Schlagwort-Archive: Norse

Not Dead Yet erneut siegreich

Guten Tag und herzlich willkommen zu dem ersten Spiel von Not Dead Yet nach einer langen Winterpause. Heute treten sie gegen die Norse-Men von Kalevala Kavaliers XXII an.

Not Dead Yet gewinnt den Münzwurf und startet in der Offensive. Die Mumien und Wights beginnen aufzuwischen und die Nordmänner fallen scharenweise zu Boden und müssen vom Feld getragen werden. The Announcer hebt den Ball auf, täuscht über links an, geht mit Unterstützung durch das Zentrum und trägt das Leder in die Endzone. 1:0 für Not Dead Yet bereits kurz nach Anpfiff.

Nun bekommen die Norse den Ball. Es wird schwer werden, in der massiven Unterzahl den Ausgleich zu erziehlen. Sie versuchen es über rechts. Doch die flinken Ghule sind schon zur Stelle. Selbst das Ausweichen auf die andere Flanke hilft nicht. Ein verzweifelter Pass nach vor verschafft eine kurze Atempause, doch schon fliegt der Ball wieder in Richtung Endzone. It’s Woman schafft es nicht zu fangen. Noch hat sie etwas Zeit, sie versucht den Ball aufzuheben … und scheitert, sie versucht es nocheinmal und schafft es wieder nicht. Schon fällt der Schlusspfiff und die Schiedsrichterin beendet die Halbzeit wider dem Protest der Untotenfans.

Die zweite Halbzeit startet und ein guter Teil der Norse hat sich von den Verletzungen in der ersten Halbzeit erholt. Sie holen sich den Ball in der eigenen Hälft, doch Not Dead Yet macht Druck. Die Norse erkennen die Schwachstelle in der Verteidigung, der Yhetee bringt It’s Woman zu Fall und macht somit freie Bahn für den eigenen Spieler, der den 1:1 Ausgleichs-Touchdown erzielt.

Das Spiel bleibt spannend. Not Dead Yet ist noch immer hochmotiviert, die Partie wieder an sich zu reißen. Ein Norse-Fan wirft einen Stein auf das Feld und bringt einen Ghul zu Fall, doch die Untoten scheinen unbekümmert. Der Ball rollt zu It’s Woman, die unterstützt von Wights und Mumien den langsamen Vormarsch angeht. Der Yhetee wird von Zombies beschäftigt. Er versucht einen Verzweiflungsakt, dodgt sich durch, und schlägt Mrs. Pepperpot zu Boden.

Glücklicherweise war dies nicht der verwundbare Punkt im Untotenkäfig und It’s Woman kann das Leder in letzter Sekunde sicher in die Endzone tragen.

Damit endet das Spiel mit einem verdienten 2:1 Sieg für Not Dead Yet. Ich verabschiede mich und freue mich, sie beim nächsten Match wieder begrüßen zu dürfen.

Werbeanzeigen

Not Dead Yet im Todesrausch

Guten Abend meine Damen und Herren und willkommen zu einer weiteren Runde in der BloodBowl Liga. Nach längerer Pause darf Not Dead Yet wieder ran, diesmal gegen das Norse Team „Still Green after all“.

Das Norse Team beginnt in der Offensive und schon zeigt sich die Schwäche aufgrund langer Spielpause. Die rechte Flanke ist komplett offen und „It’s Woman“ geht zu Boden. Die kompletten Norse stürmen vor, sogar der langsame Yhetee. Auf der linken Flanke versucht NDY den schnellen Touchdown zu verhindern, doch vergebens, das 1:0 fällt gleich zu Beginn.

Der frühe Touchdown bringt allerdings die Möglichkeit, in der ersten Halbzeit noch den Ausgleich zu schaffen, um mit einem langsamen Touchdown der zweiten Hälfte den Sieg nach Hause zu spielen.

NDY startet voll durch. Im Zentrum fallen die Norse nach der Reihe. Einer steht sofort wieder auf, allerdings als Untoter Zombie! Nicht einmal der Apotheker konnte den nordischen Starspieler retten. Dafür wird der vorstürmende Colonel k.o. geschlagen. NDY bleibt unbeirrt auf Vormarsch. Sie versuchen es über rechts. Als die Norse dort den Weg versperren, bringt ein Ghoul sich in Touchdown-position. Der Pass misslingt leider und der Abpfiff besiegelt das 1:0 in der Halbzeit.

Die zweite Halbzeit startet, Nude Organist fängt auch gleich den Ball und bringt sich in geschützte Position. Mit Hilfe der Mumien prügeln sich die Untoten durch die Reihen und verschaffen sich Platz auf der linken Flanke.

Ein Norse-Blitzer findet eine Lücke und befördert den Ball ins Aus, die ZuschauerInnen werfen ihn sofort wieder rein und so liegt er mittig vor der Endzone. It’s Woman ist es ein leichtes, sich das Leder zu holen und den Ausgleich zu erzielen.

Nach der Prügelorgie sind lediglich noch 7 Norse spielfähig. Obwohl sie in der Offensive sind, müssen sie sich jetzt anhalten, um nich noch zu verlieren. Dass es der Werfer nicht schafft, den Ball aufzuheben ist da nicht hilfreich. Und schon stürmen die Ghoule vor und hoffen noch auf die Siegeschance. Aber auch sie sind zu ungeschickt und der Abpfiff besiegelt das 1:1.

Was für ein Spiel! Das Ergebnis mag ausgeglichen ausschauen, aber die detaillierte Bilanz zeigt eine derbe Unausgewogenheit. Gleich zwei Norse-Spieler segneten das Zeitliche und ein weiterer muss das nächste Spiel verletzungsbedingt passieren.

Warhammer Fun & Frosties

Am 15. Mai veranstalten wir im WoW/Keepers ein Fun-Turnier. Das Event soll vorrangig Spaß machen: Besondere Geländeregeln und Szenarien kommen zur Anwendung, alternative Armeebücher/-konzepte sind erwünscht und es gibt Extrapunkte für erfundenen Fluff. Ich werde eine Norse-Liste spielen, die ich am Freitag gegen eine sehr kranke Skavenliste getestet habe.

Die feigen Ratten bunkerten sich erwartungsgemäß ein und ich musste vorstürmen. Wobei es auf der linken Flanke Dank eines gepimpten Dampfpanzers nicht so rosig ausschaute. Meine Berserker wurden magisch an der Bewegung gehindert und bekamen den üblen Panzer im dritten Zug in die Flanke. Mein Riese konterte und schlug dem Panzer in zwei Runden 7 Wunden raus (dank magischer Stärke 10).

Im Zentrum versperrte mir meine eigene Einheit lange den Weg. Erst als diese floh (und das muss sie per Feigheits-Sonderregel gegen alles, das größer oder mehr ist wie sie), konnten meine BarbarInnen angreifen. Zuvor wagte mein General noch einen waghalsigen Alleingang gegen eine andere Ratteneinheit auf der gegenüberliegenden Spielfeldkante.

Die mutierten Ratten in meiner Riesenflanke schmerzten auf Dauer. Sie würfelten zwar extrem mies, dennoch erlag der Riese der großen Anzahl an Attacken. Somit währte mein Glück im Zentrum auch nicht lange. Die BarbarInnen, die sich durch die erste Ratteneinheit gehackt hatte, wurde in der Flanke angegriffen, zur Flucht gezwungen und eingeholt. Ebenfalls floh mein General, der es aber zumindest schaffte, weit genug wegzulaufen. Das Spiel endete mit einem soliden Sieg für die Ratten.

Fazit: Das Spiel hat viel Spaß gemacht. Unsere beiden Listen toppen sich gegenseitig im schlecht sein und es war eigentlich verhältnismäßig spannend. Ich werde sicher noch etwas an meiner Liste herumbasteln und definitiv meine Feiglings-Einheit anders spielen. Ich freu mich jedenfalls schon aufs Turnier!

 

Spiel 2: Chaoszwerge
Gestern testete ich meine Liste fürs „WoW/Keepers sucht den Superfrosty“ Turnier am kommenden Sonntag. Die jeweilige Taktik war recht offensichtilch: Ich wollte so schnell wie möglich vor, mein Gegner wollte dies tunlichst vermeiden und mich in der Zwischenzeit niederschießen.

Und dies gelang ihm hervorragend. Mit der berüchtigten Tremorkanone machte er mir zwar kaum Schaden, halbierte aber ständig meine Bewegungsreichweite, sodass ich nur äußerst mühsam nach vor kam. Lediglich mein Disk-Magier auf der linken Flanke kam in die Offensive und röstete 4 von 5 Stierzentauren.

Ich platzierte meine BarbarInnen etwas ungeschickt im Haus und die Goblinreiter wollten mir den Weg nach draußen verstellen. Vor dem Todbringer hatten sie dann doch zu sehr Angst, rannten davon und wurden von meinen Hunden eingeholt. Den letzten Stierzentauren holten sich die anderen Hunde, kurz bevor sie vom Goblinhelden vernichtet wurden. Auch über die rechte Flanke kamen Goblinreiter. Das Lächeln, mit dem ich sie ignorierte verging mir, als sie wider erwarten meinen Streitwagen angriffen, nicht verwundeten aber trotzdem aufrieben und meine Auserkorenen in der Flanke nervten.

Nun kam die zweite Einheit Stierzentauren über die rechte Flanke. Mein Kriegsaltar stellte sich ihnen entgegen. Im Zentrum kam ich nach wie vor nicht weiter, denn nun versperrte auch noch ein lästiger, billiger Goblinheld das Weiterkommen. Nach der vierten Runde brachen wir das Spiel aus Zeitmangel ab. Die Verluste waren auf beiden Seiten vernachlässigbar und so verbuchten wir ein Unentschieden.

Fazit: Als Funspiel betrachtet war das Spiel recht langatmig, als Turnierspiel betrachtet hatte es durchaus viel Potential. Mein Gegner hat mich gekonnt ausgebremst und ist gezielt in meine Verteidigung eingedrungen. Hätten wir die letzten beiden Runden noch gespielt, wäre ich voraussichtlich in den Nahkampf gekommen und hätte solide gewonnen. So ganz kompetitiv sind die uralten Chaoszwerge leider nicht mehr.