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Nihilistische Nager rehabilitieren sich gegen New Hats on the Block XXX

Den Nihilistischen Nagern blieb nicht viel Zeit, die Wunden von der letzten Schlappe zu lecken, denn es geht bereits weiter mit der neuen Runde gegen die Chaos Zwerge von New Hats on the Block.

Bei den Fans dürfte das Bludbad sogar ausgesprochen gut angekommen sein, denn zu den 12k Fans der Zwerge gesellen sich gleich 15k Anhänger der philosophischen Ratten!

Die Nager starten in der Offensive. Und was für eine Offensive! Im Zentrum fallen die Zwerge reihenweise um. Arthur Schopennager hebt den Ball auf und passt zu Simone de Nagoir, welche sich zum Durchbruch platziert.

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Die Zwerge stehen wieder auf und versuchen etwas Druck zu erzeugen. Doch da rennt Zahn-Paul Sartre an und spießt Bartleby mit seinen Hörnern auf, sodass dieser vom Feld getragen werden muss. Sartre nützt das Momentum und bricht durch. Und wieder werden die Zwerge im Zentrum niederbeblockt.

Wieder stehen die Zwerge auf und wollen in Richtung Ballträgerin, kommen aber nicht so wirklich durch. Im Gegenzug zeigen sich die Ratten angriffslustiger denn je. Der Weg wird freigeblockt, der nächste Zwerg geht in die Cas-Box, de Nagoir schlüpft durch, überreicht den Ball an Sartre, welcher ihn elegant in die Endzone trägt. 1:0 für die Nager, ein großartiger Auftakt!

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Die Nager nun in der Defense, mit einer nie dagewesenen Überzahl von 3 Spielern! Bull Centaur Humpti fängt den hohen Kick und platziert sich defensiv zwischen zwei Goblins. Die Zwerge prügeln was geht und töten SokRATes bei der Gelegenheit. Das ist der zweite tote Journeyman in Folge, die Nager werden es zukünftig schwer haben Söldner anzuheuern …

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Es entsteht eine Prügelei im Zentrum, wo abwechselnd Ratten und Zwerge umfallen. Der Bull Centaur hält aber am Leder fest, bis er eine Lücke findet. Wieder flankiert von zwei Goblins stürmt er in Richtung Zielgerade.

Mehrere Gutterrunner swarmen den Ballträger und der Rattenoger Blutrach setzt zum Blitz an. Der fragile Centaur geht sofort k.o. und der Ball springt Ludwig Ratgenstein in die Hand. Blitzschnell erkennt Ayn Rat die Situation und humpelt in Touchdown Reichweite.

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Die Zwerge versuchen noch, den Balträger zu bedrohen, doch dieser lässt sich freiblitzen, sprintet nach vor und legt einen sauberen Pass hin. Ayn Rat sieht ihre Chance auf Ruhm, kann aber mit dem Druck nicht umgehen. Da helfen auch die Rufe des Coaches von der Seitenlinie nicht, das Leder flutscht ihr durch die Finger. Das wäre wohl der frühzeitige Entscheidungstreffer gewesen. Doch stattdessen kommt der Abpfiff.

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New Hats on the Block geht mit 7:9 Spielern in die erste Offense der zweiten Hälfte. Beide Bull Centauren sowie der verbleibende Goblin beschäftigen sich mit dem Ball. Der Rest der Chaoszwerge lässt sich im Zentrum verprügeln. Hier haben die in Rage geratenen Ratten klar den Vorteil. Die Hats müssen schon sehr kreativ eine Lücke finden oder rücksichtslos vor traben, um die Verteidigung zu überwinden.

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Sie versuchen es mit Zweiterem. An der Mittellinie wird ein Centaur aus dem Konvoi weggeblockt, sodass nur noch der Ballträger mit Goblin-Schutz unterwegs ist. Und er schafft es sogar in Scoringreichweite, ist aber fast komplett offen.

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Die Ratten umschwärmen die Umgebung und Sartre blitzt rein. Der Centaur fällt um und Sartre holt sich auch gleich den Ball. Der Centaur rafft sich auf schafft den Dodge in drei Tackle-Zonen uuuund beißt sich die Zähne am Ballträger aus.

Die wenigen Spieler, die noch am Feld stehen werden umgeblockt und Sartre macht sich mit dem Ball davon. Da kann ihn niemand mehr erreichen.

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Die Hats verbrauchen wertvolle Zeit, bis sie wieder aufgestanden sind und dem Ballträger nachkommen. Sartre nutzt jede Sekunde Verzögerung, ehe er unter tosendem Applaus zum 2:0 einläuft.

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Es sind nur noch wenige Momente zu Spielen, die die Chaos Zwerge hauptsächlich nutzen, um den Ratten noch eins überzubraten, allerdings vergeblich. Ein Centaur begibt sich in Scoringreichweite, kann allerdings den Pass nicht fangen. So ended das Spiel mit einem 2:0 für unser aller Lieblingsratten. Die Freude ist groß!

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Star Wars Armada: Hoth Trophy 2018 Final-Runde 1

Unsere Armada Liga geht in die Finalrunden. Die erste Runde fand gestern gegen Alex statt. Es war quasi unser Rückmatch des letzten Vorrundenspiels. Wir durften die Listen nicht mehr ändern, damit blieb alles gleich: Alex wählte zweiter Spieler, ich wählte Intel Sweep.

Alex überraschte mich gleich mal, indem er einen Missionspunkt ganz rechts außen hinlegte. Das ist der zweite Umstand, der meine Vorbereitung etwas aus dem Konzept warf. Der erste war, dass sich mein Plan, in der ersten Aktivierung einen Marker zu holen und mich dann zu vertschüssen daran scheiterte, dass der VCX ca. 1 cm Reichweite fehlte.

Gut ein anderer Plan musste her. Die Grundidee, die Szenariopunkte zu holen und ansonsten den Kampf zu verweigern, blieb aber gleich.

Alex stellte quasi gleich auf wie im letzten Spiel. Ich deutete gleich an. Die MC80 stellte ich allerdings VOR die GR-75 und als alle gegnerischen Schiffe platziert waren, stellte ich die Yavaris gegenüber des rechten Missionsmarkers, um dort eine VCX positionieren zu können.

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Ab dem Zeitpunkt war ich sehr zuversichtlich. keine gegnerische VCX konnte den rechten Marker holen, ehe meine VCX eintrifft. Ebenfalls müsste Alex von Runde 1 weg aggressiv Gas geben, um mich vor Runde 5 verwickeln zu können. Da er dachte, ich würde selbst angreifen, tat er dies nicht.

Runde 1 und 2 waren recht offensichtlich: Alex fischte sich seine beiden Marker, damit ich sie nicht stibizen konnte, ich holte meine beiden Marker. Mitte Runde 2 begannen wir zu theoretisieren. Ich teilte ihm mit, dass ich sicher nicht angreifen werde. Ich gewinne das Szenario fix und wenn er was besseres wie ein 4:7 haben will, muss er angreifen. Er sieht, dass er zu verbaut (GR-75 im Weg, Yavaris zu langsam) ist, um vor Runde 5 einzutreffen. Und selbst dann fliegt er gegen meine starke Flanke, wo ich meinen Staffelvorteil und alle meine Synergien gut nutzen konnte.

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An der Stelle, entscheiden wir uns, das Spiel abzubrechen und 75:0 in Missionspunkten, also 7:4 in Spielpunkten zu schreiben. 2 weitere Stunden Figuren herumschieben ohne Absicht auf Angriff konnten wir uns sparen.

Ich fands trotzdem sehr spannend und die Tatsache, dass die Aufstellung so ausschlaggebend ist (Alex hätte in der Aufstellung das Szenario contesten können, dann wär es spannend geworden!), zeigt für mich, wie taktisch anspruchsvoll Armada schon vor dem eigentlichen Spiel sein kann.

9th Age Champions-League 2018/2019 – Runde 3

Nach langer Pause ging es gestern mit der nächsten Runde in der 9th Age Champions-League weiter. Ich adaptierte meine Liste leicht:

Warriors of the Dark Gods:
– Sorcerer: Army General, Wizard Master, Battleshrine, Evocation, Paired Weapons, Plate Armour, Veil Walker, Ledger of Souls, Lightning Vambraces
– Exalted Herald
– 2×5 Fallen
– 17 Warriors: CMS, Pride, Favoured Champion, Paired Weapons, Banner of the Relentless Company
– 5 Chosen Knights: CM, Wrath, Halberds
– 10 Warrior Knights: CMS, Sloth, Favoured Champion, Wasteland Torch
– Hellmaw: 2 Ominous Gateways

Gegenüber stand Daniel mit Empire of Sonnenstahl, grob zusammengefasst: General auf Greif, Held auf Greif, AST in einem Block Hellebardiere, 2 Mages in Bogenschützen, 3x Pistolierreiter, 2x Musketenschützen, 1x Armbrustschützen, je 1 Kanone, Raketenlafette und Volleygun.

Als Aufstellung erhielten wir King of the Hill auf Marching Columns. Daniel wählte die Mauer rechts, ich den Hügel davor knapp außerhalb meiner Aufstellungszone. Bereits die Aufstellung zeigt, dass Daniel das Szenario komplett ignoriert und sich im linken Eck einigelt. Ich stellte mich ins andere Eck. Das Spiel komplett verweigern und mich hinter dem Unpassierbaren verstecken, Kometen werfen und zumindest 13:7 über das Szenario gewinnen war eine valide Option. Dazu die Möglichkeit, über Portale blitzschnell einzufallen.

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Ich erhielt den ersten Zug und versteckte fast meine gesamte Armee hinter dem Unpassierbaren in der Mitte. Für den Kriegerblock brauchte ich magische Bewegung, was Daniel durch ließ. Die Chosen Knights lugten leicht hinter dem Hügel hervor, die Kanone schoss aber daneben.

Mit einem sehr guten Wurf für den Kometen legte ich für die nächste Runde vor. Ebenfalls etablierte ich ein zweites Portal und könnte in Runde 2 mit zwei Einheiten teleportieren und Druck machen. Daniel versuchte sich etwas vom Kometen zu entfernen (welcher noch nicht detonierte) und kam mir mit den Greifen und den Pistolileren etwas entgegen. Beschuss forderte nur einen Fallen.

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Die Hellebardiere schauten aus mir nicht näher erklärbaren Gründen Richtung links. Das ermöglichte es mir, aggressiv reinzudroppen. Die Ritter stellten sich ins zu Ruinen transormierte Feld. Die Krieger eine Reihe weiter hinten. Die Dämonenprinzessin wollte auch voll reinfliegen, verpatzte aber den Marschtest, lugte kurz raus, kassierte zwei Schusswunden und verzog sich für den Rest des Spiels hinter den Hügel. Der Komet schlug ein und verteilte einige Wunden beim Imperium.

Nun musste sich Daniel entscheiden, worauf er schießt. Wie schon erwähnt, erhielt die Prinzessin zwei Wunden. Auch meine Krieger bekamen gut Wunden ab (was mir Veil Tokens generierte). Die Ritter hingegen soakten alles und gingen unversehrt aus der Runde.

Der Greifenheld landete in meiner Hälfte und bedrohte den Todbringer. Der General landete zentral hinter dem Gelände und bedrohte meinen Carrier. Die Hellebardiere drehten sich um und wollten ab sofort mitspielen.

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Mit den Kriegern sah ich kein Durchkommen und teleportierte zurück. Mittels Magie reduziere ich den Pegasus auf einen Lebenspunkt. Der Todbringer chargt einmal Pistoliere und reibt sie auf. Im Gegenzug wird er vom Pegasus angegriffen und aufgerieben. Den letzten Lebenspunkt vom Pegasus hol ich mir dann in der folgenden Magiephase. Ebenso hole ich mir einmal Pistoliere in einem Sprint-Charge meiner Krieger und 4/5 der zweiten Pistoliere mit der Breath-Weapon der Prinzessin.

Die große Action ereignete sich aber gegenüber. Die Ritter chargten die Volleygun und reiben sie erwartungsgemäß auf. Ich überrenne in die Flanke der Musketenschützen. Der Plan: Diese in der gegnerischen Runde aufreiben, umformieren und dann in den Magier-Carrier chargen für fette Punkte.

Der Aufriebstest landet auf Snake-Eyes. Erst dann rechnen wir nach und ja, das war das einzige Ergenis, womit die Schützen standen. Verdammt! Sie rannten zwar dann eine Runde später. Aber damit waren die Ritter nicht in meinem Zug frei und ich konnte nicht in den Carrier und dick Punkte abholen, sondern musste in die Kanone überrennen und hoffen, dass die Hellebardiere den Angriff nicht schafften.

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Leider schafften die Hellebardiere den Angriff und rieben meine Ritter auf (Rending Banner und Magieunterstützung). Meine Krieger standen auch im Offenen und kassierten einiges an Beschuss.

Nach Runde 4 waren 3,5h um und ich musste leider in wenigen Minuten weg. Wir einigten uns darauf, noch einen verkürzten Zug zu spielen. Ich versuchte mit Magie noch die Magier zu töten. Zumindest den Carrier erhielt ich. Ich tauschte aber die Krieger dagegen, die noch im Beschuss ausgelöscht wurden.

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In Killpoints endet das Spiel mit 10:10 (1558:1713,5), was ich mittels Szenario zu einem 13:7 Sieg für mich modifizierte.

Fazit: Ich bin im Grunde zufrieden. Eine Burg stürmen ist nie lustig, aber mit Hilfe des Geländes und der Portale durchaus möglich. Etwas bitter waren die Snakeeyes bei den Musketieren. Wären sie gelaufen, hätte ich mich ordentlich durchfressen und noch richtig fett Punkte holen können. Ärgerlich finde ich auch, dass wir uns schon 4h Zeit nehmen und sich das Spiel trotzdem nicht annähernd ausgeht. Und ich hatte nicht das Gefühl, dass jemand von uns trödeln würde.

Nihilistische Nager gegen BSV Kapuzinergruft

Guten Abend meine Damen und Herren. Ich begrüße sie zu einem weiteren Spiel der Nihilistischen Nager, die sich bei schönem Wetter vor 16.000 Sportbegeisterten den Vampirinnen der Kapuzinergruft stellen.

Und da laufen sie auch schon ein. Die Untoten gewinnen den Münzwurf und lassen den Nagern die Offensive. Der Ball landet links nahe der Mittellinie und die Nager beginnen bereits, die Flanke von Thralls freizuräumen. Arthur Schopennager nimmt das Leder und rückt vorsichtig auf.

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Die Thralls stehen bzw. liegen unbeholfen herum, während die Vampirinnen ihre Agilität zur Schau stellen. Eine lässt mehrere Ratten dumm da stehen und dodget einfach vorbei um Schopennager zu blitzen und dabei auch selbst zu Boden gewrestlet zu werden. Der Ball liegt nun frei und die zweite Vampirin kümmert sich nicht um die vielen Ratten um sie herum, tänzelt durch, um den Ball aufzuheben und hinter der Linie von Skaven zu stehen.

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Doch die Nager lassen sich nicht beirren. Sie räumen den Weg frei – und schlagen dabei den zweiten Thrall K.O. – und Schopenhager wrestlet den Ballträger zu Boden. Der Ball bounct ein paar mal, rutscht, den Ratten durch die Finger und landet zentral im Offenen.

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Die Vampirinnen setzen aggressiv nach, doch ein Thrall scheitert an einem Dodge. Blitzschnell sind die Nager wieder bereit. De Nagoir hebt das Leder und rennt tief in die gegnerische Hälfte. Ihre Teamkammeraden stehen ihr bei und decken den Raum ab.

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Die Untoten lassen nicht locker. Sie umzingeln die Ballträgerin und können sie letztendlich umblocken. Doch der Ball landet direkt in den Händen von Ernst Block, welcher – nach etwas Vorarbeit der Ratten – lossprintet und nur einen Schritt vor der Endzone zu stehen kommt.

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Und wieder befreit sich ein Vampir, der es mit zwei Go-for-its nicht nur schafft, Block zu Boden zu stoßen sondern obendrauf noch den Ball zu fangen, Doch es sind zu viele Ratten sofort zur Stelle. Sie blocken die Ballträgerin um. De Nagoir hebt den Ball auf, trägt ihn schlussendlich in die Endzone und scoret zum hart erkämpften 1:0.

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Es bleiben nur wenige Momente für den Ausgleich und die Skaven sind sehr unvorsichtig in ihrer Zuversicht. Blitzschnell umlaufen eine Vampirin und ein Thrall die Defensive zur Linken. Kurz darauf erhält sie einen präzise geworfenen Ball und steht in Scoringreichweite.

Panisch wuseln alle Ratten hin, um der Vampirin den Weg zu verstellen. Diese lässt sich aber nicht beirren, blockt sich ein Loch und dogdet durch als wären die Ratten gar nicht da. 1:1 in allerletzter Sekunde.

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Beide Teams laufen vollzählig zur zweiten Hälfte ein – ein Novum für beide Seiten. Der hohe Kick wird von einem Thrall gefangen, welcher sich Sekunden später in einem festen Käfig wiederfindet.

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Die Ratten bauen Druck auf und der Käfig versucht es über die linke Flanke. Die Nager finden eine Lücke in der Verteidigung und blocken einen Beschützer um. Damit ist der Weg zum Ballträger frei und Ernst Block blitzt mit derartiger Wucht rein, dass der Thrall schwer verletzt vom Feld getragen werden muss.

Doch die Freude währt nicht lange, denn der Ball fällt in die schlimmstmögliche Position ganz links hinter einen Thrall, weit außerhalb der Reichweite jeder Ratte.

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Diesmal geht wieder eine Vampirin an den Ball und … scheitert am Aufheben! Was für ein Fail, der Trainer schüttelt den Kopf und das Leder bounct Richtung Zentrum. Die Ratten blocken den Weg frei, Schopennager hebt das Leder auf und passt es zu de Nagoir, welche bereits auf dem Weg in die Endzone ist. Gegnerische Spieler werden von Ratten umschwärmt.

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Diesmal ist die Distanz für die Vampirin – die sich wieder locker freidodget – zu weit, um die Ballträgerin umzuwerfen. Ein Thrall könnte hinkommen, stürzt aber über das Bein eines Skaven. Die bedrohende Vampirin wird umschwärmt und umgeblockt. Nun gibt es eine sichere Position für de Nagoir, um noch etwas Zeit zu schinden. Diese nimmt sie auch ein.

BSV Kapuzinergruft setzt nach und zwingt de Nagoir den Touchdown zu machen. Es bleibt ähnlich viel Zeit für den Ausgleich wie in der ersten Halbzeit. Werden es die Vampirinnen erneut schaffen?

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Der Kick landet tief in der gegnerischen Hälfte. Thralls blocken den Raum im Zentrum frei und brechen durch. Die zentrale Vampirin erhällt nach einem weiteren perfekten Pass den Ball und läuft in Scoringreichweite.

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Ein immenses Gerangel im Zentrum beginnt. Ratten schwärmen herbei und blocken was geht. Die Vampirin wird zurückgedrängt doch kurz darauf von eigener Seite wieder etwas vorgeschupft. Sie findet ein Loch, wo es von Ratten aber nur so wimmelt. Sie muss es trotzdem versuchen … doch die Masse ist letztendlich zu viel und sie stürzt zu Boden.

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Das wäre die letzte Möglichkeit zum Ausgleich gewesen. Der Abpfiff beendet das Spiel und beschert den Nihilistischen Nagern einen weiteren Sieg. Die Menge freut sich.

Star Wars Armada: Hoth Trophy 2018 Runde 5

Weiter geht es in unserer Armada Liga. In Runde 5 traf ich gestern auf Georg. Zur Erinnerung meine Liste:

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Adar Tallon, Boosted Comms
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
Squadrons: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net
Points: 398/400

Gegenüber stand ein gut gepimpter Avenger ISD mit Motti. Dazu eine Aquitens mit Reroute Curcuits und einmal Gozantis. Abgerundet wird die Liste mit 4 Decimators, 1 Firespray und Dengar.

Wieder einmal durfte ich wählen, wer Startspieler ist. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich für den zweiten Spieler. Alle meine Szenarien bringen einen riesigen Vorteil für mich und ich bin noch dazu mit Aktivierungen stark im Vorteil. Die vielen Rogues könnten nervig sein, aber es gibt nur einen Erstschlag im Spiel, den muss ich aushalten.

Zu meinem Erstaunen wählte Georg Sensor Net (ich hätte fix mit Precision Strike gerechnet). Nach der Aufstellung hatte ich zwei Szenariopunkte, die ich mittels Adar Tallon und Fighter Coordination Team in Runde 1 dreimal farmen konnte. Corrin Horn wagte sich als letzte aktivierte Staffel auch vor, um den ersten Schaden anzurichten.

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In Runde 2 preschte Georg aggressiv rein. Er aktivierte seine Staffeln mittels Befehl, tötete mir Corran Horn und teilte auch so gut aus. Er machte in der Runde auch 2 (seiner insgesamt 3) Szenariopunkte. Den linken Marker setzte ich ins Nirvana, den rechten hin zu mir für spätere Nutzung.

Nach dem Erstschlag hatte ich freie Hand. Ich fokussierte meine Staffeln auf Dengar, der grausliches Counter verteilte. Da Dutch mit seinem dritten Schuss alle Würfel versemmelte brauchte ich zwei Staffeln mehr als geplant, um den Kopfgeldjäger loszuwerden und fing zwischendurch auch mehr Counter ein als erhofft. In Summe konnte ich Dengar und Morna Kee ausschalten, um wieder freie Bewegung mit meinen Staffeln zu haben und mir die Marker für die nächsten drei Szenariopunkte zurechtzurücken.

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Nun litt Georg an massiver Target-Saturation. In seinem Feuerwinkel waren Staffeln, Yavaris, MC-80 und GR-75. Ein Schuss tötete die GR-75 und meine Staffeln wurden beschädigt, auch unterstützt von einem weiteren Staffelbefehl. Dann parkte sich der ISD auf dem Debrisfeld und musste dort zusehen, was ich weiters machte.

Ich zog mich erst mal für strategische Beratung zurück und schaute zu, wie die Arquitens dem ISD ins Heck flog. Meine Staffeln zerlegten erst die Firespray (die letzte nicht Heavy-Staffel) und legten dann massiven Beschuss auf den ISD. Yavaris flog dem ISD in die Seite und die MC-80 stellte sich für den Doppel-Arc Beschuss in der nächsten Runde in die Front. Alles natürlich bei ständigem Szenariopunkte-Sammeln.

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In Runde 4 schoss die ISD Seite auf meine Yavaris und die Front versuchte weiterhin, meine Staffeln zu erledigen. Dann bumpte er sich schön in meinen MC-80 Double-Arc.

Yavaris aktivierte für 4 Staffelschüsse auf den ISD und landete in der Seite der Arquitens, welche im Counterfeuer meine Yavaris punktegenau durch Strukturellen Schaden erledigt. Doch auch die Arquitens selbst nimmt einen weiteren Schaden durch den Bump.

Das hilft mir natürlich auch, den ISD zu Fall zu kriegen, was sich in der Runde locker ausgeht.

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Georg versucht noch ein paar Punkte zu retten, indem er auf meine zweiten GR-75 losgeht. Die Flotillen rammen sich in der Folge gegenseitig tot. Auch scheitert die Arquitens mit großartigen Doppel-Blancs auf 1HP Luke und wird Dank meiner Staffelhoheit und seiner Unwendigkeit in Runde 6 vom Tisch gestellt.

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Damit bekomme ich Georgs komplette Punkte zusätzlich zu meinen 12:3 Szenariomarkern, was zu einem 10:1 führt.

Es ist noch eine Runde vor dem Cut zu spielen. Meinen Berechnungen nach ist jetzt schon klar, dass ich als Führender einziehen werde. Allerdings nimmt man nach heurigem Modus halbe Punkte mit, wordurch jeder weitere Punkt für die Finalspiele hilft.

Nihilistische Nager – Back on Track!

Hallo und Willkommen zum vierten Spiel der Nihilistischen Nager. Der Gegner diesmal: the nobodies. Nach der Schlappe gegen Composers of Doom and Distruction steht unser aller Lieblingsteam im Zugzwang, wenn sie die Chance auf den Ligasieg aufrecht erhalten wollen. Ein spannendes Spiel ist garantiert und so haben sich 17.000 Fans bei perfektem Wetter im Stadion eingefunden.

Die Ratten beginnen in der Offensive und legen einen starken Start hin. Mehrere Dunkelelfen gehen zu Boden und links tut sich eine Lücke auf. Ayn Rat hebt das Leder auf und Starplayer Zahn-Paul Sartre begibt sich in Scoring-Reichweiter. Hand-Off, Sprint, Go-For-It uuuund Touchdown! So schnell kann es gehen, die Menge tobt.

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Nun sind die Dunkelelfen in der Offensive. Eine brutale Schlägerei beginnt auf der Line of Scrimmage. Die Hexe bricht auf der linken Flanke durch und versetzt Arthur Schopennager einen mächtigen Hieb, sodass er vom Feld getragen werden muss. Nun endlich heben die Elfen den Ball auf und zum Erstaunen der Fans beginnen sie mit Ballübungen tief in der eigenen Zone: Pass, Hand-Off und Abwarten.

Die Ratten erholen sich vom Erstschlag und gehen in defensive Position. Sartre kann sich freispielen und stürmt auf den Ballträger zu, doch die Distanz ist zu weit. Die Elfen tänzeln um den Skaven herum und bringen sich mittig rechts in Stellung.

Doch da findet sich eine Lücke. Simone de Nagoir wurschtelt sich durch und assistiert Sartre beim Blitz. Der Ballträger versucht noch verzweifelt einen Dump-Off, doch das Leder flutscht ihm aus den Händen und er wird zu Boden gerissen. Sartre schnappt sich sogleich den Ball.

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Beinahe in Panik eilen die Elfen herbei und umzingeln Sartre. Dieser behält klaren Kopf, wartet bis seine TeamkollegInnen die Verteidigung beschäftigen, blitzt sich frei und punktet zum 2:0 Touchdown. Die Skaven-Fans sind kaum zu halten!

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Der nächste Drive beginnt wieder mit einem Prügelfest auf der Line of Scrimmage und der Elfenzug ended abrupt mit dem Unvermögen den Ball aufzuheben. Und wieder ist Zahn-Paul Sartre zur Stelle, er setzt zum Sprint an und schnappt sich das Leder direkt unter der Nase des Dunkelelfen.

Völlig verdutzt wissen die Nobodies nicht, wie ihnen geschieht, als momente Später Sartre den Elfen umblockt und seine dritten Touchdown hinlegt! Damit endet die erste Halbzeit auch schon. Da werden die nobodies nur sehr schwer wieder rauskommen.

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Die Elfen sind in der Offensive. Die übliche Prügelei am Beginn des Drives wird durch eine perfect Defense verhindert. Die Elfen beginnen mit den üblichen Ballspielereien – Pick-Up, Pass, Hand-Off. Die Hexe findet eine Lücke und geht aggressiv nach vor.

Die Skaven setzen nach und bedrohen den Ballträger von beiden Seiten. Auch die Hexe wird gedeckt. Aber nicht genug. Ayn Rat wird weggeblitzt, der Pass landet auf der Hexe und sie spaziert gemächlich in die Endzone. 3:1. Die Fans der Elfen wachen wieder auf. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung!

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Nun sind die mittlerweile stark dezimierten Ratten wieder in der Offensive. Der erste Pick-Up-Versuch geht gleich mal schief. Doch schon Sekunden später kann der Ball aufgehoben und an Ludwig Rattgenstein weitergegeben werden, der auch gleich in Richtung Endzone sprintet.

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Doch schon Momente später ist ein Elf-Blitzer zur Stelle und Rattgenstein muss vom Feld getragen werden. Ein Elf hebt den Ball auf und alle Elfen im Umkreis rennen panisch herbei, um dem Ballträger beizustehen.

Die übrigen Elfen haben es auf Top-Scorer Sartre abgesehen. Die Hexe boxt ihn um und ein weiterer Elf setzt zum Foul an. Der Schiedsrichter schaut weg …

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Sartre bleibt strategisch liegen, bis der Schiedsrichter endlich hinsieht, als der nächste Elf zum Foul ansetzt.

Die übrigen Ratten gehen auf den Ballträger los und umzingeln die Elfen. Es entsteht ein Gerangel um den Ball. Ballträger wird umgeblitzt, doch de Nagoir schafft es nicht, ihn aufzuheben. Ein Elf nimmt das Leder an sich, nur um Sekunden später wieder umgeboxt zu werden. Abermals können die Skaven den Ball nicht aufheben. Ein Elf holt ihn sich, doch beim Versuch aus dem Gemenge rauszudodgen stolpert er über seine eigenen Beine.

Das verschafft de Nagoir eine Lücke. Sie befreit sich aus der Meute, holt den Ball und marschiert zum 4:1!

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Damit steht das Ergebnis fest. In den verbleibenden Momenten haben die Elfen keine Chance mehr auf einen Touchdown. Sie begnügen sich mit kleineren Raufereien und Spielereien mit dem Ball. Und da kommt der Schlusspfiff.

4:1, was für ein Spiel! Mit diesem Ergebnis sind die Nihilistischen Nager wieder auf bestem Weg Richtung Meistertitel!

Star Wars Armada: Hoth Trophy 2018 Runde 4 – Zwischenfinale

Weiter geht’s in unserer Armada Winter Liga. Nach drei Erfolgen fand gestern das kleine „Zwischenfinale“ statt. Kevin und ich führten die Tabelle mit je drei Siegen und 25 Punkten an, wobei Kevin durch Softpoints leicht vorne lag. An der Stelle der Liga war es erlaubt, leichte Veränderungen in den Listen vorzunehmen, worauf wir beide verzichteten.

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Adar Tallon, Boosted Comms
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
Squadrons: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net
Points: 398/400

Gegenüber standen zwei ISDs. Einer auf Fernkampf, der zweimal mit 6 roten Würfeln (+2 blaue in mittlerer Reichweite) in die Front feuern durfte – wobei er einen davon auf Doppelschaden drehen konnte. Als Sahnehäubchen durfte ich Dank Avenger Titel keine erschöpften Verteidigungsmarker ausgeben. Der zweite ISD war auf Nahkampf getrimmt mit drei extra Hitpoints, Assault Proton Torpedoes und schwarze Würfeln rerollen. Dazu eine Demolisher, ebenfalls mit APT und rerolls, abgerundet mit einmal Gozantis und komplett ohne Staffeln. Wir beide hatten Strategic Advisor für ausgeglichene Aktivierungen.

Wieder einmal durfte ich mit 398 Punkten den Startspieler geben, was ich aufgrund des kurze Reichweiten Impacts auch sehr gerne machte. Gespielt wurde Minefields, in der Hoffnung, dass ich meinem Gegner die Minen mit meinen Strategic Staffeln vor die Nase lege könnte.

Ganz so leicht machte es mir Kevin dann doch nicht, indem er die Minen auf beide Flanken aufteilte und sich zentral aufstellte. Meine GR-75 waren auch zentral und ermöglichten das Aufstellen meiner Staffeln, für die Schiffe wählte ich dann die linke Flanke – weit weg von der Demolisher.

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Kevin gab voll Schub und flog mit dem Close-Range ISD auf Abfangkurs zu meiner Yavaris. Bereits in Runde 1 konnte mein erster Y-Wing doppelt darauf schießen und in Runde zwei schoss beinahe jede meiner Staffeln zumindest einmal drauf. Dazu gab es eine Mine. Der ISD blutete gewaltig, blieb aber dank Blast Doors stark im Rennen und setzte meiner Yavaris gut zu. Die MC80 bleibt etwas auf Abstand hinten nach.

Die GR-75 sehen ein, dass ein Abdrehen nach links nicht funktioniert und so flieg ich frontal auf den Gegner zu. Torryn Far schafft es nicht (böse Avenger!), Adar Tallon bricht hingegen tatsächlich durch (kein Accuracy auf 4 blauen + 1 roten Würfel in der ISD Flanke) und macht im Rest des Spiels nichts mehr.

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Ich merke hier, dass ich ein bisschen schlampig und unkonzentriert spiele. Die Staffeln setze ich ineffizient ein, da ich sie mehrfach knapp außerhalb meiner Befehlsreichweite platziere. Da die ISDs aber ohnehin auf Abfangkurs fliegen, können die Staffeln trotzdem fast immer schießen und ordentlich Schaden anrichten.

In Runde 3 lege ich ein Ausweichmanöver mit meiner Yavaris hin. Leider war ich mit den Befehlen zu vorsichtig, sodass ich den Nav-Befehl zog obwohl der ohnehin vorhandene Token gereicht hätte und ich 4 Staffelschüsse besser gebrauchen hätte können. Ich krieg aber einen Doppel-Arc auf den ISD, kann mich in der Seite platzieren und überlebe die Runde.

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Der vordere ISD überlebte die Runde mit 3 Hüllenpunkten. Nun musste ich mich entscheiden, ob ich meine Yavaris rette und bei schlechten Treffern einen Doppelarc des ISD auf meine MC-80 riskiere oder die MC-80 erst aktiviere, den ISD fix abballere aber dafür die Yavaris opfere. Da die Yavaris dank unglücklichem kritischen Schaden keinen Staffelbefehl mehr hatte und ich keinesfalls den Doppelarc riskieren wollte, entschied ich mich für das Opfer. Der ISD stirbt und kurz danach die Yavaris.

Die Avenger durfte noch ein zweites Mal schießen und an der Stelle bekomme ich mit meiner MC-80 die Durchschlagskraft auf lange Reichweite zu spüren. 7 Würfel mit Reroute Cuircuits übersetzen sich in 10 Schaden die ich halbierte und verteilte. Die Demolisher näherte sich auch langsam und nagte mit den 2 roten Würfeln an mir. Kleinvieh macht auch Mist.

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In Runde 5 steht der ISD auf Tuchfühlung. Ich gebe die volle Breitseite ab und befehlige die Staffeln. Da der Sternzerstörer sehr berechenbar fliegt, können alle meine Staffeln drauf halten, was ihm sehr zusetzte.

Im Gegenzug kassiere ich wieder 10 (halbierte und verteilte) Schaden vom ISD und Nadelstiche vom Demolisher und ich nehme die ersten Hüllenschäden.

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Wir sind in der letzten und entscheidenden Runde. Ich muss beide Schiffe mit meiner ersten Aktivierung vernichten sonst wird das eine Zitterpartie. Der ISD hat noch zwei Hüllenschaden und der Demolisher ist nach zwei Heckschüssen und einer Mine auch schon angekratzt.

Ich aktiviere also die MC-80. Bereits der erste Bomber bringt die zwei nötigen Schaden auf den ISD. Damit kann ich noch drei Staffeln und Doppel-Arc auf den Demolisher legen, was sich locker ausgeht und die gegnerische Flotte vernichtet. Ich kann nach einem spannenden Spiel durchatmen und bringe ein 9:2 heim, das mich an die Spitze der Tabelle führt.

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Fazit: Kein leichtes Matchup. Gegen 2 ISDs plus Demolisher besteht immer die Gefahr, meine beiden Schiffe und damit automatisch die gesamte Flotte zu verlieren. Wenn der Gegner aggressiv ist, geht das nur, wenn ich verhindern kann, dass alle Schiffe gleichzeitig einschlagen. Dank der vielen Staffeln hab ich klar den Aufstellungsvorteil und als erster Spieler kann ich sogar Minefields wählen, das ich zu meinen Gunsten einsetzen kann. Das ging diesmal recht gut auf.

Aus den Erfahrungen dieses Spiels wird Kevin sicher lernen und ich schätze, das nächste Mal dann im „Cut“ wird noch schwerer werden. Auch bei mir ist aber noch Luft nach oben, ein paar Staffel-Platzierungsfehler und ein falscher Befehl auf der Yavaris kosteten mich wertvolle Salven auf die ISDs. Ich bin gespannt.