Star Wars Legion: T-47 Airspeeder

Der T-47 vollendet meine Sammlung aktuell erhältlicher Star Wars Legion Figuren.

StarWarsLegion_T-47_Airspeeder_005_blog

Die großen flachen Flächen sind prädestiniert für Airbrush Arbeit. Die Grundierung besteht aus einer Mischung von Vallejo Air Light Grey und White (71.270), welches ich für Akzentuierungen mehrfach mit White (71.001) aufhellte.

Ich dunkelte die Grundfarbe mit etwas Black ab. Damit besprühte ich die Unterseite des Gleiters. Vorsichtig – aber nicht zu vorsichtig besprühte ich mit dieser Farbe auch einige Stellen am Gleiter, wie zum Beispiel die Rillen an der Front und ein paar runde Elemente an den hinteren Stellen der Kanonen. Ich sprühte auch entlang der Kanonenrohre und anderen Stellen für einen verrauchten und abgenutzten Look. Ähnliches machte ich mit nur leicht aufgedunkelten Schwarz entlang der Rillen am Heck.

Für weitere Abnutzungseffekte mischte ich mir eine Glaze aus Burnt Umber, Inktense Chestnut, Satin Varnish und Wasser. Diese trug ich an verschiedensten Stellen am Gleiter auf. Abschließend versiegelte ich alles mit Satin Varnish

Für den Rest griff ich zum Pinsel. Ich hob die Kanten etwas mit einer aufgeweißten Grau hervor. Die orangen Streifen sind aus Troll Slayer Orange + Ushabti Bone, welches ich dann teilweise mit einem Zahnstocher wieder abkratzte.

Die Heckwaffen sind austauschbar (einfach gesteckt) und wie üblich mit Schwarz unter Beimengung von Metallfarben bemalt. Bei den Fenstern orientierte ich mich an Sorastros Tutorial. Ich versiegelte sie mit Glanzlack.

Für die Bases verwendete ich die übliche Technik wie bei Leia. Hierbei magnetisierte ich vorher die Base wie auch den Ständer, um das Modell bei Bedarf für Transport zerlegen zu können. Der Plan war, den Ständer mitzubebasen und wenn der Sand fast trocken ist, ihn vorsichtig herauszuziehen. So 100% gelungen ist das nicht, aber zumindest ok.

Advertisements

Star Wars Legion: Priority Supplies

Der Vollständigkeit halber müssen natürlich auch die Priority Supplies bemalt werden. Für die grauen Teile verwendete ich (in verschiedenen Mischverhältnissen) Vallejo Air Black und Light Grey (Aufhellungen mit Weiß). Für die braunen Teile verwendete ich (in verscheidenen Mischverhältnissen) Burnt Umber und Middlestone.

Abschließend setzte ich noch den Pinsel an, um einzelne Stellen zu bemalen, Kanten hervorzuheben und Knöpfe zu bemalen. Bases wie bei den Imperialen Truppen bzw. den Rebellen (Moisture Vaporators passen einfach nicht auf eine Eiswelt) und fertig.

StarWarsLegion_PrioritySupplies_001_blog

Radeln durch das Salzkammergut

Der heurige Urlaub sollte im Zeichen des Fahhrads stehen. Der ursprüngliche Plan war, von der Haustüre zu starten und binnen drei Wochen ans Meer – vorzugsweise Kroatien – zu radeln. Dieser wurde mehrfach modifiziert und mündete letztendlich aufgrund des viel zu heißen Wetters in einer Woche radeln im Salzkammergut.

Wie bei uns üblich buchten wir die erste Nacht und wollten dann spontan entscheiden, wie es weitergeht. Als erste Etappe steckten wir uns Salzburg nach Strobl. Das sind ca. 60 km, aber unser erfolgreicher Ausflug nach Neusiedl (ca. 70 km) stimmte uns optimistisch, wenn auch der Weg etwas mehr bergauf ging.

Also bepackten wir unsere Räder und los ging es.

Wir merkten bald, dass dieser Weg, der leicht aber stetig stieg, uns weit mehr zusetzte als das durchgehende Bergab ins Burgenland. Das schwere Gepäck machte es nicht leichter und so mussten wir auf 1-2 steileren Stellen absteigen und schieben. Der Ärger – wie auch der Neid – war groß bei jedem eBike, das an uns vorbeiflitzte.

Groß war auch die Freude, als wir den Mondsee erreichten und es schön flach dahin ging. Leider konnten wir hier nicht innehalten, denn es war noch ein gutes Drittel unseres Weges vor uns und wir waren im Zeitplan hinten nach.

Und dann kam das Stück, das uns für den ersten Tag sprichwörtlich das Genick brach und unsere Ambitionen (jeden Tag so 3-5h durch die Gegend radeln) zerstörte. Auf 3 km jagte uns die Strecke 170 Höhenmeter bergauf. An dieser Stelle endete auch der sonst gut ausgebaute Radweg und wir mussten die stark (und teilweise rasend) befahrenen Serpentinen rauf schieben, weil schlicht und einfach die Kraft nicht reichte.

2018-08_Salzkammergut_089

Den Berg überwunden und nach St. Gilgen gerollten waren wir heilfroh, dass es dort Fähren nach Strobl gba, denn wir hatten keine Lust mehr, die letzten ca. 15 km zu fahren, auf denen uns Google noch ein weiteres Steiles Stück anzeigte.

In Strobl angekommen bezogen wir unser Quartier, gingen Abendessen und verwarfen unsere Pläne. Wir verbrachten hier drei Tage – nachdem wir am zweiten Tag erfuhren, dass unser Wunsch, länger hier zu bleiben doch möglich ist und wir eine andere Unterkunft mit knackigen 94€ Stornogebühr absagten.

Tag 2 verbrachten wir faulenzend am See und besuchten am Abend ein Fest des netten kleinen – wenn auch touristisch angehauchten – Dorfes.

Für Tag 3 war am Nachmittag Gewitter angesagt. Wir radelten am Vormittag nach St. Wolfgang. Das Wetter schien zu halten, so fuhren wir die Schafbergbahn hoch und genossen das Mittagsessen bei großartiger Aussicht.

Das Wetter hielt weiter und so konnten wir auch wieder zurückradeln, anstatt die Fähre zu nehmen. Den Abend verbrachten wir in der hauseigenen Kegelbahn, um dem Gewitter zu entgehen, das verspätet auch tatsächlich eintraf.

Die nächste Etappe führte uns nach Bad Ischl, wo wir weitere drei Tage verbrachten. Die erste Sehenswürdigkeit war die Fahrt mit der Katrin sowie die anstrengende aber schöne Wanderung am Berg.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Bad Ischl, zu einem guten Teil in und um die Kaiservilla, wo wir einiges über Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth (Sisi darf man ja nicht sagen) lernten.

Am letzten Tag in und um Bad Ischl schwangen wir uns auf die Räder und fuhren zum Hallstätter See, wo wir uns genauer anschauen wollten, was an dem kleinen Dorf Hallstatt so außergewöhnliches dran ist, dass man in China eine Kopie davon errichtete.

Es stimmt schon, es ist ein sehr nettes Dorf, wenn auch total touristisch überlaufen. Das Highlight war definitiv der Besuch im Salzbergwerk. Wir lernten einiges über den Salzabbau – früher wie heute, durften rutschen und bestaunten die älteste Holzstiege der Welt.

Für den letzten Tag gab es nochmal einen Szenenwechsel. Wir fuhren nach Altmünster und verbrachten den heißen Tag am See. Der nächste Tag sollte Regen und starke Abkühlung bringen, also beschlossen wir nach Hause zu fahren. Nun sollten die Temperaturen auch in Wien wieder erträglich sein.

Alles in allem war es ein sehr schöner Urlaub, der einen netten Kontrast zu unseren üblichen dicht gepackten Reisen stand. Wir verbrachten einige Zeit am Fahrrad (ok, nicht ganz unüblich), hatten nur kleinere Tagespläne und verbrachten viel Zeit mit ausruhen. Das tut auch mal gut. Besonders schön ist auch, dass wir nicht zwei Tage nach Rückreise wieder ins stressige Arbeitsleben springen müssen, sondern auch noch eine Woche Wien-Urlaub genießen können.

Star Wars Legion: Rebel Troopers x4

Im Schnell-Mal-Verfahren brachte ich gleich 4 Einheiten Rebel Troopers hinter mich. Damit ist alles aktuell Spielbare (T-47 zähle ich hier leider nicht dazu) fertig.

StarWarsLegion_RebelTroopers_001_blog

Basisfarben für die 4 Trupps sind: Olive Green, Cam. Pale Brown, Middlestone und Yellow Olive. In mehreren Schichten hellte ich unter Zugabe von White (71.270) und teilweise etwas gelb auf. Gegengedunkelt habe ich unter Zugabe von Schwarz.

Tarnfarben brachte ich ähnlich wie bei den AT-RTs an, allerdings mit weniger Wasser für mehr Deckgraft. Das Resultat gefällt mir besser, ist aber noch nicht perfekt.

 

Bei den Gesichtern orientierte ich mich an den Fleet Troopern, welche ich noch um ein paar Haut-Typen (Duros erhielten Caledor Sky mit Aufhellungen) und Haarfarben erweiterte. Die Unterhemden bemalte ich mit Rakharth Flesh und entsprechenden Aufhellungen. Für Lederwerk verwendete ich Mournfang Brown mit Aufhellungen.

Die Waffen bemalte ich wie gewohnt mit leicht aufgegrautem Schwarz und mit metallischen Aufhellungen. Die Bases gestaltete ich wie bei Leia beschrieben.

 

 

Star Wars Store-Championships 2018

Am vergangenen Freitag fanden gleich zwei Store-Championships im SirenGames in Wien statt: Star Wars Destiny und Star Wars Imperial Assault.

Star Wars Destiny:
Es kamen extra 3 Leute aus Salzburg, um bei uns mitzuspielen. Das war quasi die Revanche für unseren Legion-Ausflug. Das Turnier war für mich in dem Moment gelaufen, als man mir sagte, dass meine Liste (die ich in Salzburg spielte), nach neuestem FAQ illegal ist. Da ich nichts anderes mit hatte, borgte mir ein Salzburger netterweise eine Han/Leia Liste. Diese war zwar lustig aber nicht unbedingt effizient. Ich verlor erst gegen Boba/7th Sister und dann gegen Luke/Rey. Das letzte Spiel konnte ich mit Ach und Krach gegen den Imperator gewinnen. Leider wurde es so nur der 5. Platz (von 6) und ich verpasste haarscharf die Spielmatte.

Das Turnier war aber jedenfalls lustig genug, um mich wieder etwas für Destiny zu begeistern. Das neue Set kommt bald raus und ich hoffe, dass ein paar Leute in Wien zumindest gelegentlich spielen, sodass sich der Kauf von ein paar Boostern auszahlt.

Star Wars Imperial Assault:
Mit nicht ganz so vielen Teilnehmern (4) und einer legalen Liste (Han, Ranger, Jyn, Hera, Gideon, R2, 3PO) trat ich an. Das erste Spiel gleich gegen Stephan, der mir die aktuelle Meta-Liste zeigte (Vader, Maul, Riottrooperx2, Offizier). Er ging super aggressiv vor und ich hatte die perfekte Kartenhand. Trotzdem musste Han gefühlte 10x auf Vader schießen, bis er endlich umfiel. Viel Gewürfel, mehrere Spielfehler beiderseits und einiges an Glück entschied letztendlich das Spiel für mich.

Runde 2 (Imperator, AT-DP, RiotTrooper, JetTrooperx2 Officer) und Runde 3 (ähnlich meiner Liste) gingen dann recht eindeutig an mich und ich konnte das Imperial Assault Turnier wieder einmal für mich entscheiden.

Stores2018

Star Wars Legion: AT-RT x2

Als nächstes sind die AT-RTs fertig.

AT-PTs_001_blog

Erstmal versenkte ich kleine Neodyn Magnete hinter der Frontplatte und an den Waffen, sodass diese flexibel ausgetauscht werden können. Lenker und AT-RT bemalte ich dann separat und klebte sie zum Schluss zusammen.

Mehr zufällig als gewollt (Vallejo Farben sind furchtbar beschriftet) kaufte ich ein metallisches Airbrush Schwarz. Dazu legte ich noch ein metallic steel und hatte die Grundfarben sowie die Aufhellfarbe für das Endoskelett. Dieses washte ich noch ordentlich mit verdünntem Nuln Oil, Agrax Earthshade und Reikland Fleshhade für Abnutzungseffekte. Abschließend setzte ich noch ein paar Akzente mit Mithril Silver.

Als Hauptfarbe für Gewand wie auch die Frontplatte verwendete ich Light Brown bzw. Yellow Olive, welche ich mit White (71.270) aufhellte bzw. mit schwarz abgedunkelt gegensprühte. Für die Tarnung versuchte ich ein Airbrush-Lasur zu mischen, die sich hauptsächlich aus Wasser und Satin Varnish und etwas Farbe (Inktense Chesnut + Burnt Umber bzw. Inktense Yellow + Medium Yellow) zusammensetzte und ich dann fleckenweise auftrug. Ganz zufrieden bin ich damit nicht, für die Trooper Einheiten werde ich mir was besseres überlegen.

Waffen und andere metallische Elemente erhielten die übliche Behandlung mit aufgegrautem Schwarz und Aufhellungen unter Zugabe von Metallfarben. Das Leder bemalte ich mit Mournfang Brown und weißen Aufhellungen. Die Shirts wurden mit Rakarth Flesh grundiert und aufgeweißt. Gesichter wie bei den Fleet Troopern und Bases wie bei Leia.

Als Abnutzungseffekte verteilte ich am ganzen AT-RT – hauptsächlich aber an der Frontplatte – schwarze Striche, welche ich mit Mithril Silver füllte.

Star Wars Legion: Fleet Trooper

Einmal gestartet, geht es dahin: Die Fleet Trooper sind fertig.

FleetTroopers_010_blog

Die Hosen (und Jacken der Leader) airbrushte ich mit Vallejo Air Light Brown und hellte es mit White (71.270) auf. Danach deckte ich die Stellen mit Masking Putty ab und sprühte die Farbe der Leiberl auf, die ich auch wieder mit White aufhellte. Die beiden Trupps unterscheiden sich hier durch die Farbe Pale Blue und Red RLM23 (welches sich durch Aufhellung zu rosa färbte). Für ein schönes weiß der Helme deckte ich noch die Hemden ab und sprühte von hellem grau stufenweise auf weiß.

FleetTroopers_001_blog

Bei der Hautfarbe setzte ich auf Diversität und verwendete verschiedene Farbtöne (Kislev Flesh, Cadian Fleshtone, Bugman’s Glow, Doombull Brown), welche ich mit Reikland Fleshshade washte und dann unter Zugabe von Weiß aufhellte. Die Jacke und Stiefel erhielten leicht aufgegrautes schwarz, das ich in zwei Stufen aufhellte. Schwarz wurde auch der vordere Teil des Helmes, der einen leicht aufgehellten Lichtfleck erhielt. Dann noch die Waffen, die das übliche leicht aufgehellte schwarz mit metallischen Aufhellungen erhielten.

Dann noch die Bases wie bei Leia und fertig sind zwei Trupps Fleet Trooper