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Hoth Trophy #4 – Finale

Eigentlich wollte ich mich auf meinem Vorsprung ausruhen und als zweiter Spieler den Trophy Sieg mit einem gemütlichen 6:5 heimfliegen. Nur ein extremes Ergebnis der hinteren Plätze könnte mir hier reinpfuschen. Genau das ist passiert. Markus (den ich im Viertelfinale 8:3 besiegte) hat zwei All-Or-Nothing Partien hoch gewonnen (8:3, 10:1) und zwang mir damit ein 8:3 für den Turniersieg auf. Challenge Accepted!

Finale: Philip (Imperium)
Das ist das Rematch aus den Vorrunden, wo ich eine 3:8 Ohrfeige erhielt. Zwei schwer zu zerstörende Interdictoren mit Support. Nicht ganz einfach. Für das 8:3 müsste ich das Flaggschiff abschießen und jeden eigenen Verlust bzw. gegnerischen Szenariopunkt durch weitere Abschüsse oder eigen Szenariopunkte ausgleichen. Ich wählte Volatile Deposits, das einzige Szenario, wo ich mir Vorteile rausholen kann, wenn ichs gut spiele.

Ich platzierte mir „meine“ Asteroiden so, dass ich sie mit der Bright Hope halten könnte und das Dust Field mir Schutz bot. Philip schob mir beide Obstacles nach rechts zur Quantum Storm. Auch ok. Die beiden anderen Asteroiden befanden sich fest in imperialer Hand. Wir stellten beide frontal aufeinander auf. Zu meiner und zu Philips Überraschung droppte ich die Profundity (nicht aber die Hammerhead) gleich in Runde 1 mit Speed 0 Dank Grav Well Projector. Es wäre mir wohl nicht möglich gewesen außerhalb der Tokens zu droppen. Also machte ich es gleich in Runde 1, außerhalb der Schussreichweite. Mittels Raymus Antilles konnte ich so trotzdem auf Speed 2 gehen, hatte den Aktivierungsvorteil und das imperiale Flaggschiff musste mir sogar in long range fliegen für einen Schuss bereits in Runde 1.

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Meine rechte Corvette flog einen weiten Bogen über rechts. Mein Raddus zur Linken bremste und flog eine enge Rechtskurve während die beiden GR-75 langsam flogen und die Asteroiden beschützten. Als letztes aktivierte ich die Profundity, legte 5 Schaden mit 3 roten Würfeln (also netto 3 Schaden) in die Seite der Interdictor, beschleunigte auf die 2 und gelangte schön in die Seite des imperialen Flaggschiffs. Dank unglücklicher Platzierung der Imperialen stibizte ich mir so auch noch einen zweiten Szenariopunkt und ging 2:1 in Führung.

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Nun kommt der Hammerhead Drop. Leider mit Speed 0, deswegen musste ich einen Navigate Befehl setzen, um meine Verteidigungstokens einsetzen und der Profundity aus dem Weg fliegen zu können. Es verhinderte auch ein sinnvolles Ramm-Manöver.

Dank Targeting Scramblers krieg ich zwar nicht sehr viel Schaden auf die Interdictor, aber immerhin entfernte ich einiges an Schilden und legte eine Schadenskarte drauf. Jedes kleine bisschen hilft!

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Nun trafen die gefürchteten gegnerischen Staffeln ein. Marek Stele mit Colonel Jendon bedeutete zweimal zwei zuverlässige Treffer pro Runde auf der Profundity. Immerhin blieb meine Hammerhead so weitgehend verschont und die Sternenzerstörer bauten sich selbst ein bisschen ein, um mich abzufangen.

Nachdem die Interdictor vorgeflogen war (leider nicht in short Range oder Double-Arc) hatte ich eine schwere Entscheidung mit der Profundity zu treffen. Ich könne entweder meine eigene Hammerhead rammen, um nächste Runde fix in Short Range Double-Arc auf die Interdictor feuern zu können, oder ich drehe einmal ein, ramme die Interdictor und kriege sie nur vielleicht in den Double-Arc. Ich entschied mich für zweiteres und erhielt leider knapp nicht den Double-Arc. Schade.

Meine rechte Corvette flog weiter den Bogen während die linke mit Raddus eine enge Kurve flog mit dem Ziel sich hinter dem Dust Field zu verstecken, was nicht ganz gelang. Noch keine Abschüsse, Missionspunkte nun 4:2 für mich.

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Runde 3, schwierige Entscheidung. Ohne Double-Arc war der One-Hit (5 Schaden plus rammen) gegen Targeting Scramblers und Electronic Countermeasures faktisch unmöglich. Ich mach etwas Schaden und dann repariert sich die Interdictor und ich krieg den Abschuss gar nicht mehr. Ich könnte vorher mit der Hammerhead im Heck aktivieren und zwei schwarze Würfel auf die Interdictor zur Vorbereitung werfen. Im schlimmsten Fall hat diese dann aber einen Staffelbefehl, lässt Marek Stele zweimal auf mich ballern und erledigt die Profundity danach mit Double-Arc.

Nach etwas hin und her entschied ich mich für die Quantum Storm. Sie beschleunigte auf Speed 1 und legte die gratis Bewegung nach um in Reichweite 3 zu kommen. Mittels Slicer Tools stellte ich sicher, dass die Interdictor weder repariert noch Staffeln befehligt.

Interdictor #2 aktiviert mit Staffelbefehl, nagt an meiner Profundity, schießt beide GR-75 auf einen HP runter und verstellt dem eigenen Flaggschiff den Weg. Damit war klar, dass der Sternenzerstörer diese Runde untergeht. Nun aktivierte ich die Profundity Ich zündete external Racks und fügte der Interdictor respektablen Schaden zu. Der zweite Schuss ging auf die Gozantis zu meiner rechten, die auf Speed 0 beim Szenariopunkt verharrten, und erledigte sie. Ich beschleunigte auf 3 und hoffte über das gegnerische Schiff hinweg zu kommen. Dann nur dann würde ich selbst die Runde überleben. Es ging sich aber haarscharf nicht aus, also nochmal je ein Schaden auf uns beide.

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Dann übergaben die zweiten Gozantis der Interdictor einen Repair Token. Meine Hammerhead aktiverte, schaffte aber auf den beiden schwarzen Würfeln im Heck nur einen Schaden. Die Interdictor aktivierte, heilte 2 Schilde und bremste auf Speed 0, um nicht das eigene Schiff zu rammen. Damit war es für meine rechte Korvett in medium Range Double-Arc ein leichtes, der Interdictor die letzten 3 Hüllenpunkte zu ziehen.

Für den Verlauf des Rests des Spiels hab ich leider keine Bilder mehr. Ich holte mir jedenfalls auch noch die letzten Gozantis und verlor beide meiner GR-75 (eine davon hielt in Runde 5 noch heldenhaft meine Heim-Asteroiden). Mein Flaggschiff konzentrierte sich auf die rechten Asteroiden. Die Hammerhead wurde von Staffeln zerschossen und die zweite Korvette sicherte sich (mit einer Runde Umkehr-Pause) die linken Asteroiden. Eine spannende Situation gab es noch in Runde 6, als drei Staffeln noch die theoretische Chance auf den Korvetten-Abschuss hatten. Die zwei Roten Würfel landeten aber nicht auf auf Doppel-Hit und auch die Doppel-Crit+Accuracy+Structural Damage traten nicht ein.

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Nun ging es ans Zählen. In Abschüssen war ich mit 203:240 knapp hinten. Ich konnte es aber mit 12:5 Szenariomarkern also 180:75 Punkten (als Spieler 1!) rausreißen. Die Differenz von 68 Punkten reichte allerdings gerade mal für ein 7:4 und nicht für das nötige 8:3. Damit bin ich Punktegleich mit Markus, kann aber nach seinem 490:0 aus der Vorrunde im TIE Breaker nicht mithalten.

Fazit: Ich bin mit der Einstellung in die Liga gegangen, es allen zu zeigen, was für ein Spaßverderber Raddus ist. Ich hab schnell bemerkt, dass er zumindest kein Selbstläufer ist. Nach einer Eingewöhnungsphase bin ich aber ziemlich genau auf meine Einschätzung gekommen: Er ist stark und solide gespielt kann man kaum damit verlieren, aber halt auch nicht hoch gewinnen, was auf einem Turnier aber notwendig ist. Aber das ist nun ohnehin hinfällig, weil er eratiert wurde. Außerdem hab ich gelernt, dass mir das aggressive Player 1 brood force spielen nicht liegt. Meni, bleib bei deinen Missionen!

Mit meiner Leistung in den Finalspielen bin ich durchaus zufrieden. Etwas enttäuscht bin ich aber schon, dass es aufgrund des Modus nicht gereicht hat. Ich finde, dass es nicht möglich sein sollte, nach 3 soliden Siegen von jemandem überholt zu werden, gegen den man vorher hoch gewonnen hat. Deswegen bin ich eher für k.o. Finalspiele mit einem echten Finale. Das verhindert strategische Punktespielereien und Kamikaze-Spiele mit extremen Ergebnissen. Andererseits hätte ich auch einfach einen Punkt mehr in der Vorrunde herausspielen oder die Frage, ob zwei Finalrunden ausreichen bejahen können ;-).

Hoth Trophy #4 – Halbfinale

Noch zwei Runden zu spielen. Ich muss gegen den Tabellenführer ran, von dem ich mir in den Vorrunden schon eine Watsche geholt habe. Bei der Vorbereitung merke ich, dass mir ein klitzekleiner Fehler passiert ist. Beim Umbauen der Liste nach Runde drei hab ich meine Flottenpunkte genau um so viel erhöht, dass ich um einen Punkt mehr als Georg habe und er somit Spieler eins sein kann.

Halbfinale: Georg (Imperium)
Ich stehe also abermals Thrawn auf Chimaera mit Strategic Advisor und viel Firlefanz, Demolisher, Arquitens und 2x Gozantis gegenüber. Es wird auch wieder Solar Corona gespielt. Diesmal bin ich allerdings Spieler 2.

Das heißt aber auch, ich kann aufstellen nachdem die komplette gegnerische Flotte steht. Da mein komplettes Konzept darauf aufbaut, Spieler 1 zu sein, spiele ich auf Verweigern. Wenn nichts passiert, gewinne ich 6:5. Georg muss sich seine Punkte schon verdienen und wenn er einen Fehler macht, geht vielleicht sogar mehr für mich.

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Er stellt zentral, ich am rechten Rand. Quantum Storm fliegt halbrechts nach vor, der Rest weit zurückgezogen den Spielfeldrand entlang nach links. Ganz langsam erstmal, die Zeit steht auf meiner Seite.

Erste Runde fliegt das Imperium langsam. In Runde 2 beschleunigen die Sternenzerstörer, lenken aber noch in keine Richtung ein. Mit den Schiffen in Richtung links kann ich außerhalb der Reichweiten bleiben – auch außerhalb der Demolisher Reichweite. Lediglich die Quantum Storm bekommt einen 4 rote Würfel – lange Reichweite Treffer ab und kassiert zwei Schaden. Sie kann sich dann aber im Heck der abfeuernden Arquitens und hinter einem Asteroiden verstecken und ist für die nächste Runde save. Also auch zu Beginn von Runde 3 kommt kein Raddus Drop.

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Für Runde 4 komme ich der Demolisher mit meiner hinteren (nicht-Flagschiff) Corvette nicht mehr davon. Auch für die Bright Hope wird es langsam eng.

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Also kommt der Drop. Die Profundity stellt sich so, dass sie die Demolisher auf mittlere Reichweite Double-Arcen kann. Für die Hammerhead sehe ich keine realistische Chance, sinnvoll am Spielgeschehen teilzunehmen, also wird sie außen für Aktivierungsverzögerung gedroppt. Vielleicht komm ich ja noch zu Flotillen hin.

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Nun zwinge ich Georg in eine Entscheidung: begnügt er sich mit der Bright Hope und dreht mit der Demolisher ab in der Aussicht auf ein 6:5. Dann wäre aber die Demolisher aus dem Spiel und allein kriegt der ISD auch keine Punkte. Außerdem würde mir eine Flotilla reichen, um das 6:5 wieder umzudrehen. Oder geht er mit der Demolisher rein und versucht mit der Wendigkeit der Chimaera meine Profundity abzuschießen? Das bringt aber natürlich die Demolisher selbst in Gefahr.

Er entscheidet sich für zweiteres. Die Demolisher nimmt mir einiges an Schilden und parkt in meiner Flanke. Damit kann ich mit zwei Corvetten an der Demolisher nagen, aber Dank Brunson und Verteidigungstokens nicht übermäßig viel anrichten. Mehr Schaden kommt dann von der Profundity, die sich mit External Racks und zwei Accuracies ordentlich in die Hülle bohrt.

Zum ISD halte ich Respektabstand. Er kontert mit einer 90° Drehung und drohenden Posen von Dart Vader, der sein Enterkommando vorbereitet.

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Wieder aktiviert die Demolisher als erstes. Sie repariert sich auf 2 Hüllenschaden runter und verteilt Schilde in Richtung Profundity. Dann nähert sie sich dem Heck, das aber von Debris verdeckt ist. Drei schwarze Würfel mit Reroll produzieren nur 2 Schaden und bleiben in meinen Schilden hängen.

Die Corvetten machen etwas für sie total unübliches: Sie verwenden Concentrate Fire Befehle und schießen auf die Demolisher. Brunson und Verteidigungstokens verhindern das Schlimmste, aber nachdem die Profundity nochmal aus dem Heck gefeuert hat, schaut die Demolisher nicht mehr sehr gesund aus. Die Schilde sind weg und zwei Hüllenpunkte bleiben über. Verdammt ist die zach!

Profundity und ISD spielen Ringelreier. Die Bright Hope wird gnädigerweise ignoriert, die Quantum Storm ist sowieso ganz woanders.

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Viel passiert in Runde 6 nicht mehr, aber ein 7:4 ist noch für beide Seiten möglich, wenn auch für mich wesentlich wahrscheinlicher. Die Demolisher versucht den Verzweiflungsakt und probiert eine Corvette zu holen. Der initiale Schuss mit zwei Wüfeln bleibt im Evade hängen und auch die nötigen 6 Treffer mit 4 schwarzen Würfeln bleiben im Folgeschuss aus. Die letzten zwei Hüllenschaden kann ich dann mit den Corvetten in drei Arcs locker anbringen.

Damit ist ein 7:4 für mich fix. Es geht nur noch um Flotillas. Nachdem uns Philip aufklärte, dass die Corona nur auf initial gewürfelte Angriffswürfel geht und er-rerollete Accuracies normal zählen stirbt meine Bright Hope (der der Lack für den Schiffstitel von Darth Vader persönlich vom Bug geschrubbt wurde). Mit Strukturellem Schaden könnte ich mit derselben Regel auch noch einmal Gozantis holen, es wird aber ein unbedeutender anderer Crit, also bleibt es bei 90:22 in Abschüssen.

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Es mag für Zuschauer (oder Blogleser) vielleicht ein unspektakuläres Spiel gewesen sein, ich fand es aber durchwegs sehr spannend. Im Nachhinein betrachtet hat mein Punktenachteil-Hoppala mir diesen Sieg gebracht, das hätte aber auch sehr gut ins Auge gehen können!

Vor dem Finalspiel übernehme ich damit die Tabellenführung mit 2 Punkten Vorsprung. Ein Spiel steht zwar noch aus, Platz 1 ist mir aber vorerst sicher. Einmal muss ich noch ran und nach einem sehr mauen Ligastart schaut es tatsächlich nochmal gut aus. Hätte ich doch nur nicht drauf gedrängt, drei Finalrunden zu spielen …

Hoth Trophy #4 – Viertelfinale

Die Finalspiele stehen an. Ich starte 4 Punkte hinter dem Führenden und hab also einiges aufzuholen.

Halbfinale: Markus (Imperium)
Markus spielt eine Gimmick-Liste, wo ich quasi jede Upgrade Karte nachlesen muss: Raider mit Corvus Titel, Interdictor und Victory mit neuem Harrow Titel, angeführt von Screed, begleitet von zweimal Gozantis und jeder Menge Stuff. Seine Liste manipuliert Obstacles und jedes seiner Missionen scored mit Hilfe von Obstacles. Ich wähle also Ion Storm als geringstes Übel. Markus legt alle Obstacles, vermint sie und zieht sie zu sich.

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Runde 1 besteht aus vorsichtigem Annähern. Ich gebe mit meiner Nicht-Raddus Korvette Gas und umfliege die Hindernisse links. Der Rest der Flotte fliegt gradaus vor zu einem Zangenmanöver. Markus wird irgendwann in eine Richtung abdrehen müssen, auf der anderen Seite soll dann Raddus droppen.

Genauso passiert es in Runde zwei. Die beiden dicken Sternenzerstörer drehen sich auf meine linke Korvette zu. Die Raider versucht durchzubrechen und schluckt dabei – knapp aber doch – die erste Mine.

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Kurz überlege ich, ob ich frontal oder ins Heck droppe, Heck ist aber jedenfalls die sichere Variante, also landed die Profundity dort und die Hammerhead entlädt ihren vollen Schuss ins Heck der Interdictor, gefolgt von einem eingerammten strukturellen Schaden.

Nun kommt aber der Gegenschlag. Die Gozantis verfehlen beide (wohlgemerkt, jeder Crit wäre ein Szenariopunkt!) und auch die Interdictor bleibt unter den Erwartungen.

Die Gozantis lasse ich vorerst vorfliegen und lege noch zwei rote Würfel der Profundity ins Heck der Interdictor: Accuracy, Crit. Nice. Meine linke Korvette bekommt noch einen Schuss der Victory ab, Netto bleibt ein Crit (inkl. Szenariopunkt) übrig, ehe ich mich selbst annähere und mittels Engine Techs die Interdictor ramme.

Meine zentralen Schiffe nähern sich langsam an und die durchbrechende Raider holt sich noch eine Mine.

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Runde 4. Ich muss mich nun entscheiden, welches Schiff ich versuche zu retten: linke Korvette oder Hammerhead. Ich entscheide mich für die Korvette. Sie gibt einen Double-Arc Schuss auf die Front der Interdictor ab, kratzt etwas an deren Schilden und bricht dann durch.

Als nächstes stirbt die Hammerhead und die Interdictor flieht. Damit kann ich meine GR-75 in Sicherheit vor der Raider bringen. Markus bringt auch einmal Flottillas (vorerst) in Sicherheit. Die zweiten Gozantis hol ich mir aber mit der Profundity (und einen Szenariomarker gleich dazu) und nehme die Verfolgungsjagd auf die Interdictor auf.

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Ich schaffe es tatsächlich in short Range und Double-Arc auf das Heck der Interdictor zu kommen. Damit ist die erste Aktivierung in Runde 5 klar. Erst feuer ich mit der Seite und nage schonmal etwas an dem Sternenzerstörer, dann kommt die volle Front-Batterie mit Extra-Würfel, Rerolls und allem was das Herz begehrt. Trotzdem reicht es gerade mal punktgenau, um den Sternenzerstörer zu erledigen. Ein Stein fällt mir vom Herzen.

Auch die zweiten Gozantis überleben die Runde nicht (insgesamt einfach dreimal gerammt). Markus kann mit seiner Victory noch ein paar Szenariopunkte farmen, ist aber ansonsten damit beschäftigt, nicht vom Feld zu fliegen.

Die Raider erkennt die aussichtslose Lage und versucht zu fliehen. Sie hat aber keine Chance gegen meine flotte Korvette, die den bereits durch Minen erhaltenen Schaden der Raider ausnutzt und sie einfach mit zwei Ramm-Manövern in Runde 6 erledigt.

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Der Auftakt in den Finalspielen ist mit einem 8:3 schon mal geglückt. Zwei Spiele stehen noch aus. Voraussichtlich geht es im nächsten Spiel gegen den Tabellenführer, gegen den ich in der Liga schon einmal hoch verloren habe. Ich bin gespannt, ob ich diesmal den Spieß umdrehen kann!

Hoth Trophy #4 – Round 6

Gestern absolvierte ich das letzte Vorrundenspiel der diesjährigen Armada Liga.

Runde 6: Heinz (Imperium)
Heinz spielte einen ISD (Avenger) mit Screed, zwei Gladiatoren (Demolisher und Insidious) und dazu einmal Gozantis flankiert von Rymer und Bossk. Wir spielten wieder eines der neuen Szenarien: Rift Ambush. Meine „bewährte“ Aufstellung war wieder zentral gerichtet in beide Seiten. Heinz stellte den ISD links außen hin, den Rest zentral.

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In Runde 1 manövrierte ich so, dass ich in Runde zwei den Gegner auf beiden Seiten umfliegen könnte. Dem ISD wich ich aber weiträumig aus und wollte damit verhindern, dass ich gleich in Runde zwei 7 Rote Würfel kassiere.

Das ging sich allerdings nicht ganz aus. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: 1. Raddus als erstes zu aktivieren und in Sicherheit zu bringen oder zweitens, vor dem ISD droppen und auf Konfrontation gehen. Ich entschied mich für die zweite Variante.

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Ich stellte die Profundity genau außerhalb von mittlerer Reichweite. Damit muss mir der IST vor die Nase fliegen, ehe ich aktiviere. Die Hammerhead stellte ich direkt vor den Bug und ratterte voll rein. Double Arc, Concentrate Feuer, External Racks und rammen. Damit waren die Front und Seiten Schilde weg und der ISD hatte zwei Hüllenschaden.

Im Mittelteil der Runde passierte dann nicht viel, beide Staffeln verfehlten meine rechte Corvette. Der ISD aktivierte und zerlegte erwartungsgemäß meine Hammerhead. Jetzt musste er aber auf mich zufliegen. Er schaffte es zwar, sich mir rein in die Front zu stellen, 3 blaue und 4 schwarze Würfel gefolgt von einem Ramm-Manöver überlebt der ISD aber nicht.

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Ende Runde 2, das dickste Schiff ist kaputt und keine sichtbare Gefahr mehr. Da wurde ich übermütig. Die rechte Corvette bricht durch und pirscht sich hinten an die Insidious an. Auch die Quantum Storm bricht durch und wird vom Demolisher gejagt. Profundity und Raddus zur Linken müssen scharfe Kurven fliegen, um noch am Spiel teilnehmen zu können.

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Ich will unbedingt noch die Insidious abschießen und starte mit der rechten Corvette (die schon Front und Seitenschilde verloren hatte) ein gefährliches Angriffsmanöver. Ich entferne die Heck-Schilde per Schuss und ramme einmal. Unglücklicherweise überlappt das Schildrad das Debris und ich verliere zwei Schilde. Die Insidous repariert den Schaden und hat nun einen roten und einen schwarzen Würfel auf mich. Nach dem Reroll liegen hit plus hit/crit. Mithilfe der Assault Concussion Missiles reichte das für den Abschuss. Das hätte ich sehen können, das war unnötiges Risiko.

Die Insidious muss mir zwar entgegenfliegen, 2 rote Würfel richten aber nicht viel Schaden an. Raddus pirscht sich an für einen Double-Arc Schuss in Runde 5.

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Die Seite kann leider nur auf die Seite der Insidious schießen, sodass der Gesamtoutput wieder nur zwei Hüllenschaden sind, wovon einer wieder geheilt wird. Ich bin zu schnell, kann nicht rammen, muss „überholen“ und platziere mich wieder fast fatal. Wir ziehen Georg als Unparteiischen Beobachter hinzu und er entscheidet, dass ich genau außerhalb von mittlerer Reichweite bin und die Insidious doch nicht die komplette schwarze Batterie auf mich abfeuern kann.

Sie schafft es aber immerhin aus der Reichweite der Profundity, welche sich auch für die nächste Runde nicht sinnvoll positionieren kann. Bzw. sie hätte können, indem sie abdreht und die Gozantis jagt, welche seit Runde 3 auf Geschwindigkeit 0 im Zentrum stehen. Rechts hinten sieht man übrigens die Verfolgungsjagt auf die Quantum Storm.

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Ich rechnete mir kurz meine Chancen durch, der Insidious mit reinem Sidearc einer Corvette drei Schaden zuzufügen. Nicht gut (wenn nicht gar unmöglich). Ich muss dennoch mit Raddus anfangen, um nicht selber abgeräumt zu werden.

Einzig spannender Moment ist noch die Jagd auf meine Quantum Storm, welche sich mittlerweile ganz hinten im Eck eingeparkt hatte. Die Demolisher bekommt sie nicht mehr sinnvoll vors Korn (auch geschuldet durch einen Aktivierungsfehler von Heinz). Aber auch ein Abschuss hätte nichts am knappen 6:5 Sieg für mich geändert.

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Trotz ausgezeichnetem Start ging sich wieder kein hoher Sieg aus. Das ist teilweise einem groben Schnitzer von mir geschuldet, aber auch daran, dass die Profundity zwar einmal einschlägt, aber danach einfach nicht schnell und wendig genug ist, um dem Rest der Flotte nachzukommen.

Nach erster Abschätzung reicht es voraussichtlich zum Aufstieg in die Finalrunden, wo praktischerweise wieder alle Punkte auf 0 gesetzt werden. Hohe Siegeschancen rechne ich mir dort allerdings nicht aus. Aber wer weiß, vielleicht überrasche ich mich ja selbst noch.

Hoth Trophy #4 – Round 5

Wie letztens schon festgestellt darf ich mir keine Fehler mehr leisten, wenn ich in die Playoffs aufsteigen will. Eine halbe Stunde vor Spielbeginn erschien ein offizielles Erratum für Raddus, dass er nur noch ums Flaggschiff, dafür aber in Reichweite 1-2 droppen kann. Damit ist meine Liste so nicht mehr konkurenzfähig, laut Turnierorga darf ich aber die Liga nach alten Regeln fertig spielen.

Runde 5: Michael (Rebellion)
Michael spielte Garm Bel Iblis auf MC80, Yavaris, Hammerhead, Pelta und eine Hand voll Staffeln. Nichts an sich böses dabei, aber in Summe durchaus bedrohend. Vor allem da ich vor dem Drop den Aktivierungsnachteil hatte und die Staffeln mit Yavaris immer eine Bedrohung sind, wenn man dagegen nichts mit hat.

Ich befürchtete 2 Farm-Missionen und Advanced Gunnery und freute mich über die Auswahl aus neuen Missionen, die ich allesamt noch nicht kannte, die aber viel harmloser waren. Es wurde Asteroid Tactics und ich stellte mich wie üblich auf.

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Ich freute mich über eine breite Aufstellung meines Gegners und nahm mit meiner rechten (nicht-Flaggschiff-) Korvette ein Schrott-Ramm-Manöver in Kauf, um mich an die Hammerhead anpirschen zu können. Da dämmerte es auch Michael, dass er wohl suboptimal aufgestellt hatte. Profundity und Hammerhead können wunderschön neben der gegnerischen Hammerhead droppen.

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Ich zünde die Racks und kriege 4 Hüllenschaden auf die Hammerhead durch. Ein Ramm-Manöver später ist sie tot. Der Rest der Runde ist unspektakulär, zwei Staffeln kommen noch zum schießen und dürfen zweimal verfehlen.

Mit der letzten Aktivierung pirsche ich mich an, schaffe es aber nicht, wie geplant die Pelta in den Double-Arc zu bekommen. Nun noch ein potentiell schmerzhafter Moment, da noch 3 Staffeln auf meine Profundity schießen dürfen, aber auch die bleiben unter Schnitt.

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In Runde 1 starte ich mit der Profundity. Mein Sidearc hat nur die Yavaris im Visier. Ich mache 2 Hüllenschaden. Ich könnte mit der Front auch noch darauf schießen, aber leider nur in mittlerer Reichweite, das ist zu wenig für einen Abschuss.

Also setzte ich auf Schaden maximieren und würfel mal meine Batterie auf die Pelta. Der Output schaut gut aus, also lege ich 3 weitere schwarze Würfel durch Concentrate Fire und External Racks hinzu. Dann noch etwas rerollen und rechnen und die Pelta ist tatsächlich instantan tot. Damit hätte ich nicht gerechnet.

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Meine Geschwindigkeit 3 bringt mich aber durchaus in eine brenzlige Situation. Drei Staffeln schießen mir mit Yavaris doppelt ins Heck. Dann double-arct mich die Yavaris und abschließend gibts noch eine volle Frontbatterie der MC-80. Die Schilde sind damit weg und 5 Hüllenschaden kassiert. Autsch.

Mit meinem Flaggschiff zur linken fang ich nun an, auf die MC-80 zu feuern und ich ramme sie für einen Hüllenschaden ins Heck.

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Runde 4 startet wieder die Profundity. Die Yavaris räum ich erwartungsgemäß mit dem Sidearc weg. Die Front entfernt die Schilde der MC80. Dann dreh ich mich mit dem Heck in den Sidearc der MC80. Drei Würfel reichen nicht (ich hatte auch noch einen Halbier-Token). Damit ist meine Profundity save und nicht mehr holbar.

Mein Flaggschiff kann die MC80 double-arcen und doppel-rammen. Die zweite Korvette schießt auch zweimal drauf und rammt einmal. Die Hammerhead macht dann den Sack zu. Zwei Staffeln können noch schießen, aber keine Punkte mehr holen. Ein klares 400:0.

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Die Runde ging zu 100% nach Plan. Michael machte einen groben Schnitzer beim Aufstellen (eigentlich davor schon bei der Missions-Auswahl, da hätte es viel besseres gegeben) und ich nutzte es aus. Dann waren mir auch noch die Wüfel hold mit zwei Insta-Kills und gegnerischen Staffeln, die nicht wirklich treffen wollten. Der Weg in die Playoffs ist definitiv in greifbarer Nähe!

Hoth Trophy #4 – Round 4

Die zweite Halbzeit der Ausscheidungsspiele hat begonnen und ich muss mich noch ordentlich anstrengen, um in die Finalrunden aufzusteigen. Wir durften vor dem Spiel unsere Listen leicht anpassen, was ich auch getan habe: Wallex Blissex wird durch Raymund Antilles ersetzt und die Hammerhead bekommt den Garel’s Honor Titel.

Runde 4: Felix (Imperium)
Zu Beginn der Liga hatte ich einen Wunsch: Einmal gegen einen Supersternenzerstörer antreten zu dürfen. Der Wurde mir erfüllt. Beim Lesen der Liste wollte ich den Wunsch widerrufen. Zahlreiche Upgrades machen es quasi unmöglich, dieses Teil in 6 Runden abzuballern. Aber genau das musste ich machen, um noch Hoffnung auf den Aufstieg zu haben. Als Szenario wählte ich Solar Corona und stellte mich wie üblich auf. Immerhin konnte ich die Station mit Obstacles so abdecken, dass der SSD nicht das ganze Spiel drauf parken kann.

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Durch Aktivierungsnachteil musste ich bereits in Runde 1 in die Reichweite des SSD fliegen und kassierte 6 rote Würfel auf mein Flaggschiff, was mir gleich mal 4 Schilde raubte.

In Runde 2 kam dann der Drop. Erstens, weil ich maximalen Beschuss brauche, um dem SSD zu schaden und zweitens, weil eine kleine Chance bestand, dass mein Flaggschiff stirbt und ich das Risiko nicht eingehen wollte.

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Als erstes musste das Flaggschiff in Sicherheit. Den Rest der Runde verwende ich darauf, die zwei Staffeln zu beharken (und eine auszuschalten), sowie an den Gozantis zu knabbern (rammen und Defense Token ziehen). Der SSD tut sein übriges und macht minimalen Schaden an Hammerhead und Raddus Korvette. Mit Intel Officer zieht er meinen linken Flotillen den Scatter Token.

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In Runde drei erledige ich die ersten Gozantis und beginne, am SSD zu nagen. Die Hammerhead begibt sich in schwarze Reichweite und legt die volle Frontbatterie (4 schwarze plus ein blauer, kein roter weil leider durch Gozantis obstructed) auf den SSD und rammt ihn ins Heck: Struktureller Schaden. Im Gegenzug stirbt die Hammerhead leider auch selbst.

Den Rest der Runde 4 verwende ich, um die Gozantis und die zweite Staffel abzuschießen. Bleibt nur noch der SSD, welcher sich träge weiter vorbewegt.

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Ich bin gut positioniert hinter dem SSD und er ist keine Gefahr mehr für mich. Allerdings ist der Abschuss auch in weiter Ferne. Wenn ich alles dran setze schaffe ich aber vielleicht 11 Hüllenschaden für halbt Punkte.

Mit der MC-75 bleibe ich sowohl in Runde 5 als auch in Runde 6 knapp außerhalb der kurzen Reichweite und bringe so meine External Racks nicht an. Die roten und blauen Würfel sind mir aber hold und ich nage konstant.

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In Runde 6 geh ich nochmal aufs ganze. Nach dem Erstschlag der MC-75 hat Felix die Qual der Wahl. Beide Korvetten sind in mittlerer Reichweite im Heck, die MC-75 in kurzer Reichweite sogar im Double-Arc. Meine Flagg-Korvette bekommt den ersten Schuss ab. Stolze 4 Treffer mit drei Würfeln, aber der Kritische wird glücklicherweise kein Struktureller Schaden, wodurch ich mit 1 HP überlebe. Die beiden anderen Schüsse gehen auf die MC-75, welche das locker wegsteckt.

Nun komme ich wieder dran. Die erste Korvette legt ein paar Schaden auf den SSD und rammt ihn mittels Engine-Techs noch zweimal. Ich überlebe mit einem HP, der SSD braucht noch 3 für halbe Punkte. Zur Verteidigung hat er noch ein Brace (Redirect bringt nichts, da keine Schilde mehr in den Seiten). Mein Flaggschiff hat den SSD im Double-Arc. Die zwei roten aus der Front zeigen einen Doppeltreffer, welcher auf einen Schaden reduziert wird. Den zweien Würfel brauch ich gar nicht mehr werfen: Doppelschaden mittels Turbolaser Reroute Circuits. Punktlandung auf 11 Hüllenpunkten am SSD.

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Mit viel Glück rettete ich so ein 8:3 (237,5:47) und bleibe im Rennen. Es war definitiv interessant, einmal gegen einen SSD anzutreten. Als großartige spielerische Bereicherung finde ich ihn aber nicht. Er ist halt ein starrer Block, der kaum umzubringen ist. Wenn man sich auf das Shootout nicht einlassen will, ist es aber nicht allzuschwer, ihm komplett auszuweichen.

Hoth Trophy #4 – Round 3

Runde 3: Philip (Imperium)
Ich sehe zwei Interdiktoren mit haufenweise Upgrades, angeführt von Admiral Screed, begleitet von zwei Pärchen Gozantis und 4 Staffeln. Als erstes erkenne ich die Falle: Surprise Attack kann ich als Mission nicht wählen, weil ich dann wegen Grav Well Projector für drei Runden eine unbewegliche Flotte hätte. Also spielen wir Volatile Deposits.

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Da die Interdiktoren sehr resistent sind, plane ich den Drop in Runde 3 und will voll frontal rein, um zumindest eine so schnell wie möglich auszuschalten. Das Setup funktioniert, also kommt der Drop in Runde 2.

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Der Drop war allerdings sehr schlampig. Die Hammerhead platziere ich so, dass ich nicht wie geplant rammen kann (diese eine fehlende Schadenskarte wird später noch sehr relevant). Damit begebe ich mich in mittlere Reichweite der linken Interdiktor und in den Doppelarc der rechten.

Die angepeilte rechte Interdiktor schafft es dann auch noch, sich gekonnt außerhalb des Doppelarcs meiner Profundity zu manövrieren. Also schieße ich mit der Front auf die Gozantis. Ich schaffe mit 6 blauen Würfel (3 plus Reroll) keinen Accuracy und bleib knapp hängen, was mich in schlechter Position verharren lässt. Anschließend rammt Raddus die Gozanti vom Feld. Die Staffeln beginnen an der Profundity zu nagen.

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Immerhin übernehme ich die Oberhand bei den Szenariopunkten.

Ich schieße wieder nur mit der Seite auf das Gegnerische Flaggschiff und lande auf einem Asteroiden. Ab sofort darf ich nur mehr einmal auf ein Schiff schießen. Die Interdiktoren pieksen auf mir herum und die Staffeln tun ihr übriges.

Ich habe hier noch einen Hoffnungsschimmer, dass die Profundity überlebt und schieße die zweiten Gozantis weg, um den Staffeln Effizienz zu nehmen. Aber mein Pfad ist durchschaubar, insbesondere, da ich nach dem nächsten Hopser auf einen Asteroiden einen Staffelbefehl anstatt meines Manöverbefehls erhielt. Also nagten mich Interdiktoren und Staffeln zu Tode.

Das gegnerische Flaggschiff war aber auch schon ordentlich angeschlagen und mit meinen beiden Corvetten konnte ich die Jagd aufnehmen. Die erste setzt der Interdiktor ordentlich zu und versucht Reißaus zu nehmen. Ich bekomme einen Schuss auf mittlere Reichweite ab. Es liegt ein blauer kritischer Treffer, den ich rerollen lasse. Jedes andere Ergebnis rettet mein Schiff. Ich nehme die Corvette vom Feld.

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Die zweite Korvette nähert sich an. Hier mache ich den zweiten großen Fehler (nach dem schlechten Drop) im Spiel. Anstatt auf mittlerer Reichweite zu bleiben, um im nächsten Zug dem Targeting Scrambler zu entkommen und doppelt rammen zu können fliege ich auf kurze Reichweite ran. Ich schieße aus vollen Rohren, doch es bleibt genau ein Hitpoint übrig und wegen meiner hohen Geschwindigkeit kann ich diesen Schaden auch nicht durch Rammen zufügen.

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Sehr bitter. Mit dem Kill hätte ich noch ein 5:6 retten können, so wird es nur ein enttäuschendes 3:8. Jetzt muss ich mich wirklich ranhalten, um es überhaupt in die Finalspiele zu schaffen! Aber noch sind drei Runden zu spielen und jetzt darf man kleine Anpassungen an der Liste machen. Vielleicht fällt mir ja noch etwas ein.