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Betriebsrats-Schulung: Datenschutz

Ich verbrachte die vergangenen drei Tage in einer Schulung für BetriebsrätInnen, betreffend das Thema Datenschutz.

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An Tag 1 beschäftigten wir uns mit den technischen Möglichkeiten, die unsere digitale Gesellschaft und Arbeitswelt mit sich bringt, Tag 2 stand im Zeichen von Rechtsnormen und Gestaltungsmöglichkeiten und am heutigen letzten Tag analysierten wir tatsächliche Betriebsvereinbarungen und erhielten einen Erfahrungsbericht eines aktiven Betriebsrates.

Wie immer nach derartigen Seminaren habe ich das Gefühl, gerade mal an der Oberfläche der Materie gekratzt zu haben. Da Datenschutz und damit zusammenhängende Betriebsvereinbarungen gerade großes Thema in unserem Betriebsrat ist, freue ich mich auf vertiefende Arbeit auf dem Gebiet.

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Betriebsrat: Basiskurs 1

Um meine Betriebsratsarbeit auf fundierte Basis zu stellen (und weil mir Freistellung für derartige Schulungen zusteht), besuchte ich vergangene Woche den Basiskurs 1 für BetriebsrätInnen.

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Mit 30 weiteren TeilnehmerInnen und angeleitet von zwei Gewerkschafts-SekretärInnen lernte ich breites Grundwissen für Betriebsratsarbeit: Gesetzliche Bestimmungen, rechtliche Ansprüche, Anlaufstellen und Best-Practice Beispiele. Und wie es sich für derartige Seminare gehört, war eine gewaltige Menge Spaß dabei!

Ich bin mittlerweile sehr seminarerfaren und konnte nicht umhin, die Schulung permanent mit ÖH-Seminaren zu vergleichen. Mein Fazit:

  • Methodisch war kein Unterschied zu merken: Differenzieren, PartnerInnen-Interview, teilweise Fronatlvortrag, meist Gruppenarbeit mit (kreativer) Präsentation, Gruppen-Diskussion und als Produkt ein mit Plakaten gefüllter Seminarraum
  • Erhöhter Altersschnitt. Es ist lange her, dass ich einer der jüngsten TeilnehmerInnen war
  • Budget: 4 Sterne Hotel mit Einzelzimmer (wenn auch in Nebensaison) im Vergleich zum gewohnten Schlafsaal in günstigen Seminarhotels
  • Disziplin: Einheiten starteten immer pünktlich und ebenso pochten die TeilnehmerInnen auf pünktliches Ende. Bei 31 TeilnehmerInnen gab es keinen einzigen Ausfall!
  • Was mir aber schon sehr fehlte, war der fehlende weitreichende gesellschaftspolitische Anspruch, …

Ich gehe jedenfalls aus dem Seminar in meiner Entscheidung, Betriebsrat zu werden gestärkt, inhaltlich gefestigt und motiviert für noch mehr Einsatz heraus.

 

Betriebsrat: Jetzt geht’s los!

Nun sind die Formalitäten geklärt. Nach der Konstituierenden Sitzung vom vergangenen Dienstag nach einer ereignisarmen Betriebsratswahl 2 Wochen davor (es trat nur eine Liste an) bin ich nun offiziell im Amt.

Ich bekleide den formellen Posten des Schriftführers, intern arbeiten wir aber gleichberechtigt (im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten). Ab jetzt starten die tatsächliche Tätigkeiten: Antrittstreffen mit der Geschäftsführung, Infrastruktur aufbauen und – worauf ich mich am meistern freue – Gesetze durchackern und umsetzen.

Ich bin schon sehr gespannt!

Ich kanns nicht lassen: SailorMeni goes Betriebsrat

Als ich vor über zwei Jahren „altersbedingt“ meine politischen Tätigkeiten in der ÖH aufgab, war für mich klar, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis ich wieder in Vertretungsarbeit „hineinrutsche“. So geschehen vor einigen Wochen, als ich von einer Kollegin angesprochen wurde, ob ich zukünftig im Betriebsrat mitarbeiten möchte, der sich bald gründen würde.

Offiziell noch zurückhaltend war für mich sofort klar, dass ich zustimmen werde und so begann ich Teil der Gruppe zu werden, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, „den gesetzeskonformen Zustand herzustellen“ (ab. 5 MitarbeiterInnen ist ein Betriebsrat einzurichten).

Gestern fand der erste Höhepunkt des Prozesses statt, als wir die Betriebsversammlung abhielten, in der wir den Wahlvorstand bestellten, der den Weg zur Betriebsratswahl und letztendlich des Einrichten eines neuen Betriebsrates ebnete.

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich unsere Vorhaben in die Tat umsetzen lassen und werde Eckpunkte – sofern sie nicht unter die Verschwiegenheit fallen – sicher auch hier berichten.