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Armada Regionals 2019

Gestern fanden die diesjährigen Regionalmeisterschaften in Star Wars Armada statt. Immerhin 14 Leute trafen sich dazu im Sirengames. Ich spielte meine bekannte Liste aus der Hoth Trophy. Dort bin ich damit äußerst erfolgreich, damit sollte nicht allzu viel schief gehen. So die Idee.

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Adar Tallon, Boosted Comms
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
Squadrons: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net
Points: 398/400

Runde 1: Georg (Imperium)
Georg erwischte mich gleich am falschen Fuß mit seiner Liste. Nur zwei Schiffe – ein ISD und eine Quasar – ohne Strategic Adviser aber mit Thrawn. Dazu einen Haufen Staffeln, die ich selten bis nie gesehen habe. Auch die Upgrades und daraus resultierende Synergien konnte ich nicht wirklich einschätzen. Und hier machte ich den ersten und entscheidenden großen Fehler: Ich verzichtete auf letzte – erste Aktivierung und wählte Spieler zwei. Georg wählte wenig überraschend Precision Strike (er hatte viele Bomber).

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Mein Plan war es, ihm die Staffeln rauszulocken, den Staffelkampf gewinnen und dann am ISD zu farmen (und ihn zu erlegen, je nachdem, wieviele Staffeln übrig waren). Die MC80 und Adar Tallon fliegen übers Zentrum leicht rechts, Torryn Farr und Yavaris starteten langsam zentral und sollten gegebenenfalls in eine Richtung abdrehen.

Ich lernte in Runde 1, dass die Quasar vor der Staffelbewegung bis zu 3 Staffeln etwas vorstubsen kann. Obwohl ich so langsam flog, befürchtete ich, dass Georg mit diesem Move bereits in der ersten Aktivierung von Runde 2 mit zumindest 4 Bombern auf meine Yavaris schießen und diese stark beschädigen kann. Also band ich mit Corran Horn seine Staffeln.

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Den Bomber Run auf die Yavaris konnte ich unterbinden (falls das je Georgs Plan war), mit seiner ersten Aktivierung konnte er dennoch das volle Gewicht seiner Staffeln einsetzen, mir zwei Staffeln rausnehmen und Luke auf 1 HP runterschießen (den HP verlor er erwartungsgemäß in der zweiten Aktivierung). Hier lernte ich, dass von der Quasar aktivierte Staffeln einen extra Würfel werfen, was mit zwei TIE Defenern schon sehr graußlich ist. Jendon ließ eine Staffel nochmal schießen.

Ich konnte im Gegenzug meine Staffeln gut einsetzen und mir hier sogar einen leichten Vorteil herausspielen. Allerdings verpasste ich die Gelegenheit (falls es sie je gab), mit Yavaris und Farr abzudrehen und stand somit am Ende der Runde direkt vor der Avenger mit Gunnery Team. Ganz schlechte Position. Immerhin kämpfte ich mich durch die ISD Schilde und konnte langsam anfangen zu farmen. So der Plan.

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Die Avenger aktiviert und die Staffeln schießen schon mal auf die Yavaris und ich verwende einen Brace Token. Schwerer Fehler, denn somit braucht die Avenger nur ein Accuracy, um mir den zweiten Token zu sperren und so geht meine Yavaris. Auch Farr geht und der ISD flüchtet auf nimmer Wiedersehen.

Ich hol noch ein paar Staffeln und verbocke es auch hier nochmal gewaltig, als ich einen Imperiums-Jäger direkt in meiner Mitte einfach übersehe und mich mit meinen zwei 1 HP Staffeln in Sicherheit wäge. Ich gebe beide ab. Aber ansonsten passiert nichts mehr.

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Das Spiel endet 4:7. Ich hab mit einem riesigen Fehler angefangen und mehrere kleine bis mittelgroße Fehler im Spiel gemacht. Georg hat souverän runter gespielt, mehr kann man dazu nicht sagen.

Runde 2: Bernhard (Rebellion)
Mein absolutes Horror-Matchup. Eine Raddus MC75 mit einer Hammerhead im Gepäck. Dazu nochmal 2 Hammerheads, 2 GR-75 und eine EngineT echs Corvette, damit die Schiffe auch tatsächlich dort landen, wo sie hin sollen.

Ich versuchte es wieder ähnlich wie gegen Markus in der Hoth Trophy und verweigerte weit rechts. Aber schon damals konnte ich nur mit sehr viel Glück gewinnen. Diese Liste ist nochmal grauslicher und ich erhoffte mir nicht viel.

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Ich konnte mit meinen Staffeln nicht den kompletten Raum abdecken und so droppte in Runde 3 die MC75 ganz rechts und setzte die Hammerhead in die Yavaris Flanke. Immerhin überlebte sie mit 1HP. Damit musste ich sie aber auch sogleich benutzen. Attacken auf die MC75 vermieste mir das Obstructed Upgrade, also versuchte ich mich an der Hammerhead. Von vier schwarzen Würfeln landeten gleich 3 auf blanc – adding insult to injury.

Damit bleibt die Hammerhead am Ende der Runde mit zwei HP über, einen davon nutzt sie, um mir die MC-80 zu rammen. Die MC-75 parkte direkt vor mir, erlaubte mir aber noch eine Aktivierung (Bernhard startete mit der Hammerhead), somit konnte ich der MC-75 erfolgreich alle Schilde entfernen und mich gerade so vor sie hinquetschen. Es ging sich aber um 2mm nicht aus, aus dem Doppelarc zu kommen.

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Dieser (bzw. der darauffolgende Rammer) tötete mich auch sogleich. Damit war ich ausgelöscht und durfte nur noch die Runde fertig spielen. Ich rechnete kurz durch und kam zu dem Schluss, dass die entschildete MC-75 unmöglich zu töten war. Somit holte ich mir noch den letzten Hammerhead HP und farmte ein paar Tokens. Das 1:10 konnte ich aber nicht mehr abwenden.

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Wir philosophierte nach der Runde noch etwas und kamen beide zu dem Schluss, dass es beinahe unmöglich für mich ist, in dem Matchup nicht ausgelöscht zu werden. Die Hammerhead kann immer bei der Yavaris droppen und sie zumindest schwer beschädigen. Die MC75 kann sich immer einen Doppelarc auf meiner MC80 holen. Und wenn dann noch was übrig ist, können mich die übrigen Schiffe noch abschießen oder zu tode rammen. Mit etwas mehr Glück und/oder geschickterem Spiel (da ist definitiv noch Luft nach oben) sind 2 oder vielleicht 3 Punkte drinnen. Mehr aber nie.

Runde 3: Franz (Imperium)
Ich war mittlerweile auf den vorletzten Platz runtergerutscht und durfte gegen Franz ran, der seit 2 Jahren nicht mehr gespielt hatte und mit einer sehr suboptimalen Liste antrat. Thrawn auf ISD begleitet von zwei Gladator (beide Titel) und eine Hand voll TIE Fighter und TIE Bomber. Wir spielen wieder mal Precision Strike.

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Wir fliegen quasi gerade aufeinander zu. Seine TIE Fighter holen sich meinen B-Wing. Dann sind seine TIEs tot. In Runde 3 nimmt mir der ISD einiges an Schilden auf der MC80, dann konzentriere ich Staffeln und Beschuss auf den ISD, bis er tot ist.

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An der Stelle gibt Franz auf, da ist nichts mehr zu holen. Mit diesem 10:1 lande ich am enttäuschenden 10. Platz und schramme knapp an dem Würfel-Preis-Support vorbei.

Fazit: Meine Liste ist nun endgültig ausgespielt (Hoth spiel ich natürlich noch fertig). Jeder kennt sie mittlerweile und mit der Raddus Liste gibt es einfach einen harten Konter. Generell finde ich die Raddus Liste eine ziemliche Spaßbremse. An Armada gefällt mir, dass man 2-3 Runden vorplanen muss. Um zu gewinnen, muss man gut manövrieren und den Gegner ausspielen. Deshalb sind auch die Szenarien, wo der Gegner zuerst vollständig aufstellen muss so stark. Eine Liste, die 2 Schiffe mitten im Spiel quasi frei aufstellen kann hebelt das einfach komplett aus.

Mal schauen, was ich als nächstes spiel. Raddus selber ist mir irgendwie zu wider, aber der Turniersieger hat was interessantes gespielt: Rieekan mit Bail Organa …

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Smash, A-aaaah!

Seit im Dezember das neue Smash Bros. Ultimate für die Nintendo Switch erschien bin ich im Smash-Fieber. Ich habe stundenweise Youtube Videos verschlungen und nach einer langen Anlaufzeit, wo ich schwer überfordert und komplett unkoordiniert Button mashte, fühle ich mich im präferierten – Modus 1 vs 1, no items, no hazards – halbwegs wohl. Es war also an der Zeit, ein Turnier zu besuchen.

Ich stellte mich gestern im Respawn mit meinem Main – Link – der Konkurrenz. Die erste Runde startete recht vielversprechend. Eingeleitet wurde es mit Bohemian Rhapsody im Hintergrund und mit leichten Anfangsschwierigkeiten stellte ich meinen sichtlich erfahreneren Gegner durchaus vor Herausforderungen. Es lief auf den letzten Stock hinaus, in dem wir beide jenseits der 130% hatten, ich aber leider den kürzeren zog. Im zweiten Spiel ließ die Konzentration nach und ich wurde von Cloud von der Plattform gefegt. Ich sammelte mich wieder und war bereit für die nächste Runde, als ich realisierte, dass best of 3 auf zwei gewonnene geht und die Runde vorbei ist. Damn!

Als Verlierer bekommt man aber immerhin noch eine Chance und darf gegen einen Zweitrunden-Verlierer antreten (also jemanden, der das erste Spiel gewonnen und das zweite vorloren hat). Drei Stunden später trat ich gegen einen rosa Yoshi an. Ich merkte sofort, dass ich a) wieder unaufgewärmt und b) komplett unerfahren gegen Yoshi war. Er jonglierte mich sofort herum und als ich langsam lernte, wie ich damit umgehe, war ich schon 1,5 Stocks hinten. Ein Leben kriegte ich zwar noch, aber das reichte nicht. In der Mitte des zweiten Spiels kam ich langsam in Form, aber da war der Rückstand schon zu groß, um die Partie noch rumzureißen. So verlor ich auch Runde 2 mit 0:2 Siegen.

Ich war zwar in beiden Spielen eindeutig unterlegen, sehe aber, dass ich nicht hoffnungslos hinten nach war. Deswegen hier die Ursachenforschung sowie Verbesserungs-Überlegungen:

  • Ungewohnte Umgebung
    Ich war zum ersten Mal im Respawn, kannte niemanden und war auch mit dem Turnierformat nicht vertraut. Das erzeugt natürlich Spannung und schlägt sich in der Performance nieder. Das wird das nächste Mal sicher besser.
  • Unaufgewärmt
    Es dauert immer ein bisschen, bis man ins Spiel findet. Es ist sehr schwierig, wenn man erst wieder mit den Controls vertraut werden muss, man aber sofort hohe Leistung bringen muss und nur ~15 Minuten Zeit hat, den Gegner zu besiegen. Man kann vor Turnierbeginn schon am lokalen Setup üben bzw. die Handheld Switch anwerfen und zumindest ein bisschen im Trainingsmodus üben.
  • Setup
    Die Setups fühlten sich ungewohnt an. Es fühlte sich so an, als wären die Fernseher laggy bzw. würden meine Controls nicht immer so angenommen werden, wie ich es geplant hatte. Das Problem haben natürlich alle, aber die anderen waren darauf besser eingestellt. Ein paar Trainingsspiele auf den Setups würden da sicher helfen.
  • Alkohol
    Ich hab vor dem ersten Spiel einen Cider getrunken, vor dem zweiten noch einen. Das ist nicht viel, aber hat sicher auch einen Einfluss. Nächstes Mal lass ich das weg.
  • Luft
    Der Raum war klein und stickig. Das schlägt sich auf die Konzentration nieder. Ich blieb so viel Zeit wie möglich drinnen, weil ich zuschauen und lernen wollte. Insbesondere wollte ich meine Gegner studieren. Wirklich viel hat es mir aber nicht gebracht. Das nächste Mal gehe ich öfter raus, besonders vor den Spielen.

Das waren mal die leichten Ursachen, für die ich nichts kann. Nun aber zu den eigentlichen Gründen, warum ich verloren habe. Da gibt es nichts zu beschönigen:

  • Ich war schlicht und einfach unterlegen.
    Meine Gegner hatten wesentlich mehr Erfahrung. Auch wenn ich nicht kampflos unterging, so war ich eindeutig unterlegen und habe verdient verloren. Konkret fiel mir folgendes auf:
  • Plattformen
    Ich spiele am liebsten Final Destination. Dort finde ich mich zurecht, dort ist mir nichts im Weg. Gespielt wurde aber immer Battlefields. Besonders fiel mir auf, dass ich nicht verinnerlicht habe, wie ich Plattformen verlasse. Oft blieb ich an der Kante hängen, obwohl ich runter wollte (von der Plattform rollen geht nicht!). Ab sofort wird Battlefields als Standard definiert. Das verhindert auch häufig auftretende Nicht-Turnier Stages im Online-Play.
  • Up-Smash
    Der ist gleichzeitig meine stärkste Waffe aber auch mein größter Feind. Ich mache ihn viel zu häufig und oft aus Reflex. Er funktioniert auch oft sehr gut und wenn er nicht killt, macht er zumindest „a ton of damage“. aber zu über 50% geht er ins Leere und ein guter Gegner kann ausnutzen, dass ich ewig in einer Animation feststecke (am Turnier wurde ich selten dafür bestraft). Up-Tilt ist oft die schnellere und sicherere Variante. Das muss ich verinnerlingen.
  • Grab
    Ich glaub, ich hab keinen einzigen Grab in allen 4 Spielen gebracht. Nicht einmal versucht. Das ist ungenütztes Potential und wenn mein Gegner das realisiert, muss er keine Grab-Counter behirnen.
  • Boomerang
    Der Boomerang ist mein Lieblingstool. Ich komme damit auch ganz gut zurecht und er ist super nervig für die Gegner. Zwei Dinge fallen mir auf: 1) ich setze ihn gern als Panikwaffe ein. Da er eine relativ lange Anfangsanimation hat ist das aber nicht gut, wenn mein Gegner zu nahe dran ist. Noch schlimmer ist es, wenn der Boomerang grad unterwegs ist. Dann mach ich die lange Animation ohne darauffolgendes Geschoss! 2) Input-Genauigkeit. Ich bin mir nicht sicher, ob das am Lag lag oder ich generell ungenaue Eingaben hab. Wenn ich den Boomerang schräg nach oben oder unten werfen will, mach ich aber viel zu häufig Special-Up oder Special-Down. Das bring mich aus dem Konzept und ist fast immer der strategisch schlechtere Move.
  • Out of Shield Options
    Wenn der Gegner auf den Schild schlägt, ist das meist eine sehr gute Möglichkeit für Konter. Je nach Situation ist nair, grab oder up-b gut. Das nutz ich viel zu selten. Und insbesondere up-b schaff ich sehr häufig nicht, wenn ich es machen möchte. Das lässt mich dann regelmäßig baff zurück, mein Schild schrumpft und mein Gegner grabt. Daran muss ich arbeiten.
  • Short-Hop
    Ich schaffe es nicht, konsistent einen Short-Hop zu machen, wenn ich das will. Das ist insbesondere mit Platformen ein Problem, da ich dann nicht nair unter der Platform mit sofortigen Angriff durchführe, sonder auf der Platform stehe und von unten anfällig bin. Ich muss daran arbeiten, dass ich tatsächlich immer den Sprung mache, den ich machen will. Fortführend soll dann auch fast-fall immer funktionieren, wenn ich es brauche und letztendlich mit Bombe in der Hand kommt z-drop dazu.
  • Edge-Guarding
    Da hab ich noch kein gutes Konzept. Ich beschränke mich meist auf Geschosse. Die erzeugen gut Druck und wirken auch oft. Aber da gibt es so viel mehr Möglichkeiten, die genutzt werden wollen.
  • „Years of Research“
    Das wohl größte Manko zum Schluss: Mir fehlt die Erfahrung gegen die meisten Charaktere. Ich hab schon häufig gegen Inklings gespielt und auch Cloud ist kein Unbekannter (deswegen ging das erste Spiel auch nicht so schlecht), aber von Yoshi hatte ich gar keine Ahnung. Ich denke, ich bin ganz gut darin, Patterns zu erkennen, aber was hilft es mir, wenn ich weiß, dass Yoshi gleich seinen Down-b macht, ich aber nicht weiß, was der beste (oder zumindest ein guter) Konter-Move ist? Videos schau ich schon viele. Ich verschlinge jedes Link-Video. Ich muss aber auch zusehen, wie andere Charaktere funktionieren. Das ist bei 72 Charakteren (bald +4) halt nicht so einfach. Und natürlich hilft hier: spielen, spielen, spielen. Und zwar im Turniernahen Modus. Ich muss also online möglichst bald in Elite-Smash (die quick play Gegner sind meist nicht gut und ich hab schon eine gute Erfolgsrate) und noch viel wichtiger, gute RL Gegner. Am besten mit anschließender Besprechung.

Mir macht das Spiel grad großen Spaß und ich bin richtig motiviert, mich da ordentlich reinzuknien (gut, dass ich nicht schon andere zeitintensive Hobbies hab …). Es wird sicher nicht mein letztes Turnier bleiben und ich freue mich schon drauf, mein Spiel zu verbessern und vielleicht den einen oder anderen Erfolg zu erleben – und sei es nur, nicht letzter zu werden.

Star Wars Legion – Winterturnier 2018

Gestern fand ein kleines Sechs-Mann Turnier in Wien für Star Wars Legion statt. Ich spielte (leider nicht vollständig bemalt):

General Veers: Esteemed Leader
Boba Fett: Hunter
3x Stormtroopers: DLT-19 Stormtrooper
2x Snowtroopers: Flametrooper, Snowtrooper, Recon Intel, Fragmentation Grenades
Imperial Royal Guards: Electrostaff Guard, Recon Intel
2x Scout Troopers (Strike Team): DLT-19x Sniper

Unser Gelände kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Wir brauchen noch mehr „echte“ Matten und so manches gehört noch bemalt, aber es wird.

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Runde 1: Franz (Rebellion)
Gegenüber steht eine klassische Luke+Leia Liste. Zwei AT-RT (einer unbewaffnet), je 2x Rebel Troopers mit Z-6 und Fleet Troopers mit Scatter Gun. Dazu noch je ein Strike Team mit Sniper und Minen. Gespielt wird Key Positions (laut Errata) mit Limited Visibility auf Advanced Positions.

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Der Anfang gestaltet sich erwartungsgemäß gemütlich dank eingeschränkter Sicht. Die hinteren Trooper rücken vor, mein oberes Strike Team klettert hoch in gute Position. Dann ist Franz doch etwas übermütig und stellt sein Minenteam so weit vor, dass ich sie mit den Royal Guards erschießen kann. Fleet Trooper wagen sich ebenfalls zu weit vor, sodass sie mittels Flamenwerfer und Boba Fett handlungsunfähig geschossen wurden.

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Boba Fett kriegt eine Watsche von Fleet Troopern (verliert aber nur einen HP) und zieht sich dann vorerst zurück. Meine Snowtrooper werden ein bisschen angeschossen, erledigen aber im Gegenzug noch eine Einheit Trooper. Auch der unbewaffnete Walker und die Sniper (die aus Verzweiflung über die kurze Sicht weit vorgegangen sind) erliegen meinem Beschuss. In einem Verzweiflungsakt rennt Luke vor und holt sich die Garde mittels Force Push in den Nahkampf (nicht die Beste Idee, genau da will die Garde ja hin). Luke (der schon 2 Wunden durch Boba Fetts Rakete gekriegt hat) macht nur unzureichend Schaden und an der Stelle gibt Franz auf. Da ist nichts mehr zu holen.

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Runde 2: Simon (Rebellion)
Ich sehe Han und Chewie, 2x Wookies (1x mit Bowcaster), 3x Z-6 Trooper und 2 AT-RT. Wir spielen Sabotage the Moisture Vaporators mit Rapid Reinforcements (auf die wir beide vergaßen) auf Advanced Positions.

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Meine 2 Sniper platzierte ich rechts, wo sie einen guten Überblick über das Feld hatten. Daneben eine Einheit Stormtrooper für den Vaporator und die Royal Guard als Konter gegen die sich anschleichenden Wookies. Den Rest platzierte ich zentral und nützte das Gelände. Besonders Boba Fett profitierte vom Haus für Hop-On-Shoot – Shoot-Hop-Off Manöver. Die AT-RTs versuchten mich zu umzingeln, die restlichen Rebellen kamen dazwischen.

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Bereits in Runde 1 schießen die Sniper einen Rebellentrupp auf einen Mann runter, welcher dann von Boba Fett vom Dach aus erschossen wurde. Auch Chewie kriegt eine Salve von Snowtroopern ab.

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Ich beginne Runde 2 mit 5 Wunden auf Chewie (bleibt ihm eine) und freue mich schon auf das Kopfgeld in Runde 3. Doch mein gewiefter Gegner stellt einen Trupp neben den Wookie und lässt ihn beschützen, als meine Sniper darauf schießen. Kein Kopfgeld, Chewie aber trotzdem tot. Das hätte ich mir denken können. Wieder was gelernt.

Ich baharke nun den rechten AT-RT, welcher sich als erstaunlich zäh herausstellt, aber dann trotzdem stirbt. Die oberen Wookies trauen sich nicht so wirklich vor, da sie in der Unterzahl sind. Sie versuchen es mit Standby, doch ich kann mit einer zentralen Einheit Stormtrooper drauf schießen, was sie dann komplett offen für den Angriff der rechten Stormtrooper und in weiterer Folge der Royal Guard lässt.

Die linken Wookies sind da etwas geschickter. Sie schleichen sich um das Gebäude. Han verweigert mir meine 1er Pip Karte, um die Wookies zu fesseln und so wüten sie durch meine Snowtrooper. Doch als diese tot sind, ist es nach geballten Beschuss auch mit den Wookies vorbei.

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An der Stelle geht uns die Zeit aus. Per Szenario sind wir zwar gleich, aber von den Rebellen steht kaum noch was am Feld während ich nur geringe Verluste erlitt. Klarer Sieg für mich.

Mit zwei Siegen bin ich nun ex aequo auf Platz 1 (wobei mich der Algorithmus auf Platz 2 reiht). Aber darum ging es ja nicht. Viel mehr stand der Spaß und der Lerneffekt (wir spielen viel zu selten) im Vordergrund. Es hat jedenfalls wieder große Lust an dem System geweckt!

Star Wars Armada: Hoth Trophy 2018 Round 1-3

Traditionell startet im Herbst die Wiener Hoth Trophy für Armada. Mit 16 Leuten sind wir wieder sehr gut gefüllt.

Meine Liste diesmal (wie immer kreativ vom Sieger des letzten großen Turniers abgeschaut):

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Adar Tallon, Boosted Comms
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
Squadrons: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net
Points: 398/400

Runde 1: Christian (Imperium)
Gegenüber stehen ein ISD mit Thrawn, Demolisher mit Erschütterungsraketen, eine Raider und dazu ein Haufen Staffeln. Ich bin recht überrascht, dass ich mit 398 Punkten die Wahl erhalte und entscheide mich für erster Spieler und wähle Station Assault.

Die Imperialen stellen sich logischerweise auf Verteidigung ein. Ich stelle meine MC80 relativ zentral auf Kurs Richtung Stationen auf. Die Yavaris kommt von weit rechts und soll den ISD beschäftigen und ihre Geschwindigkeit nutzen, um durchzubrechen. In Runde 1 gibt es noch keine Action bei den Schiffen, die Staffeln beginnen aber, sich zu beharken.

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Das Ablenkungsmanöver mit der Yavaris funktioniert. Der ISD dreht sich darauf aus. Mit letzter/erster Aktivierung kann ich dann wie gewünscht durchschlüpfen und beginnen, auf die Station zu feuern. Ich verschwendete keinen Schuss auf den ISD, da es ohnehin illusorisch war, dass ich ihn komplett vernichte.

Die Gladiator fliegt meine MC80 direkt an, in der Hoffnung etwas Schaden anzurichten. Ein Schuss recht aber nicht und dann kann ich mich mit Doppelarc Schüssen des lästigen Schiffes entledigen.

Auch den Staffelkampf kann ich nach und nach für mich entscheiden. Die Raider kann durchbrechen, macht aber dann den Fehler, sich zu nah meiner MC80 zu nähern und wird schlussendlich auch rausgenommen.

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In den letzten Runden passiert nicht mehr viel. Ich hole mir die Stationen und gewinne das Auftaktspiel mit 9:2.

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Runde 2: Markus (Rebellion)
Gleich in Runde 2 trete ich gegen Markus an, der mir in der Vergangenheit immer wieder großes Kopfzerbrechen ob seiner grauslichen Listen und solider Spielweise bereitete. Er bietet tief, sichert sich den ersten Spieler und wählt Precision Strike. Es ist klar, dass ich die Hammerhead mit Raddus nie zu Gesicht bekommen werde. Ebenfalls sehe ich keine Chance, die 2 Engine-Techs Korvetten zu bekommen. Die zwei GR-75 garantieren, dass die bis an die Zähne bewaffnete MC80 Battle Cruiser nach meiner letzten Aktivierung genau dort landet, wo sie in der nächsten Runde am meisten Schaden anrichten kann. Meine stärkste Waffe: der Staffelvorteil durch fehlende Staffeln auf der gegnerischen Seite.

Meine Top-Priorität war mit allen Mitteln zu verhindern, dass meine beiden Großschiffe vernichtet und ich damit getabled werde. Alse kauere ich mich ins rechte Eck, um die Flanke zu verweigern und die Yavaris zu decken. Mit den Staffeln deckte ich so viel Fläche wie möglich ab, um den Drop zu erschweren.

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Ich war erleichtert, als die MC80 tatsächlich schon in Runde 2 auftauchte und das nicht direkt vor meiner Nase sondern mit etwas Abstand, sodass ich mich darauf einstellen konnte. Hier machte ich den Fehler, dass ich mit meinen linken GR-75 nicht sofort auf Tuchfühlung hinstellte, um den Ansturm der MC80 abzuwehren -bzw. meinen Gegner zumindest dazu zu zwingen, auf die GR-75 zu feuern, statt bereits an meiner MC80 zu nagen.

Aber auch Markus machte hier vermutlich eine Fehlentscheidung, als er mit der MC80 an meiner linken Seite vorbeiflog, statt mich direkt anzusteuern. Beide MC80 kassierten gewaltigen Schaden. Und glücklicherweise überlebte meine den Doppelarc Schuss in Runde 3 und die gegnerische MC80 konnte extrem knapp nicht entfliehen, weil eine eigene Corvette im Weg stand.

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Damit konnte ich die gegnerische MC80 rechtzeitig ausschalten ehe die Korvetten auch meine eliminierten. Wir vernichteten uns noch gegenseitig einmal GR-75, mehr schafften wir beide nicht. Dank etwas teureren Abschüssen und mehr Szenariopunkten rette ich ein 7:4 über die Angstrunde. Ich kann mich nicht beschweren!

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Runde 3: Simon II (Rebellion)
Dodonna auf  mit MC75 mit eingepackter Hammerhead, beide stark bewaffnet. Dazu eine Pelta mit Fighter-Beschleunigung und zweimal GR-75, abgerundet mit 8 Staffeln aus generischen A-Wings, B-Wings und Y-Wings. Wieder bekomme ich den Pick und entscheide mich für ersten Spieler und Fighter Ambush.

Ich stellte alle Obstacles in meiner Nähe auf, in der Hoffnung, die gegnerischen Fighter anlocken zu können. Darauf stieg mein Gegner leider nicht ein und hielt einen vernünftigen Respektabstand. In Runde 1 näherten wir uns etwas an und Corran Horn durfte seine ersten Schüsse abfeuern.

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In Runde 2 kommen die Staffeln aggressiv auf mich zu. Corran Horn geht down (obwohl er sich in der Station versteckt), im Gegenzug kann ich 5 Staffeln erledigen. Ein guter Abtausch.

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In Runde 3 geht es langsam ans Eingemachte. Luke macht seiner Herkunft alle Ehre und beginnt (Siegespunkte) zu farmen – bis zum Ende des Spiels sind es glaub ich 6 allein von ihm. Damit bringt er die Pelta ziemlich schnell in Bedrängnis und letztendlich auch zum Fall.

Da ich meine MC80 retten muss/will, quetsche ich sie vorne in Sicherheit, was mir aber leider die Yavaris einsperrt. Dank schlechtem Befehlsmanagement befehligt sie keine Staffeln mehr und kann nur noch einmal feuern ehe sie abkratzt. Und das dank Reroll mit einem Single-Shot, was noch einen Schuss auf meine GR-75 ermöglicht. Einer der beiden blauen Würfel landet auf Accuracy und so gehen auch die nach Hause.

Im Gegenzug bekomme ich auch ein Accuracy auf einmal GR-75 und nehme sie raus. Die Hammerhead, die in Runde 4 im Rückem meiner MC80 auftauchte erwischte ich auf gar keinem Bild, da sie bereits kurz nach ihrem Erscheinen tot war, ohne etwas zum Spiel beizutragen.

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In Runde 5 war klar, dass keine großen Abschüsse mehr passieren. Ich farmte noch ein bisschen mit meinen Fightern und wir trennen uns mit einem 9:2.

Damit bin ich nach 3 Runden mit 25 Punkten auf Platz 2 der Tabelle (Punktegleich mit dem Ersten). Dann darf ich zum ersten Mal gegen drei ISDs ran. Nicht unbedingt mein Lieblingsmatchup, aber die Staffeln werdens schon richten!

The Girl who Rebukes Joy – Keyforge Release Turnier

Gestern war es endlich so weit, Keyforge wurde mit einem kleinen Turnier offiziell released. Ich beschloss, auf die Starterbox zu verzichten und stattdessen Custom Tokens aus diversen anderen Spielen zu verwenden und mir stattdessen mehr Decks zu gönnen. Gleich das erste geöffnete Deck hat es mir angetan und ich verwendete es für das Turnier: The Girl who Rebukes Joy

Keyforge

Es ist nach erster Evaluierung recht straight forward: Sanctum hat starke Kreaturen, die beschützen können, Dis disrupted und stielt auch mit starken Kreaturen (Kombo: Playeffekte auf Kreaturen plus ALLE Kreaturen auf die Hand Event) und Logos … ist halt auch dabei.

An Runde 1 kann ich mich kaum erinnern. Ich lernte hauptsächlich mein Deck kennen und irgendwie konnte ich mich gut durchsetzen und gewinnen.

Runde 2 war gegen ein super nerviges Deck: mein Gegner ließ mich partout nicht ins Spiel kommen, zerstörte mir einmal 6 und einmal 5 Aember und verhinderte so, dass ich Schlüssel schmieden konnte. Im Gegenzug baute aber auch er nur einen Schlüssel. Nach Ablauf der Zeit in meinem allerletzten Zug konnte ich endlich den ersten Schlüssel bauen und genug reapen, dass ich haarscharf den Tiebreaker gewann. Wow!

Runde 3 begann sehr grauslich, als mein Gegner gleich drei Skirmish+Poison Figuren aufs Feld brachte. Ich ging brutal rein und nahm die Kreaturen unter herben Verlusten raus. Danach ging es super entspannt weiter und ich spielte einen 2:0 Schlüssel Vorsprung heraus. Doch dann kam Francis ins Spiel, den er mit Buffs auf 8 Power, 5 Rüstung, Skirmish und Illusive pushte. Ab dann boxte er mir jede Runde 2-3 Kreaturen um und kaperte 2 Aember. Ich kam nicht mehr vom Fleck und mein Gegner zog auf 2:2 Schlüssel nach. Ich war mein Deck durch und es gab nur eine Karte, dessen Wiederauftauchen mich retten konnte: Hysteria (ALLE Kreaturen zurück auf die Hand). Und da kam sie auch! Die 12 Aember, die ich nach dem Zug hatte, konnte mein Gegner nicht mehr disrupten und so gehe ich mit 3:0 Siegen ungeschlagen aus dem Turnier.

Es war sehr spannend und richtig lustig. Ich freue mich schon auf das nächste Event!

2018-09-15 – „kleines“ Armada Turnier

Gestern fand ein unscheinbares auf klein ausgelegtes Turnier statt, das vollkommen unerwartet und trotz geringem Preissupport 13 Leute anlockte und somit das größte Österreichische Armada Turnier seit Bestehen des Systems wurde.

Ich war wie immer top vorbereitet, kopierte schamlos die Siegerliste der vergangenen deutschen Meisterschaft und absolvierte im Vorfeld null Testspiele.

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
GR-75 Medium Transports, Adar Tallon, Boosted Comms
Staffeln: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net

Runde 1: Bernhard – Rebellion
Er stellte 400 Punkte gradaus in Pelta, Yavaris, 2x Hammerhead (1x mit Riekaan) und 2 Gr75. Dazu eine Auswahl an Staffeln ähnlich zu meiner (aber keine VCX). Ich wählte 2. Spieler, er Precision Strike.

Bernhard zeigte mir gleich in Runde 1 einen Move, den ich auch machen hätte können: Er bringt Corran Horn mit Fighter Coordination Team nach vor, attackiert mit Adar Tallon, attackiert in der Staffelphase nochmal und haut wieder ab. So startet mein Luke mit nur noch 2 Hitpoints.

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Mit der ersten Aktivierung in Runde 2 verliert noch einen Hitpoint. Ich befreie ihn, schaffe es auf die Station für eine Heilung und feuere einmal auf die Hammerhead – blank. Luke stirbt kurz darauf. Ich bringe Dutch in Stellung, „aktiviere“ den gegnerischen Corran Horn und reaktivere Dutch mittels Talon. Er wütet da vorne dann nochmal gut mit Yavaris Doppelaktion und Horn geht down. Damit und mit ein paar anderen Moves, an die ich mich nicht mehr im Detail erinnere, komm ich mit leichtem Vorteil aus dem Fighterduell heraus.

Auch das Schiffsduell kann ich klar für mich entscheiden. Die Hammerhead entkommt mir leider mit einem Hüllenpunkt, ich kann aber noch ein paar Tokens an ihr farmen. Die meisten Punkte bekomme ich aber mit der gegnerischen Yavaris. Zu Beginn von Runde 4 „stirbt“ sie, bleibt aber dank Riekaan am Feld. Da ich keine realistische Chance mehr habe, andere Schiffe zu töten, farme ich stattdessen am Zombieschiff noch 4 Tokens, was in einem 260:208 – 8:3 resultiert.

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Runde 2: Simon – Rebellion
Wieder eine Yavaris. Diesmal angeführt von Dodonna in einer Korvette, begleitet von einem Wal und 2 GR-75. Dazu 12 Staffeln (Hauptsächlich Y-Wings, ein paar Z-95, ein YT-1300, HWK und ein A-Wing). 400 Punkte sind offensichtlich grad chic, wir spielen wieder meinen Precision Strike.

Die Aufstellung entwickelt sich wieder ähnlich wie in Spiel 1. Ich steuere zentral auf die Station zu, mein Gegner kommt von links. Die vielen Staffeln machen mir allerdings großes Kopfzerbrechen. Wieder wird mein Luke als erstes Ziel auserwählt und von YT-1300 und Z-95 gepinnt. Ich kann mich aber recht einfach der beiden entledigen (dank Corran Horn Doppelschuss auch ohne gröbere Counter-Schäden).

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Da das Spiel so spannend war, vergaß ich leider zwischendurch darauf, Fotos zu machen. Unsere Kommandoschiffe lieferten sich im oberen Drittel ein Gefecht. Mit Bomberunterstützung konnte ich die Korvette abschießen. Aber auch mein Gegner schlief nicht und setzte meiner Yavaris gewaltig zu. Ich rettete ihr noch einen Zug, indem ich auf die Station flog (was mich selbst einbaute).

Ich machte auch einen kleinen Manöver-Fehler, der meine GR-75 knapp auf einem Asteroiden parken ließ. Dieser eine Lebenspunkt war es, der ihr in Runde 5 das Leben kostete, als der Wal einmal auf Mittlere Distanz drauf schoss.

Gleichzeitig näherte sich der Y-Wing Schwarm gefährlich an die Flanke meiner MC-80 und ich hatte große Mühe, regelmäßig eines meiner wenigen nicht-heavy Staffeln dort zu parken, um nicht die volle Ladung abzubekommen.

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Immerhin bekam ich ein paar gute Schüsse auf die gegnerische Yavaris, die letztendlich in meinem hinteren Double-Arc parkte und trotzdem nur mit Müh und Not zerberstete. Leider erlitt auch meine Yavaris dieses Schicksal.

Danach ging es nur noch ums Punkte haschen. Jede Staffel, jeder Szenariotoken war Gold wert. Durch eine Kombination aus Spielfehler (ich hätte Corran Horn mit einem HP einen Y-Wing töten lassen und in Sicherheit fliegen können, stattdessen wartete ich ab und er starb) und etwas Pech (die oben erwähnten drei notwendigen Wunden auf die GR-75 und ein Z-75 macht die nötigen 2 Wunden auf Ten-Numb) verwehrten mir einen deutlicheren Sieg. Allerdings hätten auch alle drei Situationen zu meinen Gunsten ausgehen müssen, um das 6:5 (269-257) noch auf ein 7:4 zu drehen.

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Nach zwei Spielrunden war das Turnier auch schon vorbei. Ein bisschen bitter ist der 5. Platz bei Punktegleichheit mit dem Zweitplatzierten. Aber für meine geringe Vorbereitung geht das schon in Ordnung. Ich stelle wie jedes Mal fest: Das Spiel liegt mir noch immer und wenn ich tatsächlich mehr Spielpraxis hätte, würde ich wesentlich weniger Fehler machen und nicht dauernd auf Sonderregeln vergessen. Dann wären auch mehr Punkte drinnen.

Star Wars Store-Championships 2018

Am vergangenen Freitag fanden gleich zwei Store-Championships im SirenGames in Wien statt: Star Wars Destiny und Star Wars Imperial Assault.

Star Wars Destiny:
Es kamen extra 3 Leute aus Salzburg, um bei uns mitzuspielen. Das war quasi die Revanche für unseren Legion-Ausflug. Das Turnier war für mich in dem Moment gelaufen, als man mir sagte, dass meine Liste (die ich in Salzburg spielte), nach neuestem FAQ illegal ist. Da ich nichts anderes mit hatte, borgte mir ein Salzburger netterweise eine Han/Leia Liste. Diese war zwar lustig aber nicht unbedingt effizient. Ich verlor erst gegen Boba/7th Sister und dann gegen Luke/Rey. Das letzte Spiel konnte ich mit Ach und Krach gegen den Imperator gewinnen. Leider wurde es so nur der 5. Platz (von 6) und ich verpasste haarscharf die Spielmatte.

Das Turnier war aber jedenfalls lustig genug, um mich wieder etwas für Destiny zu begeistern. Das neue Set kommt bald raus und ich hoffe, dass ein paar Leute in Wien zumindest gelegentlich spielen, sodass sich der Kauf von ein paar Boostern auszahlt.

Star Wars Imperial Assault:
Mit nicht ganz so vielen Teilnehmern (4) und einer legalen Liste (Han, Ranger, Jyn, Hera, Gideon, R2, 3PO) trat ich an. Das erste Spiel gleich gegen Stephan, der mir die aktuelle Meta-Liste zeigte (Vader, Maul, Riottrooperx2, Offizier). Er ging super aggressiv vor und ich hatte die perfekte Kartenhand. Trotzdem musste Han gefühlte 10x auf Vader schießen, bis er endlich umfiel. Viel Gewürfel, mehrere Spielfehler beiderseits und einiges an Glück entschied letztendlich das Spiel für mich.

Runde 2 (Imperator, AT-DP, RiotTrooper, JetTrooperx2 Officer) und Runde 3 (ähnlich meiner Liste) gingen dann recht eindeutig an mich und ich konnte das Imperial Assault Turnier wieder einmal für mich entscheiden.

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