Quadd Heroes

Nach über zwei Jahren ist endlich Quadd Heroes eingetroffen! Ich konnte es bereits bei der letzten Spiel antesten, aber natürlich ist es noch viel besser, es sein Eigen nennen zu dürfen.

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Man steuert jeweils einen von 11 einzigartigen Würfel-Charakteren (kommen unbemalt) und muss sich durch ein Labyrinth aus Hindernissen (Mauern, Abgründe, Laser, gegnerische Würfel, …) manövrieren und das Missionsziel erfüllen.

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Zu Beginn des Zuges muss man den Würfel auf eine Seite kippen. Dann wird die der nun oberen Seite zugehörige Aktion getriggert. Dies bedeutet meist eine Art von Bewegung wie ortogonal gehen, diagonal gehen oder über ein Hindernis springen. Der Trick ist es, immer auf die richtige Seite kippen zu können, um dann mit der Aktion das Gelände ideal auszunützen.

Das klingt auf den ersten Blick sehr kopflastig. Ist es aber nur bedingt. Aufgelockert wird der Spaß durch jede Menge Zusatz-Elemente. Man erhält und spielt regelmäßig Aktionskarten, die das Leben durch Sonderbewegungen leichter machen (oder es den anderen durch Hindernisse erschweren). Außerdem bekommt man nach jeder Runde ein Upgrade, das z.B. die Bewegung verbessert oder Zugriff auf mehr Aktionskarten gibt. Und um das Chaos perfekt zu machen, endet jede Runde mit einem globalen Event, das das Geschehen häufig komplett über den haufen wirft (alle Würfel werden in eine Zufallsrichtung verschoben oder ganze Spielfelder werden mit allem drauf gedreht).

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Ich finde das Spiel hat großartiges Artwork und tolle Produktqualität. Am meisten Spaß macht es aber natürlich mit bemalten Würfeln zu spielen.

Als kleinen Tipp gebe ich noch mit, sich nicht zu sehr in das Spiel zu verkopfen und schon 7 Züge vorauszudenken. Das lähmt den Spielfluss stark und hilft dank vieler chaotischer Elemente ohnehin nur bedingt. Unsere erste volle Partie war z.B. ein ständiges auf und ab. Kurz vor Ende zeichnete sich ein Sieg des Spielers ab, der lange am weitesten zurück lag, der nur durch a) eine unglückliche Entscheidung im vorletzten Zug (der der letzte hätte sein können) und b) eine glückliche Kartenkombination meinerseits abgewandt werden konnte. Yeah me! ;-).

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Star Wars Legion: Chewbacca

Nun komme ich endlich dazu, Altlasten nachzuholen. Als erstes: Chewbacca.

Für das Fell packte ich die Airbrush aus. Das Braun ist eine Mischung aus Vallejo Air Burnt Umber und Yellow Ochre, das ich mehrstufig mit Yellow Ochre aufhellte und zenital draufsprühte. Von unten sprühte ich noch einmal mit purem Burnt Umber dagegen. Die grauen Stellen bekamen als Grundton eine Mischung aus Black und Usaaf Light Gray, das ich mehrstufig mit mehr grau aufhellte.

Dann bemalte ich die Umhängetasche mit Rhinox Hide und leichten Aufhellungen. Die Munition bemalte ich mit Ironbreaker. Die Waffe erhielt wie gewohnt die Grundfarbe schwarz und metallischen Aufhellungen. Im Gesicht machte ich noch kleinere Details ehe ich abschließend über die ganze Figur großzügig mit Gryphonne Sepia washte.

Als letzter Schritt kam wie üblich die Base.

Viertelfinale: Nihilistische Nager VS. Har Ganeth Widowmakers

Ich darf Sie und die 30.000 angereisten Fans bei den Playoffs begrüßen. Die Nihilistischen Nager treffen bei wunderschönem Wetter auf die Har Ganetz Widowmakers. Die Nager haben sich zur Verstärkung Star Player Skitter Stab-Stab, Kreek Rustgouger sowie Horation X. Schotteheim geholt.

Die Ratten erhalten die Offensive und beginnen auch gleich, die Line of Scrimmage umzuboxen. Ludwig Rattgenstein holt sich den Ball und geht es erst mal gemäßigt hinter den eigenen Reihen an.

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Nun gehen die DunkelelfInnen aggressiv nach vor und bauen ordentlich Druck auf. Die Nager können die Gegner nur teilweise zurückdrängen und finden nicht so richtig durch. Squeak-Paul Sartre bricht durch und stellt sich in Scoring-Reichweite.

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Doch schnell sind zwei Elfen parat und blitzen ihn um. Das Gerangel im Zentrum geht weiter. Blutrach ist sichtlich verwirrt und steht weiterhin nur blöd rum ehe er zu Boden gestoßen wird. Eine Hexe bricht durch, und bedroht den Ballträger.

Endlich können die Nager eine Lücke auftun und brechen gemeinsam durch das Zentrum.

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Die Widowmakers werfen sich wie ein Knäuel auf die Nager. Egal wo hin man schaut, überall stehen Spitzohren und verstellen den Weg.

Endlich wacht Blutrach auf und kann sich unterstützend dazustellen. Ein Elf wird weggedrängt. Ernst Block befreit sich aus der Tacklezone und blockt einen weiteren Elfen weg. Damit ist ein schmaler aber gut bewachter Korridor frei.

Rattgenstein tänzelt sich durch 4 Tacklezonen frei und sprintet in Richtung Endzone. Dort scheitert er aber an seinen eigenen Beinen und geht k.o. zu Boden! Was für ein Unglück, so knapp vor dem 1:0.

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Und schon sind die Widowmakers bereit. Eine Hexe holt sich den Ball und wird von zwei Mitspielern gedeckt.

Nun schlägt die Stunde von Skitter Stab-Stab. Er läuft vor und zieht sein Messer. Doch die Hexe weicht gekonnt aus und gibt den Ball ab. Der neue Ballträger läuft vor und passt zum nächsten Elf, der vorsprintet und sich Sekunden später selbst im Anlauf auf die Zielgerade befindet. Was eben noch nach einem Touchdown für die Nager aussah hat sich soeben in das genaue Gegenteil gewendet. Was für ein Spiel!

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Der Ballträger steht nun allein auf weiter Flur. Doch das ist die Spezialität von Arthur Schopennager. Er befreit sich aus den Fängen der Hexe, blockt den Ballträger und entreißt ihm den Ball. Er versucht sich noch den Ball zu holen, stolpert aber über Elfenbeine.

Damit ist der ball wieder frei und kein Gegner in Sicht. Hochmütig wie die Elfen nun mal sind, holen sie sich den Ball, aber verzichten auf den sofortigen Touchdown. Sie denken, sie können noch eine Runde aushalten.

Schopennager strippt den Ball nocheinmal und holt ihn sich. Er wird aber Momente später wieder zu Boden geworfen. Der Ball bounced und landet in der Endzone. Es sind nur noch Momente zu spielen. Ein Elf geht hin, doch schafft es nicht, den Ball aufzuheben. Damit liegt beim darauffolgenden Abpfiff der Ball dem Elfenspieler in der Endzone zu Füßen. Er kann es kaum fassen, aber so erbarmungslos ist Blood Bowl!

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Nun sind Har Ganeth Widowmakers in der Offensive. Und was für eine Offensive! Ein Felsen trifft Skitter Stab-Stab und schlägt ihn k.o. Die Hexen brechen sofort auf der linken Flanke durch und schon befindet sich dahinter der Ballträger in der Cage.

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Kreek Rustgouger beginnt seine Schleuder zu schwingen, doch diese bringt ihn nicht näher zum Ballträger. Immerhin gehen ein paar Elfen zu Boden.

Die übrigen Nager umschwärmen die Elfen. Schopennager findet eine Lücke, dodged rein, schubst den Ballträger und entreißt ihm das Leder, das nun an der Seitenlinie umzingelt von beiden Teams zu liegen kommt.

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Die Widowmakers holen zum Rundumschlag aus. Die Ratten werden umgeboxt und weggedrängt. Eine Hexe bricht durch und wartet auf den Pass in der Endzone. Ein Elf versucht sich aus der Tacklezone von Rustgouger zu befreien und wird zu Boden gedrängt.

Die Nager lassen keine Sekunde vergehen und holen zum Rückschlag aus. Ein unvorsichtiger Elf wird vom Spielfeld gedrängt und von den Zuschauern k.o. geschlagen. Weitere Elfen werden abgedrängt und der Ball umstellt.

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Es gibt keine Möglichkeit für die Widowmakers zum Ball durchzudringen. Also versuchen sie es kreativ. Sie schieben Thomaus Morus auf den Ball, welcher ihn ungeschickterweise vom Feld kickt. Die Zuschauer sind sofort zur Stelle und werfen den Ball in die Endzone. Die ungedeckte Hexe lässt sich die Chance nicht entgehen und holt sich den Ball. Das ist das 1:0 für die Widowmakers!

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Nun sind die Nager im Zugzwang. Die Elfen stellen sich passiv auf. Erst einmal wird die komplette Mittelinie umgeblockt. Squiek-Paul Sartre holt sich den Ball und bleibt in Deckung.

Ratterich Nietzsche und Thomaus Morus brechen durch und stellen sich in Scoring-Reichweite.

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Die beiden werden sofort von 3 ElfInnen gedeckt. Die restlichen Widowmakers rücken auf, kommen aber nicht durch die Verteidigung der Nager.

Sartre wechselt zur Mitte und rückt geschützt durch Blutrach, Ayn Rat und eRatosthenes vor. Ludwig Rattgenstein bricht links durch und begibt sich ebenfalls in Scoringreichweite.

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Eine Hexe findet die Lücke und blockt den Ballträger um. Ein weiterer Elf steht zur Stelle und holt sich das Leder. Nun haben die Widowmaker wieder den Ball und decken ihn auf der rechten Flanke.

Die Nager rücken an. Skitter Stab-Stab zückt sein Messer und geht auf den Ballträger los. Vor Schreck lässt dieser den Ball fallen und geht stunned zu Boden. Das Leder landet inmitten von Spielern beider Seiten und großes Gerangel geht los.

Niemand schafft es, das Leder an sich zu nehmen. Es bounct von Spieler zu Spieler – welche sich gegenseitig hin und her drängen – ehe es ein weiteres Mal zu Boden fällt.

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Endlich gewinnen die Ratten die Überhand und blocken alle Gegner aus dem Weg. Rattgenstein holt sich den Ball und sprintet in Richtung Zielgerade … doch er stolpert an der Seitenlinie!

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Eine Hexe ist in Reichweite und versucht sich den Ball zu holen. Doch auch sie stolpert direkt davor! An dieser Stelle müssen starke Bodenunebenheiten sein, auch in der ersten Halbzeit gab es hier Unfälle!

Die Nager lassen sich nun nichts mehr entgehen. Mehrere Teammitglieder kommen zur Unterstützung und feuern Rattgenstein an, als er den Ball zum 1:1 Ausgleich in die Endzone trägt.

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Nur noch wenige Sekunden verbleiben auf der Uhr. Die Widowmaker versuchen ihr Möglichstes, doch schaffen keinen Treffer mehr. Es geht in die Verlängerung!

Die Widowmaker bekommen die Offensive. Die Zuschauer sind richtig aufgeheizt und stürmen gleich zu Begin das Feld. Eine Hexe auf der einen Seite sowie eRatosthenes und Schopennager auf der anderen Seite werden gestunned.

Die Elfen holen sich den Ball tief in der eigenen Zone. Ein Elf bricht durch und steht in Scoring-Reichweite.

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Nietzsche und Block decken den Elfen. Schopennager nähert sich dem Ballträger, um Druck aufzubauen.

Die Elfen rücken über rechts vor und blocken das komplette Zentrum um.

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Die Ratten stehen wieder auf und nähern sich an. Schopennager ist auch wieder aufgewacht und sichtlich wütend. Er wuselt sich durch, geht direkt auf den Ballträger los und schlägt ihn k.o. Damit ist der Ball wieder frei und alles ist offen!

Dieses Spiel ist echt nichts für schwache Nerven!

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Ein Elf stielt sich mit dem Ball aus dem Gewusel und begibt sich Richtung Endzone. Die Ratten sind sofort zur Stelle, doch diesmal versagen Stab-Stabs Klingen.

Der Ballträger befreit sich und stellt sich VOR die Endzone. Er will verzögern. Haben die Widowmaker nichts aus der ersten Halbzeit glernt? Immerhin sind die Nager weit entfernt und somit keine große Gefahr.

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Stab-Stab findet wieder eine Lücke, doch der Elf hat offensichtlich eine Rüstung aus Stahl. Ebenso wie Nerven aus Stahl! Er stielt sich wieder davon, aber verweigert den Touchdown. Kann das gut gehen?

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Die Antwort ist schnell gegeben. Unterstützt von Karl Ratz kann Schopennager auf den Ballträger losgehen und ihm das Leder entreißen. Blitzschnell eilen weitere Ratten herbei und wieder ist der Ball von beiden Seiten umzingelt.

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Karl Ratz wird den Zuschauern zum Fraß vorgeworfen, welche ihm eine ordentliche Kopfnuss verpassen. Die Hexe boxt Schopennager um und versucht den Ball aufzuheben, wird aber von herumstehenden Nagern abgehalten. Das Leder liegt nun direkt bei der Seitenlinie.

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Die Nager wittern ihre Chance. Die gehbehinderte Ayn Rat stürmt in Richtung Mittellinie. Im Gerangel um den Ball gehen die Nager siegreich hervor. Sartre ergattert den Ball, stürmt los und passt zu Ayn Rat. Doch vor lauter Aufregung schafft sie nicht, ihn zu fangen. Der Ball bleibt direkt zwischen den beiden Nagern nahe der Mittellinie liegen.

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Das Spiel ist bald aus und es wird für beide Seiten schwer, hier noch zu scoren. Die Widowmaker haben zumindest noch theoretisch die Chance. Sartre wird auf den Ball gedrängt, wodurch das Leder näher zu den Elfen rollt.

Ein Widowmaker hebt den Ball auf, läuft vor und setzt zum Wurf an. Der Ball fliegt traumhaft in Richtung Hexe nahe der Endzone. Da setzt Nietsche zum Sprung an und … fängt den Ball aus der Luft! Interception, was für ein Spiel!!!

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Es ist zwar nicht mehr genug Zeit für einen Counter-Touchdown. Doch die Nager feiern dieses Unentschieden wie einen Sieg. Sie waren besonders in der Verlängerung klar unterlegen und haben so noch die Chance zum Aufstieg.

Laut Ligaregeln wird bei Unentschieden nach der Verlängerung zufällig ermittelt, wer aufsteigt. Der Schiedsrichter wählt einen Würfel aus. Turin – Couch der Widowmakers – nimmt ihn, und würfelt elegant aus dem Handgelenk: 4. Nun ist SailorMeni am Zug. Er wählt eine andere Technik. Im hohen Bogen fliegt der Würfel und rollt quer über das Feld. … … … zwei. Turin bricht in Freudentänze aus, SailorMeni schaut dem Schiedsrichter fassungslos zu, wie er die Niederlage der Nihilistischen Nager notiert …

Das war es. Aus der Traum. Zerplatzt wie Seifenblasen. Nix is blieben …

Star Wars Legion: TX-225GAVw Occupier Combat Assault Tank

Next in line: der neue Panzer des Imperiums.

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Das grau ist simpel gehalten. Als Basis eine Mischung aus Vallejo Air Black und Usaaf Light Gray, welches ich (mit wenigen Tropfen blau) unter Zugabe von mehr Usaaf Light Grey bzw. etwas weiß aufhellte. Einzelne Stellen washte ich dann mit Nuln Oil bzw. Agrax Earthshade (untere, verschmutzte Teile). Als Feinschliff aktentuierte ich noch die Kanten mit hellem grau.

Für die Insassen deckte ich den Panzer mit Sackerl und Masking Putty ab und besprühte/bemalte sie wie Stormtrooper. Die Waffen bemalte ich wie üblich schwarz mit metallischen Aufhellungen. Die Geschütze vom oberen Trooper sind nicht festgeklebt und können ausgetauscht werden.

Die Grundfarbe für die Ladung ist eine Mischung aus Vallejo Air Burnt Umber und Red RLM23, welches ich mehrstufig mit Medium Yellow aufhellte. Die Ritzen washte ich anschließend mit Nuln Oil und aktentuierte etwas mit orange. Die Teile sind nicht aufgeklebt sondern halten mit etwas Pattafix, um sie bei Bedarf gegen transportierte Truppler austauschen zu können.

Fehlt nur noch die Base (welche ich chronologisch als erstes machte und schließlich das bemalte Modell drauf klebte) und fertig ist der Panzer!

Star Wars Legion: X-34 Landspeeder

Als nächstes nahm ich mir das frisch erschienene „Cabrio“ vor.

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Als Grundton für den Speeder wählte ich Vallejo Air Mud Brown, welches ich für zenitales Licht mit Light Brown und weiter mit weiß aufhellte. Unten sprühte ich mit einer Mischung aus Mud Brown und Burnt Umber dagegen.

Die Sitze washte ich kräftig mit Gryphonne Sepia und die Vorderteile der Turbinen erhielten  Mournfang Brown mit Aufhellungen/Abdunklungen. Alle metallischen Teile (auch bei der Crew) bemalte ich wie üblich mit schwarz und metallischen Aufhellungen. Die Kratzer erhielten einfache schwarze Kleckse, die ich mit Runefang Steel innen ausmalte. Die Kabel und Schalter im Fahrzeug bemalte ich blau bzw. rot.

Die zwei linken Crewmember grundierte ich erst mit Vallejo Air Light Brown, das ich mit weiß und etwas gelb mehrfach aufhellte. Die Twi-Lek erhielt Gewand aus Olive Green mit Yellow Olive Aufhellungen. Für Akzente gabs teilweise etwas Agrax Earthshade. Die Haut bemalte ich dann noch jeweils in Fleish/grün/blau mit Aufhellungen und Lederteile in Mournfang Brown mit Aufhellungen.

Die Frontwaffen sind nicht angeklebt und können nach Bedarf entfernt/ausgetauscht werden. Auch die beiden optionelen Crewmitglieder sind nur mit etwas Pattafix monitert und können einfach runtergenommen werden.

Fehlt noch die Base wie gewohnt und fertig ist der Landspeeder!

Nihililstische Nager VS pr0ne stars XXX

Willkommen zum letzten Spiel der Vorausscheidungsrunden. Die Nihilistischen Nager treten gegen die pr0ne stars XXX an, die die Tabelle von hinten anführen. Das sollte doch ein Klacks für die Nager sein! Trotzdem zeigt sich Trainer SailorMeni verhalten und betont, er setze auf eine schonende Strategie, um bestmöglich in die Finalspiele einsteigen zu können.

Trotz Blizzard haben 24.000 ZuseherInnen ins Stadion gefunden, zwei Drittel davon feuern die Nager an.

Die Slann von pr0ne stars erhalten die Offensive und Schaudern ist in die Gesichter der NihilistInnen gezeichnet, als Helmut Wulf aufs Feld läuft und seine Kettensäge anwirft. Und dieser zögert auch nicht lange. Nach wenigen Sekunden findet sich Karl Blocker auf der Verwundeten-Bank wieder.

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Die Ratten versuchen zögerlich eine stabile Verteidigung aufzubauen. Die Slann gehen hingegen langsam aber stetig vor, der Käfig immer von der Kettensäge beschützt.

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Und tatsächlich, Arthur Schopennager findet eine Lücke und dringt zum Ballträger vor! Er versucht seine Spezialität, den Ball zu entreißen, doch verstaucht sich bei dem Versuch das Handgelenk und geht k.O.

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Die Uhr tickt und die Frösche machen keine Anzeichen, sich zu beeilen. Sie halten den Ball in Sicherheit und lassen Helmut Wulf die Drecksarbeit machen und die Gegner fernhalten. Eine Ratte nach der anderen wird zu Boden gedrängt während der Käfig langsam nach vor trottet.

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Doch die Nager lassen sich nicht unterkriegen. Sie können Wulf separieren und zu zweit angehen. Simone de Nagoir und Ludwig Rattgenstein verstellen dem Ballträger den Weg und passen die Situation ab.

Zum ersten Mal geraten die Slann in Zugzwang. Der Ballträger muss einen Umweg gehen und stellt sich kurz vor die Endzone, so gut es geht gedeckt von seinen Teamkollegen.

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Als ein Frosch über die eigenen Beine stolpert ergibt sich eine Chance. Squeak-Paul Sartre drückt Wulf seine eigene Kettensäge ins Gesicht und setzt ihn damit für den Rest des Spiels außer Gefecht. Damit ist Ernst Block frei und kann den Ballträger attackieren. Auch dieser wird vom Feld getragen, somit ist der Ball frei!

Ludwig Rattgenstein spielt sich frei und kann gedeckt von Blutrach den Ball empfangen. Das einzige, das Simone de Nagoir jetzt noch davon abhalten kann, sich den Ball zu holen und zu werfen ist der Kroxigor, der sie deckt. Sie versucht zu entkommen, doch wird brutal zu Boden gestoßen, sodass der Apotheker nur noch dazu raten kann, auch das nächste Spiel auszusetzen.

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Nun haben die pr0ne stars den Ernst der Lage erkannt und scoren zum 1:0.

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Es bleibt nicht mehr viel Zeit in der ersten Halbzeit. Die pr0ne stars machen eine dichte Verteidigungslinie. Die Nihilistischen Nager prügeln zuerst die Mittellinie frei und machen sich dann bereit zum Durchbruch.

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Nun stürmen die pr0ne stars vor. Lediglich zwei Nager sind noch in Touchdown Reichweite. Sartre wird eng gedeckt vom Kroxigor und dessen Mitspielern.

Schopennager wird zu Boden gerangelt aber nicht außer Gefecht gesetzt. Er rappelt sich auf, dodget sich frei und stürmt auf die Zielgerade zu. Er gibt sein Äußerstes, rutscht aber auf dem Boden aus und kann den Ball somit nicht mehr fangen. Kurz danach fällt der Abpfiff zur Halbzeit.

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Die Nager sind nun in der Offensive. Der Ankick landet tief in der eigenen Zone und Squeek-Paul Sartre muss einen großen Umweg laufen, um sich das Leder zu holen.

Der Rest beider Manschaften gibt sich einen starken Schlagabtausch im Zentrum. Sartre entscheidet sich für die etwas sicherere rechte Seite und quert das Feld. Doch hier steht auch der Kroxigor, der gleich drei Ratten an sich bindet.

Gemeinsam mit Karl Ratz möchte Ernst Block den linken Raum frei machen. Doch was ist das? Er deutet erst einen linken Harken an, um dann beim rechten Harken voll in die Rüstung zu schlagen, wodurch Block selbst winselnd zu Boden fällt!

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Die Slann wittern ihre Chance. Zum ersten Mal im Spiel setzen sie ihre berüchtigten Sprungbeine ein,  überspringen die Verteidigung und gehen direkt an den Ballträger, welcher auch zu Boden geht.

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Es fehlt aber an Spielern, die den Ball abdecken. So kann Sartre aufstehen, sich den Ball wieder holen und in einen rudimentären Käfig auf der linken Seite fliehen.

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Wieder springen die Slann daher. Sartre wird umgeblockt und ein Slann Catcher hebt den Ball auf. Er versucht sich durch das Gemänge zu dodgen, fällt aber dabei über eigene oder fremde Füße, das ist von hier schwer zu sehen.

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Arthur Schopennager holt sich den Ball, sprintet vor und passt zu Rattgenstein, welcher die Situation früh genug überrissen und sich in Tochdown Reichweite positioniert hatte.

Der Pass landet, wird gefangen und die Ratten gleichen aus. 1:1. Es wird spannend!

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Durch die intensiven Zweikämpfe finden sich die Nager in einer ungewohnten Situation wieder: Sie sind 2 Spieler in der Überzahl. Und dazu fällt auch noch ein schwerer Stein aus dem Publikum direkt einem Catcher auf den Kopf.

Beflügelt von den Umständen landet auch der Kick tief in der gegnerischen Hälfte.

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Als erste Aktion des Drives setzt ein Frosch zum Block an und … geht selbst k.o. zu Boden! Die Nager zögern nicht und preschen mit allem vor, das sie zu bieten haben. Kein Gegner soll zum Ball kommen!

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Einer schafft es trotzdem. Doch die rudimentäre Verteidigung kann nicht halten. Alle im Weg stehenden Slann werden weggeblockt oder umgangen, ehe Schopennager unterstützt von Sartre den Ballträger umblockt und Rattgenstein den 2:1 Führungstreffer erzielt.

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Viel Zeit bleibt den Slann nicht mehr, um zumindest noch auszugleichen und die Siegeschöre ertönen bereits lautstark in den Fanreihen der Nager.

Die wenigen Frösche, die noch am Feld sind bauen einen kleinen Käfig, der sofort massiv von Ratten bedrängt wird. Ebenso gehen alle Slann zu Boden, die sich zu nah der Endzone annäherten.

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Doch die Slann geben nicht auf. Der Kroxi blitzt sich frei und deckt die Ratten, die den Käfig bedrohen. Somit können diese aus dem Weg geblockt werden und der weite Weg nach vorne ist frei.

Der Ballträger gibt alles und stümt vor. Ein zweiter Slann versucht ihm zu helfen, wird aber vom Blizzard zu Boden gezwungen.

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Und schon ist Schopennager zur Stelle und blitzt den Ballträger um. Der einzige Slann, der noch in Scoringreichweite ist wird umstellt und Sartre versucht sich den Ball zu holen und als Showeinlage noch einen Pass hinzulegen. Doch das schlägt fehl und plötzlich ist der Ball wieder frei!

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Der umzingelte Slann springt sich frei, trotzden dem Blizzard und gibt ein Allerletztes, um noch in die Endzone zu gelangen. Gleichzeitig steht der ehemalige Ballträger auf, springt zum Ball, hebt ihn zum Verblüffen von Schopennager auf, dodget weg, setzt zum Sprint und zum anschließenden Pass an.

Der Pass fliegt schnurgerade zum Kollegen in der Endzone, welcher ihn gleichzeitig mit dem Abpfiff fängt. Touchdown zum Ausgleich in der allerletzten Sekunde!

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Die Slann und deren Fans feiern, als hätten sie die Liga gewonnen. Auch die Nager gehen zufrieden vom Feld. Sie sind fix aufgestiegen. Lediglich de Nagoirs Verletzung schmerzt.

9th Age Champions-League 2018/2019 – Runde 4

Am Montag spielte ich das Rückmatch gegen Daniel. Ich blieb bei einer quasi identen Liste:

– Exalted Herald (Army General)
Sorcerer: Battleshrine, Evocation, Plate Armour, Veil Walker, Wizard Master, Ledger of Souls, Lightning Vambraces
– 6+5 Fallen
– 18 Warriors: Favour of Savar, God of Pride, Favoured Champion, Musician, Paired Weapons, Standard Bearer, Banner of the Relentless Company
– 5 Chosen Knights: Favour of Vanadra, Goddess of Wrath, Favoured Champion, Musician
– 10 Warrior Knights: Favour of Nukuja, Goddess of Sloth, Favoured Champion, Musician, Standard Bearer, Wasteland Torch
– Hellmaw: 2 Ominous Gateways

Gegenüber fand ich aber eine komplett andere Liste. 2 Marshalls, 2 Prealates einen Meisterzauberer (Divination) und einen berittenen Inquisitor, 29 Imperial Guard, 48 Speerträger, jeweils Rending Banner, 3×20 Support Infantry, 2×5+10 Reiters und ein Dampfpanzer.

Eine Nahkampf-Armee. Das sollte eigentlich mehr Spaß machen, als gegen eine Burg anzurennen! Aufgestellt wurde wieder Marching Columns und als secondary erwürfelten wir Spoils of War. Nach der Aufstellung sah es so aus und Daniel erhielt den ersten Zug, weil ich es verschlafen hatte zu droppen. Das zentrale Geländestück machte ich zur Ruine.

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Runde 1 war erstaunlich friedlich. Ein Chosen Knight wird erschossen und die Dampfkanone bleibt im Retter meines Magiers hängen.

Ich spiele diesmal richtig Chaos und stürme vor (zumindest die linke Seite meiner Armee). In der Magiephase erschieße ich eine 5er Einheit Reiter und 4 Reiter der zweiten 5er Einheit.

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In der zweiten Runde verursacht die Kanone 2 Wunden an meinem Magier. Die Reiter beschließen sich zu bewegen und schießen dadurch komplett daneben. Der Inquisitor wechselt in den Speerträger-Block (links) und will meine Krieger abpassen.

Das kontere ich mit einem Snipe in meiner Magiephase, das dem Inquisitor dank W3 Wunden den Garaus macht. Meinen Chosen wird es rechts zu brenzlig, also teleportieren sie nach links. Die Krieger und Ritter rücken weiter vor.

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Die Speerträger greifen an, verlieren einen Haufen Modelle an die Ruine und kriegen jeden Buff, den das Spiel hergibt. Dafür verpatzen sie den Angst-Test. Es reicht, um meinen Kriegerblock aufzureiben aber imerhin nicht um ihn einzuholen.

Sonst schießen Reiters auf meinen Umlenker-Forsaken rum und der Dampfpanzer geht auf Abfangkurs in Richtung Chosen Knights.

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Eine Einheit Hellebardiere steht leider so, dass selbst ein Charge mit meinen Chosen den Weg für die Ritter in die Speerträger nicht freimacht. Die Chosen greifen trotzdem an und reiben die Hellebardiere auf. Der Carrier sammelt sich und ich krieg noch einen Snipe durch, der AST, General und Champion in der Imperial Guard eine Wunde kostet.

Mein Hellmaw charged 20 Hellebardiere und kassiert erst mal 2 Wunden von einem geschlossenen Portal (die Reiter grad mal eine …) und dann nochmal 2 von den Hellebardieren. So war das nicht geplant, aber zumindest eine Runde bleib ich stehen.

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Der letzte Reiter muss meine Ritter Chargen, um den Weg für die Speerträger frei zu machen. Sowohl Speerträger als auch Imperial Guard schaffen den Charge und reiben meinen Block auf. Die Speerträger formieren sich neu und erwarten meine Ritter, die Garde überrennt in meine Dämonenprinzessin.

Der Dampfpanzer chargt meine Chosen Knights und kassiert gleich mal 4 Wunden. Schnittig.

In der Magiephase gibts eine dicke Explosion im imperialen Magiercarrier und er nimmt Reißaus. Als mein Hellmaw erschlagen wurde gibts nochmal ein paar Portalexplosionen, die den Carrier auf unter 1/4 bringen. Jetzt müssen sie sich anstrengen, um sich wieder zu sammeln!

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Meine Ritter chargen die Speerträger, können aber nicht auf Anhieb durchbrechen. Also muss die Prinzessin das alleine durchstehen. Die Herausforderung wird abgelehnt und der AST nach hinten geschickt. Ich erschlage den Imperiums-General und kassiere nur eine Wunde. Der Aufriebstest hält.

Der Rest des Spiels ist schnell zusammengefasst: Der Dampfpanzer überlebt mit einem HP und schlägt den letzten Chosen Warrior in die Flucht. Der imperiale Magiercarrier sammelt sich auf Grundlinie.

Meine Ritter brechen durch und helfen der Dämonenprinzessin aus (Speerträger sammeln sich danach wieder), um die Garde aufzureiben aber nicht einzuholen.

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In Killpoints bin ich ca. 70 Punkte vorne (~2700:2630,5) und wir haben uns beide unterwegs einen Szenariopunkt geholt. Damit geht das Spiel nach 4h Spielzeit und jede Menge Wendungen unentschieden aus.