Schlagwort-Archive: Turniersieg

Imperial Assault – Austrian Champion

Gestern fanden die Regionals von Imperial Assault in Wien statt. Die Teilnehmerzahl war mit vier sehr überschaubar und die üblichen verdächtigen Turniergrößen waren nicht vertreten. Wir machten uns trotzdem ein nettes Turnierchen, das für mich formell zum Meistertitel in Österreich und einem Freilos bei der nächstgrößeren Turnierreihe führte.

imperialassaultmeister2017

Meine Liste (mit der ich bei einem Spaß-Turnier vor 2 Wochen 2/3 Spielen verloren hatte):
Boba Fett, Bossk, Bantha Rider + Last Resort, Temporary Alliance: Gideon Argus, C-3PO, Devious Scheme, Beast Tamer, Unshakable.

Spiel 1 auf Leias Map (Droiden einsammeln): Mein Gegner spielte mehrere Rebellentrooper, Echo Base Trooper, Medicdroid, Gideon und Fenn. Ich nahm mit Boba gleich mal einen Droiden auf, zwei gingen an seine Trooper. Ich schnitt den Weg mit dem Banta ab und kann glücklich gewaltig Schaden anrichten (Crush, mehrfach 3er bei Stampfen und beim Sprengen gewürfelt). So nehm ich die Echo Base Trooper, den Medic und Gideon sehr schnell raus ehe das Bantha stirbt. Fokusierte Boba und Bossk (+ gepushte Granate) nehmen nochmal Trooper und kurz drauf Fenn raus. Mein Gegner versucht noch über den langen Weg Droiden zum Terminal zu bringen, kann aber abseits von C3PO nicht mehr punkten ehe ich die 40er Marke erreiche.

Spiel 2 auf Leias Map (Droiden kontrollieren): 2x HKs, 2 Offiziere und 2x Stormtrooper. Ich verzögere so lange wie möglich und schiebe dann das Bantha vor. Leider würfle ich schlecht, sodass nur ein Trooper stirbt. Durch die große Base kann ich mehr Droiden abstauben. Initiative wird gestohlen und das Bantha sieht schon sehr mitgenommen aus. Also aktivieren und voll rein. Leider würfel ich schlecht beim Stampfen und beim Explodieren, sodass zwar viele Figuren angeschlagen aber wenige tot sind. Bossk und Boba nehmen noch einzelne Ziele raus, wodurch ich nach Punkten vorne bleibe. Fokus Fire auf Bossk lässt ihn kaum am Leben, aber glücklicherweise versperren dadurch zwei Stormtrooper die Schussbahn für alle anderen. Ich erschieße wieder ein Ziel mit Boba und warte ab, ehe Bossk mittels Granate und Schuss wieder zwei Trooper rausnimmt. Langsam nehme ich auch ernsten Schaden, kann aber jede Runde 2-3 Figuren rausnehmen, sodass ich letztendlich auch wieder die 40er Marke erreiche.

Spiel 3 auf Blaises Map (Kameras installieren): Viele Snow- und Stormtrooper, ein Offizier, eine Drohne und Kayne Somos. Ich verzögere und stelle mich dann mit dem Bantha voll auf die Troopergruppe, crushe einen und Jundland Terrore noch drauf rum. In Runde 2 stirbt dann das Bantha, nimmt aber in Summe 4-5 Trooper und die Drohne mit. Kayne wird von Boba doppelgehittet und stirbt auch. Die Snowtrooper wehren sich noch kurz, aber das Spiel ist dann bald vorbei.

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Armada – Regionalmeisterschaft 2016

Gestern fanden die Armada Regionalmeisterschaften für Österreich statt. Ich war noch gut einespielt vom Storechampionship und für die erste Runde mit einem Freilos ausgestattet. Meine Flotte hab ich etwas getweaked, weil ich spontan Zugriff auf mehr YT-2400 bekam:

– 3x Assault Frigate Mark II B (1x Admiral Ackbar, Lando Calrissian, Electronic Countermeasures; 1x XI7 Turbolasers; 1x nackt)
– Dash Rendar Outrider
– 6x YT-2400
– Objectives – Advanced Gunnery – Fire Lanes – Superior Positions

Runde 1: Bye – 8:2

Runde 2: Simon (Rebellion, Advanced Gunnery)
Eine gepimpte MC80 mit Ackbar, zwei Korvetten, eine Nebulon-B und 5 A-Wings (incl. Tycho). Ich lasse ihn aus meinen Szenarien auswählen und werde nicht großartig überrascht: Advanced Gunnery auf der MC80.

Ich fliege weit über links und versuche seine MC80 von hinten zu holen. Er wählt indessen Flucht und hält auch seine schnellen Schiffe aus meiner Reichweite. In Runde 2 sind alle A-Wings und eine YT-2400 tot.

2016-05-01_ArmadaRegionalWien_001 2016-05-01_ArmadaRegionalWien_002 2016-05-01_ArmadaRegionalWien_003Ich versuche mit meinen YTs noch etwas Korvetten zu jagen, wobei das sehr zäh verläuft, da alle meine Fighter schon angeschlagen sind und ich verhindern will, dass sie zu viel Abwehrfeuer kassieren.

Mein Gegner beschließt, mit den schnellen Schiffen mir in den Rücken zu fliegen. Durch enge Manöver meiner Wale kommt er aber nicht so weit und ich kann doch noch ein paar Breitseiten abfeuern. Gemeinsam mit dem YT-Beschuss bekomme ich noch beide Korvetten und die Nebulon-B. Das reicht für ein 8:2.

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Runde 3: Sam (Rebellion, Advanced Gunnery)
Mein Gegner spielt eine ähnliche Liste wie ich im Storechampionship. Korvette mit Ackbar, 3 Wale (mehrfach Countermeasures, Gunnery Team und Xl7 Lasers), dazu 4 A-Wings. Ich wähle wieder Spieler 2 und es wird wieder Advanced Gunnery. Ich bin durch die Staffeln leicht im Vorteil. Aber für den Turniersieg muss ein hoher Sieg her, weil Markus (der ewige Zweite) uns mit einem Punkt Rückstand auf den Fersen ist und ein besseres Matchup hat.

Mein Gegner stellt seine Wale ungewöhlich aggressiv auf und stellt sie auf Geschwindigkeit 3. Demensprechend aggressiv fliegt er auch auf mich zu … mit der Front voran. Ich hingegen hab mich bei der Aufstellung schon vertan und rage mit meinem Flattschiff knapp in den Asteroiden hinein. Ansonsten gekomme ich bereits in Runde 1 drei der A-Wings.

2016-05-01_ArmadaRegionalWien_008Für Runde 2 ist das Missionsschiff meines Gegners perfekt geparkt. Ich kann zuerst mit meinem Flaggschiff in seine Front schießen. Er lenkt alles auf die von mir aus rechte Seite. Ich kann im Front-Arc verweilen, fresse aber einen weiteren Schaden durch den Asteroiden.

Mein Missionsschiff kann dann auch knapp aber doch in die entschildete Flanke des Wals schießen. Er überlebt mit einem Hüllenpunkt, hat aber seinen Umlenk-Token verbrannt und ich kann noch mit 2 YTs hinfliegen, um ihm den Garaus zu machen (eine reicht).

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Wir haben noch eine Schussphase in Runde 3, bevor die Wale sich trennen und aufgrund ihrer Trägheit nicht mehr aufeinandertreffen können. Im Jägerfeuer geht noch eine YT-2400 drauf. Die restlichen starten die Verfolgungsjagd auf Ackbar in seiner Korvette, sind aber zu langsam und so endet das Spiel mit einem klaren 8:2.

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Da wir so schnell fertig waren (die letzten beiden Runden nicht mehr ausgespielt), konnte ich noch über eine Stunde am Nebentisch zittern, ob Markus eh kein 10:0 schafft. Die gegnerische MC80 überlebt und ich gewinne das Turnier.

2016-05-01_ArmadaRegionalWien_013Unter den Preisen ist auch ein Freilos für die erste Runde der deutschen Meisterschaften. Leider werd ich dieses nicht einlösen können, da ich an dem Wochenende schon verplant bin.

Admiral SailorMeni schlägt wieder zu

Ich habe heute an meinem ersten Star Wars Armada Turnier teilgenommen. Mit meinen extra neu angeschafften Figuren bastelte ich foldende Liste:

Assault Frigate Mark II B: Garm Bel Ibls, Gunnery Team, Enhanced Armamant
Assault Frigate Mark II B: Sensor Team, Enhanced Armament, Paragon
CR90a Corellian Corvette: Leia Organa, Tantive IV
4x A-Wing Squadron

Spiel 1: Rebellion
Mein Gegner hatte dieselben Schiffe, allerdings anders ausgerüstet. Ich erhalte die Initiative und entscheide mich für die Mission Intel  Sweep. Mein Plan ist es, sein Objective Schiff abzufangen (die Corvette, die dank Flagschiff mehr wert ist als meines). Ich sammle mit Leia inzwischen „meine“ Tokens und im Idealfall gewinne ich über das Szenario auch wenn ich Leia dabei verliere.

Ich erkenne bei der Aufstellung (meinen A-Wing Verzögerern sei Dank), dass er seine Frigatten trennt. Ich steige also mit Bel Iblis aufs Gas und ballere auf seine Korvette. Leia holt in der Zwischenzeit 2 Tokens und rammt die gegnerische Corvette um. Nun bangt sie ihrerseits ums Überleben und schafft das mit viel Glück auch (während die Wale sich gegenseitig umschiffen und nicht viel tun). Sonst hole ich hole einmal A-Wings und verliere selber zwei Staffeln. In Summe wird es ein 8:2.

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Spiel 2: Rebellion
3 Assault Frigatten. Die Liste ist härter als meine, allerdings können hier die Fighter trumpfen, da mein Gegner nichts gegen sie tun kann. Ich bekomme die Initiative geschenkt und entscheide mich für Minefields.

Ich habe im Augenwinkel während des ersten Spiels gesehen, dass er die Wale in der Konga spielt. Das wollte ich mir zunutze machen. Dank Leia und A-Wings weiß ich wieder wie er steht, bevor ich meine Schiffe aufstelle. Mein kühner Plan: ich gebe mit den Frigatten links Gas und schau, dass jeweils beide Schiffe Angriffe auf sein erstes Schiff bündeln können, während die gegnerischen Schiffe einzeln antanzen.

Ich mach in Runde 2 einen schweren Spielfehler: Ich fahre mit der Paragon in eine Mine (wäre ganz leicht vermeidbar gewesen) und kassiere einen Crit, der mich jedes Mal weiter beschädigt, wenn ich meine Kommandoräder verwenden will. Trotzdem MUSS ich meine Squadrons aktivieren, schlucke den Schaden (die dritte Karte vor Feindkontakt …) und meine Squadrons fetzen rein. Kurz drauf stirbt die erste gegnerische Fregatte.

Wir Umschiffen uns dann noch ein bisschen, aber dank massiver Reparatur-Befehle (und teilweise sehr miesen Würfen meines Gegners) passiert sonst nichts mehr. Wieder ein 8:0. Ich bin zufrieden!

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Spiel 3: Imperium
Zwei Victories und eine Gladiator mit vielen Hüllenpunkten Dank Motti plus zwei weniger erwähnenswerte TIE-Fighter. Mein Gegner will die Initiative und wählt Advanced Gunnery. Die Paragon sagt danke!

Ich denke: die Victories sind eh so langsam; zuerst die Gladiator abknallen und mich dann um die dicken Schiffe kümmern. Ich spiel auch etwas ungeschickt, stelle mich so, dass ein Asteroid im Weg ist, Motti gerade so auf mich schießen kann (ich aber auch auf ihn, das tut ihm dank Paragon noch viel mehr weh!) und die nervige Gladiator sich in meinem schwachen Frontbereich verstecken kann.

Nach Runde zwei sieht es dann so aus:

2015-10-17_ArmadaTurnier_012 2015-10-17_ArmadaTurnier_013Die quasi neue Paragon muss eine Schussphase gegen Motti überleben. Das tut sie erwartungsgemäß auch (dank Szenario-Doppel-Front-Schuss frisst aber Bel Iblis noch gewaltig Schaden). Die Paragon legt an und Motti geht erwartungsgemäß nach Hause. Selbst wenn die Paragon stirbt, hätte ich damit zumindest schon gewonnen.

Jetzt kommt aber erst Mal die Gladiator dran. Sie fetzt zuerst auf die Paragon und setzt anschließend Bel Iblis gewaltig zu (zweiter Schuss nach Bewegung). Ich schieße zurück und kann ihr glücklicherweise per Crit die Concussion Missiles zerstören. Phuh! Dann schießen noch die A-Wings und der Gladator bleiben zwei Hüllenpunkte. Corvette und Victory plänkeln ein bisschen.

In Runde 4 darf die Gladiator noch einmal schießen. Ohne die Concussion Missiles kann sie aber kein Schiff mehr zerstören (beide ohne Schilde und auf 2 Hüllenpunkte, wenn ich mich recht erinnere) und stirbt im Rückschuss.

Die restlichen zwei Runden verbringe ich mit Davonfliegen und Heilen. Die TIEs kann ich mir noch holen und gebe dabei zwei A-Wing Staffeln ab. Mit fast 300 Punkten Differenz wird das ein klares 10:0.

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Diese Punkte reichen mir, um den Sieger im Finalspiel (Plan 1&2 zum Start der 3. Runde) zu überholen, den Turniersieg zu erlangen und die coolen Turnierpreise abzustabuen. Vielen Dank für das nette Turnier und drei gute Spiele!

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Warhammer-Statistik 2012

Letztes Jahr noch als Tabletopstatistik geführt, präsentiere ich heuer eine reine Warhammer-Fantasy Statistik, da ich abgesehen von der ausklingenen BloodBowl-Liga nur dieses System gespielt habe.

Spielestatistik:
Ich habe 119 Spiele absolviert (da sind auch Doppelspiele inkludiert). Davon konnte ich 59 (49,6%) für mich entscheiden. 51 (42,9%) hab ich verloren und 9 (7,6%) gingen unentschieden aus. Am fleißigsten waren meine VampirInnen (61 Spiele, 31 Siege, 25 Niederlagen, 5 Unentschieden), gleichauf dahinter ChaoskriegerInnen und Skaven (je 23 Spiele, 12 Siege, 10 Niederlagen und 1 Unentschieden). Die beste Ausbeute hatte ich erstaunlicherweise mit WaldelfInnen (4 Siege und ein Unentschieden). Unter sonstige (6 Niederlagen und ein Unentschieden) fällt der Rest, der sich hauptsächlich aus einem Khemri-Experiment zusammensetzt.

Turnierstatistik:
2012 war ein erfolgreiches Turnierjahr. Ich startete mit einem soliden 16. Platz (von 46) punktegleich mit Platz 10 beim Salzburger Neujahrsempfang (Teil 1, Teil 2). Im Februar erreichte ich den 2. Platz in Oberösterreich. Nächster Höhepunkt war der zweite Platz beim Gilead Team Turnier. Das Fluffturnier in Wiener Neustadt brachte mir dann schließlich meinen ersten Turniersieg. Ebenfalls gewonnen habe ich mit meinem Partner das Charity in Katzelsdorf. Nachdem ich auch souverän die Steirischen Meisterschaften für mich entscheiden konnte, übernahm ich kurzzeitig die Führung in der Österreichischen Turnierwertung. Diese verlor ich leider schon kurz danach wieder an mehrere unglückliche Panik- und Wegrenntests im Österreichischen Doppel-Turnier. Alles in allem kann ich mich nicht beschweren und freue mich auf ein hoffentlich weiter erfolgreiches Warhammer-Jahr.

Armeen:
Ich startete das Jahr mit einer einzigen turnierfertigen Armee: VampirfürstInnen. Diese erhielten gleich im Jänner ein neues Armeebuch mit vielen neuen Einheiten, die danach den großteil meiner Malzeit in Anspruch nahmen. Zum Studienabschluss belohnte ich mich mit einer Skavenarmee aus zweiter Hand. Im Eiltempo bemalte ich gefühlte 20.000 Ratten in einem dankbaren Tunnelschema. Wenig später erfüllte ich mir einen weiteren langjährigen Traum, als ich eine ausgezeichnet bemalte WaldelfInnenarmee zum Spottpreis erstand. Beflügelt von den Gerüchten eines neuen Armeebuchs und einem White Dwarf ChaoskriegerInnen-Update packte mich die Malwut, womit ich nun ein viertes turnierfähiges Volk besitze, mit dem ich endlich auch ordentlich Bemalpunkte abstauben sollte.

Fazit:
Ich habe alle meine Warhammer-Ziele erreicht und sogar weit übertroffen. Dieses Jahr wird voraussichtlich im Zeichen des Chaos stehen und ich bin gespannt, ob ich meine Erfolge auch mit diesem Volk beibehalten kann.

SailorMeni rockt die STMS

Am vergangenen Wochenende fanden die Steirischen Warhammer-Meisterschaften statt. Wie auch letztes Jahr überlegte ich mir für dieses Mal wieder was Spezielles. Das Thema war Schreialarm: Strigoi Ghoulking mit Schrei-Schwert (Nebeneffekt: Wenn ich kein Modell im Nahkampf erschlage, stirbt er am Ende des Spiels), Flederbestie, Banshee und Mortis-Schrein. Weiters hatte das Turnier einen speziellen Modus: Jede Armeeliste bestand aus einem 1500P Hauptboot und drei 500P Nebenboot, wobei das Gegenüber jeweils ein Boot rauswählen dürfte. Das verschafft viele Möglichkeiten. Aber mehr dazu in den Spielen.

Spiel 1: HochelfInnen
Lichtspam (sogar der AST war ein Lichtmagier), ansonsten nichts böses. Keine Weißen Löwen, kein Drache, keine Rettungswürfe gegen Flammen (das meinem flammenden Schreischwert nicht gut getan hätte).

Dank meiner gefühlten 100 Aufstellungspunkte kann ich meine Taktik während der Aufstellungsphase ändern (deswegen die beiden verlassenen Zombieeinheiten im Zentrum), stelle mich direkt gegenüber auf und rushe.

Der Mortisschrein geht in der Magiephase wenig überraschend drauf. Sonst keine besonderen Vorkommnisse. Flederbestie geht mit 5 Lebenspunkten in die Bogenschützen, verliert einen Lebenspunkt durch stehen und schießen und nochmal zwei im Nahkampf, kann aber sich aber in 3 Nahkampfphasen durchsetzen. General und Gruftschrecken sagen einen Angriff auf die Seegarde (sic!) an. General kommt nicht an, richtet sich aber in der Magiephase auf die Schwertmeister zur Rechten aus.

Die Hochelfenmager beginnen zu evakuieren und lasern meinen Skelettcarrier gewaltig an. Jetzt kommt der große Auftritt meiner Fledermausschwärme: Angriff auf Stufe 4: Flucht vom Feld => Umlenkangriff auf Stufe 2: Erschlagen nach 4 epischen Nahkampfphasen.

Mein General geht in die Flanke der Schwertmeister (die an der Todeswolfkonga mit Champion hängen gebliben sind) und reibt sie erwartungsgemäß auf. Die Reste werden vom Feld gejagt. Die Gruftschrecken holen sie Speertäger und erliegen anschließend fast noch an der Phoenixgarde. Die Speerschleidern werden beide erschrien. Fazit: Solides 19:1 und ein toller Turnierstart.

Spiel 2: Imperium
Lichtspam … Man darf sich eines der Boote selbst wählen und ich ergreife die Chance, einmal am Turnier meine Sensenreiter auspacken zu dürfen. Dafür bleiben AST und Mortisschrein daheim. Wir spielen nach diagonaler Aufstellungszone mit 12″ Abstand voneineander. Mein Gegner stellt zuerst komplett auf und sichert sich das Haus mit 40 Hellebarden, AST und allen Magiern.

Na gut, geh ich halt auf Softpoints (Dampfpanzer, Demigreifen und 1+ reroll AST halt). Dass mein Gegner das Vampirarmeebuch gar nicht kennt hilft hierbei. Ich erdreiste mir sogleich, den ersten Zug auf die 6 zu stibizen. Die Sensenreiter durchreiten den Pegasushelden, der natürlich sofort daran verreckt. Die Flederbestie kann sich gekonnt hinter dem Hügel platzieren, um vor Kanone und Magie geschützt zu sein und 8″ am Dampfpanzer. Eine Schreiphase später ist dieser auch Geschichte (-3MW durch Todeslehre, -1 MW durch General in 6″ und dreimal Schreien).

Mein Gegner geht doch nicht ins Haus, sondern auf mich zu. Ich lasse mehrere Sprüche auf die Gruftschrecken durch und banne den Kometen. Dann bin wieder ich dran. Eine Einheit Hunde greift die Kanone an, überrennt in die Salvenkanone und verjagt nebenbei den Technikus.

Die Sensenreiter knabbern in einer Runde die Demis an und löschen sie beim nächsten Durchritt aus. Ein paar weitere durchgelassene Zauber auf die Schrecken und gebannte Kometen Später sagen meine Sensenreiter einen Angriff auf die (Moralwert-gedebufften) Ritter mit General an => unfreiwillige Flucht vom Feld, Umlenkung in die Hellebardiere => unfreiwillige Flucht und eingeholt. Hmm … Jetzt ist nur noch eine kleien Umlenkeinheit am Feld, die meinem General das Leben retten kann (wie eingangs erwähnt muss dieser im Spiel jemand im Nahkampf erschlagen, um zu überleben). Der Angriff gelingt, sie nehmen an und schaffen den Entsetzenstest.

Einwandfreies 20:0 ohne abgegebene Punkte. Dieses wäre sich auch mit gestorbenem Gernal ausgegangen.

Spiel 3: DunkelelfInnen
Zu unser beider großen „Überraschung“ spielen Wurfstern-Assassinen und Sensenreiter nicht mit. Er versuchts über die rechte Seite, während ich meine starken Einheiten im Zentrum (also links von seiner Armee) platziere.

In Runde zwei kann ich auf einmal Echsenritter schreien. Leider aber nur 3 Schreie und ohne -1MW des Generals (den Vanhel bannt mir mein Gegner fieserweise), so bleibt ein einzelner Ritter übrig.

Dieser macht einen Quercharge auf einen meiner Umlenker und parkt sich dann gemeinsam mit Speerträgern in Zombies. Eine weitere Einheit Echsenritter kommt durch denselben Umlenker in meine Gruftschrecken und löscht diese komplett aus (! 27 Lebenspunkte mit W5 und Regeneration 4+!).

Im Gegenzug dreht mein Mortisschrein auf, zerblastet 5 Harpien mit ihren W6 S3 Treffern und ebnet den Weg für meinen General in die Korsaren. Diese werden natürlich aufgeraucht und überrannt.

Dann geht uns leider (oder zum Glück?) die Zeit aus. Wir philosophieren, was noch passiert wäre: Ritter in meine Skelettflanke = langer Kampf, Magierin zaubert nicht mehr (nur mehr ein Lebenspunkt) und meine Flederbestie könnt noch was anschreien. In der einen Runde, die wir maximal noch spielen könnten, wär aber vermutlich nicht viel passiert, so trennen wir uns mit einem 9:11 zu unser beider Zufriedenheit und ich bleibe nach drei Spielen in klarer Führung.

Spiel 4: Armeetausch mit Skaven
Ein Traummatshup! Ich darf mir selber ein Boot auswählen und kann die Warpblitzkanone, Heldentöter-Assassine und Gossenläufer mitnehmen. Mein Gegner hat auch nur ein Boot und muss de Facto komplette Magie, Mortisschrein und AST daheimlassen.

Ich plane auf Abwarten und schießen. Er muss herkommen, sonst stirbt der General und ich gewinne 13:7. Die Gruftschrecken kommen über rechts (ab Runde zwei fernab des Generals, also kein Marschieren), der Ghoulkönig kommt in der 3er-Skelettkonga und die Flederbestie versteckt sich hinterm Hügel. Ich ballere was geht auf die Skelette (was mit Magiehoheit und Warpblitzkanone direkt davor sehr gut funktioniert).

 

Nun geht der stark dezimierte Skelettcarrier in die Sklaven und macht ordentlich Schaden. Diese stehen ihren Test auf die 9 (AST schlecht platziert …) nicht und ploppen. Plötzlich mein Gegner tief in meiner Aufstellungszone vor meiner Warpblitzkanone. Die Flederbestie hat sich auch hervorgetraut, um zu unterstützen.

Da der Vampir den Stärketrank geschluckt hatte, konnte ich mit der Brut nicht rein (Flammenattacken …), so ging ich auf Abfangkurs zwischen Skelette und Warpblitze. Diese letzte auf die Flederbestie an und fehlfunktionierte (harmlos).

Die Gruftschrecken begannen nun in den Sklaven zur Rechten zu wüten. Die anderen Sklaven erwürfelten die 5 für die Zombieflanke nicht, dafür lieferte ich eine dreiste Spielentscheidene Aktion: Die Sturmratten mit Glöcken formierten sich zur Seite, gingen 5″ auf den in Zombies evakuierten Vampir zu, erleuteten die Zusatzbewegung und erwürfelten die nötige 5.

Es dauerte zwar drei Nahkampfphasen, aber dann bröselte der General (der es in derselben Zeit durch den 2er Retter in der Herausforderung schaffte) und mit ihm Banshee, Umlenker und Flederbestie. Ich gebe noch Warpblitze, alle Sklaven und Gossenläufer ab, erringe ein solides 15:5 und bin mit gutem Puffer weiterhin auf Platz 1.

 

„Spiel“ 5: Dämonen:
Uns grausts gegenseitig vor unseren Listen. Er mag nicht todgeschrien und ich nicht todgestoßen werden. Wir besprechen Kurz unsere Vorgehensweise: Er bunkert sich hinten ein und ich schaue dass ich einen Umlenker töte um nicht zu krepieren. Dafür wollen wir beide keine 3h investieren und einigen uns auf ein 10:10.

Turnierfazit:
Damit bin ich in der Insgesamt- und in der Generalswertung auf Platz 1. Mein erster Turniersieg auf einem großen Einzelturnier! Ich bin sehr stolz auf meine tolle Turnierliste (im Listenvergleich hab ich nur schlechte Matshups, gegen die ich gar nicht ran mag). Natürlich war jede Menge Paarungsglück (die ersten beiden Spiele) dabei, aber ich hab den den Puffer gegen gute Spieler verteidigen können und kann mir keine Schnitzer vorwerfen.

Nekromanten holen den Turniersieg!

Gestern fand zum zweiten Mal ein Katzelsdorfer Fluff-Turnier statt (diesmal ausgetragen in Wiener Neustadt). Meine erste Liste war gepickt mit Bösigkeiten (Ghoulking, Ghoulhorden, Crypt Horrors und Mortis-Engine), ich entschied mich aber dann doch für die Fluffvariante aus Skeletten, Zombies, DoppelNekro (keine VampirInnen!), Leichenkarren, Verfluchte und Mortis-Engine. Dazu drei Umlenker, um zumindest das eine oder andere Massaker zu verhindern.

Spiel 1: HochelfInnen
Gegenüber sah ich Speerträger, 2x Bogenschützen, Löwenstreitwagen, Weiße Löwen und Schwertmeister. Nicht leicht zu knacken, weswegen ich mich gleich mal im Haus verschanzte und abwartete. Die zwei Wolfseinheiten wurden ausgesandt, um die ElfInnen-Elite auf Distanz zu halten und eine neu erschaffene Zombieeinheit bedrohte den Magiercarrier.

Mein Gegner geht offensiv vor, zieht den Streitwagen in die einen Wölfe (und lässt die Weißen Löwen dahinter eingesperrt), greift mit den Schwertmeistern die anderen Löwen an und überrennt (vor meine Verfluchten und die beiden Streitwägen) und zieht Adler und Speerträger mit General vor das Haus.

Meine rechten Zombies griffen den Streiwagen an (um die dahinterstehenden Weißen Löwen weiter zu binden), konnten ihn aber nicht verjagen. Den Querangriff meiner Verfluchten auf den Adler begegnete dieser mit Flucht vom Feld und nahm auch gleich den in Panik geratenend Generals-Speerträgerblock mit. Damit konnte ich in die Schwertmeister umlenken, wo auch Mortis-Engine und Leichenkarren reinkrachten. Mit Engine-Umkreisschaden, Banshee-Schrei und 2x Aufpralltreffer waren die Schwertmeister schon vor Zuschlagen auf handlicher Größe. In Summe überlebte einer, der floh und eingeholt wurde.

Die verbauten weißen Löwen holten noch die Zombies. Dank Mortis-Engine Umkreisschaden (der irgenwann auch noch Bogenschützen verjagte) und Banshee-Schreie schafften es nur eine Handvoll Löwen in den Nahkampf, bevor sie (wie auch der Rest der ElfInnen) das Zeitliche segneten.

Fazit: HochelfInnen sind ein dankbares Matchup. Die Unerfahrenheit Meines Gegners und ein paar unglückliche Paniktests taten ihr Übriges. Damit startete ich mit einem 20:0 in das Turnier.

Spiel 2: DunkelelfInnen
Ich stand nun nicht nur einem erfahrenen Turnierspieler, sondern auch noch einer übermächtigen Liste gegenüber. Gegen Hydra, schwarze Garde, Echsenritter hatte ich keine Mittel und selbst die Speerträger wären nicht einfach zu bezwingen. Auch auf den Szenariodrachen (4 Turnierpunkte wert) hatte ich keine realistische Chance.

Ich mache mir also keine großen Hoffnungen und verschanzte mich hinter/im (glücklicherweise erwürfelten) Haus. Mit dem magischen Geschoss konnte ich immerhin mit meinem +2 Zaubervorteil durch die Blasphemischen Schriften etwas Druck aufbauen, da ein paar Punkte mit wenig Lebenspunkten herumrannten.

Echsenritter und Hydra zogen direkt auf mein Haus zu, die Garde hielt ich mit meinen Wölfen auf. Von rechts kam leichte Kavallerie und die zwei  Schatten, die mein erstes Geschoss überlebt hatten.

Nun schöpfte ich aus meiner vollen Trickkiste: Ich stellte Zombies so hiner das Haus, dass die Echsenritter nicht vorbeikamen, aber auch nicht sinnvoll angreifen konnten, weil ihren wenigen Attacken drei Glieder entgegenstanden. Die Hydra Griff das Haus mit den 40 Skeletten und zwei Nekromanten an. Sie tötete zwar 28 Skelette, verpulverte dafür aber ihre Atemattacke, dezimierte die Skelette so, dass sie sich im knappen Platz hinter dem Haus in Sicherheit bringen konnten, wodurch die Hydra de Facto geblockt war und nun von der Engine angeschrien werden konnte.

Die Zombies marschierten auf die Speerträger zu und stellten sich so, dass sie jedenfalls 3 Modelle mit der Magierin in Kontakt bekamen, wenn diese angriffen. Der Angriff kam auch und mein Gegner staunte nicht schlecht, als ich in der Magiephase die Froschrolle zückte und die Magierin plötzlich mit 1er Stats vor potentiellen 6 Attacken stand. Leider ging der Plan nicht ganz auf, weil der Zauber, die Aufpralltreffer und die elfischen Attacken die Zombies auf 3 Attacken reduzierte. Diese hätten sogar gereicht, wenn nicht die Magierin sich durch genau den durchgelassenen Zauber auf 4 Lebenspunkte hochgepumpt hätte.

Immerhin schaffte ich es endlich, die Schatten zu erschießen und mein alleine angreifender Fluchfürst holte sich die leichte Kavallerie in meinem Rücken.

Die Niederlage war nicht abzuwenden, ich hielt mich aber sehr wacker und ließ nichts zu meinen wertvollen Einheiten durchkommen. Lediglich die Verfluchten musste ich abgeben, weil ich in der wichtigen Phase die schnelle Neuformierung auf die 9 nicht schaffte.

In Runde 5 kam nun die Schicksalsphase. Mein General bildete mit dem Fluchfürsten eine Einheit, um sein statistisches Überleben zu sichern. Leider waren meine 4 Würfel in der Magiephase niedrieger als die 4 meines Gegners, weswegen es zwei S4 Treffer auf meinen General hagelte und er starb. Prompt bröselte mein Leichenkarren weg, der sich nicht nur wacker gegen den Elfenstreitwagen schlug, sondern auch noch den Skeletten 12 erstschlagende und Trefferwürfe wiederholende Attacken auf den letzten Lebenspunkt der Hydra sicherte. In der darauffolgenden Nahkampfphase starb auch noch mein zweiter Nekro an zwei Echsenritterattacken, was ein weiterbröseln in der darauffolgenen 6. Runde bedeutete.

Im ersten Moment erwartete ich das sichere 0:20. Die letzten zwei Lebenspunkte der Mortis-Engine durften nochmal etwas Umkreisschaden verteilen, bevor sie wegbröselte. Dann erinnerten wir uns, was passiert, wenn die Engine ihren letzen Lebenspunkt verliert: In Runde 6 bedeutet das, alle Einheiten in 18″ kassieren 2W6 Treffer der Stärke 6. Der fette Krater löschte zwar die restlichen Überbleibsel an Untoten aus, nahm aber darüber hinaus die Echsenrittereinheit, die Hydra, den Elfenstreitwagen und den (vom Gegner auf 1 Lebenspunkt dezimierten) Szenariodrachen (4 Turnierpunkte geradeaus!) mit. Damit ergatterte ich in letzter Sekunde noch 7 Punkte.

Fazit: Im Nachhinein betrachtet, habe ich selten so gut gespielt. Ich habe die wenigen Möglichkeiten, die ich hatte gut ausgenutzt und gleichzeitig sehr wenig Punkte abgegeben. Dass mein General in der Situation starb war halt Pech, das sich im Endeffekt als riesiger Glücksfall herausstellte. Ich habe selten einen Sieg so gefeiert, wie diese 7:13 Niederlage.

Spiel 3: HochelfInnen
Ich durfte gegen die wohl zahmste (und auch honoriert als fluffigste) Liste des Turniers antreten. Gepaart mit der Turnierunerfahrenheit und der spaßzentrierten Einstellung meines Gegners war an dieser Stelle durchaus noch eine gute Platzierung für mich drinnen.

Leider nahm es mein Gegner persönlich, als ich im in Runde 2 den zweiten Umlenker vor seine „bedrohendste“ Einheit (9 Silberhelme mit General) stellte und erklärte, er könne nicht dran vorbei angreifen. Er wollte an dieser Stelle aufgeben. Wir spielten es zwar noch fertig, wobei er mir einfach der Reihe nach seine Einheiten vor die Nase schob.

Fazit: Ich finde den Verlauf der Schlaht sehr schade. Klar, seine Liste war wesentlich schwächer als meine, aber mit einem Rückzugsgefecht (ähnlich dem Meinen in Runde 2), hätte er locker 3-4 Punkte sichern, damit zwei Plätze gutmachen und mir den Turniersieg entreißen können.

Turnierfazit: In Summe reichte es für den Turniersieg. Meine Fluffliste hat sich 2 Punkte vor der harten Liste meines Gegners aus Runde 2 durchgesetzt. Das Turnier hat großen Spaß gemacht. Ein Riesendank geht hier an Wolfgang und Stefan, die das Turnier mit viel Liebe organisiert und es mit dem Setting auch geschafft haben, viele Turnierneulinge und FluffspielerInnen (sic!) zu begeistern, die allesamt offensichtlich viel Spaß hatten, unabhängig von der jeweiligen Platzierung.