Junta

Junta ist ein Brettspiel, das Freundschaften zerstören kann. JedeR SpielerIn verkörpert einen in der Regierung der „Republica de las Bananas“ vertretenen Familienklan. Ziel des Spieles ist möglichst viel Entwicklungshilfegeld auf das private schweizer Bankkonto zu scheffeln.

Der oder die „demokratische“ PräsidentIn verteilt die Regierungsämter und das jeweilig zur verfügung stehende Budget. Das geht nur solange gut, wie die Mehrheit zufrieden ist, doch das hält üblicherweise nicht lange an, weil der oder die PräsidentIn ständig im Verdacht steht, sich selber mehr zuzuteilen, als er oder sie preisgibt. Dann ist ein schnelles Attentag schnell verübt oder ein Putsch ausgerufen, während dem sich die Loyalitäten sehr leicht verschieben können.

In einer Junta Partie, die sich üblicherweise über viele Stunden zieht, kann schon der eine oder andere nachhaltige Groll entstehen, der sich im schlimmsten Fall auch über das Spiel hinaus zieht. Wer auf intrigante, politisch satirische Spiele steht und dieses nicht zu ernst nimmt, sei Junta wärmstens empfohlen, idealerweise zu Goldsekt, Kaviar und Havanna-Zigarre.

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