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ÖMS 2013

Vergangenes Wochenende fanden die Österreichischen Warhammer MeisterInnenschaften statt, an denen ich nicht nur teilnahm, sondern die ich auch (haupt-) organisierte. Das Event hat riesigen Spaß gemacht, hier aber der Fokus auf meine Spiele.

Meine Liste:– Vampirfürstin, Generälin, St.4, Zhw, schw.Rüst., Widerstandstrank, Talisman d. Bewahrung, Glückbringender Schild, Erdender Stab, Fliegender Schrecken, Rasendes Blut, Aura Dunkler Erhabenheit, Bezauberndes Wesen
– Fluchfürst, Heldentöter, Des anderen Gauners Scherbe, Verzauberter Schild, Ast
– Nekromant, St.2, Buch d. Arkhan, Lehre d. Todes
– Nekromant, Bannrolle, Lehre d. Vampire
– 2x Gespenst
– 36 Skelettkrieger, M, S, C, Banner d. Eile
– 3×30 Zombies, M, S
– 2×5 Todeswölfe
– 10 Gruftschrecken, C
– 10 Sensenreiter, C
– 2×2 Vampirfledermäuse

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Spiel 1: Manfred Koller (HochelfInnen)
Er spielt einmal Silberhelme mit AST, Weiße Löwen mit Weltendrachenbanner und Stufe 4 Magierin (Weiße Magie). Ansonsten stören mich lediglich noch die Schwestern mit ihrem magischen Beschuss. Letztere können sogleich auf meine Sensenreiter schießen, weil ich die magische Bewegung nicht bannen kann. Ich sehe, dass er sich die Ritter verbaut und ziehe aggressiv nach vor. Die Schwestern werden mit einer Einheit Zombies blockiert.

2013-09_OEMS_007 2013-09_OEMS_009Ich wagte mich etwas zu weit an die weißen Löwen ran und so kassiere ich einen Doppelcharge von Streitwagen und Löwen in meinen Generalsblock. Den Streitwagen erschlage ich sogleich. Da ich mit Gespenstern und Champion, die große Teile des ersten Gliedes blockieren nur wenig Schaden nehme, sollte der Zermürbungskampf ganz gut für mich aussehen.

Da hab ich aber nicht damit gerechnet, dass die Elfenmagierin gleich zweimal patzt, die große Schablone legt und aus der Kaskade springt. Das kostet mich ca. 25 Skelette, der Rest wird erschlagen und es wird knapp. Ich lucke mich raus, erschlage die Magierin, verjage und hole die unnachgiebigen Weißen Löwen. In der Zwischenzeit haben sich meine Gruftschrecken durch Umlenker und Schwestern gekämpft und meine Sensenreiter holen Speerschleudern und Bogenschützinnen.

2013-09_OEMS_011 2013-09_OEMS_013 2013-09_OEMS_015Ich habe noch die Chance, auch den Rest zu holen, doch der Phönix bleibt stehen und die Silberhelme entkommen (immerhin krieg ich so noch den AST). Ein glückliches 16:4 und damit solider Turnierstart.

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Spiel 2: Daniel Maierl (Chaos)
Die Modelle gegenüber kamen mir sehr bekannt vor, weil es zum größten Teil meine waren ;-). Ich sehe einen (nicht fliegenden) Dämonenprinzen, 5 Schädelbrecher, 10 Trolle, 2 Streitwägen, einen Stufe 3 Todesmagier und Umlenker. Nichts zum Scherzen aber auch nicht unbesiegbar, wie ich in einem Testspiel schon bewiesen hatte.

Gespielt wurde das Szenario mit verkürzer Aufstellung und als mein Gegner auch noch den ersten Zug bekam und vorstürmte kam ich auch sogleich in Bedrängnis. Insebesondere die Atemwaffe, die der Dämonenprinz auf meine Sensenreiter legte tat weh. Dafür brachten meine Zombies ganz zur Rechten ein erstes Highlight der Partie, als sie auf die gewürfelte 11 einen Angriff auf Barbarenreiter schafften.

2013-09_OEMS_032 2013-09_OEMS_033 2013-09_OEMS_034Mir gingen sehr schnell die Umlenker aus und ich konnte eigentlich keiner der Chaoseinheiten sinnvoll etwas entgegensetzen. Ich band also den Dämonenprinzen und später einen dazustoßenden Chaoshelden mit Skeletten. Ein Streitwagen stolperte netterweise über eine Mauer.

Mittlerweile lenkten schon teure Nekromanten um. Ein Plan musste her. Ich rechnete also kurz durch und kam zu dem Ergebnis, dass ein Angriff mit den Gruftschrecken auf die Trolle leicht zu meinen Gunsten ausgehen sollte. Als auch noch der Vanhels Totentanz durchkam war das Schicksal des Chaos-AST in Trollen besiegelt und auch die Trolle machten sich auf die Reise, die sie nicht mehr abbrachen.

Dann sprengte sich auch noch der Chaosmagier und ich konnte noch einen Helden mit einem Gespenst einfangen, so dass das Spiel mit einem glücklichen 15:5 für mich endete.

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Spiel 3: Kevin Ullrich (Bretonen)
Wenn meine Liste eine Schwäche hatte, dann war es eine gegen Flieger. Gegenüber standen nun 3×3 Pegasusritter, 5 Charaktermodelle auf Pegasi und zum Drüberstreuen 2 Bretonenlanzen und Trebuchet.

Ich begann also, mich im linken Eck einzubunkern und meinen Gegner mit Umlenkern zu beschäftigen. Doch er kam unaufhaltsam näher …

2013-09_OEMS_046 2013-09_OEMS_048 2013-09_OEMS_050Er fraß sich durch Zombieblöcke und Gruftschrecken, ohne dass ich großartig etwas tun konnte. Plötzlich sah ich einen Lichtblick, als eine Lanze in der Front meiner Skelette und eine Einheit Pegasusritter in dessen Flanke stand. Die Pegasi wollte ich mit meinen Charakteren bearbeiten, während die Lanze in der Front nicht zuschlagen konnte (Gespenster) und Dank Wald nicht Standhaft war. Leider machte ich zu wenig Schaden und der Nahkampf blieb aufrecht.

Und zwar noch ziemlich lange. Da in dem Spiel beinahe jeder Lebenslehren-Zauber total kam, standen Massenweise Ritter wieder auf und Helden heilten sich permanent. Immerhin durfte mein Heldentöter/Scherben Fluchfürst aufdrehen und ca. 3 Bretonen-Helden schnetzeln. Kurz vor Schluss sah es trotzdem Düster aus, weil meine Einheit einfach umzingelt wurde und ich kurz vor dem kompletten Zerbröseln stand. Ich rechnete wieder kurz, und die einzige Möglichkeit zu überleben war, wenn mein Gespenst den Paladin im Rücken zu Tode grabeskältete. Dies Gelang und so sicherte ich AST, Gespenst und Generälin mit je einem Lebenspunkt und holte noch 4 Turnierpunkte aus dem Horrormatchup.

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Spiel 4: Dominik Steinparzer (Echsenmenschen)
Auf Platz 20 zurückgefallen hieß es an Tag 2 wieder aufzuholen. Und die Chancen standen gar nicht so schlecht. Die Echsenliste hatte einige Fluff-Elemente (ein Carnosaurus, Kroxibore, nur ein Kampfechsen-Held). Wenn ich es schaffe, dass meine Sensenreiter nicht durch Magie draufgehen, sieht es sehr gut aus.

Ich bekomme den ersten Zug und ziehe über links aggressiv vor. Umlenker behindern den Echsenkriegerblock am Vorkommen. Mein Gegner schenkt mir in Runde 2 den Carnosaurus, in dem er ihn mir vor die Nase stellt (ich kann ihn derart umzingeln, dass er sich nicht bewegen und ich ihn in der Runde darauf angreifen und aufreiben kann).

2013-09_OEMS_055 2013-09_OEMS_056 2013-09_OEMS_057Für Runde 3 bekomme ich einen Flankenangriff mit Zombies auf die gekopfgeldeten Terradonreiter, welche ich vom Feld jagen kann, eine Einheit Skinks flieht freiwillig (später vom Feld) und die Sensenreiter können sich gemütlich die Kroxigore holen.

Die Gruftschrecken können ein Stegadon angreifen und werden von den Echsenkreigern zurückangegriffen. Das zweite Stegadon beschäftige ich mit einem Gespenst. In Runde 5 kann ich dann mit Sensenreitern und meinem Sekelettblock ins Kampfgeschehen eingreifen, die Echsen verjagen und einholen. Die zwei Stegadons sterben auch noch. Ein glattes 20:0.

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Spiel 5: Antonio Windischer (Khemri)
Wir stellten uns in gegenüberliegende Ecken. Für mich war klar, ich will nicht näher kommen. Die Streitwägen können meine Einheiten zerlegen und meine Sensenreiter und Umlenker sterben auf Dauer an die Lade. Ihm war klar, er braucht nicht zu zaubern/schießen. Ich heile mich wieder, übrig bleibt die Gefahr des selbst Sprengens. Dementsprechend war das Spiel schnell durchphilosophiert und wir trennten uns mit einem unspektakulären 10:10.

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Turnierfazit: In Summe reichte es für den 10. Platz (von 62), womit ich sehr zufrieden bin. Ich spielte eine Blockerliste, die in erster Linie einmal nicht verliert und erst in zweiter Linie Druck aufbaut, gegnerische Spielfehler bestraft und zum Sieg führt. Auch spielerisch kann ich mir nichts vorwerfen, ich hab aus jeder Partie das Bestmögliche rausgeholt. Obendrein hatte ich 5 supernette Gegner und auch rundherum riesigen Spaß. Dass das dann noch mit dem X-Wing Tabletop Spiel belohnt wurde, mit dem ich ohnehin schon lange liebäugle ist ein perfekt Abschluss des Events.

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Turniersieg (fast) mit schlechtem Gewissen

Vor ein paar Wochen sah ich, dass ein lokaler Games Workshop Store ein Fantasy Turnier ausgeschrieben hat. 1.500 Punkte, wie es sich für GW-Turniere gehört natürlich unbeschränkt. Ich konnte nicht widerstehen, klickte mir eine sehr grausliche Liste zusammen und meldete mich an. Insgesamt waren fünf Teilnehmer (zwei davon hatten sogar mehr als zwei Wochen Warhammer Erfahrung) und wir spielten in zwei Tagen jeder gegen jeden.

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Meine Liste:
– Dämonenprinz, General, Chaosrüstung, Flügel, Dämon d. Nurgle, Geschuppte Haut, Seelenfresser, Behände Klinge, Drachenfluchstein, Glückbringender Schild
– Hexer des Chaos, St.2, Drachenhelm, Schädel d. Katam, Chaosross mit Rossharnisch
– Hexer des Chaos, Glücksstein, Verzauberter Schild, Bannrolle, Dämonisches Reittier
– 2x Chaosstreitwagen, Mal d. Slaanesh
– 2x 5 Chaosbarbarenreiter, Mal d. Slaanesh, Flegel
– 2x 5 Chaoshunde
– 4 Schädelbrecher d. Khorne, Verzauberte Waffen – 312 Pkt.

Spiel 1: Dämonen
Ich sehe zwei Khornonen, zweimal Seuchenhüter mit je einem Herold auf Sänfte, eine Schleimbestie und einen Nurgledämonenprinz. An dieser Stelle vergeht mir mein schlechtes Gewissen wegen meiner Liste.

Mein Gegner erhält den ersten Zug und offenbart mir einen Aufstellungsfehler meinerseits. Der Flankenschuss in meine Schädelbrecher kostet mich genau einen Lebenspunkt und ich atme wieder durch. Die zweite Kanone legt zielgenau auf den Magier mit Drachenhelm (2+ Rettungswurf) und bleibt stecken. Ansonsten schieben wir aufeinander zu und mein Magier auf dämonischem Reittier bindet den gegnerischen Prinz für eine Runde.

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Der Angriff der Seuchenhüter verjagt meinen Magier erwartungsgemäß, er wird nicht eingeholt und kann sich wieder sammeln. Die Schädelbrecher greifen den Dämonenprinzen an und binden ihn, bis mein Magier wieder angreift und sich wieder in die Herausforderung stellt.

Meine Prinzessin und zwei Streitwägen wüten in einer Seuchenhüter-Einheit. Die zweite kontert und ich verliere durch passive Boni. Dadurch flieht einer meiner Streitwägen und wird von der Schleimbestie vom Feld gejagt. Irgendann hat sich meine Prinzessin durch die Herolde und dann auch durch die Seuchhüter gefressen. Dadurch wird der zweite Streitwagen wieder frei, der vom Hügel in den Rücken vom gegnerischen Prinzen angreift. Dazu mein zweiter Magier (der zwischendurch noch eine Khornone ersnipet) in die Flanke. Die passiven Boni reichen, damit der Prinz ploppt und ich mit ca. 1600 (inkl. 200 Extrapunkte für Sieg) gewinne.

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Spiel 2: Bretonen
Seit sehr langer Zeit mein erstes Spiel gegen Bretonen. Mein Gewissen fängt doch wieder an mich zu plagen, als ich gegenüber 2×20 Bogenschützen, eine große Einheit Hellebardiere, zwei mittelgroße Lanzen und einen Spieler mit 2 Wochen Spielerfahrung und großen Regelunsicherheiten sehe.

Ich ziehe über links und in Runde zwei jage ich ihm Dank Entsetzen die AST-Lanze und die Hellebardiere vom Feld. Reicht nicht, dass er armeetechnisch unterlegen ist, auch das Glück ist nicht auf seiner Seite.

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Eine Umlenkeinheit Barbarenreiter stirb erwartungsgemäß am Pfeilhagel. Mein Streitwagen greift Bogenschützen an und stirbt fast noch am Beschuss und an den Nahkampfattacken. Nachdem die Bretonen-Magierin in die Kaskade gesprungen ist, reicht auch die Standhaftigkeit nicht, um stehen zu bleiben. Die Einheit rennt und die zweiten Bogenschützen (Magierin drinnen war bereits ersnipet) rennt nach und wird vom Feld gescheucht.

Ich ersnipe auch noch den General, springe aber dann mit dem Stufe 2 auch in die Kaskade (immerhin nimmt die dadurch gezauberte Purpursonne noch zwei Ritter). Mein Streitwagen bindet die letzte Lanze bis die Dämonenprinzessin ankommt und kurzen Prozess macht. Fazit: 1900:270 Punkte

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Spiel 3: Bretonen
Diesmal gegen eine bessere Liste und einen Spieler, der viele Jahre Erfahrung hat, aber schon lang keine Turniere mehr besucht hat.

Mein Plan ist, die linken beiden Lanzen mit der Prinzessin zu binden und den Rest mit meinen Einheiten zu holen. Ich merke sofort, dass ich viel zu wenig Spielerfahrung gegen Bretonen habe. Die AST-Einheit zückt ihr +W6″ Angriffsreichweiten Banner, greift meine Schädelbrecher an und reibt sie auf, holt sie aber nicht ein. Beide Magier fliehen auch, können sich aber wieder sammeln.

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Nochmal Glück gehabt und Kommando retour: Einmal Barbarenreiter schirmen die Schädelbrecher (die sich sammeln) ab und zwei Streitwägen und die Prinzessin richten sich auf die AST-Einheit aus. Die Bretonen kommen nicht mehr weg und werden in der Folgerunde abgeräumt.

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Die ganz rechte Lanze entscheidet sich, die Schädelbrecher anzugreifen. Ein langer Nahkampf entsteht, den meine Schädelbrecher auf Dauer aber gewinnen. Die linken Lanzen holen auch auf, werden aber mit Umlenkern beschäftigt.

Ich bekomme einen Angriff mit Prinzessin und zwei Streitwägen auf die Generalslanze. Ein Streitwagen stolpert dabei über den Zaun zu Tode, der Rest (und Doom and Darkness) reicht aber, um die Lanze zu brechen und einzuholen. Danach umstelle ich die letzte Lanze, wieder mit einem Stellungsfehler (Flucht vor der Prinzessen würde die Lanze hinter das rettende Haus bringen). Wieder hilft Doom and Darness, wodurch Streitwagen und zwei Magier reichen, um die letzten Bretonen aufzureiben.

2000:145, ich hab wieder mehr Schaden bei mir selbst angerichtet als mein Gegner.

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Spiel 4: Imperium
Mein Gegner hat offensichtlich riesigen Respekt vor mir und stellt sich komplett ins Eck. Ich stell mich gegenüber auf und mach mich bereit zu rushen. Er bekommt den ersten Zug. Er bleibt stehen und die Dampfpanzerkanone bleibt im Streitwagen stecken.

In meinem Zug renne ich vor und ziehe dem Dampfpanzer 3 Lebenspunkte (Dank Turnierregeln konnte ich die Magielehre für das Spiel auf Metall ändern).

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Beide Rittereinheiten greifen meine Prinzessin an und bleiben erwartungsgemäß stecken. Die Demigreifen rennen vor, ein Komet kündigt sich zwischen meinen Reihen an und der Dampfpanzer zieht einem Streitwagen 3 Lebenspunkte.

Meine Streitwägen greifen die Demis an (Hellebarden, ergo „nur“ 2+ Rüstung) und reiben diese auf (ein Streitwagen stirbt bei dem Unterfangen erwartungsgemäß).

Nächste Runde kommen noch meine Schädelbrecher in den großen Nahkampf, den ich auf Dauer für mich entscheiden kann. Der Dampfpanzer stirbt an Metallmagie (nachdem er den zweiten Streitwagen gefressen hat).

Der erste Komet verreckt mit Stärke 9 an der zu kurzen Reichweite. Der zweite Komet verpasst meiner Prinzessin 14 S6 Treffer, die diese locker wegsaved. Meine restlichen Einheiten waren außer Reichweite. In dem Krater überlebt noch die Imperiums-Magierin, die in der folgenden Nahkampfrunde erschlagen wird.. Ich hole alles außer die Demigreifen und geben nur die Streitwägen ab. 1950:230.

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Turnierfazit: In Summe bin ich mit insgesamt ca. 7.500 von 8.000 möglichen Punkten (es ging nur um geholte Siegpunkte) klarer Sieger und freue mich über einen 20€ Gutschein.

Vielen Dank für die Organisation des netten kleinen Turniers und an meine netten Gegner. Es hat echt Spaß gemacht, einmal alles auf das Feld bringen zu dürfen, was das Armeebuch hergibt und mit 6 Würfel unbeschränkt Magie zu dicen. Auf Dauer wär das aber wohl nichts für mich.

Warhammer-Doppel 2012

Gestern fand zum ersten Mal das hoffentlich bald etablierte Warhammer-Doppel in Wiener Neustadt statt. Leider fiel mein eigentlicher Partner einen Tag vor dem Turnier krankheitsbedingt aus, aber glücklicherweise gab es einen Springer, der den Platz übernahm. Ich spielte eine Kampfstarke Liste aus Chaoskriegern, Auserkorenen und Molochreitern, mein Partner DunkelelfInnen mit Kessel, Henkern und Repetierarmbrüsten.

Spiel 1: Zwerge und Bretonen
Wir sahen Trebuchet und Kanone und wussten, wir müssten stürmen oder würden zerschossen werden. Dementsprechend aggressiv starten wir los. Ich stelle mich links den Bretonen, die Auserkorenen voraus (4+ Retter Dank Kesselsegen und Tzeentch), die DunkelelfInnen halten die rechte Seite eher passiv.

Die Auserkorenen enttäuschen und werden (eigentlich wenig überraschend) von zwei Lanzen aufgerieben. Doch der Konter steht bereit und die Generalslanze mit AST wirde von meinen Kriegern und den Molochreitern in die Mangel genommen. Die Pegasusritter mischen sich in Nahkampfphase zwei ein und werden eingeholt, nachdem die Lanze zerstört war.

Die ElfInnen mischen in der Zwischenzeit die rechte Flanke mit Kombocharges auf und holen sich Klankrieger, Gernal und AST. Die Repetierarmbrüste mit Generälin flüchtet leider einmal zu weit.

Die Molochreiter holen sich todesstoßgesegnet im Alleingang noch die zweite Lanze und die Chaoskrieger legen einen Sprintangriff auf die 10 hin und verjagen auch noch die Armbrustschützen. Insgesamt wird es ein zufriedenstellendes 15:5.

Spiel 2: DunklelfInnen und Skaven
Erster Eindruck: Verdammte Höllengrubenbrut, der Rest harmlos. Wir bekommen sogleich den ersten Zug und ich geb Gas in Richtung DunkelelfInnen. Ich bekomm Umlenk-Riesenratten vorgeschoben, die den Angriff meiner Molochreiter auf die Garde verhindern. Mein Trick, die Ratten mit Entsetzen zu verjagen scheitert am geschafften Moralwerttest. Weil ich den Bändiger nicht erschlagen kann (steht hinten) testen die Ratten auf die Doppel-Eins … und stehen.

Links richtet sich die komplette Magie und der komplette Beschuss auf die Brut und vermag es tatsächlich, sie in vier Runden zu erlegen, bevor sie ankommen kann.

Die Garde greift meine Auserkorenen an und ein extrem grauslicher Assassine enttarnt sich. Da ich keine Rettungswürfe (4+) schaffe, sterben 7 Krieger. Der Gegenschlag nimmt eine Ratte und 6 Gardisten . Ich verliere um eins, die Krieger werden aufgerieben, überrannt und nun steht die grausliche Assassine in den Molochreitern. Diese rüsten wie die Weltmeister und vernichten anschließend die Garde.

Danach geht es nur mehr darum, wieviel wir noch abräumen können: Einmal Speerträger mit General, ein Streitwagen und die Harpien (die in einem waaghalsigen Angriff noch unsere Elfenmagierin erschlagen). In Summe ein gutes 13:7.

Spiel 3: Oger und Vampire Nekromanten
Im letzten Spiel durften wir endlich gegen das Favoriten-Team ran, das sich mittlerweile einen schönen Vorsprung (9 Punkte) herausgespeilt hatte. Bei den Untoten machten uns zwei Gespenster Sorgen, wobei wir glücklicherweise das Flammende Schwert erwürfelten. Die Oger waren den Chaoskriegern ungefähr ebenbürtig, wobei natürlich der Eisenspeier die Chancen ihrerseits steigerten.

Es gab zwei Möglichkeiten: Rushen und eventuell den Turniersieg holen (dafür potentiell auch weit absteigen) oder verweigern und Platz 3 sichern. Wir entschieden uns für ersteres: Chaos vor! Dunkels wie gehabt verhalten Rechts sichern.

Der Eisenspeier war uns wohlgesonnen. Er verwundete dreimal nicht die Molochritter und konnte wegen einer Fehlfunktion ab Runde 4 nicht mehr schießen. Dafür holten die Maneater-Pistoliere in Runde 1 einen Molochritter. Die Mournfangs versuchten ihr Glück, überrannten Harpien und gingen an die Molochritter. Ich versemmelte zwei von zwei Schutzwürfen auf die 3+/5+, was meine Attacken halbierte und meine Moloche in die Flucht jagte (immerhin überlebte der eine Lebenspunkt das Spiel.

Die Mournfangs versuchten sich mit Flankenunterstützung in den Auserkorenen (leider zu dem Zeitpunkt nur 6+ Retter) und erlegten 7. Die Auserkorenen zeigten zum ersten und einzigen Mal im Turnier was sie können, erlegten zwei Mournfangs, zogen den Vargheists zwei Lebenspunkte und gewannen somit den Nahkampf. Der Konter meiner Krieger machte den feindlichen Einheiten den Garaus, bevor diese zuschlagen konnten.

Ab dem Zeitpunkt waren wir punktemäßig vorne, hatten realistischerweise keine Chance mehr, viele Punkte zu machen und zogen uns zurück. Ein Vormarsch der Henker auf die dezimierten Ghule zur Rechten wurde von einem Flammentod verhindert: mit 4 Würfel keine 11 zum Bannen geschafft und den anschließenden Paniktest vergeigt. Höllentor kam auch keines mehr durch, das Maneater oder Eisenspeier hätte ausschalten können.

Doch in Runde 5 verließ uns unser Glück: Die Speerträger flohen freiwillig vor den Gruftschrecken und schafften genau die nötige 10 um von der Platte zu sein. In Runde 6 vergeigten die Henker ihren Entsetzenstest und erwürfelten anschließend auch die nötige 9 um vom Feld zu fliehen. So wendete sich das sichere 11:9 zu einem noch immer guten 9:11.

Turnierfazit:
Unser letzter vergeigter Paniktest kostete uns punktgenau den Stockerlplatz, weil ein Team von weiter hinten noch vorschoss. Schade, aber Platz 4 von 12 ist voll in Ordnung. Das Turnier hat wie jedes Mal in El Gungos Labor viel Spaß gemacht. Schade, dass so kurz vor dem Turnier die Seuche noch umgriff und zwei sehr gute Teams daheimbleiben ließ. Ich freu mich jedenfalls schon auf nächstes Jahr, wo das Turnier dann hoffentlich noch größer wird.

ÖMS-Testturnier

Spiel 1: Dämonen
Meine letzten Spiele gegen den Gilbert (mit sehr ähnlicher Liste) verliefen alle sehr günstig, weswegen ich dem Match mit gutem Gefühl entgegensah. Ich konnte auch das Haus gleich in der ersten Runde besetzen und die Vargheists standen rechts unbedroht auf der Pirsch.

Doch ich hatte nicht mit meinen Platzierungskünsten gerechnet, die mich durch das ganze Turnier begleiteten: Eine Einheit Fledermäuse stand auf 19″ zu den Fiends. Diese würfelten die Distanz dreisterweise auch und standen somit in Runde zwei in der Flanke meines Ghulblockes. Ärgerlich. Im Häuserkampf erschlug meine Generälin den Khorneherold und mein AST wurde unglücklicherweise todesgestoßt. Auch ärgerlich.

Ich entscheide mich für Offensives Spiel: Die Flederbestie geht vor und schreit dem Herrscher des Wandels 3 Lebenspunkte raus. Dann schick ich einmal die Purpursonne durch Gilberts Armee. Bis auf die Seuchenhüter keine nennenswerten Verluste, diese dafür fast komplett. Das hilft den Vargheists natürlich, die noch ein paar Dämonen raushauen.

Der Herrscher des Wandels versucht sich an der Flederbestie. Diese überlebt, legt aber einen schlechten Schrei ab. Einzige Möglichkeit, sie noch zu retten, wären die Vargheists, die aber an einem einzigen Seuchenhüter hängenbleiben und nicht kontern können.

Die Ghule gehen natürlich drauf. Ich schaff es noch, den Herrscher des Wandels totzusnipen, weil Gilbert einen Würfelwurf wiederholt, der den Typen ansonsten fix am Leben gelassen hätte. Warum auch immer, ich sag Danke und freue mich über ein glückliches Unentschieden.

Spiel 2: Bretonen
Das Szenario sagt, wir starten näher beieinander. Ich nutze das auch gleich aus und Dank bertomischem Beten fabrizierte ich folgende Lage nach meinem ersten Zug. Man finde die Fehler.

Aufklärung: Die kleinen Ritter kommen der Flederbestie in die Flanke und die großen Ritter können dann noch schön in die Ghule. So auch passiert. Die Flederbestie überlebt die erste Runde und wird hochgeheilt. In der zweiten Nahkampfphase kassiert sie gemütliche 3 Wunden und stirbt durch das Kampfergebnis (Neuformierung um schreien zu können war gescheitert).  Danach können sich diese Ritter gemütlich die zwei Nekros holen, die ich zum heilen eigentlich recht sicher dort geparkt hatte.

Die Zombiekonga zur Rechten holt sich einen Umlenker und wird dann von allen Seiten ge…… Die Einheit mit der Generälin verwickelt sich in einen längeren Kampf: Zuerst gegen ein paar Ritter, dann kommt ein Pegasusheld hinzu (der kurzerhand von meiner Generälin gerichtet wird), danach die Pegasusritter in die Flanke, die von Vargheists gekontert werden. Diese wiederum kriegen einen Pegasushelden und zwei Lanzen hinzu. Zu guter Letzt kommt noch die ganz große Lanze in die Zombies. Nur ein Modell kann hinschlagen und das nur auf den AST. Dieser wird natürlich wieder todgestoßt, womit dieser Nahkampf auch besiegelt ist. Glattes 20:0

Spiel 3: Hochelfen
Die Partie versuch ich, gemütlich anzugehen. Ich geh wieder Richtung Haus, das ich mir gegen 10 Bogenschützen erkämpfen muss. Die Rittereinheit mitsamt aller Chars wird links neben dem Haus umgelenkt, bis es ihr zu blöd wird und sie umdreht. Rechts versuchen sich Vargheists an Bogenschützen.

Die Vargheists verpatzen leider ihren Unterdrückenstest. Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn die nötige 9 gekommen wär. So werden sie langsam von 2×20 Bogenschützen zerlasert. 4 kommen in der Folgerunde an, wobei 20 Bogenschützen gemütliche 10 Wunden machen und die Einheit einfach auslöscht, bevor sie zuschlagen kann.

Auf der anderen Seite stellt sich der Ritterbreaker in die Ghule und lässt einen einzelnen stehen. Mein Zombiebreaker tötet einen Umlenkadler und sniped den zweiten weg, wodurch der Angriff auf den Ritterbreaker möglich ist. Dieser wird locker aufgerieben, doch er entkommt.

Beim zweiten Anlauf schafft mein AST den totalen Overkill (2 Todesstöße und 3 Wunden) gegen den General (Heldentöter lässt grüßen ;)). Obwohl meine Generälin auslässt, wird die Einheit erneut aufgerieben … und wieder nicht eingeholt. Da leider der Meisternekro in der Runde auch draufgeht, wirds nur ein 8:12


 Turnierfazit:
Es war mit 8 Teilnehmern ein sehr gemütliches Turnier. Meine Leistung war allerdings desaströs. Die niegelnagelneuen Würfel (extra Präzisionswürfel, ohne abgerundete Ecken) waren zufriedenstellend, aber meine Stellungsfehler waren nicht mehr normal. Ich seh das wie bei einer Theateraufführung: Eine schlechte Generalprobe ist ein gutes Zeichen für eine tolle Erstaufführung. Dementsprechend freue ich mich auf die ÖMS in zwei Wochen.

Platz 2 am GTT 2012

Vergangenes Wochenende fand das Gilead Team Turnier in Klagenfurt statt. Ich wurde kurzfristig überredet, trotz Diplomprüfung am Mittwoch für die FreihauspiratInnen anzutreten. Es hat sich ausgezahlt, denn wir konnten den 2. Platz erspielen.

Spiel 1: Hochelfen
In Runde 2 kam ich drauf, dass ich ja fotografieren sollte. Zu dem Zeitpunkt standen meine Fluchritter schon vor den Schwertmeistern mit Zauberbanner (Flederbestie hat noch 5 rausgeschrien). Dann erfasste sie der Mut und sie griffen an und prallten erwartungsgemäß ab. Danach ging sich auch schön der Angriff auf Speerträger aus, die aufgerieben und eingeholt wurden. Die Vargheists holten sich die Bogenschützen.

Meine Ghule verschanzten sich hinter der Mauer und die Zombies formiertben sich zur Konga und warteten auf die Phoenixgarde. Die Weißen Löwen, das einzige Bedrohungspotential für mich, wurden mit Hunden und Fledermäusen verlangsamt.


Die weißen Löwen mit allen Charakteren wollten es dann wissen: Sie griffen die getotentanzten Ghule hinter der Mauer an, wo Vargheistes, Flederbestie, Zombies und Vampirin zum Konter bereitstanden. Einige Ghule starben, aber auch Elfen. Und dan kam der Konter, erledigte die Einheit, die Charaktere gebrochen und eingeholt.

Im letzten gespielten Spielzug (#5) fehlte eine Wunde, um mit den Rittern die zweiten Speerträger auf dem Szenarienmarker zu verjagen. Die Phönixgarde auf dem anderen Marker konnte ich auch nicht mehr verjagen.


Fazit: Das Spiel endet mit einem soliden 17:3 und katapultierte unser Team mit 53 Punkte auf Rang 1.

Spiel 2: Bretonen
In der zweiten Runde trafen wir auf das Favoritenteam „Team Österreich“. Ich musste gegen Martins Bretonen ran. Den wichtigsten Wurf des Spiel konnte ich für mich entscheiden und so war meine erste Bewegung in das Haus. Die Ritter deckten Raum ab und liebäugelten mit dem Spielfeldviertel (Szenario). Die Bretonen wurden dann mit erschaffenen Zombies auf Distanz gehalten. Die Vargheists nahmen den weiten Weg und bedrohten das Trebuchet.

Dann kam mein einziger Hoffnungsschimmer, ein paar Punkte zu holen: Ein Pegasusheld griff meine Hunde an und blieb hängen. Meine Zombies konterten in die Flanke und verjagten den Helden. Leider konnte weder der übrig bleibende Wolf, noch die Zombies ihn einholen.


Der Plan mit den Vargheists ging nicht auf. Das Falkenhorn verhinderte die Flugbewegung. Der Moralwerttest (7 wiederholbar) misslang und so stürmten sie in die fette Bretonenlanze und erlagen in zwei Nahkampfphasen. Der Rest des Spiels ist leicht zusammengefasst: Martin stellt sich in alle Spielfeldviertel und sichert sich Szenariopunkte.


Fazit: In Summe war es ein 7:13. Das Ergebnis geht ob der Liste und des Gegners in Ordnung, wobei die Vargheists durchaus schmerzten.

Spiel 3: Dämonen
Gespielt wurde das Bruchpunkteszenario, was uns eine tiefere aber auch schmälere Aufstellungszone beschwerte. Dennoch stellten wir beide eher weiter hinten auf. Ich bekam den ersten Zug und bewegte mich rechts auf die „weichere“ Flanke meines Gegners zu. Im Zentrum hielt ich mich auf Distanz, um dem äußerst unangenehmen Verpester nicht zu nahe zu kommen. Auch mein Gegner bewegte sich nur zögerlich. In der Magiephase erfreute sich Väterchen Nurgle über zwei Lebenspunkte der Flederbestie und ein totales Lichtgeschoss verkrüppelte meine Vargheists (der Tzeentch-Magier kam mit dem Schrecken davon).

Als ich im Anschluss meine Vargheists hinter dem Hügel versteckte und auch der Rest meiner Armee nicht weiter vorging, fragte mich mein Gegner, ob ich vorhätte, noch anzugreifen. Ich hatte es nicht und auch er verneinte die Gegenfrage, weswegen wir uns Risikolos mit einem 10:10 trennten.


Fazit: Das Unentschieden war mir sehr recht. Gegen Lichtmagie und den großen Verpestern hab ich mich unterlegen gefühlt.

Spiel 4: Tiermenschen
Ich war ganz klar im Vorteil: Neben dem Minoblock, der leicht mit Zombies/Umlenkern aus dem Spiel gehalten werden konnte, war nur die Frage, wieviele der zahlreichen Umlenkern ich abräumen konnte und ob ich zu dem Magieblock durchkommen würde.

Dementsprechend offensiv stellte ich auf und freute mich, als mein Gegner mir im ersten Zug entgegenkam. Als er sich gleich noch 2 Stufen (inkl. der Schattengrube) wegpatzte war die Freude noch größer. Optimistisch wie ich war, machte ich sogar noch einen groben Stellungsfehler: Ich ermöglichte den Angriff von 3 Streitwägen in einen 20er Zombieblock mit AST und dahinter die Flederbestie. Glücklicherweise kam nur ein Streitwagen an und wurde nach einiger Zeit auch verjagt (ich hatte das Nahkampfpotential durchaus unterschätzt.


In Runde zwei startete die große Umlenkerjagt. Die Flederbestie erschrie einmal Harpien, mein berittener Vampir ging alleine auf einen Streitwagen los. Weiters flohen ein paar Streitwägen aus diversen gründen. Im Gegenzug starben meine Fledermäuse gegen die Monotauren. Statt sich von Zombies ein weiteres Mal umlenken zu lassen, drehten diese sich um und versuchten Druck aufzubauen. Ein Gnargor-Streitwagen versuchte sich noch an meinem AST und nahm ihr einen Lebenspunkt ab (wieder unterschätzt: 5 S6 Attacken sind auch mit 1+ wiederholbar nicht ohne).

Meine Generälin konterte und der Streitwagen starb. Ebenfalls griffen nun die Vargheists auf der linken Flanke eine Ungorherde an, verjagten sie, holten sie aber nicht ein. Das Gespenst jagte mittlerweile Streitwägen im Rücken der Tiermenschen. Da es in dem Szenario um Charaktere töten ging, ließ ich mich zu einem Angriff meines Vampirs auf die Ungors mit Magier ein. In der ersten Nahkampfphase würde ich den Champion töten und in der zweiten Phase stirbt der Magier (ca. 300 Siegespunkte +1 Szenariopunkt wert). Wenn die Flederbestie ihre Angriffsbewegung auf die 8 auch schafft, brauch ich mir auch um das Nahkampfergebnis-Bröckeln keine Sorgen machen.


Es kam wie es kommen musste: Die Bestie kam nicht an, der Vampir machte nur zwei Wunden (4 x 3+ wiederholbar, 5- Parry) und bröselte weg. Im Nachhinein betrachtet hätte ich nochmal nachrechnen sollen, bevor ich ihn weggenommen habe. Ich glaube er hätte mit einem Lebenspunkt überlebt. Danach meinte mein Gegner, das Spiel sei vorbei, die Zeit sei um. Er hatte nicht unrecht, dennoch war es sehr frustrierend, denn ab Runde 4 hätte das wirkliche Abräumen begonnen, weil langsam meine Nahkampfeinheiten freigeworden wären, um Punkte zu holen.

Fazit: Trotz Punktevorteil zu meinen Gunsten, verlor ich das Spiel 9:11. Das war sehr bitter, weil ich eindeutig im Vorteil war und sicher recht deutlich gewonnen hätte, wenn wir weitergemacht hätten.

Spiel 5: Skaven
Die Aufstellung zeigte schon, dass mein Gegner Respekt vor mit hatte. Ich nutzte das natürlich aus und marschierte im Zentrom vor, während mein Gespenst auf der linken Seite auf die Brut ohne magische Attacken wartete, sie in Runde zwei angriff und das restliche Spiel darin verweilte. Eine Sorge weniger.


In Runde drei lenkte ich die Seuchenmönche mit meinen Fledermäusen um und ging die erste Sklaveneinheit an (die dann auf die wahnwitzigen Mutes stehenblieb …). Flederbestie und Vargheists gingen auf Jagd im Skavenrücken. Letztere verlor einen Lebenspunkt durch giftende Gossenläufer, rächte sich aber sofort mit einem Schrei, der eine Einheit ins Jenseits beförderte.

Skavenbeschuss legte meinen Fluchrittern gewaltig zu und ich schaffte es auch nicht, sie zu heilen. Da hieß es Flucht in den Nahkampf mit Klanratten. Wieder erschlugen die Ritter und VampirInnen zahlreiche Ratten und die Zombies in der Flanke negierten die Glieder. Diesmal waren die Ratten (mit Kriegsherrn) nicht so mutig und liefen weg.


Gegen Ende hatte ich nochmal Glück im Unglück: Die Vargheists schafften den Angriff auf die Warpblitzkanone nicht (auf die 7), weswegen noch ein Schuss auf die Fluchritter losging, genauer gesagt auf die beiden VampirInnen ohne Achtung Sir/Mam. Glücklicherweise landete die Schablone direkt vor der Einheit. Dafür starb die Flederbestie an Giftbeschuss.

In der letzten Runde holte ich mir noch die zweiten Gossenläufer, die Warpblitzkanone und ein Waffenteam, was mir in Summe ein 15:5 inkl. Szenariopunkten einbrachte.


Fazit: Ich hatte das Glück, dass mein Gegner von vornherein Respekt vor mit hatte. Zu großen, denn er hätte mich durchaus aufmachen können. Ein Konterangriff mit den Sklaven in mein Gespenst hätte die Brut freigespielt, die dann meine komplette linke Flanke aufgemacht hätte (Da war auch eine Standarte für Szenariopunkte).

Turnierfazit: Wie bereits im Eingangsstatement erwähnt, erzielten wir insgesamt den extrem guten 2. Platz von 14. Es war von ersten Spiel an ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Siegerteam „Team Östereich“, das wir durch etwas Pech am zweiten Spieltag und deutlich weniger Bemalpunkte (die Orga stieß sich an Gilberts Dämonen) verloren haben.

PS: Es gibt sogar ein Video vom Turnier. Es zahlt sich aus, bis zum Ende zu schauen, bzw. zu 7:25 zu starten, dort sieht man Auszüge aus meinem letzten Spiel: