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Frosty’s Neujahrsempfang 2012 – Teil 1

Spiel 1: Gunther „Kiwi“ Liebhart mit Zwerge
Ich staunte nicht schlecht, als mein Gegner meinte, er habe 90 Slayer (+ Slayerhelden) mit und seine einzigen Kriegsmaschinen seien zwei Speerschleidern. Noch mehr erstaunte mich die optimistisch angesagte uralte Macht im allerersten Zug, was sich sogleich zum obligatorischen Ambos-Suizid entwickelte.

Etwas stutzig machten mich die Slayer-Mengen schon, denn ich muss jedes einzelne Modell ausschalten, um Punkte zu bekommen. Die Ghule hielten sich verhalten zurück und die Flederbestie holte sich den Gyrokopter. In Zug zwei stellte sich mein Fluchritter-Breaker in die linkesten Slayer (die noch immer weit auf der rechten Seite standen) und begab sich in einen laaangen Nahkampf.



Die mittleren Slayer vernichteten die Umlenk Fledermäuse und waren nun in gemütlicher Reichweite für meine linken Ghule. Der Nahkampf dauerte bis zum schluss (wobei sich später noch Klankrieger hinzugesellten), wo dann der letzte Slayer starb. Eine erschaffene Einheit Zombies holte sich eine Speerschleuder. Als mein Breaker wieder frei wurde, griff er mittels Vanhel clippenderweise die Bihand-Klankrieger an, rieb diese auf Anhieb auf und überrannte in den letzten Slayerblock, der sich mit schmal gestellten Ghoulen prügelte. Leider vergaß ich einmal eine Umformierung, was dazu führte, dass die Slayer stehen blieben.




Fazit: Es ging sich punktgenau ein 18:2 aus. etwas Glück auf meiner Seite, aber auch sehr viel Wagemut meines Gegners. Ohne Uralte Macht – also mit Amboss – hätte die Partie sicher etwas anders ausgesehen.

Spiel 2: Jakob „Jack-Spirio“ Faschinger mit Skaven
Bereits in der Aufstellungsphase erkannte ich die offensichtliche Unerfahrenheit meines Gegners. Er stellte seine Armee sehr breit auf, sodass kaum etwas sowohl in Generals- als auch in AST-Reichweite war. Ich nahm das Geschenk gerne an, kreischte das Todesrad um und schlug die daneben befindlichen Sklaven in die Flucht. Die Warpblitze schaffte zwar den Paniktest, fehlfunktionierte dafür nächste Runde (harmlos).

Im Gegenzug staunte ich (bzw. heulte ich fast), als in der Skavenphase dank Übersehen der Flammenfähigkeit bei einem Skavenzauber und 5 oder 6 nicht geschafften Regenerationswürfen in der Schussphase mein Carrier nur noch aus dem Standartenträger und den Charakteren bestand. Autsch, jetzt wirds eng!



Wenn ich das Spel gewinnen wollte (und das wollte ich!), musste ich Gas geben. Also griffen die Fledermäuse die Warpblitzkanone und die Flederbestie die Klankrieger mit Grauen Propheten an. Die Bestie wütete in den Kriegern, die aber leider immer ihren Standhaftigkeitstest schafften. Der Prophet Schwefelsprungte sich in Sicherheit und der Dingschredder dingschredderte die Bestie leider in einer glücklichen Phase (wo gleichzeitig auch die Klanratten 3 Wunden verursachten).

Mein Vanhels-Vampir kam dank Bewegung 8 genau in 8″ vor ein Waffenteam und holte es sich sogleich. Er holte sich dann noch Riesenratten, die ihn törichterweise angriffen. Das Seuchenkatapult sprengte sich freundlicherweise selber.

General und AST evakuierten in die rechten Ghule, Panzervampirin und überlebender Fluchritter sicherten ihren Platz hinter dem Hügel (Der Fluchritter wurde von Gossenläufern ergiftet, die ihrerseits später wütenden Todeswölfen zum Opfer fielen).

Die linken Ghule sagten einen weiten Angriff auf die linken Sklaven an. Auf eine 10 würden die mit guter Wahrscheinlichkeit sterben und gleichzeitig den Dingschredder (dass dieser wie oben erwähnt meine Flederbestie tötete deutet schon auf den Ausgang dieses Angriffes hin) und eine Seuchenschleuderer vernichten. Der Angriff gelang und es passierte, was passieren musste: Die Sklaven standen auf die 4 wiederholbar und wurden von den Schleuderern und den Sturmratten gekontert und vernichtet.


Das „Schisshase“ Spiel begann. Mein Gegner traute sich nicht mit den Sturmratten meine Ghule im Wald anzugreifen (kein Steadfast) und ich verzögerte meinen Angriff. In Runde 5 (der letzten gespielten Runde) wollte ich es dann doch wissen. Meine Panzer-Vampirin griff die Seuchenschleuderer an, rieb sie auf und überrannte in die Sklaven, um deren Konter zu verhindern. Ich hätte nur den 4- Test der Schleuderer schaffen, oder eine einzige Wunde (3 3+/2+ + 1 3+/3+ Attacken) bei den Sklaven durchbringen müssen, um zu überleben. Natürlich gelang das nicht und sie starb. Immerhin war es mein Angriff im Zug meines Gegners und demnach gab es kein Überrennen.

Nun zum Hauptangriff: Ich bretterte mit Ghulen, AST und General in die Sturmratten und legte einen Vanhel nach. Reihenweise Ratten fielen. Auch einige Ghule kassierten Wunden. Im Endeffekt starben zwei Ghule zu viel, um den Ratten die Steadfastigkeit zu nehmen und ihnen nur die Snake-Eyes zu lassen. Diese zwei Ghule hätten auch locker überlebt, wenn ich nicht auf die Regeneration vergessen hätte. Ich durfte sie leider nicht nachwürfeln, wodurch sich das Spiel in ein bitteres 7:13 wandelte.

Fazit: Alles in Allem war es ein sehr schönes Spiel. Ich war spielerisch klar vorne, verwürfelte aber leider ein paar wichtige Situationen (Flederbestie stirbt unglücklich, die Sklaven stehen auf die 4 wiederholbar, die gestorbene Vampirin und zuletzt die vergessene Regeneration).

Spiel 3: Wolfgang „ElGungo“ Hansal mit Ogern
Bereits in einem Testspiel schnitt meine Liste gegen Oger sehr gut ab. Ich wollte das nun in meinem vermeintlich ersten Turnierspielsieg gegen den Wolfgang umsetzen. Ich war aus unerfindlichen Gründen geistig komplett durch den Wind und ließ mich auf ein recht riskantes Unterfangen ein: Meine Flederbestie flog im ersten Zug vor und erschrie den rechten Sebelzahn (kein Wurf notwendig). Leider kam nicht der erhoffte verpatzte Paniktest (kein AST in Reichweite, aber Standarte der Disziplin retete). Nun war die Bestie der Köder für die Eisenwänzte mit Fleischermeister-General und Firebelly. Dahinter wartete schon mein Breaker in der Dreierreihe.

Kurzgefasst: Wolfgang biss an, ging mit den Fluchrittern rein, die Oger verpatzten den Aufriebstest trotz Unnachgiebigkeit (AST noch immer außer Reichweite) und wurden eingeholt.

Naja, wirkliches Himmelfahrtskommando war es für mich natürlich nicht. Ich hatte im Hinterkopf die Umformierung auf 5 breit und im Zweifelsfall wäre im nächsten Zug der Stärketrank geschluckt worden und die Oger wären dann recht wahrscheinlich gestorben. Alle möglichen Konter waren weit entfernt oder umgelenkt.




Nun war jedenfalls die Magiehoheit auf meiner Seite. Mittels Vanhels holte ich mir in der nächsten Runde die Trauerfänge. Einer Runde später starben die (unnachgiebigen) Vielfraße mit AST (-1 Moralwert sei Dank!). Der (mittlerweile nicht mehr schussfähige) Eisenspeier versuchte es noch rumzureißen, erlag aber eine Runde später auch seinem Schicksal. Immerhin sicherten das Donnerhorn und zwei kleine Ogereinheiten ihre Punke, indem sie sich aus dem Staub machten.




Fazit: Wolfgang hat einen schweren Stellungsfehler mit dem AST gemacht und sich von der Flederbestie locken lassen. Die Würfel haben es ihm nicht verziehen (das ganze Spiel über nicht). Großen Dank für das Spiel, es gibt echt wenige GegnerInnen, die trotz offensichtlich hohem Frustfaktor noch so gefasst und angenehm agieren. Dass ich hier aus dem Vollen der Warhammer Advanced Strategien und Regelfutzeligkeiten geschöpft habe, machts sicher nicht besser.

Zwischenfazit: Nach dem ersten Tag liege ich mit 42 Turnierpunkten auf Platz 6 (von 46). Damit bin ich äußerst zufrieden, obwohl gerade im zweiten Spiel durchaus noch mehr drinnen gewesen wäre. Nun heißt es, die Form bis zum Ende zu behalten und bloß nicht wieder im allerletzten Spiel komplett einschauen.

WoW/Keepers MeisterInnenschaft – Teil 2

Nach einem guten ersten Tag, freute ich mich auf den zweiten. Insbesondere da ich mir mit den Ogern gute Chancen gegen meine Liste ausrechnete.

Spiel 4: Armeetausch mit Ogern
Ich stellte meine Hauptblöcke zentral bis rechts auf. Die Trauerfangkavallerie stand links und deckte gemeinsam mit dem Eisenspeier Raum ab. Meine Vampire trotteten mir zaghaft entgegen. In der ersten Runde passierte nichts Spannendes, außer den 3 Lebenspunkten, die meine Kanone der Flederbestie zog.

Damit konnte ich sie vorerst ignorieren, weil sie noch zwei Runden zu mir brauchte. Der nächste Schuss ging auf die Kutsche, verwundete aber nicht (2+ ist schwer zu würfeln). Die Untoten blieben weiterhin zaghaft, weil sie den Damageoutput der Oger kannten. Ich ging weiter vor.

Nun kam eine extrem desaströse Runde für mich: Ich wollte meine Trauerfangkavallerie an den Wölfen vorbei-manövrieren, verpatzte aber den wichtigen schnelle Neuformierung – Test und blieb stehen. Die Kanone setzte noch einmal auf die Flederbestie an, doch der Verwundungswurf landete wieder auf der 1. Die Magiephase war auch unspektakulär, da ich keine einzige Komplexität erwürfelte.

Mein Gegner griff mit der Kutsche die Trauerfänger an, machte genau die eine notwendige Wunde (ich machte keine) und verjagte meine Oger-Kavallerie (und schaffte seinerseits beide schwierige Gelände Tests). Ich gab ebenfalls die Kanone ab, weil 5 Harpien 6 Todeswölfe sie in der Flanke erwischten. Na super …

Ich dachte schon, es wäre vorbei, als mein Gegner sich einbildete, er muss mit Kutsche und Flederbestie meine Eisenwänzte mit Feuerbauch und AST angreifen. Die erste Runde übersteh ich locker und dann würde ich die Flederbestie töten und die (körperlose) Kutsche bröselt durchs Kampfergebnis. Es kam aber anders. Die Bestie schaffte 3 ihrer 4 Regeneration (6+) würfe und blieb überlebte somit das Spiel mit einem Lebenspunkt

Ich aufs Ganze: Generalsblock und Meneater griffen den 40er Ghulblock ohne Chars an. Ein Säbelzahn ging in den Helm-Block direkt dahinter. Die Ghule wurden locker ausgeschalten. Zwei Überrennwürfe auf die 5 und auch die Ghule dahinter wären Geschichte. Leider schaffte dies mein Generalsblock nicht und stand somit mit der Flanke vor dem Ghulblock mit AST und Generälin. Der Konter kam sofort. Ich verlor zwar, flooh aber glücklicherweise weit genug.

Fazit: Das Spiel war wirklich bitter. Ok, die Trauerfänger hätte ich besser spielen können, es wäre locker möglich gewesen, den AST in Reichweite zu bringen (0.5″). Dass ich aber permanent alle wichtigen Würfe verhau und mein Gegner gleichzeitig alles wegsaved hat mich halb zur Verzweiflung gebracht. Immerhin war das Ergebnis (10:10) in Ordnung.

Spiel 5: Tiermenschen
Noch nicht ganz vom letzten Spiel erholt musste ich wieder auf meine Armee umdenken. Gegen Tiermenschen schaute es prinzipiell recht gut aus. Ich dürfte nur den Minoblock mit Metzel-Todesbullen nicht unterschätzen.

Ich ging äußerst offensiv vor und besetzte gleich in der ersten Runde das Haus. Kutsche und Bestie bauten Druck auf der linken Seite auf. In der Magiephase starben gleich mal 2 Minotauren. Guter Start. Die Tiermenschen erwiederten mit eigenem offensivem Vorgehen.

Dann packte mich die Motivation: Kutsche und Flederbestie sagten einen Angriff auf den Gor-Block mit Level 4 an. Ein verpatzter Entsetzenstest (auf die 8 nicht wiederholbar) und sie wären Geschichte. Das war mir nicht vergönnt. Ebenfalls war mir nicht vergönnt, beide Einheiten zu platzieren, weil Chaoshunde im Weg waren. Das hätte ich mir auch vorher überlegen können. Auf der anderen Seite brachte ich den Ghulblock mit Generälin in die Minotaurenflanke. Ein totaler Vanhel vom Nekro ließ mich bei mir Siegesglocken läuten. Was kann schon einem 40er Ghulblock mit Metzelvampirin in der Flanke standhalten?

Die Antwort: Ein Minotaurenblock, oder besser gesagt der Todesbulle darin. Mein Ghast sprach eine Herausforderung aus (was hat mich da geritten?), was zur Folge hatte, dass Haufenweise Giftattacken auf den Mino-Lord gehen mussten. Er freute sich über jede Wunde, denn diese konnte er auf 2+ wiederholbar verhindern und bekam für jeden geschafften Save eine Attacke. Also nahm ich 20 Ghule raus und wollte meinem Gegner schon fast die Hand entgegenstrecken und ein 0:20 eintragen.

Stattdessen schluckte ich im Gegnerzug den Stärketrank und wollte es zumindest noch auswürfeln. Fast ungedämmte Schattenmagie senkte meinen Optimismus zunehmends und so kam es wie es sein musste: In Runde 2 erlag meine Generälin den unzähligen Attacken des Todesbullen.

Ich schaffte es noch, den Minoblock lange aufzuhalten und mit meinem anderen Ghulblock  und etwas Magie einen Gorblock und einmal Harpien zu holen. Der finale verpatzte Ini-Test meines einzeln überlbenden Vampirs bei der Schattengrube (auf die 4-) besiegelte aber das 0:20.

Fazit: In dem Spiel hatte ich einen Vollaussetzer. Anders kann ich mir den Angriff mit meiner Generälin nicht erklären. Ich hab somit das letzte Spiel in typischer Meni-Manier komplett verkackt und mich von einem soliden 7. Platz (bei hypotetischem 10:10) auf den 15. Platz zurückteleportiert.

Turnierfazit: Bis auf das letzte Spiel bin ich mit meiner Leistung am Turnier recht zufrieden. Ich hab durchgehend gegen gute bis sehr gute Leute gespielt und immer mithalten können. Schlechteste Miniatur des Turniers war sicher mein Nekro, der alle dreimal den Blutjuwel-Test auf die 2+ verhaut hat, besonders bitter, da es einmal ein Todesstoß war, der reflektiert worden wäre und es ein weiteres mal den letzten Lebenspunkt eines Echsenhelden gezogen hätte. Beim Spiel mit Ogern hat mich das Glück komplett verlassen und im letzten Spiel hab ich einfach die Nerven weggeworfen. Das darf nicht passieren.

Warhammer ÖMS-2011

Am vergangenen Wochenende fanden die Österreichischen MeisterInnenschaften in Warhammer Fantasy Battles statt. Gleich vorweg, ich bin nicht Österreichischer Meister geworden. Dafür habe ich aber eine durchaus plausible Erklärung: Ich konnte als Organisator leider nicht selbst teilnehmen.

Zumindest nicht am ganzen Turnier. Da ein Spieler beim dritten Spiel verhindert war, schlüpfte ich kurzerhand in die Rolle des Söldnergenerals und bestritt ein Spiel gegen Oger. Mir wurde im Schnelldurchlauf die Armee und das Konzept erklärt und schon nach der Aufstellung war ich auf mich allein gestellt. Ich sagte also wie angewiesen einen Angriff mit dem Ritterbreaker auf die Vielfraße vor meiner Nase an und verjagte sie. Schon in der ersten Beschussphase deuteten die Würfel ihre Laune für dieses Spiel an: Ich traf mit beiden Kanonen den Eisenspeier und würfelte jeweils eine 1 beim Verwunden.  Später bekam ich eine Chance mit 3 Rittern, das Monster in den Rücken anzugreifen. Im Schnitt wird es aufgerieben, real hielt es auf die 5.

Eine Einheit Eisenwänzte letzte es auf meinen Magierblock (20 Zwerge mit 5 Magiern) an. Die Einheit selbst wurde von Mengils Häutern und deren Giftbeschuss zerpflügt. Allerdings kam der Fleischermeister an. Das sollte kein großes Problem sein: Ich opfere so lange Champions und billige Magier bis der Oger das Kampfergebnis durch passive Boni verliert und aufgerieben wird. So kam es aber nicht. Der Oger stürmte an, wirkte einen Zauber mit Totaler Energie, legte sich die große Schablone auf den Kopf und tötete damit 10 Zwerge (er selbst überlebte und erhielt nicht einmal eine Wunde). Ich gewann zwar noch mehrfach den Nahkampf (einmal sogar mit +3), doch der Oger hielt stand.

Das konnte ich von meinen Rittern im Zentrum nicht behaupten. Sie erledigten zwar die Vielfraße, doch dann blieben sie in Ogern hängen. Diese waren besser im Rüsten in ihren 6+ Rüstern  und 6+ Parierwürfen als meine Blechdosen auf die 2+/3+. so standen bald nur noch General und Held, die in der letzten Runde aufgerieben und eingeholt wurden. Nun standen die Oger genau vor meinen Dunkelelfen und holten diese auch nocht, was in Summe zu einem etwas deprimierenden 4:16 führte.

Außerdem habe ich im Vorfeld 5 Spiele nach der geltenden Armychoice absolviert, die ich an dieser Stelle kurz beschreiben möchte:

Ich spielte Chaoskrieger: 2x 8 Trolle, dazu eine Tzeentch-Chaoskriegereinheit mit Schilden und Standarte der Disziplin, angeführt von einem Tzeentch-General auf Dämonischem Reittier. Dazu gab es einen kleinen Tzeentch-Magier, einen AST mit 6″ Unnachgiebigkeit-Spenden, einen Todbringer und ein paar BarbarInnen-Einheiten.

Spiel 1 gegen Philipp Merlin Jost (Platz 2 bei den ÖMS, allerdings spielte er gegen mich nicht seiner Skaven-Turnierliste):
Meine Trolle taten genau, was sie sollten: In 6″ Reichweite um den AST bleiben und alle Einheiten, mit denen sie in Kontakt kamen, langsam aufreiben. Mein General erledigte inzwischen ein Stegadon (Stärketrank und magisches Schwert, dass Stärke und Widerstand permanent auf 2 senkt half dabei durchaus). In Summe war es ca. ein 12:8 für mich (kann mich nicht mehr genau erinnern).

Spiel 2 gegen Clemens Novotny (Platz 27 bei den ÖMS):
Ich war zuversichtlich, dass meine Liste auch gegen Oger bestehen würden. Wir wollten beide in den Nahkampf und das waren wir auch im zweiten Zug. Nach seinem Angriff sah es gut für ihn aus, dann kamen meine Trolle ins Spiel und es wendete sich. Doch sie konnten sich nicht durchsetzen. Das versetzte meinen General in Rage und er löschte quasi im Alleingang 2 Einheiten aus. Kurz vor Schluss stand kaum mehr was am Feld. Eine Einheit Trauerfang-Kavallerie verbiss sich im Todbringer und mein General machte Jagt auf den Eisenspeier. Dieser drehte sich um und erschoss meinen General (3+ Retter, 3 Lebenspunkte …), ebenso verlor ich noch den Todbringer. Damit wurde es ca. ein 8:12.

Spiel 3 gegen Alexander Böhm (Platz 3 bei den ÖMS):
Er tanzte mit dem gefürchteten unzerstörbaren Fluchritterbreaker (Drakenhofbanner, mehrere Charaktere mit 2+ Rettungswurf gegen Flammenattacken und Blutdrinker) an. Auf dieses Spiel hatte ich mich gefreut, denn meine Armee ist durchaus ein guter Konter dagegen. Ich bot ihm also eine Einheit Trolle an, die er fahrlässig auf die gewürfelte 10 annahm. Schafft er den Angriff nicht, ist er eine weitere Runde außer Gefecht und ich kann auf Ghoul-Jagt gehen. Natürlich schaffte er den Angriff. Meinen Konter dachte er mit Todeswölfen abzuwenden, übersah dabei aber die Rampe, die er für meine zweiten Trolle in der Flanke aufbaute. Eine gewürfelte 6 (mit 2 Würfeln) hätte beim Überrennen genügt. Es sollte aber nicht sein. Ich kotzte ihm ein paar Charaktere aus dem Breaker und holte mir eine Ghouleinheit. Im Austausch verlor ich beide Trolle und den Todbringer. In Summe wurde es ein 9:11.

Spiel 4 gegen Bernd Sorger (Österreichischer Meister 2011):
Ich muss zugeben, ich kann mich nicht mehr genau an den Schlachthergang erinnern, nur noch, dass es ein 9:11 wurde.

Spiel 5 gegen Gilbert Hangel (Platz 20 bei den ÖMS):
Nach dem Hit meines Todbringers auf die Schwertmeister in der ersten Runde sah es sehr gut aus. Ich marschierte also vor. Die Schwertmeister griffen eine Einheit Trolle an, begleitet von einer Einheit Speerträger in der Flanke. Dank Flammenbanner war es ein Gemetzel, aber ich blieb unnachgiebig. In der zweiten Nahkampfphase machte ich einen Stellungsfehler, wodurch meine Trolle genau aus Unnachgiebigkeitsreichweite fielen und überrannt wurden. Ein einzelner Schwertmeister überlebte und sicherte seine Punkte. Auf der anderen Seite war es noch bitterer. Ganz ohne Stellungsfehler zerpflügten meine Trolle eine Einheit weiße Löwen und eine Einheit Speerträger. Durch Unglück verloren die Trolle in der letzten Runde einen Nahkampf und nahmen auf die wiederholbare 10 Reißaus. Damit wendete sich ein überlegener Sieg meinerseits in ein 10:10. Bitter.

Fazit: In Summe erreichte ich in den 5 Spielen 48 Punkte, also knapp unter dem Soll. Da ich keine bemalte Armee spielte, hätte mich das 1:1 gerechnet bei den ÖMS auf Platz 33 gebracht. Im Anbetracht der Tatsachen, dass ich nur gegen gute Spieler (zB. alle Stockerlplätze bei den ÖMS) antrat, kann ich mich über das Ergebnis nicht beschweren und denke, ich hätte gut mithalten können.

Abschließend möchte ich noch den Gewinnern gratulieren und mich ganz herzlich für die Flasche Wein bedanken, die mir während der Siegerehrung als Dankeschön überreicht wurde!

Österreichisches Team-Turnier – In letzter Sekunde versagt

Am Wochenende fand das Österreichische Teamturnier in Warhammer Fantasy statt. Ich spielte gemeinsam mit Gilbert, Tanzbär und 82er für Wien.

Spiel 1: Chaoskrieger
Als erstes trat ich gegen Chaoskrieger an. An und für sich kein schlechtes Matchup, weil meinem Verfluchtenblock nichts so wirklich gewachsen ist. Dafür waren meine Ghulblöcke etwas anfällig, aber sie würden zumindest lange genug gegen alles halten können.

Mein erster Zauber brachte zwei Geisterbases und den ersten Zauberpatzer. Das extrem böse Ergebnis konnte ich abwenden und verlor stattdessen alle Stufen bei der Generälin. Immerhin konnte sie sich dadurch nicht mehr selbst sprengen.

Mein Gegner ging auch auf Nahkampf. So griffen ein Streitwagen und sein Disk-General eine Einheit Ghule an. Diese konnte ich in der nächstne Runde mit meinen Verfluchten kontern. Dieser blöde Streitwagen überlebte aber unglücklicherweise und blieb stehen. Immerhin floh der Chaosgeneral. Ich bekam Chaosritter in die Ghulfront und Chaoskrieger in die Verfluchtenflanke.

Die Ghule nahmen zwei Ritter raus, der Streitwagen starb und die Chaoskrieger konnten auch nicht viel anrichten. Dadurch trennten sich die Nahkämpfe und sowohl Ritter als auch Krieger wurden vernichtet.

Meine Verfluchtenblock versuchte noch den Chaosgeneral zu holen, dieser floh und blieb einen Zoll vor der Spielfeldkante stehen. Mein Block war nun offen für den Todbringer, der aber nicht viel anrichten konnte. Die kleine Vampirin wollte den Shagoth mit einem Bernsteinspeer holen. Der Zauber ging total durch und kostete auch ihr die Magiestufen. Das machte den Shagoth so wütend, dass er sich eine Einheit Ghule holte, Umlenker fraß und gemeinsam mit Chaoskriegern meine Verfluchten angriff. In der letzten Runde lebten alle meine Charaktermodelle mit einem Lebenspunkt, gemeinsam mit dem Standartenträger der Verfluchten.

Fazit: Glück gehabt, 10:10. Gesamt holte unser Team 48:32 Punkte und war damit sehr gut dabei (Die Punkte waren auf 50 gecappt).

Spiel 2: Dämonen
Als ich die Liste sah, fragte ich mich, wie die Punkte holen sollte. Das dachte sich auch mein Gegner und verweigerte hinten im Eck. Ich ging so schnell ich konnte vor und schob meine Verfluchten in die Dämonetten und eine Einheit Ghule in die Nurgle-Bestien. Die Nurgle-Einheit und den Verpester stellte mein Gegner dankenswerterweise ganz wo anders hin.

Die Kämpfe waren durchaus mühsam, weil die Chaoseinheiten ordentlich einsteckten. In Summe konnte ich mich durch die beiden Einheitn aufreiben. Ich versuchte noch ein Charaktermodell der Nurgle-Einheit zu holen, gab aber stattdessen einen Fluchfürsten ab. Mit etwas mehr Überlegung, hätte ich mehr holen können (Charakter placement).

Fazit: Ein gemütlich heimgespieltes 15:5, ohne viel Widerwehr. In Summe ein 43:37, was uns noch weiter nach vor brachte. Es lief gut.

Spiel 3: Khemri
Mein erstes Spiel gegen die neuen Khemri, gleich mit allem, was das neue Armeebuch so zu bieten hat: Nekropolenritter, Kriegssphinx und Nekrosphinx. Ich suchte mir die linke Flanke aus und ging vor.

Rechts hatte ich einen dreisten Plan: Eine Einheit Wölfe und eine Einheit Fledermäuse gingen auf das (suboptimal aufgestellte) Kapapult los. Ich bekam den ersten Zug und ging volle Bewegung vor. Die Fledermäuse kassierten erwartungsgemäß die Nekrosphinx. Dann kamen 24 Bogenschuss auf die Wölfe und einer überlebte. Dieser sagte den Angriff an, schaffte die Reichweite, tötete ein Skelett, überlebte die zwei Attacken und schaltete das Katapult aus: Mein Held des Turniers!

Auf der anderen Flanke demonstrierte die Kriegssphinx, was sie so drauf hatte. 29 Ghule gingen nach Hause. Es wären mehr gewesen, wenn die Geier nicht mit angegriffen hätten (und gestorben wären).


Die 4 Streitwägen versuchten sich in der anderen Einheit Ghule. Sie töteten zwar die Vampirin, wurden aber in der zweiten Runde selbst getötet. Als nächstes stürzten sich die Nekropolenritter rein und gewannen in der 3. Nahkampfphase auch.

Inzwischen nutzte mein Verfluchtenblock die Lücke in der Verteidigung, jagte ein paar neu erschaffene Geister ins zweite Katapult und ging selbst auf den Skelettblock mit General und Hyrophant los. Zweiterer starb sofort, ersterer eine Runde später.


Fazit: Leider war die (viel zu knapp bemessene) Spielzeit nach dem 4. Spielzug vorbei, wodurch es nur ein 12:8 wurde. Das Team erreichte mit 39:41 eine knappe Niederlage. In Summe beendeten wir den ersten Spieltag auf Platz 4 (von 12) und mussten dann gegen Team Österreich ran.

Spiel 4: Tiermenschen
In dem Szenario durfte eine Kerneinheit (plus ein Charaktermodell) in Reserve bleiben und ab dem zweiten Spielzug von einer Flanke erscheinen. Bei mir war dies eine Einheit Ghule, Sarah behielt eine Ungorherde mit Doomcow draußen. Das war gut, denn das war das einzige Modell, das mir ein bisschen Kopfzerbrechen bereitete. Mein Verfluchtenblock ging vor und der Tiermenschen-General legte freundlicherweise eine große Stärke 10 Schablone auf seinen Kopf (überlebte auber den Sog ins Chaos).


Sarah legte in der nächsten Runde nochmal die große Schablone auf den General (und überlebte den Sog). Es blieb noch ein Einheitenmodell der Gors, das sie nun abzog und die Charaktermodelle wurden in eine weit entfernte Ungorherde gesichert.

Ab nun wurde nahgekämpft. Die hereingekommen Doomcow lenkte ich bis zum Schluss um, im Austausch sah auch meine Verstärkung nur Umlenker. Meine Verlfuchten griffen Gors an, rieben sie auf und holten sie nicht ein, kurz darauf sammelten sie sich wieder. Das Spiel trieben sie bis zum Ende des Spiels in der 5. Runde. Besser ging es den Ghulen, die aus dem Haus kamen und von Minotauren angegriffen wurden. In mehreren Nahkampfphasen (eine davon mit Vanhels Totentanz) wurden die Monster weggegiftet.

Punkte gabs noch für den gebernsteinspeerten Varghulf und den Tiermenschengeneral, der nach der 3. großen Schablone durch Zauberpatzer endlich ins Chaos gesaugt wurde.


Fazit: 12:8 für mich. Es war ein gutes Matchup für mich. Sarah hat gut verweigert in der Magiephase extrem viel Pech gehabt, dafür bei anderen Einheiten viel Glück gehabt (ein überlebender Gor und eine dreimal nicht eingeholte Gor-Einheit). Fürs Team gab es leider nur 33:47 Punkte.

Spiel 5: Oger
Ein weiteres erstes Spiel gegen ein neues Armeebuch. Mit einem hohen Sieg im letzten Spiel wär noch sehr viel für das Turnier drinnen. Demnach ging ich offensiv vor. Meine Verfluchten und die Ghule gingen vor. Damit war ich in meiner ersten Magiephase 8 Zoll von den Eisenwänzten entfernt. Die hatten zwar das Flammenbanner, es sollte trotzdem machbar sein. Der Vanhel ging leider nicht durch (war eigentlich zu erwarten).


Die Maneater hatte ich zwar gut mit weggeblockt, leider übersah ich den General. dieser griff unterstützt von den Eisenwänzten an. Als ich dann auch noch eine Herausforderung aussprach, wurde mir das Schlamassel langsam klar, in das ich mich selbst begeben hatte: Die Aufpralltreffer verursachten eine F
flammende Wunde, weswegen der Ogergeneral ordentlch reinwuchten konnte. Der Champion wurde mit höherer Initiative getötet, weswegen mein AST vorrücken musste und nur mit viel Glück überlebte. Es blieben 10 Modelle übrig.

Das einzige, was mich nun noch retten könnte, wäre eine extrem gute Magiephase. Diese war aber leider extrem mau. In der Nahkampfphase tötete ich zwar den einzigen Magier, aber mein Verluchtenblock (inkl. Vampirin) bröselte punktgenau. Danach war es nur noch ein Aufwischen für die Oger.


Fazit: Ich warf im letzten Spiel noch die Nerven weg und kassierte ein 0:20. Auch im restlichen Team lief es suboptimal. Auch Gilberts 20:0 änderte nichts an einem gecappten 30:50.

Turnierfazit: Der erste Tag lief wirklich gut. Das vierte Spiel gegen wirklich gute Gegner war ok, aber im letzten Spiel haben wir (besonders ich) komplett versagt. Es wäre sogar noch der 3. Platz drinnen gewesen, so wurde es leider nur Platz 8. In Summe war es jedenfalls ein sehr cooles Turnier mit 5 wirklich guten GegnerInnen. Sehr gefreut habe ich mich auch, über die 5 rosa Horrors, die ich durch die Tombola gewonnen hab. Wir werden sie im Team aufteilen und in Ehren halten.

WoW/Keepers sucht den Superfrosty

Soeben ist das erste Turnier, an dessen Organisation ich maßgeblich beteiligt war, zu Ende gegangen, mit mäßigem Erfolg für meine ChaoskriegerInnen.

Spiel 1: Zwerge
Eine Kanone, eine Stärke 5 Schleuder, eine Orgelkanone und zweimal 30 Hammerträger. Mir war klar, dass hier nicht viel zu holen war. Deswegen positionierte ich meine leichten Ziele für Fernkampf (Todbringer, Streitwagen, Wölfe und Kriegsschrein) außerhalb der Kriegsmaschinensichtlinien. Ich versuchte, das Haus geschickt auszunutzen, um erstens Schutz zu erfahren und zweitens schneller an der gegenüberliegenden Seite anzukommen. Mein Tzeetch-Disk Magier schaffte es leider nicht. Den ersten Speerschleuderschuss parierte er noch mit seinem Schild, in der zweiten Runde starb er aber am Kanonenhagel.

So ganz gelang es nicht, den Zwergen sinnvoll näher zu kommen. Die mittlerweile stark dezimierten BarbarInnen sagten (gezwungenermaßen) einen Angriff auf die Speerschleuder an und schafften die Distanz nicht. Dafür bekamen sie eine Einheit Hammerträger in die Flanke die wild entschlossen eine 12 auf die Angriffsdistanz hinlegten. Es überlebten 2 BarbarInnen, die sich allerdings nicht mehr sammelten.

Die auch bereits dezimierten Nurgle-Krieger versuchten noch einen Angriff auf eine kleine Einheit Musketenschützen, doch zwei Beschussphasen bei unmenschlichem Schadensoutput überlebten sie nicht. Den einzigen Schaden, den ich anrichtete, waren zwei Kriegsmaschinen, die von meinem Todbringer gesniped wurden. Damit stand es zum Schluss 6:14.

Fazit: Gegen so eine Zwergenburg ist echt schwer anzukommen. Wenn dann auch meine Magie extrem mau ausfällt (ich hatte die halbe Zeit gleich viel oder weniger Magiewürfel wie der Zwerg Bannwürfel) ist nichts zu holen. Im Nachhinein betrachtet hätte ich sogar noch mehr verweigern müssen, dann wäre vielleicht ein 10:10 drinnen gewesen.

Spiel 2: DunkelelfInnen
Das fühlte sich eigentlich gar nicht so schlecht an. Die Hydra auf der Flanke mit meinen auserkorenen Flammenkriegern, Im Zentrum die soliden Kerneinheiten mit Charaktermodellen, von rechts die flinken Unterstützungseinheiten. In der Mitte gabs noch drei Marker, die jeweils 200 Punkte wert waren.

Meine Auserkorenen marschierten vor, konnten die Hydra in der zweiten Runde wegen reduzierter Bewegung leider nicht erreichen. Die Kerneinheiten blieben zentral und bauten eine Schere auf. Über die rechte Flanke kamen Streitwagen und Disk-Held. Die ElfInnen gingen auf Voll-Offensive.

Nun wurde es meinem Todbringer zu langweilig und er stürmte in die schwarze Garde, die unnachgiebig stehen blieb. Im DunkelelfInnen-Spielzug schnupften die beiden Hexen-Einheiten mal ganz nebenbei meine BarbarInnen.

Mein nächster Zug war spannend. Gemeinsam griffen mein Disc-Held und mein Streitwagen den Blutkessel an. Mit deren Vernichtung wären endlich die nervigen 5+ Rettungswürfe Geschichte (die ungefähr zu 60% hielten in dem Spiel!) und die Garde wäre ebenso bald tot. Von den durchschnittlich (abgerundet) 5.981 Lebenspunktverlusten (4 hätten gereicht), realisierte sich genau ein einziger.

Dementsprechend blieb die Garde hammerhart. Meine Auserkorenen fielen ihnen in die Flanke, machten aber keinen nennenswerten Schaden. Daraufhin bekamen sie selbt die Einheit Speerträger in die Flanke, ohne großartige Auswerkungen. In der letzten gespielten Runde kame noch meine (dank Hydra-Atemattacke halbierte) Nurgle-Einheit in den Nahkampf. Es blieb ein einziger schwarzer Gardist übrig, der verhinderte, dass der DunkelelfInnen-General mangels unnachgiebiegkeit davonlief (und mit guter Wahrscheinlichkeit erwischt worden wäre). Im Gegenzug floh noch mein Disc-Held aufgrund von Rückenschmerzen (Armbrustschützen) und wurde eingeholt.

Fazit: Die einzigen Siegespunkte, die ich mir in dem Spiel holte, waren einer der Szenarienmarker und eine im Nahkampf erschlagene Standarte. Besonders bitter war die einzelne Hexe und der Gardisten-Champion. Im Endeffekt ein spannendes 7:13.

Spiel 3: Oger
Ich stellte mich den Ogern sehr zuversichtlich. Sie hatten wenig mit, das mich ernsthaft bedrängen könnte. Besonders die Kombination Pandämonium und Todbringer (Paniktest auf -1) sollte mir hoffentlich Freude bereiten.

Und so marschierte ich auf den Bunker zu (und schnupfte im Vorbeilaufen noch das Frosty-Szenarienmonster für 400 Punkte). Meine BarbarInnen bekamen die geballte Macht der Schrottschleudern zu spüren und waren in Zug 3 auf 10 Figuren reduziert. Sie verjagten totzdem noch eine Einheit Gnobblars, bevor sie von zwei Schrottschleudern vernichtet wurden. Meine Magie entpuppte sich doch nicht als so effektiv.

Nun griffen die Ogerbullen meine Nurglekrieger an. Das ist eigentlich ein sehr gutes Matchup, da die Oger nur auf die 5 treffen (die Charaktermodelle auf die 4). Doch dann kam die totale Regeneration, die einigen Ogern wortwörtlich die Haut retete. Ebenfalls verhinderten die vielen Charaktermodelle im ersten Glied, dass ich effizient zuschlagen konnte. Ich verlor, hielt aber stand. Allerdings nur eine Runde.

Meine Auserkorenen erreichten die Rinoxreiter nicht und wurden im Gegenzug angegriffen. Dank guter Rüstung und Tzeentch ging nicht viel durch und mein Streitwagen konnte kontern. Allerdings reichte es nicht ganz, denn auf der anderen Seite kamen die Ogerbullen zu Hilfe, die sich mittlerweile durch die Nurglekrieger gefressen hatten. Der Kampf hielt an (Zwischendurch sprengte sich der Todbringer selbst). Doch nicht lange genug. Knapp aber doch floh mein General, während der Armeestandartenträger und der Auserkorenen-Standartenträger mutig dem Tod ins Auge blickten.

Mein Disc-Magier kam nun zur Unterstützung in den Rinoxrücken. Gemeinsam mit dem Streitwagen konnte ich mir zumindest diese Punkte noch holen. In der letzten Runde floh ich mit allem, das angegriffen wurde. Da mein Disc-Held aber eine glatte drippel-Eins hinlegte, wurde er trotzdem erwischt.

Fazit: Ein recht enttäuschendes 5:15. Ich muss zugeben, ich hab die Durchschlagskraft des Ogerblockes unterschätzt. Ebenfalls hab ich den Kriegsschrein ungünstig positioniert, sodass die Bullen in meine Auserkorenen überrennen konnten. Allerdings war ich auch nicht gerade vom Glück gesegnet, da hätte eigentlich mehr drinnen sein müssen.

Turnier-Fazit: Es war erfrischend abwechselnd, einmal mit Chaos anzutreten. Es spielt sich wesentlich entspannter, wenn ein Kontrollverlust nicht gleich die Niederlage bedeutet (und ich hatte doch einige davon). Ich finde die Liste sehr solide, aber die Würfel ließen sie mich nicht ausreizen. Zum Beispiel hatte ich am ganzen Turnier keine sinnvolle Segnung (das Beste war einmal +1A, sonst war es immer Magieresistenz, +1MW, Angst oder Entsetzen). Ich schätze mal, dasss ich nun regelmäßig auf Turnieren (ohne Bemalpflicht) micht Chaos antreten werde.

Achja, bin mit Platz 12 drittletzer geworden …

GTT Zwischenstand

Dieses Wochenende findet das GTT-Turnier in Klagenfurt statt. Nach dem ersten Spieltag gibt es einen durchaus guten Zwischenstand für unser Team. Mit 104 Punkten sind wir auf Platz 4 (punktgleich mit Platz 3).

Spiel 1: Mirrormatch gegen Vampire
Das Spiel lässt sich leicht zusammenfassen: Rumgelame zweier recht ähnlicher Listen. Ich hielt mich auf der rechten Seite und kam mit der Kutsche über die Flanke. Mein Gegner hielt sich zentral und brachte Varghulfs über die linke Flanke. Im zweiten Zug griffen seine Wölfe meine Wölfe an. Ich konnte in drei unenlich epischen Nahkampfrunden gewinnen. Im Gegenzug opferte ich eine Einheit Wölfe auf der linken Flanke, um die Varghulfs aufzuhalten. In der allerletzten Runde stellten sich meine epischen Wölfe der geballten Kampfkraft der gegnerischen Armee (auch nur weil sie den Marsch-Test nicht schafften und es eh auf ein Unentschieden rauslaufen würde) und wurden wider erwarten komplett vernichtet. Mein Versuch, meine Verfluchten mit totalem Vanhels Totantanz in die Skelette zu lenken scheiterte am Mangel an totaler Energie.

Fazit: Solides 10:10 (80:40 Siegespunkte) Ein Vampirmirror ist immer anstrengend. Wer angreift verliert tendenziell. Ein unpassender (weil für alles schwieriges Gelände) Wald im Zentrum verleitet auch nicht gerade zur Offensive.

Spiel 2: DunkelelfInnen
Gespielt wurde das Szenario Missionsziele. 10 Punkte waren erreichbar durch Halten von Missionsmarker mit Kerninfanterie, die Restlichen durch eine Siegespunktematrix. Ich stellte meine Unterstützungsskelette gemütlich auf einen Marker und wollte mir einen zweiten mit einer Ghulhorde holen. Das müsste reichen, denn die DunkelelfInnen hatten nur zwei Kerneinheiten mit.

Unerwartet griff die Hydra in Runde zwei meine Ghule an (und tat ihnen auch wirklich weh). Meine Verfluchten konterten in die Flanke und töteten das Monster. Meine Kutsche holte sich leichte Kavallerie und war plötzlich im DunkelelfInnen-Rücken.

Noch unerwarteter griffen nun die schwarzen Korsaren meine Verfluchten an und wurden in zwei Nahkampfrunden aufgerieben. Nun versuchte sich auch die schwarze Garde in den Verfluchten und scheiterte. Sie hielten aber bis zum Ende der vierten Runde, wonach wir zeitbedingt mit einem 11:9 für mich abbrachen (Die Kutsche holte sich davor noch den Blutkessel).

Fazit: Hätten wir fertig gespielt, wäre es durchaus noch spannend geworden. Mit etwas Glück hätte ich das Szenario gewonnen, dafür hätten die Cold One Knights auch noch ordentlich reinhauen können.

Spiel 3: Oger
Auf dieses Spiel freute ich mich. Es ging diesmal um Blood And Glory und die Oger würden nichts von mir ernstahaften Schaden zufügen können. Ich hielt mich vorerst trotzdem zurück.

Als mir mein Gegner seine AST-Einheit im Sichtschatten aller Kontereinheiten anbot, konnten meine Verfluchten nicht nein sagen und rieben diese in zwei Nahkampfrunden auf (sie töteten einfach alles). Zusätzlich zu dem schlechten Match-up, würfelte mein Gegner auch noch schlecht, wodurch sein General plötzlich offen herumstand (Angriff verpatzt).

Die Oger wollten es nun wirklich wissen. Der General griff meine Skelette an (und blieb unnachgiebig in meinen Skeletten hängen). Zwei Ogereinheiten griffen meine Wölfe an, wobei die große in die Ghule meiner Generälin überrannte und von der Kutsche in den Rücken angegriffen wurde und die andere dahinter blieb und von meinen Verfluchten (die vorher noch Yetees und Scraplauncher verjagten) vernichtet wurden. Die wenigen Oger, die überlebten liefen davon und wurden von meiner Kutsche eingeholt. Diese wurde von übermütigen Gnoblars angegriffen und später mit Yetee Unterstützung vernichtet. Meine Generälin drehte sich nach und holte sich noch den Riesen, der mitlerweile in meinem Skelettrücken gelandet war.

Fazit: Oger können gegen VampirInnen (und gegen die meisten anderen Armeen auch) recht wenig machen. Ich war keine Sekunde lang in Gefahr und spielte das 19:1 gemütlich runter (Hätten die Gnoblars gegen die Kutsche nicht einmal auf die 5 gehalten, wärs 20:0 gewesen).

Fazit des Tages: In der ersten Runde hatten meine Teammitspieler Pech, wesewegen wir weit nach hinten rutschten. In Runde zwei und drei haben wir das wieder wett gemacht und sind nun 6 Punkte hinter den Führenden, gegen die wir morgen im Armeetausch antreten dürfen. Es wird spannend!