Wiener Armada Liga Herbst 2017 – Qualifier

Wir veranstalten gerade wieder eine Star Wars Armada Liga in Wien, die sich über mehrere Monate erstreckt. Die Ausscheidung – bestehend aus 4 Spiele nach Schweizer System – habe ich mittlerweile abgeschlossen. Meine Liste:

– Imperial II-Class Star Destroyer: Admiral Sloane, Avenger, Boarding Troopers, Reinforced Blast Doors, Spinal Armament, Leading Shots
– 4x Gozanti-class Cruisers, 1x Comms Net
– Squadrons: Dengar, „Howlrunner“, „Mauler“ Mithel, Saber Squadron, Black Squadron, 2 TIE Interceptor Squadrons, 2 Lambda-class Shuttles, TIE Bomber Squadron
– Points: 397/400
– Objectives: Advanced Gunnery, Fire Lanes, Superior Positions

Ich entschuldige mich gleich vorweg, dass die Berichte sehr kurz ausfallen. Insbesondere die ersten beiden Spiele sind schon so lange her, dass ich mich schlicht und einfach nicht mehr gut genug daran erinnere und den Schlachtverlauf quasi rein aus den Bildern rekonstruiere.

Runde 1: Simon (Rebellen)
Eine Assault Frigate, eine MC30, 3 GR-75 und eine Hand voll Staffeln. Eigentlich nichts dabei, vor dem ich mich groß fürchten müsste. Lediglich die Geschwindigkeit der gegnerischen Schiffe könnten einen hohen Sieg verhindern.

Die Assault Frigate fliegt mir vor die Lunte und den Staffelkampf gewinne ich auch. Ob ich die MC30 noch gekriegt habe, kann ich nicht mehr nachvollziehen, muss ich aber fast so sein, anders wäre der 377:35 Sieg nur durch Szenariopunkte zu erklären, die ich aus den Bildern nicht ableiten kann.

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Runde 2: Serkan (Imperium)
Ein ISD, Demolisher, 2 Gozanti und einige Decimatoren. Gespielt wird Minefield, das ich mir mit meinen Shuttels gut zunutze machen kann.

Unsere ISDs fliegen frontal aufeinander zu und dank Minen und besserem Staffel-Support geh ich siegreich aus dem Schisshase-Spiel hervor.

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Ich bekomme noch die Staffeln, ansonsten passiert (nach meiner Erinnerung und der Bilder) nichts spektakuläres mehr. Es wird ein 9:2 (296:9).

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Runde 3: Kevin (Rebellion)
Wieder eine Liste ohne Jäger: MC80, Nebulon B, 2 Hammerheads, eine Korvette und einmal GR-75, alles voll auf Kampf getrimmt. Szenario sieht wieder nach Minefields aus.

Meine Gozantis schwärmen aus, ansonsten steuern die Kampfschiffe frontal aufeinander zu, Hammerheads und Korvette kommen über die Flanke.

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In den ersten beiden Runden beschnüffeln wir uns etwas und ich beginne, mit den Jägern an den Hammerheads zu nagen und Minen umzuplatzieren.

Runde drei entscheidet dann über den Ausgang der Schlacht. Die Nebulen B startet bereits in mittlerer Reichweite meines ISD, mein Gegner aktiviert aber alles andere zuerst. Ich lege einen quasi perfekten Wurf hin und One-Shotte die Nebulon B und entkomme so 5 roten Würfeln.

Damit ist mein noch fast voller ISD außer Gefahr, abgeschossen zu werden und schafft zwei Runden später auch noch, die MC80 abzuknallen. Ich verliere in Summe eine Gozanti und ein Schwadron und gewinne klar 347:40.

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Runde 4: Simon (Rebellion)
Ähnliches Konzept wie die letzte Liste, nur noch viel weiter ins Extrem getrieben: 4 Hammerheads, eine Korvette, eine Nebulon B, eine Pelta, einmal GR-75 und Rieekan. Die erste schwierige Entscheidung: Will ich erster Spieler sein? Ich entscheide mich dagegen und wir spielen meine Firelanes.

Ich leg die Marker zentral hin und lasse mir somit viele Optionen offen. Dank Staffeln weiß ich, wo mein Gegner steht, bevor ich mich festlegen muss. Er kommt (mit Ausnahme der Korvette) geballt von links. Nun hab ich 2 Optionen: Es save über die rechte Flanke mit Szenariopunkten gewinnen oder es drauf ankommen lassen, die selbst blockierende Aufstellung meines Gegners ausnutzen und frontal rein zu gehen. Da ich fix für die Playoffs qualifiziert bin und selbst mit einer hohen Niederlage noch immer die Tabelle anführe, entscheide ich mich für zweiteres.

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Ich schicke die Gozantis auf Szenariojagd. Wenn mein Gegner sie ignoriert – was er muss, wenn er den ISD abschießen will – sind sie dort 2-3 Runden save und holen Punkte.

Bereits in Runde 2 geht es ab. Ein Hammerhead wird konsequent von den Fightern beharkt. Im Schnitt schießen sie pro Runde einen ab, was sie in Runde 2 auch tun. Will mein Gegner sich nicht selbst reinfliegen, muss er mir außerdem ein Schiff in mittlere Reichweite des ISD stellen. Das tötet den zweiten Hammerhead. Ein Dritter Hammerhead erleidet auch noch drei Hüllenschaden (gerammt von ISD, zurückgerammt und von der eigenen Nebulon B in den Rücken gerammt). Ich erleide aber selbst auch einiges an Schaden und schmeiße somit in Runde 3 schon die Blast Doors. Weiters verliere ich Black Squadron und eine Gozanti.

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Jetzt heißt es, die Runde überleben, dann sieht es sehr gut aus. Selbst wenn nicht, hab ich schon genug Schaden angerichtet und Missionsmarker, um das Spiel heim spielen zu können.

Es läuft aber alles noch viel besser: Ich entere und One-Shotte die Pelta ehe sie aktivieren kann und ramme eine weitere Hammerhead zu tode. Ich weiß nicht mehr genau wie, aber auch die letzte Hammerhead stirbt in der Runde, vermutlich durch Jägerbeschuss.

Auch zwei weitere Schussphasen der Nebulon B überstehe ich stark angeschlagen aber doch (2 HP übrig), ehe ich das Schiff abschieße, mich repariere und auf der Station parke. Danach gibt mein Gegner auf und wir finalisieren den Stand von 477:64.

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Damit gehe ich mit 39 (von 40 möglichen) Punkten klar als erste in die Playoffs der Top 8. Ich bin schon gespannt! Insbesondere, da sich der Spielmodus von „hole möglichst viele Punkte“ auf „ein Punkte Vorsprung reicht“ ändert, das komplett anderes Spiel bewirkt. Außerdem darf man in eingeschränktem Maße die Liste ändern.

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Imperial Assault Wave 10

Mit diesmal etwas weniger Verzögerung hab ich die Figuren der 10. Imperial Assault Welle bemalt. Jetzt heißt es abwarten, wie (und ob) es weitergeht. Zum ersten Mal seit Erscheinen des Spiels ist aktuell keine Erweiterung angekündigt.

Spiel 2017

Auch heuer machten wir wieder die Spielemesse in Essen unsicher. Inklusive der abendlichen Sessions haben wir gut über 20 Spiele getestet.

Reworld
Wir müssen neue Planeten kolonisieren, inklusive Terraforming, Konzerne ansiedeln etc. Das Spiel gestaltet sich in zwei Phasen. Erstens bekommen wir „Crew“, welche wir ausschicken, um diverse Kapseln zu besorgen, welche wir an unser Kolonialschiff andocken. Typische Kapseln sind Terraformer, Sonden, Firmengebäude und Shuttles. Diese werden über vier Runden an fünf Stellen ans Raumschiff angehängt.
In der zweiten Phase gilt es, diese Kapseln wieder zu lösen, die verschiedenen Witterungen zu terraformen, Planetare Verteidigung aufzubauen und Firmen anzusiedeln. Der Trick an dem Spiel ist es, in der ersten Phase die Kapseln in geschickter Reihenfolge anzuheften, um sie dann in der zweiten Phase ideal nutzen zu können. Je später eine Kapsel algeheftet wird, desto früher muss man sie wieder abdocken. Spielerfolg wird klassisch über Siegpunkte gemessen, die man über dieverse Aufgaben erhält.


Fazit: Das Spiel ist gut gemacht und bietet neue Mechaniken, die für Abwechslung sorgen.

Gob Z’Heroes
Hierbei handelt es sich um ein 1 gegen 1 Spiel, in dem jede Seite die Kontrolle über eine Gruppe Goblins (die Anspielungen an diverese Filme darstellen). Diese muss über ein Grid kommandiert werden, bis sie auf die gegnerische Gruppe trifft und ihr gehörig aufs Maul gibt.


Fazit: Die Figuren sind liebevoll gestaltet, leider haut mich die Mechanik nicht vom Hocker. Möglicherweise ist das mit den vollen Regeln besser, aber die vorbereiteten Trupps waren höchstgradid unausgewogen. Noch dazu hat es die mir verhasste „du musst 6er Würfeln“ Mechanik, wo man nur gewinnen kann, wenn man im richtigen Moment 6er wirft.

FantasyFlightGames
Natürlich darf ein Besuch beim Fantasy Flight Games Stand nicht fehlen. Der eindeutige Fokus heuer war das vor kurzem angekündigte Star Wars Legion Tabletop.


Die neuen Armada Schiffe waren auch ausgestellt. Von Imperial Assault gibt’s grad gar nichts neues zu sehen.

Pora na kameleona
In dem Spiel geht es darum, möglichst schnell die richtige Anzahl von Chameleons mit der richtigen Farbe sowie deren Ort zu finden (und auf das entsprechende Plätchen zeigen). Aufgepeppt wird es durch getarnte und regenbogenfarbene Chameleons.

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Fazit: Mir ist das zu stressig. Sylvia hat’s gefallen, also hat sie es gekauft.

Ticket to Mars
Vier Raketen mit Platz für je vier Lebewesen machen sich auf den Weg zum Mars. Alle erhalten verdeckte Aufgaben, wer mit soll und in welchen Pärchen die Raketen gefüllt sein sollen. Über mehrere Runden setzt man dann entsprechend Leute (Mann, Frau, Mädchen, Junge, Hund, Oma) in die Raketen, setzt sie um oder wirft sie wieder raus. Am Ende wird abgerechnet.

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Fazit: Ich finde es ganz nett für zwischendurch, weil es wirklich schnell geht. Großartige taktische Möglichkeiten darf man sich insbesondere mit mehreren Spielern nicht erwarten.

Dragonsgate College
Wir sind in einem Fantasy Setting und betreiben ein Magie-College. Wir müssen Lehrer anheuern, die Räumlichkeiten ausbauen und Schüler als Abschlussaufgabe auf Quests schicken. Die Mechanik basiert auf Worker-Placement, wobei wir einen gemeinsamen Pool an Arbeitern in Form von Würfeln haben. Diese werden zu Beginn jeder Runde geworfen. Jede Zahl bringt gewisse Handlungsmöglichkeiten und so muss man die Taktik auf die vorhandenen Würfel anpassen (wobei man die Ergebnisse auch beeinflussen kann). Als spannendes Element sind auch Würfel in den Farben der Mitspieler vorhanden. Wenn jemand anderes den Würfel der eigenen Farbe abhandelt, bekommt man selbst einen außertürlichen Zug mit dem selben Ergebnis. Die Idee ist gut. Allerdings führt das auch teilweise dazu, dass man schnell den Überblick verliert, wer eigentlich gerade dran ist.


Fazit: Solides Spiel mit coolem Artwork. Würde auch gern einmal das Volle Spiel ausprobieren (Demospiele waren nach 3 von üblichen 5 Runden vorbei).

Dreamcatchers
Das Artwork sticht mit den verschiedenen Rosa/Violettönen sofort ins Auge. Dreamcatchers ist ein kooperatives Spiel in dem man in die Rollen von Feen schlüpft, deren Knochenjob es ist, kleinen Kindern einen schönen Schlaf zu bescheren. Man muss schöne Täume einfangen, Albträume eliminieren und gleichzeitig Monster unter dem Bett verjagen.


Fazit: Auch wenn wir beim ersten Versuch kläglich gescheitert sind, haben wir uns in das Spiel verliebt und es uns besorgt.

Drako
Wieder ein 1 gegen 1 Spiel. Eine Seite spielt den Drachen, die andere Seite spielt 3 Zwerge, welche den Drachen erledigen möchten. Es ist nicht ganz klar, welche Seite hier die gute ist. Klar ist aber, dass es ein Kampf auf Leben unt Tot ist. Man hat pro Runde zwei Aktionen, welche entweder aus Karten ziehen oder Karten spielen bestehen. Karteneffekte sind typischerweise gehen, angreifen und Sonderaktionen. Schildkarten spielt man außertürlich.


Fazit: Spielt sich gut und flüssig. Allzuviel Strategie darf man sich aber nicht erwarten.

Kill the Unicorns
Wir sind Abenteurer auf der Jagd nach Einhörnern. Wir bieten und bluffen auf die ausgelegten Fabelwesen und am Ende geht es darum, den größten Wert sowie passende Sets zu haben. Der Weg dahin lässt nicht viel tiefe Strategie offen, aber viel Spaß und witzige Random-Ereignisse.


Fazit: Definitiv ein lustiges Spiel für zwischendurch.

Untold Adventures Await
Dieses storytelling game basiert auf StoryCubes, welche man in beliebiger Menge hinzufügen kann. Das Setting ist eine TV-Serie, in welcher die Spieler Charaktere mimen. Man kann es als ONE-Shot, Mehrteiler oder wenn man so will auch Staffelweise mit gleichen Charakteren spielen. Nachdem das Setting und die Protagonisten klar stehen (der Fantasie sind keien Grenzen gesetzt) wird die Story aufgebaut. In 4 Schritten stellt man Fragen bzw. setzt Aktionen, die die Geschichte vorantreiben und in einem Climax endet. In unserem Fall befanden wir uns in einem magischen mittelalterlichen Venedig, in dem Fischmenschen versuchten, die Welt an sich zu reißen (wir konnten es leider nicht verhindern …).


Fazit: Einfach und nett gestrickt. Sicher gut, wenn man auf Storytelling Games steht, bei mir bin ich da noch nicht so sicher.

Calimala
Wir sind Stoffhänlder aus Florenz. Um unsere Ware los zu werden, müssen wir Schiffe, Werkstätten sowie Lagerhäuser bauen. Außerdem freuen sich die Hausherren einflussreicher Familien über Geschenke in Form von Waren und Marmorstatuen. Calimala funktioniert über Workerplacement. Man setzt die Aktionssteine immer zwischen zwei Aktionen und kann beide durchführen. Aktionen sind zB. Resourcen sammeln, bauen, produzieren, schenken. Hier gibt es eine ähnliche Mechanik wie in Dragonsgate College: Wenn man auf einen bereits da liegenden Worker setzt, erhält der dazugehörige Spieler einen außertürlichen Zug. Wird der vierte Stein auf den Stapel gelegt, entfernt man den untersten und leitet eine Wertungsrunde ein. Auf diese Art kommen 15 Wertungsrunden zustande, die immer ein anderes Ziel haben. Die Strategie ist, zur richtigen Zeit den passenden Fortschritt zu haben.


Fazit: Das Spiel hat mir ganz gut gefallen, wobei man es sicher mehrfach spielen muss, um ordentlich vorausschauend spielen zu können.

Farlight
Wir befinden uns in einem Science Fiction Setting. Unsere Aufgabe ist es, ein Raumschiff zu bauen, und damit auf Missionen zu gehen. Dabei ist darauf zu achen, dass wir genug Crew an Bord haben, Tech und Biotech Forschung betrieben wird sowie genug Antrieb da ist. Abwechselnd bieten wir verdeckt mit unseren Geldplättchen (4,3,2,1,0) auf die ausliegenden Teile und Missionen, winner takes it all. Abgerechnet wird wieder über Siegpunkte, die aus Missionen bzw. Aufgaben für das Spielende bestehen.


Fazit: Es ist ganz ok, wobei es wie bei Bietspielen üblich ziemlich frustrierend sein kann, wenn man bei den wichtigen Teilen ständig überboten wird. Das dann erhaltene Crewmitglied ist hier nur ein schwacher Trost.

Planetarium
Wir sind das Sonnensystem. Planeten kreisen und sammeln umherschwebende Resourcen ein. Dabei gilt es, die Planeten so in den Umlaufbahnen zu lenken, dass die richtigen Resourcen am Planeten landen, um die ausgeteilten Missionen zu erfüllen.


Fazit: Das Spiel ist einfach und schnell. Sicher nett für zwischenddurch.

Bronze
Den Hintergrund zu dem Spiel hab ich nicht ganz verstanden. Aufgabe ist es, sich Berufskarten zu nehmen und im eigenen Bereich anzulegen. Je nach Beruf kann man dann in unterschiedlichem Gelände Siedlungen bauen. Außerdem kann man die Berufskarten so vor sich ablegen, dass sich Combos bilden und man somit gleich mehrere Siedlungen bauen kann. Punkte gibt es für die Länge der aufeinanderfolgenden ununterbrochenen Siedlungsstraße, wenn man als erstes ein neues Feld (x-Achse) besetzt bzw. von speziellen Aufgaben, die man beim Besetzen eines neuen Feldes erhält.


Fazit: Vielleicht liegt es daran, dass es das erste Spiel des Tages war, aber mir war das einfach zu viel. Man muss drauf achten, schnell vorwärts zu kommen, in möglichst vielen Gebieten lange Straßen zu haben, die Berufskarten effizient anzuordnen und gleichzeitig die in Summe 10 Missionen zu optimieren.

Aachoo
Das ist ein sehr simples bluff-Spiel, in dem es darum geht, einen großen Fisch mit kleinen Fischen zu füttern. Es geht sowohl um die Anzahl der Fische als auch um die richtige Farbe (drei verschiedene Farben pro Reihe). Man muss die passenden Karten nicht zwingend ziehen, sondern nur die anderen davon überzeugen, dass man sie gezogen hat.


Fazit: War schon ganz witzig, nochmal muss ich es aber nicht spielen.

Alakazoo
Ziel ist es, sich ein Monster zu bauen. Je näher man an der Vorlage ist desto besser. Allerdings gibt es auch Punkte für Geschwindigkeit, was zum einen oder anderen Kompromiss führt. Das Spiel ist erst in der Prototyp-Phase, sieht aber vom Artwork her schon mal sehr gut aus. Beim Spielverlauf sind wir noch nicht sicher, ob wir alles korrekt gespielt haben.


Fazit: War ganz unterhaltsam. Allein schon wegen der coolen Monster gefällt mir das Spiel.

Ninja Arena
Mein Lieblingsspiel des letzten Jahres war auch wieder vertreten und diesmal hab ich eine Kopie (+1 für einen Arbeitskollegen) ergattert. Der Spieldesigner hatte zu einem alle-gegen-ihn Spiel ausgerufen, bei dem ich mich beteiligte. Insgesamt zu viert versuchten wir ihm den Garaus zu machen. Leider waren meine Mitstreiter eher unerfahren (sprich für die meisten war es das erste Spiel), weswegen die Chancen nur mittelmäßig waren. Immerhin prügelten wir ihn auf 3 Lebenspunkte runter, ehe wir aus Zeitmangel abbrechen mussten. Zu dem Zeitpunkt hatte er aber eh schon zwei von uns erledigt und sich wieder auf 9 hochgeheilt. Mir hat es jedenfalls großen Spaß gemacht, mit dem vollen Regelset zu spielen.

Michael Strogoff
Wir müssen durch Sibirien nach Irkutsk reisen, um Ivan davon abzuhalten, dort seine Schrecken zu verbreiten. So oder so ähnlich. Auf dem Weg begegnen uns viele Gefahren, die wir beseitigen müssen. Im Endeffekt spielt hier jeder für sich, wobei gewinnt, wer als erster ankommt und Ivan besiegen kann. Die Mechanik funktioniert via Match-Making: Die Gefahren-Karten haben Icons, auf die wir entsprechende Abwehrkarten spielen müssen.

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Fazit: Das Spiel hat Potential, ich müsste es nochmal mit besserer Regelkenntnis spielen für ein finales Urteil.

Tao Long
Hier war ich sofort gefesselt vom Artwork. 1 gegen 1, wir spielen je einen asiatischen Drachen (Feuer und Wasser) und müssen uns bekämpfen. Das funktioniert über Snake-Mechanik. Man kann die Bewegungsfelder bediehnen, die es erlauben, 1-2 Felder geradeaus, abbiegen, stehenbleiben oder Feuer/Wasser speien. Darüber hinaus gibt es Portale, zwischen denen man hin- und herwarpen kann. Ziel ist es, den gegnerischen Drachen zu eliminieren.


Fazit: Es ist echt wunderschön. Im Spiel hat es sich aber dann doch eher träge manifestiert. Das könnte aber auch daran liegen, dass es unser letztes Spiel nach drei anstrengenden Tagen war.

Loot
Neben ein paar Spielen und Metallwürfel für Sylvie gingen uns auch wieder ein paar Comics ins Netz.

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Warum ich grün wähle

Am kommenden Sonntag dürfen wir entscheiden, wer in Österreich in den nächsten Jahren den Ton angibt. Wenn ich die antretenden Parteien eine nach der anderen durchgehe und überlege, wie diese mit einem starken Wahlergebnis umginge, denke ich bei den Grünen: Jo, a bissl botschat sads scho, aber im Grund stehts ihr für das Gute.

Im Gegensatz zu anderen Parteien, habe ich aber keine Sorge, dass sie bewusst Angst streuen und die Gesellschaft mit Hetze weiter spalten; sich auf Kosten der Gemeinschaft selbst bereichern; aus politischem Opportunismus umfallen und Steigbügelhalter spielen; den Sozialstaat abbauen und den Markt frei regieren lassen; in Vergessenheit geraten, sobald der Spitzenkandidat wegfällt; keine Chance auf Einstieg ins Parlament und damit Einfluss auf das politische Geschehen haben; oder einfach nur komplett angrennt sind.

Reines Bauchgefühl darf bei einer schwerwiegenden Entscheidung aber nie allein ausschlaggebend. Also formuliere ich für mich wichtige politische Ziele und Methoden und bemesse die Parteien danach. Hier reicht es nicht aus, dass die Punkte sich im Wahlprogramm befinden, ich reflektiere auch, wie die Punkte in der täglichen politischen Arbeit gelebt werden.

Einsatz für bestmögliche Chancengleichheit aller Menschen sowie Anerkennung von Diversität
Der Staat muss sicherstellen, dass Menschen in Notlagen geholfen wird. Wer größere Finanzielle Mittel hat, soll auch einen größeren Beitrag leisten, um die schwächeren zu unterstützen. Diesen Ansatz haben auch andere linke Parteien. Wo die Grünen aber am konsequentesten sind, ist beim Thema Diversität. Homo-Ehe, Transrechte und Frauenquote sind gelebte Praxis, nach außen wie nach innen.

Nachhaltigkeit der Lösungsvorschläge
Thema Umweltschutz und Klimawandel. Die Grünen sind die einzigen, von denen es mehr als bloße Lippenbekenntnisse gibt. Und obwohl momentan in Österreich keine Partei (offen) den Klimawandel leugnet, so wird jeder Schritt zur Gegensteuerung belächelt (gratis Plastiksackerl Verbot) oder gar massiv bekämpft (Dieselverbot). In grün mitregierten Bundesländern merkt man hier, dass sie es ernst meinen. Öffentlicher Verkehr wird ausgebaut und vergünstigt, um eine alternative zu motorisierten Verkehr zu bieten.

Offene Gesellschaft, weg vom Nationalstaatendenken
Ich bin großer Fan der Star Trek Utopie. Das Ziel muss sein, irgendwann in ferner Zukunft alle Menschen dazu zu bringen, an einem Strang zu ziehen und sich nicht gegenseitig die Schädel einzuschlagen. Das funktioniert nur, wenn man offen auf Fremde zugeht. Nationalinteressen dürfen nie über Allgemeininteressen stehen. Die großen Herausforderungen einer globalisierten Welt sind nicht allein zu lösen. Nach urprünglicher Bedenken zum EU-Beitritt sind die Grünen in Österreich mittlerweile die konsequentesten Verfechter des europäischen Gedankens – bei gleichzeitiger Kritik am aktuellen Status Quo.

Faktenbasierte und sachorientierte Arbeit
Hier kann ich den Grünen leider nur ein Befriedigend geben. Sie bemühen sich wirklich, nicht mit populistischen Parolen um sich zu werfen. Die meisten Positionen sind auch gut argumentiert und so gut als möglich mit Fakten belegt. Ein paar Schlagwörter gibt es aber, die nach wie vor dogmatische Reaktionen hervorrufen. Wenn alle paar Jahre jemand draufkommt, dass im wiener Prater ein Forschungsreaktor steht, ist das immer mal wieder eine grün provozierte Schlagzeile wert. Von windigen Studien und an den Haaren herbeigezogenen Verschwörungstheorien anderer Parteien sind die Grünen aber dennoch weit entfernt.

Mir ist durchaus bewusst, dass die Grünen weit weg von perfekt sind und auch ich habe einiges an ihnen zu kritisieren. Woran ich aber nicht den geringsten Zweifel habe, ist dass sie sich für eine Welt einsetzen, in der es ALLEN und nicht nur ausgewählten wenigen besser geht. Dafür gebe ich mit gutem Gewissen meine Stimme.

Imperial Assault Wave 8&9

Eigentlich schon länger fertig, komme ich nun auch endlich dazu, die Figuren zu präsentieren.

Armada Games Night Kit Herbst 2017

Gestern fand ein Turnier im bescheidenen Rahmen (vier Spieler) statt. Ich versuchte, kreativ bei der Listenerstellung zu sein, aber mein Trieb, das härtestmögliche aufzustellen führte dann doch zu dem momentan erfolgreichsten Build:

– Imperial II-Class Star Destroyer: Admiral Sloane, Avenger, Boarding Troopers, Reinforced Blast Doors, Spinal Armament, Leading Shots
– 4x Gozanti-class Cruisers, 1x Comms Net
– Squadrons: Dengar, „Howlrunner“, „Mauler“ Mithel, Saber Squadron, Black Squadron, 2 TIE Interceptor Squadrons, 2 Lambda-class Shuttles, TIE Bomber Squadron
– Points: 397/400
– Objectives: Advanced Gunnery, Fire Lanes, Superior Positions

Spiel 1: Markus (Imperium)
Meine Liste ist sehr stark von seiner beeinflusst (bzw. von seinem Finalgegner bei den deutschen Meisterschaften). Er hat bei den Staffeln mehr Qualität dafür weniger Quantität und ein paar Spielereien auf den Schiffen, ansonsten sind wir ident. Er wählt erster Spieler und meine Superior Positions.

Damit kann ich meine Aufstellung zu 100% auf meinen Gegner anpassen und fliege ihn von Halblinks an. Wir sind beide sehr zurückhaltend und erst in der letzten Aktivierung der zweiten Runde kommen die ersten Staffeln ins Spiel: Ich erschieße das gegnerische Saber Squadron.

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Der Staffelkampf hält sich die Waage, ich verlier ein paar und schieße ein paar ab.

In Runde 3 fliegt mich die gegnerische Avenger an, sodass sie in meiner Aktivierung noch auf mittlerer Reichweite ist, ich aber in kurze Reichweite komme, um nächste Runde geentert zuwerden.

Ich lasse meine Staffeln und meine Avenger auf die ISD feuern und hoffe, in der Folgerunde nochmal eine volle Frontalbatterie drauf zu bekommen, was mit Staffelunterstützung ausreichen könnte.

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Der Plan wird mir aber vereitelt, weil der gegnerische ISD den Weg aus meinem Front-Arc findet. Deswegen sattel ich komplett um, weise meine Staffeln an, sich um die gegnerischen Staffeln zu kümmern (was sie dank solider Würfelergebnisse auch tun), bzw. Punkte aus Heckschüssen auf den ISD zu lukrieren. Meine Avenger holt dann die Gozanti mit Slicer Tools vom Himmel. Eine meiner Gozantis überlebt einen Dual-Arc Angriff auf lange Distanz

Sonst passiert in dem Spiel nichts mehr und ich fliege einen 7:4 Sieg nach Hause.

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Spiel 2: Bernhard (Rebellion)
Dodonna, ein Wal, Yavaris, Bright Hope und Tantive, dazu jede Menge Staffeln (acht an der Zahl). Wir spielen Capture the VIP.

Ich fliege mit meinem ISD aggressiv ran und hole mir mittels Shuttle den VIP.

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Ich ziehe meine Staffeln in Zweier-Gruppen aggressiv nach vor und teile ordentlich Schaden aus. Biggs bewirkt, dass sich der Schaden gut aufteilt, sodass ich vorerst mehr Verluste hinnehmen muss. Ich nutze auch meine Counter-Fähigkeit gut aus, sodass ich zwar viel Schaden nehme, aber noch viel mehr austeile und den Staffelvorteil in Runde drei zurückgewinnen kann.

Ebenfalls in Runde drei starte ich in Enter-Reichweite zu Yavaris und one-shotte sie erwartungsgemäß. Mein Gegner hat nicht mehr genug Feuerkraft, und so kann ich mich bedenkenlos inmitten seiner Flotte (auf der Station) parken.

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Danach beharken wir noch ein bisschen unsere Staffeln und ich hole noch Tantive und Bright Hope. Das führt zu einem 9:2.

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Damit konnte ich das kleine aber feine Turnier für mich entscheiden und den folgenden Loot abstauben. Außerdem abgebildet das Team-T-Shirt unserer wiener Armada-Community, das ich gestern das erste Mal tragen durfte.

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ImpieralAssault Storechampion 2017

In gewohnter Größe von vier Teilnehmern fand gestern ein Storechampionship in Imperial Assault statt. Da nur Matieral, das mindestens 2 Wochen auf deutsch erhältlich ist, erlaubt war, kam kein Jabba zum Einsatz. Also führte ich folgendes ins Feld:

– IG-88, Focused on the Kill
– 2x Elite Jawa Scavenger
– HK Assasin Droid, Trusted Ally
– BT-1, Scavanged Weaponry
– C1-10P
– C-3PO
– Devious Scheme
– Command Cards: Deadeye ,Element of Surprise, Fleet Footed, Marksman, Planning, Take Initiative, Blaze of Glory, Negation, Field Tactician
Tough Luck, Wild Attack, Camoflauge, Navigation Upgrade, Utinni!, Triangulate

Runde 1: Anchorhead Bar (Marker kontrollieren)
Mein Gegner spielte eine ähnliche Liste. Seine Jawas waren nicht elite, er hatte 2x Hired Guns (mit Sprenggürtel), Gideon und neben 3PO keine weiteren eingekauften Droiden.

Die erste Runde bestand zu 90% aus Stellungsspiel und Positionierung. Ich erschieße einen Hired Gun und meine letzte Aktivierung war IG88, der einen Jawa zu Staub verwandelt hätte, wäre da nicht der verfluchte Dodge Würfel. Im Gegenzug bekomme ich noch eine dicke breitseite des gegnerischen IG88.

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Das gegnerische Take Initiative negiere ich und BT-1 legt 8 Schaden auf den gegnerischen IG88. Dieser gibt noch einen Schuss ab  und verzieht sich in Deckung. Die restliche Runde geht es ziemlich ab. Mein Gegner erhält 3 Marker, ich nur 2. Chopper und mein IG88 sterben, sein IG auch. Ich töte auch noch einen Jawa, einen HK und einen Hired Gun.

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Letzte Runde. Ich kriege Take Initiative durch (streng genommen stirbt der gegnerische IG88 erst jetzt). BT-1 geht in Position und kann theoretisch Gideon, 3PO und Hired Gun töten. Die letzten beiden sogar sehr wahrscheinlich, doch es fällt nur 3PO.

Einer meiner HKs stirbt und ich hole mit einem Jawa den Hired Gun. Jetzt läuft alles darauf hinaus, ob mein zweiter HK stirbt oder nicht. Nach Gideon und dem letzten HK bleibt ihm ein Lebenspunkt. Nun hängt alles an einem Schuss: Mein Jawa muss den gegnerischen Jawa one-shotten. Ich würfle … und schaffe es!

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Wir zählen nach Szenariowertung Siegespunkte: 39:39. Da ich mehr Schaden verursacht hab, gewinne ich durch den Tie-Breaker. Phuh, was für ein Spiel!

Runde 2: Dianoga töten
Gegenüber steht Imperium mit Agent Blaise, Panzer, Inquisitor, ein Offizier und zweimal Heavy Stormtrooper.

Wir gehen beide voll auf das Dianoga. Mein Gegner schießt zweimal mit dem Panzer drauf und erhlält 5 Siegespunkte. Ich schieße mit BT-1 und zweimal mit IG88 drauf und score in Summe 20 Punkte, als das Tier in Zug 3 stirbt.

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Den Vorsprung kann mein Gegner kaum noch aufholen. In den nächsten zwei Runden fresse ich mich auch noch durch die Heavy Stormtrooper und erschieße letztendlich den Panzer. Ich gebe nur die HKs und 3PO ab, klarer Sieg für mich.

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Runde 3: Anchorhead Bar – Kisten schleppen
Ich sehe Rebellen-Jedis, Elite Trooper, Gideon, Hera und Chopper. Ich positioniere mich in Runde eins, mein Gegner stürmt aggressiv vor. Den gegnerischen Chopper erledige ich noch in Runde 1.

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Runde 2 war relativ unspektakulär. Ich erledige Hera und einen Trooper (der aber zurückkommt) und mache etwas Schaden auf Obi-Wan, ansonsten beschäftigen wir uns mit Kisten.

In Runde 3 schnapp ich mir die Initiative und erledige Obi-Wan. Das ist der Zeitpunkt, wo mein Gegner aufgibt.

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Mit drei Siegen kann ich das Turnier klar für mich entscheiden und den Großteil des Loots abstauben. Vielen Dank an die Orga und meine Gegner. Ich hoffe noch immer, dass wir mal wieder mehr Leute werden.

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