ Uplink

11 Aktivierungen, Luke (mit neuen Command Karten). Das Testspiel war auch erfolgreich.

Runde 1: Shlomi (Imperium)
Gleich in Runde 1 durfte ich wieder gegen meinen Angstgegner ran. Er spielte eine klassische Imperiums Shootout Liste mit Veers, Boba Fett, 3 Sniperteams, einmal Flammenwerfer Snowtrooper, Shoretrooper mit Mörser und der Rest DLT Stormtrooper. Battlecards waren Hostile Environments, Intercept Transmissions und Advanced Position. Aufgestellt haben wir uns aber eher wie Long March.

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Veers kriegt einen direkten Schuss auf Luke. Dieser hält aber gut und bekommt nur eine Wunde. Die restliche erste Runde bestand aus einfacher Annäherung. In der zweiten Runde bekomme ich die Initiative und will unbedingt ein Sniperteam aktivieren (3/7 Chance). Leider vergriffen, somit konnte Boba das Team unten mit der Rakete angreifen und auch ausschalten.

Der Mittelteil der Runde verlief eher unspannend. Wir bewegten uns langsam vor. Es war recht klar, dass ich mit Luke und Tauntauns das Mittelszenario scoren würde. Shlomi war aber gut aufgestellt, um noch ein paar Aktivierungen über zu haben, die meinen Einheiten zusetzen könnten. Er zog seine Befehle nicht perfet, so starb „nur“ ein Tauntaun.

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Runde 3, ich spielte „No Time for Sorrows“ um Meter zu gewinnen und Dodge Tokens zu generiern. Boba bekam etwas Angst, schoss Luke auf 3 Wunden und zog sich aus Chargereichweite zurück. Somit rettete ich meine angeschlagene Einheit Tauntauns in die Einheit Shoretrooper und tötete einen.

Die unteren Stormtrooper aktivierten und feuerten erfolglos. Nun aktivierte die große Einheit Tauntauns und chargte Stormtrooper im Zentrum. Die Shoretrooper gaben das untere Tauntaun frei. Luke wollte sich nun in die eben aktivierten Trooper retten und nahm den direkten Weg. Force Push reichte um 3 Millimeter nicht, um Einheit herzuziehen. Das könnte die Vorentscheidung gewesen sein … Ich zog die Einheit stattdessen in mein Tauntaun, um es zu schützen.

Die komplette Imperiale Armee feuerte auf Luke und erlegte ihn letztendlich. Das gab meiner restlichen Armee zwar Schutz, um zum zentralen Ziel aufzurücken, ob das ausreicht war aber fraglich.

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Nun war die Zeit um und wir konnten gerade noch die 4. Runde starten. Damit zählten die Objectives in der Runde dreifach. Wer also jetzt scoret gewinnt.

Boba Fett überschätzte seine Reichweite und konnte keine Einheit einkabeln und am scoren hindern. Die restliche Runde bestand hauptsächlich aus Run auf das Objective. Ich tat mir ein bisschen leichter, weil ich schon näher dran war. Es war aber sehr knapp, einzelne wichtige  Sammelwürfe wurden versemmelt und mehrere mit 1 HP überlebende Einheiten waren am Feld, die das Spiel entschieden.

Ich hatte den Vorteil, dass mir ein Unentschieden in der Runde reichte, ich hatte aber letztendlich sogar mehr am Punkt. Hätte das Spiel aber volle 6 Runden gedauert (5 hätten vermutlich gereicht), hätte ich wohl deutlich verloren.

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Runde 2: Martin (Imperium)
Auch Martin hat sich ausgiebig mit dem Meta beschäftigt: Krennic, 2x Shoretrooper mit Mörser, 2x DLT Stormtrooper, Deathtrooper, nackte Royal Guard und 2x Sniper. Beim Missionspoker passierte mir ein folgenschwerer Fehler. Ich wählte Key Positions statt Moisture Farming, weil ich es mit Intercept Transmissions verwechselte. Suboptimal. Es gibt einen Grund, warum ich die Mission nicht im Deck hab.

Die Missionspunkte waren recht zentral und leider auch gut einsichtig (damn, ich hab die Maps nicht gut für mich gebaut!). Mein Plan: Mit Leia und Troopern das „eigene“ Missionsziel halten und hinter dem Haus verstecken. Mit Luke und Tauntauns komme ich über rechts, nutze das Gebäude dort und schlage dann in Runde 3 ein. 2 Sniper waren rechts, einer links.

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Im Zentrum gibts gleich mal einen Mittelgau. Die Shorestrooper können mit ihrer Heavy Weapon auf meine Veteranen schießen und der Mörser kann unterstützen. Meine Veteranen waren nicht ideal aufgestellt und hatten nur leichte Deckung (durch Annihilation Looms), das wär aber egal gewesen, denn 5 Crits gefolgt von 5 Blanks später sind die Veteranen tot.

Das hätte ich sehen können. Es war immerhin die zweite Aktivierung und ich hätte sie wegziehen können. Dass sie gleich komplett abkratzen ist aber auch nicht unbedingt Schnitt … Die verlorene Aktivierung (plus Veterans – Shannanigans) tut schon sehr weh.

Der Rest der Runde funktioniert aber recht gut. Tauntauns und Luke können sich wie geplant über rechts anpirschen und sogar noch ein bisschen an den Shoretroopern hinter dem Haus knabbern. Restliche Saves sind mir auch hold, sodass kaum Gegenschaden ankam.

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Die zweite Runde verlief eigentlich komplett nach Plan. Die rechten Sniper konnte ich ausschalten, den linken reduzieren, sodass er nichts anrichten konnte. Die rechten Shores reduzierte ich auf einen Mann, in dem sich dann eine Einheit Tauntauns versteckte. Luke und die anderen Tauntauns versteckten sich hinter dem Haus. Sonst passierte eigentlich nichts.

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Nun stand ich etwas vor einem Dilemma: Mir gingen die sinnvollen Commandkarten aus. Luke brauchte einen Befehl. Das ging aber nur noch alleine, weil Leia zu weit weg war. Ich vertraute der Macht, und entschied mich, voll einzufallen. Ich spielte „You Serve Your Master Well“ und chargete die Royal Guard. Ein HP überlebte, perfekt!

Nun musste ich etwas tricksen. Das Problem ist nämlich, wenn ich auf eine Einheit in Reichweite 1 schoss, konnte die Guard das abfangen und Luke wäre frei. Ich pushte die Deathtrooper weg hinters Haus, gab den Shores 2 Suppression und feuerte auf die Deathtrooper. Damit konnte ich denen drei Modelle töten (ein weiterer starb kurz darauf an einem Sniper) und gleichzeitig den Shores einen Aim und einen Surge Token entfernen. Das lief eigentlich ganz gut.

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Die Guard verließ den Nahkampf. Als nächstes aktivierten die Shoretrooper. Da passierte uns beiden ein folgenschwerer Fehler. Wir übersahen deren Suppression und so zielten und schossen sie auf Luke. Von den 6 Treffern savete ich nur einen und fiel um. Der Aim ging an einen Einheit Stormtrooper, die dann drei Crits auf die schwer versteckten Tauntauns legten und drei Blanks später fiel eines um (ein HP war vorher schon weg). Als wir den Fehler mit Luke erkannten, konnten wir es nicht mehr rückgängig machen.

In der Runde ging auch sonst alles schief. Das einzelne Tauntaun schaffte es nicht, einen seiner Suppressions abzubauen und konnte sich nicht in den NK retten (-> tot), ich brauchte quasi meine ganze Armee, um einen Sniper zu töten (wenig Treffer, und Royal Guard soakte alle 4) und Martin positionierte sich so gut ums Objective, dass ich nicht mehr wirklich ran konnte. Die Zeit ging dann schon in Runde 3 aus, aber ich hätte auch mit einer weiteren Runde keine Chance mehr gehabt.

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Ein bisschen bitter, dass das Spiel mit einem großen statistischen Ausrutscher begann und wir im entscheidenden Moment was sehr essentielles übersehen haben. Aber Martin hat ausgezeichnet gespielt (er hat vor einem Monat angefangen!), sich keinen Fehler erlaubt und verdient gewonnen. Ich hab jedenfalls viel gelernt: Die Imperial Gunline ist sehr stark, meine Commandkarten muss ich teilweise überdenken und Luke muss man etwas vorsichtiger spielen.

Spiel 3: Florian (Imperium)
Diesmal darf ich blauer Spieler sein und dabei kommt Battlefield, Limited Visibility und Intercept Transmissions raus. Und das gegen Veers, Boba, Panzer, einmal Sniper und 4x Trooper. Schaut gut aus.

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Und so entwickelte sich das Spiel auch. Florian tat mir hier richtig leid. Er kommt nur zu Turnieren zu uns in den Klub (das aber konsequent, was ich großartig finde!) und kriegt dann regelmäßig volle Breitseite vom Meta. Er kannte zB. die Tauntauns und die neuen Luke Karten noch nicht.

Runde 1 war anpirschen ohne Gefahr, in Runde 2 chargete ich voll rein. Tauntauns gingen auf eine Einheit Stormtrooper bzw. dem Panzer in die Flanke (dank Reparaturdroiden keine Auswirkung). Am rechten Szenario waren meine Sniper ungefährdet, in der Mitte rannten wir mit Troopern hin, wobei ich schon in Runde 1 ein Setup machte und damit die anstürmenden Trooper noch beschießen durfte und so auch hier scorete. Links gab es auch keine Mittel gegen Luke (ich holze nebenbei 4 Trooper um und blieb in einem einzelnen stehen). 3:0.

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In Runde drei zerlegte ich die zwei Trooper Einheiten im Zentrum, verlor aber auch einmal Tauntauns und die Veteranen. Die zweiten Tauntauns chargen Veers. Dank Aktivierungsvorteil konnte ich am Ende der Runde gemütlich mit Troopern Luke freiprügeln und dann den Panzer in die Seite chargen.

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Nun kam „Son of Skywalker“ Ich erhielt die Initiative gegen Bobas 1-Pip, restete, holte mir Boba in den NK (falls ich den Panzer instakillte) und schlug auf das Blechtrum ein. Ich brauchte leider beide Attacken dafür. Boba konnte mich fesseln und noch meine Trooper dezimieren. Sonst war kaum mehr Gegenwehr.

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Nächste Runde spielte ich „You serve your Master Well“, so konnte nicht mal Boba Fett mehr was machen. Das war für das Imperium nicht mehr zu gewinnen. Wir spielten es noch zügig fertig (und schafften tatsälich die 6 Runden!). Eine lustige Situation ergab sich noch, als mit der letzten Aktivierung Leia die Chance hatte, dem Kopfgeldjäger den letzten Lebenspunkt rauszuprügeln (sie hat 3 schwarze Würfel im Nahkampf, das wusste ich gar nicht!), es war ihr leider nicht vergönnt. Trotzdem klares 12:0 in Missionspunkten.

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Fazit: Nach undurchsichtigen Strength of Schedule Modus wurde ich zweiter und freue mich über Gimmicks. Der Loot kann sich diesmal sehen lassen! Die Einheitenkarten und Commandkarten der neuen Luke und Vader Operatives, dazu Acryl Tokens für Rebellen.

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Ich habe mich vorgstern zur Europameisterschaft angemeldet, die Ende Februar stattfindet. Dementsprechend ist alles was ich jetzt spiele auch schon im Hintergedanken daran. Das Grundkonzept der Liste gefällt mir sehr gut. Mir sind aber viele Sachen aufgefallen, die man definitiv noch feintunen kann. Außerdem kommen noch ein paar neue Veröffentlichungen hinzu. Zumindest R2 ist definitiv eine Überlegung wert.

BloodBowl Season XXXI: Vegan Vermins metzeln Har Ganeth Widowmakers

Guten Tag meine Damen und Herren und willkommen zur nächsten Runde der für die Vegan Vermins aktuell erfolglosen Liga. Trainer SailorMeni musste vor der Partie ein paar wichtige Entscheidungen treffen, um das Team auf Erfolgskurs zu bringen und – viel wichtiger – seinen Job zu sichern.

Die wohl wichtigste Entscheidung war der Zukauf von Gwyneth Ratrow. Schon nach den ersten Trainings stieg die Moral der Mannschaft sichtlich. Die Blässe in den Gesichtern wurde weniger und auch die Kraft und Agilität stieg durch die Bank. Insider munkeln, dass Ratrow erst Käse und später auch Speck in die strikt Vegane Mannschaftsküche schmuggelte …

Aber nun zurück zum Spiel. Die beiden Mannschaften laufen ein und die Vermins bekommen die Offensive. Das finden die Zuschauer offensichtlich nicht so gut. Sie stürmen kurzerhand das Feld und prügeln zwei Elfen und zwei Skaven zu Boden.

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Das stört die Ratten aber nur bedingt. Genüßlich prügeln sie alle Elfen um, die sich zu nahe an die Mittelline gewagt haben. Eine Hexe wird sogar k.o. vom Feld getragen. Ratalie Portman holt sich indes den Ball, da die dafür vorgesehene Ellen Cage sich noch nicht aufgerafft hatte.

Doch die Elfen lassen nicht lange auf sich warten. Gwyneth Ratrow, die sich in Scoringreichweite vorwagte, wird von einer Hexe umgeboxt. Die Vermins machen wieder Platz und Portman versteckt sich in einem Rattenkäfig – also einen Bloodbowl Käfig bestehend aus Ratten TeamkollegInnen. Elfen umschwärmen den Käfig und eine Hexe dodget rein und blitzt die Ballträgerin. Diese lässt sich aber nicht beirren.

Das Gerangel wird langsam unübersichtlich, doch da bietet sich eine Lücke. Gedeckt von zwei Mitspielern blitzt Cage einen Verteidiger k.o. Ratalie Portman schlüpft mit dem Ball in der Hand aus dem Handgemenge und sprintet in die Endzone. Das ist das 1:0 für die Vermins!

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Die Hexe kann sich nicht erholen, so starten die Dunkelelfen den Drive in der Unterzahl. Dafür bekommen sie einen Quick Snap. Den tief ins Feld gekickten Ball müssen sie aber trotzden holen.

Zwei Skaven-Lineman werden kurzerhand k.o. geprügelt. Damit ist die Überzahl umgekehrt. Ratrow wird umgeblitzt und mehrere Elfen brechen durch. Der Ball geht per Pass an den Runner in der Mitte.

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Ellen Cage baut Druck auf und stellt sich in die Nähe des Ballträgers. Die Elfen zur linken werden umgeblockt und abgedeckt. Der Lineman auf der Rechten wird umzingelt und Ratalie Portman holt zum Schlag in die Magengrube aus, gefolgt von einem Tritt aufs Kiefer. Der Elf fällt um und wird regungslos vom Feld getragen. Der Sanitäter kann nur noch den Tod feststellen. Ein Raunen geht durch die Menge. Gefolgt von tobendem Applaus!

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Die übrigen Elfen sammeln sich im Zentrum und decken den Ball ab. Doch die Skaven lassen nicht lange auf sich warten und umzingeln. Die Elfen finden aber eine Lücke auf der linken Seite. Eine Ratte wird umgeboxt und Portman vom Feld geschubst, aber vom Publikum verschont.

Jarat Leto blockt in die Menge und auf der anderen Seite wird der Ballträger rausgedrängt. Raaty Harrelson nimmt Anlauf, umtänzelt einen Elfen und geht auf den Ballträger los. Ehe dieser vom Feld gestoßen wird versucht er den Ball an eine Kollegin weiterzugeben. Doch das misslingt und der herumspringende Ball kann letzendlich von Jarat Leto gefangen werden.

Was für eine Wende, das Publikum ist begeistert!

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Die Elfen geraten in Rage und holen zum Gegenschlag aus. Alle Ratten in der Umgebung gehen zu Boden. Ein Elfenblitzer erhält den Ball und trägt ihn ohne zu zögern in die Endzone.

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Es bleibt noch etwas Zeit, um das 2:1 zu scoren. Die Ratten stellen zum vielgefürchteten „One-Turner“ auf. Dazu muss ein großes Gerangeln produziert werden, indem ein Gegner mehrfach herumgeschubst wird, sodass der eigene Ballträger durch das Gerangel Meter gewinnt. Wichtig hierbei ist, dass der Gegner nicht zu Boden geprügelt wird, weil er dann nicht weitergeschubst werden kann.

Die Ratten platzieren sich und Jarat Leto setzt zum Blitz an. Mit Schwung rammt er sich gegen den Elfen und quetscht ihn zwischen sich und Rattenoger Ratte Dinklage ein. Man hört, wie die Luft aus dem Elfen gepresst wird, gefolgt von einem lauten Knacken der Wirbelsäule. Verdutzt schaut die Schar an Ratten den reglos am Boden liegenden Körper an. Gefolgt von Gelächter. Der Steht nicht mehr auf! Damit geht sich der Touchdown zwar nicht mehr aus, die Vermins gehen dennoch feiernd in die Halbzeit.

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Die Teams laufen wieder ein und stellen sich auf. Die Widowmakers, die gerade ihrem Namen große Ehre machen, wenn auch nicht in der gewollten Bedeutung, sind sichtlich geschwächt aber trotzdem nicht demotiviert. Der Kick kommt und die Elfen snappen sich wieder nach vor, diesmal über rechts.

Ratrow wird wieder umgeblitzt und die Elfen brechen halb rechts durch. Der Ball bleibt aber noch gut gedeckt in der eigenen Spielfeldhälfte.

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Die Vermins umzingeln und bedrohen, doch die schlüpfrigen Elfen finden einen Weg. Ein Handover auf die Hexe gelingt und sie umlaufen über links, nachdem der Weg freibegoxt ist.

Doch gut geschützt ist sie nicht. Ratela Anderson muss nur einen Elfen aus dem Weg schieben und dann wäre der Weg frei für einen Blitz von Ratte Dinklage. Doch Anderson stolpert! Die Widowmakers vergeuden keine Sekunde und brechen durch. Die Hexe stellt sich in Scoringposition und alle Ratten in Reichweite werden umgeblockt oder gut gedeckt. Der Touchdown wird kaum zu verhindern sein!

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Der Wizard Horatio wacht nun endlich auf und wirft einen Feuerball auf die Ballträgerin, aber verfehlt. An dieser Stelle können die Vermins nur noch Bedrohung aufbauen und die Hexe zum schnellen Touchdown zwingen, um genug Zeit für weitere Touchdowns zu haben. Portman stellt sich auf Abfangkurs. Dinklage rast herbei und blockt einen Elf aus dem Weg.

Im Zentrum des Feldes, weit ab vom Ball gehen Rataquin Phoenix und Raaty Harrelson auf einen weiteren Elfen los. Einen gezielten Tritt zwischen die Beine später, wird der Elf winselnd vom Feld getragen. Das war es für ihn wohl für dieses Spiel. Nun endlich kommt der Touchdown.

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Die Teams nehmen wieder Stellung auf. Die Widowmakers stellt nur die obligatorischen drei Spieler an die Mittellinie, der Rest hält sich bedeckt hinten.

Kurz nach Anpfiff geht der erste Elf k.o. zu Boden. Ratrow holt sich den Ball, passt zu Portman, welche sich in den bereits vorbereiteten Käfig stellt.

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Die Elfen nutzen die wenigen Ressourcen, die sie noch haben zum Angriff. Eine Hexe dodget grazil in die Mitte des Käfigs und schiebt Portman an den Rand. Dort wartet bereits ein Elf mit einem Assist und der Folgeangriff schubst die Ballträgierin noch weiter, vermag es aber nicht, sie zu Boden zu ringen.

Ein paar Sekunden Gerangel später finded Portman ein Schlupfloch. Sie nutzt die Gelegenheit, bricht aus und erzielt den Ausgleich.

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Es stehen mittlerweile nur noch 7 Elfen dem vollen Ratten-Team gegenüber. Leicht wird es nicht, aber die Widowmakers haben schon mehrfach bewiesen, dass sie auch mit wenig Ressourcen viel herausholen können.

Zwei Skaven werden umgeblockt und eine Hexe bricht durch. Der Ball bleibt hingegen gut gedeckt tief in der eigenen Hälfte.

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Gleich drei Ratten decken die Hexe, um einen schnellen Touchdown zu verhindern. Ein weiterer Elf, der bedrohlich weit vorne steht wird umbeblockt und einer an der Mittellinie umstellt. Rechts zieht Ratrow vor, um Druck aufzubauen, Jarat Leto bleibt hinten rechts um eventuelle Durchbrechversuche abzudecken.

Die noch verbleibende Menge an Elfen decken den Ball und sammelt sich mittig halblinks.

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Die Walze – mit Namen Ratte Dinklage – fängt an zu Rollen. Er schubst einen Elf vor sich her. Der Nachsetzer bringt den Gegner zu Fall und Dinklage steigt dem Elfen ins Genick. Der reglose Körper wird vom Feld getragen und behelfsmäßig zusammengeflickt. Er wirds hingegen der Ersteinschätzung überleben aber wohl nie wieder derselbe sein.

Nun ist die Bahn frei für Jarat Leto. Er umläuft die Elfen, blitzt den Ballträger und schubst ihn vor die Fäuste von Journeyman Rataquin Phoenix. Dieser lässt nicht lange auf sich warten und holt aus. Ein gezeilter Schlag auf den Kehlkopf später liegt der Elf am Boden und spuckt noch kurz Blut ehe er reglos liegenbleibt.

Der Ball springt im Gemenge herum und wird von Leto gefangen. Die Elfen schaffen es nicht mehr, sich aufzuraffen und stellen jeden Widerstand ein. Leto kann gemächlich über das blutige Feld laufen und unter tosendem Beifall – zumindest einer Stadionhälfte – das 3:2 heimspielen.

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Wow was für ein Spiel! Die Widowmakers sind am Boden zerstört, aber die (not so) Vegan Vermins sind zurück im Rennen. Im Siegesrausch machen die Ratten Ehrenrunden, während SailorMeni bereits mit neuen Sponsoren am Telefon hängt und neue Verträge aushandelt. Das könnte doch noch eine spannende Saison werden!

Hoth Trophy #4 – Round 5

Wie letztens schon festgestellt darf ich mir keine Fehler mehr leisten, wenn ich in die Playoffs aufsteigen will. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn erschien ein offizielles Erratum für Raddus, dass er nur noch ums Flaggschiff, dafür aber in Reichweite 1-2 droppen kann. Damit ist meine Liste so nicht mehr konkurenzfähig, laut Turnierorga darf ich aber die Liga nach alten Regeln fertig spielen.

Runde 5: Michael (Rebellion)
Michael spielte Garm Bel Iblis auf MC80, Yavaris, Hammerhead, Pelta und eine Hand voll Staffeln. Nichts an sich böses dabei, aber in Summe durchaus bedrohend. Vor allem da ich vor dem Drop den Aktivierungsnachteil hatte und die Staffeln mit Yavaris immer eine Bedrohung sind, wenn man dagegen nichts mit hat.

Ich befürchtete 2 Farm-Missionen und Advanced Gunnery und freute mich über die Auswahl aus neuen Missionen, die ich allesamt noch nicht kannte, die aber viel harmloser waren. Es wurde Asteroid Tactics und ich stellte mich wie üblich auf.

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Ich freute mich über eine breite Aufstellung meines Gegners und nahm mit meiner rechten (nicht-Flaggschiff-) Korvette ein Schrott-Ramm-Manöver in Kauf, um mich an die Hammerhead anpirschen zu können. Da dämmerte es auch Michael, dass er wohl suboptimal aufgestellt hatte. Profundity und Hammerhead können wunderschön neben der gegnerischen Hammerhead droppen.

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Ich zünde die Racks und kriege 4 Hüllenschaden auf die Hammerhead durch. Ein Ramm-Manöver später ist sie tot. Der Rest der Runde ist unspektakulär, zwei Staffeln kommen noch zum schießen und dürfen zweimal verfehlen.

Mit der letzten Aktivierung pirsche ich mich an, schaffe es aber nicht, wie geplant die Pelta in den Double-Arc zu bekommen. Nun noch ein potentiell schmerzhafter Moment, da noch 3 Staffeln auf meine Profundity schießen dürfen, aber auch die bleiben unter Schnitt.

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In Runde 1 starte ich mit der Profundity. Mein Sidearc hat nur die Yavaris im Visier. Ich mache 2 Hüllenschaden. Ich könnte mit der Front auch noch darauf schießen, aber leider nur in mittlerer Reichweite, das ist zu wenig für einen Abschuss.

Also setzte ich auf Schaden maximieren und würfel mal meine Batterie auf die Pelta. Der Output schaut gut aus, also lege ich 3 weitere schwarze Würfel durch Concentrate Fire und External Racks hinzu. Dann noch etwas rerollen und rechnen und die Pelta ist tatsächlich instantan tot. Damit hätte ich nicht gerechnet.

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Meine Geschwindigkeit 3 bringt mich aber durchaus in eine brenzlige Situation. Drei Staffeln schießen mir mit Yavaris doppelt ins Heck. Dann double-arct mich die Yavaris und abschließend gibts noch eine volle Frontbatterie der MC-80. Die Schilde sind damit weg und 5 Hüllenschaden kassiert. Autsch.

Mit meinem Flaggschiff zur linken fang ich nun an, auf die MC-80 zu feuern und ich ramme sie für einen Hüllenschaden ins Heck.

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Runde 4 startet wieder die Profundity. Die Yavaris räum ich erwartungsgemäß mit dem Sidearc weg. Die Front entfernt die Schilde der MC80. Dann dreh ich mich mit dem Heck in den Sidearc der MC80. Drei Würfel reichen nicht (ich hatte auch noch einen Halbier-Token). Damit ist meine Profundity save und nicht mehr holbar.

Mein Flaggschiff kann die MC80 double-arcen und doppel-rammen. Die zweite Korvette schießt auch zweimal drauf und rammt einmal. Die Hammerhead macht dann den Sack zu. Zwei Staffeln können noch schießen, aber keine Punkte mehr holen. Ein klares 400:0.

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Die Runde ging zu 100% nach Plan. Michael machte einen groben Schnitzer beim Aufstellen (eigentlich davor schon bei der Missions-Auswahl, da hätte es viel besseres gegeben) und ich nutzte es aus. Dann waren mir auch noch die Wüfel hold mit zwei Insta-Kills und gegnerischen Staffeln, die nicht wirklich treffen wollten. Der Weg in die Playoffs ist definitiv in greifbarer Nähe!

SailorMeni Junior

Ich werde langsam alt. Es ist also Zeit, der Welt einen neuen SailorMeni zu schenken, der in Zukunft mein Erbe antreten kann. Mit Plandatum 27. April 2020 ist es so weit. World beware!

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Star Wars Legion – Rallypoint Qualifier

Gestern fand der Wiener Rallypoint Qualifier statt. Da ohnehin niemand von uns auf die Weltmeisterschaft fährt (für die es ein Teilnahme-Ticket zu gewinnen gäbe), haben wir gemeint, wir gehen es gemütlicher an und machen ein 500 Punke Skirmish Turnier. Immerhin 7 Leute konnten wir motivieren, ein neuer Rekord für die österreichische Legion Szene!

Meine Liste:

  • Luke Skywalker – Force Push, Jedi Mind Trick, Recon Intel
  • Rebel Veterans – CM-O93 Trooper
  • Mark II Medium Blaster Trooper – Comms Relay
  • Rebel Troopers – Z-6 Trooper
  • Rebel Commandos (Strike Team) – DH-447 Sniper
  • Tauntaun Riders – Tenacity
  • Commands: Ambush (1), Son of Skywalker (1), My Ally Is the Force (2), Push (2), Return of the Jedi (3), Assault (3), Standing Orders (4)

Runde 1: Shlomi (Rebellen)
Gleich in Runde 1 durfte ich an den vermeintlich stärksten Gegner des Turniers ran. Zu meiner Überraschung spielte er nicht Luke, sondern Leia. Begleitet von 2x Tauntauns, Fleet Troopers mit Scatter Gun und zweimal klassische Z-6 Rebel Troopers. Gespielt wurde Elemininations auf Meeting Engagement in Clear Conditions.

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Ich startete das Spiel gleich mit einem schweren Fehler. Geistesabwesend vergaß ich auf Leias 1er Pip Karte und präsentierte die Sniper zum Abschuss am Dach. Ebenfalls stellte ich meine Rebel Troopers so furchtbar, dass Leia eine Position finden konnte, wo sie genau nur den Z-6 Trooper sah.

Der Z-6 Trooper starb erwartungsgemäß, dafür hielt der 50:50 Rolloff und ein einzelner Sniper überlebte. Der dritte Schuss von Leia ging auf meine Tauntauns, welche gleich beide Saves schafften. Phuh, das ging ja nochmal glimpflig aus!

Meine Scharfschützen verpassten einer Einheit Tauntauns zwei Wunden, die sich anschließend rechts hinter Gelände versteckten. Auf dem Weg trampelten sie über zwei Fleet Trooper, welche ich dann schön in Reichweite für meine Veterans stellen konnte. Allerdings schafften sie beide Saves. Der Rest beider Armeen verhielt sich eher zurückhaltend.

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In Runde 2 kamen dann weitere Annäherungen. Meine Tauntauns rückten zum mittleren Geländestück vor. Luke versteckte sich ebenfalls dahinter. Eine gegnerische Einheit Rebel Troopers verpasste meinem Geschütz eine Wunde. Die Tauntauns rechts unten querten nach rechts oben und legten eine zweite Wunde drauf. Meine Veterans und die gegnerischen Fleet Trooper verloren je zwei Modelle.

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Nun gingen wir beide in die Offensive. Ich spielte My Ally is the Force für Maximum Dodges, mein Gegner Ambush (die zweite 1 Pip Karte). Die angeschlagenen Tauntauns rushten meine Veterans nieder, erlitten aber im Gegenzug von Troopers, Sniper und Geschütz 4 Wunden.

Meine Tauntauns rushten in Rebel Troopers. Zwei überlebten, zogen sich zurück und ermöglichten Beschuss von Fleet Troopers, Rebel Troopers (durch mein Geschütz bereits dezimiert) und Tauntauns. Die Einheit überlebte die Runde knapp mit einem Hitpoint.

Damit erkaufte ich mir aber die Möglichkeit, Luke mit Doppelmove in Reichweite von Leia zu stellen, um sie garantiert im folgenden Zug Son of Skywalkern zu können.

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Das tat ich dann auch. Ich zog mir eine zweite Einheit in den Nahkampf, um diese in Runde 5 garantiert abräumen zu können. Indes starb mein Tauntaun an Fleet-Trooper Beschuss. Das konterte ich mit einem getöteten Tauntaun durch meine Rebel Troopers. Kurz danach starb mein zweiter Sniper durch heranrasende Tauntauns.

In der letzten Runde holten sich die Tauntauns noch mein Geschütz und Luke löschte noch eine Einheit Rebel Troopers aus. Da die letzte gegnerische Einheit Rebel Troopers ihrem Mind Trick widerstanden und nicht davonliefen beendeten wir das Spiel mit einem Gleichstand an Siegespunkten. Da ich mehr Punkte ausgeschaltet hatte, konnte ich glücklich aber doch den Sieg einfahren.

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Runde 2: Martin (Imperium)
Ein klassisches Duell: Luke gegen Vader. Der Sith wurde begleitet von zwei Einheiten Stormtrooper und einer Einheit Shoretrooper ohne Upgrades sowie einem Mörser und zwei Snipereinheiten. Wir spielten Pivotal Positions auf Meeting Engangement und ich konnte Dawn fixieren, um mir in Runde 2 Mörser und Sniper vom Hals zu halten.

Die Sniper stellten sich etwas zu motiviert auf das Gebäude, sodass ich mit der ersten Aktivierung im Vorbeilaufen mit den Tauntauns eine Einheit ausschalten konnte.

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Bis auf Luke und Vader verhielten sich alle vorerst recht zaghaft.

Das änderte sich rasch in Runde 2. Ich versuchte es sofort wieder, mit meinen Tauntauns auch gleich die zweite Snipereinheit auszulöschen, doch diese saveten beide Treffer. Ich musste noch mit beiden Trooper Einheiten draufschießen, um den Trupp loszuwerden.

Im Gegenzug knallte mir der Mörser einen Mann meines Sniperteams um. Der Rest der Imperialen konzentrierte sich auf die Tauntauns, die sich zu weit nach vor gewagt hatten. Krönender Abschluss war Vader, der auf das Dach kletterte, ein Lichtschwert auf die Tauntauns warf und dann noch einmal würgte.

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Zu dem Zeitpunkt war ich sehr siegessicher. Ich konnte die Imperialen komplett in ihr Eck zurückdrängen und sah nicht wirklich eine Möglichkeit, wie ich diesen Vorteil verspielen könnte.

Also chargte ich mit Luke vor, zerschnetzelte die Shoretrooper und brachte die Stormtrooper in schwere Bedrängnis.

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Vader nutzte die Gelegenheit, um sich langsam nach vor zu pirschen und für den letzten Zug vorzubereiten. Nach einem Lichtschwertwurf waren nur noch 3 Einheiten mit je 3 Hitpoints von mir in Reichweite für das zentrale Missionsziel. Mit Force Push und zwei Attacken ist das nicht unmöglich zu halten für Vader, insbesondere da Luke zu weit weg vom Geschehen war und sich eine Einheit Stormtrooper davonschlich, um das linke Szenario Gelände zu halten.

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Also fing ich an zu grübeln und ließ nichts in meiner Trickkiste. Als erstes aktivierten die Stormtrooper bei Luke und machten sich auf den Weg zum zentralen Missionspunkt. Ich parkte eine Einheit Trooper im Nahkampf mit der Einheit am Missionziel, um sie vor Vaders Attacken sicher zu halten.

Dann aktivierten die linken Stormtrooper um sich am linken Missionspunkt vor mir zu verstecken. Danach aktivierte ich mein Geschütz und ging so weit wie möglich weg von Vader (damit er es nicht chargen konnte) ans Missions-Gelände.

Nun musste Vader zum ersten Mal ran. Er bewegte sich ans Gelände und warf ein Lichtschwert auf meine Veterans. Dank einem blank und leichter Deckung stirbt nur einer. Dann wird meine Einheit Trooper vom Missionsziel geschubst und als zweite Aktion rastet der dunkle Lord.

Nun ist Luke an der Reihe. Er sprintet zum linken Missionpunkt. Er kommt zwar nicht hin, aber er kriegt die Stormtrooper in Reichweite, um sie vom Ziel zu pushen und in direkte Sichtlinie meines Snipers (der es sich am rechten Missionsziel gemütlich gemacht hat). Dieser macht seinem Namen alle Ehre und erschießt beide Stormtrooper.

Vader letzte Aktivierung bringt einen Lichtschwertwurf auf die zwei verbleibenden Veterans. Er bräuchte zwei Treffer, um sie (mit einem anschließenden Force Choke) zu erledigen, legt aber 3 blanks hin. Es wird aber noch das Geschütz vom Missionspunkt geschoben und dieser für das Imperium gesichert.

Es steht wieder unentschieden in Siegespunkten, auch diesmal geht es in Killpoints an mich, da vom Gegner nur Vader und eine billige Einheit Stormtrooper überlebt, während von mir überhaupt nur die Tauntauns starben. Daran hätte auch ein besserer Lichtschwertwurf nichts mehr geändert. Trotzdem sehr beeindruckend zu sehen, dass Vader absolut nicht zu unterschätzen ist!

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Finale: Sam (Imperium)
Boba Fett, Krennic mit Deathtroopers und zwei Einheiten Snowtroopers mit Flamer. Abermals wird Meeting Engagement gespielt. Diesmal mit Clear Conditions und als Szenario Breach. Das ist erst mal ein klarer Vorteil für mich, da ich eine Aktivierung mehr hatte. Ich baue also so auf, dass ich ganz links einfach nur vormarschieren muss. Wenn Sam gewinnen will, muss er mir zumindest eine Einheit ausschalten.

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Ich spiele Assault (wie eigentlich in jeder Runde 1) für volle Kontrolle. Fett spielt seine Jetpack Rocket. Mit Reichweite 4 kann er schön auf den Gang in der Mitte springen und mir eventuell mein Geschütz abknallen. Ich gewinne die Initiative und verstecke somit gleich mein Geschütz.

Mit der ersten Aktivierung des Imperiums bleibt mir gleich mal die Luft weg. Deathtrooper gehen vor und kriegen Luke in freie Schussbahn. Sie legen volle 7 Treffer hin und Luke schluckt 5 Wunden. Autsch! Sein Leben (mitsamt dem Kopfgeld) hängt ab sofort am seidenen Faden.

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Also muss ich Luke sofort evakuieren, damit Boba Fett nicht in Runde 1 das Kopfgeld abholen kann. Hinter dem Haus ist er vorerst sicher.

Fett Kontert, indem er einen Sniper abknallt (der zweite ist taktisch außer Sicht platziert. Aber auch dieser Trupp ist nun auf einem Hitpoint und ich muss furchtbar aufpassen. Kein guter Start für diese Partie!

Boba Fett ist nun dermaßen im Vorteil, dass er nur irgendwo einschlagen muss, um mir eine Einheit rauszunehmen. Der Rest des Imperiums braucht dann nur gemütlich in die Endzone marschieren, während ich versuche, irgendwo noch einen Punkt zu holen. Ich sehe nur eine Möglichkeit: Boba Fett muss weg! Praktischerweise hat er schon aktiviert und ich kann noch mit Sniper, zweimal Trooper und den Tauntauns drauf schießen. Dass er noch überdurchnittlich savet und nur zwei Wunden kassiert (nach 10 Treffern, einmal mit Pierce 1) stimmt mich nicht gerade optimistisch.

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In Runde zwei gebe ich mir wieder Dodgetokens mit My Ally is the Force. Mit Voracious Ambition erhält Fett die Initiative und flüchtet nach vorne. Im Vorbeigehen hängt er meinen Tauntauns eine Wunde an. Diese kontern mit einem Charge in eine Einheit Snowtrooper, die versuchen, meiner Armee den Weg abzuschneiden. 4 Imperiale fallen um, der fünfte zieht sich aus dem Nahkampf zurück. Der Rest der Imperialen schießt auf die Tauntauns und setzen ihnen gehörig zu.

Alle drei meiner Corps Truppen feuern auf Fett (zwei davon müssen sich dafür extra vom Missionsziel wegbewegen). Fett saved weiterhin brav und beendet die Runde mit einem verbleibenden Lebenspunkt und 7 Suppresion Markern (2 davon von Lukes Mindtrick, den er aus sicherer Entfernung hinter dem Haus anwandte).

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Mit der ersten Aktivierung der nächsten Runde MUSS Fett sterben. Sonst hab ich ein Problem. Also spiele ich Ambush und befehlige meine Veterans. Sam spielt Deploy the Garrison und stellt die große Einheit SnowTrooper sowie Fett auf Standby.

Meine Veterans sind aber außer Reichweite 2 und können demnach gemütlich zielen und auf Fett schießen. Sie schaffen nur unterdurchschnittliche 4 Treffer (2 nach Cover) und ich schwitze … Aber ein Blank liegt und Fett ist tot.

Die Snowtrooper versuchen sich an den Tauntauns, doch ein Hitpoint bleibt stehen. Dieser Hitpoint macht es sich in den bereits aktiveirten Snowtroopern gemütlich und ist damit für diese Runde auch tabu. Sam überlegt noch kurz bevor er aufgibt und mir zum Sieg gratuliert. Er kann maxmimal noch zwei Einheiten in die Endzone bringen, ich meine ganze Armee ohne ernsthaften Widerstand.

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Damit hab ich das Turnier nach drei wirklich spannenden Spielen gewonnen. Das Skirmish System macht jedenfalls großen Spaß und ist taktisch sehr anspruchsvoll. Man bemerkt aber schon eine Tendenz, dass starke Einzelmodelle auf dem kleinen Format noch dominanter sind und bei so wenigen Einheiten sind einzelne statistische Würfel-Ausreißer noch verheerender. Ich freue mich jedenfalls, dass Legion in Wien Aufwind hat und dass wir im Jänner schon das nächste Event starten!

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Star Wars Legion: Phase I Clone Troopers – Round 2

Mit den folgenden 3 Einheiten Clone Troopers vollende ich vorerst meine Galactic Republic Armee.

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Die Bemalung ist ident zu der ersten Charge. Für die Farbunterscheidung verwendete ich Citadel Yellow Wash, Green Glaze und ein purple Wash (mit letzterer bin ich nicht ganz zufrieden). Auf den Bases mischte ich auch andere Tufts unter. Die blasseren Tufts gefallen mir sogar noch besser.

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