Skaven Showdown: Nihilistische Nager gegen First the Pitch and then we rule the World

Das lang erwartete Derby ist endlich eingetroffen. Die philosophischen Ratten gegen die politischen Ratten. Wer wird die Überhand gewinnen? Die Quoten zeigen stark auf First the Pitch, doch auch die Nager haben schon in schwierigen Situationen gute Leistung gezeigt.

First the Pitch gewinnt den Münzwurf und darf in die Offensive. Und das nehmen sie wörtlich! Drei NihililstInnen gehen zu Boden – zwei davon stunned. Ein Käfig bildet sich, doch der Pass schlägt fehl. Der Ball bleibt aber sicher bei den Politikratten liegen.

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Die NihilistInnen starten in die Gegenoffensive. Simone de Nagoir stellt sich in Scoringreichweite. Ratterich Nietzsche stellt sich zum Ball. Zahn-Paul Sartre setzt zu einem Blitz an und schiebt durch das Gerangel einen Gegenspieler auf den Ball. Der Ball bounct mehrfach herum und wird letztendlich von einem Gegner gefangen. Schade.

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First the Pitch lässt keine Sekunde verstreichen. Der Ball gelangt zu Theratta May, welche schnurstracks Richtung Endzone vorprescht. Dort wird sie von Arthur Schopennager gestoppt.

Nitzsche steht tief in der gegnerischen Zone, weit und breit kein Gegner. Sartre hebt den Ball auf und setzt zum Pass an. Doch das Leder schlupft durch die Finger und bleibt neben Sartre liegen.

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Nun ist die Defensive komplett offen. First the Pitch muss quasi nur an einer Ratte vorbei und den Ball in die Endzone tragen. Sartre wird geswarmt und letztendlich umgestoßen. Ein Politiker hebt den Ball hoch, passt uuund niemand fängt den Ball. Was für eine Blamage!

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Nun haben plötzlich die Nager wieder die Chance zu scoren. Die einzige Feindratte im Weg wird umgeblockt. Schopennager holt sich den Ball, sprintet nach vor. Ein Short-Pass auf de Nagoir uuuund FUMBLE!

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Sofort sind die Ratten von First Pitch wieder bereit. Schopennager wird umgeblockt, die Gegend umzingelt und Emausuel Macron holt sich den Ball.

Simone de Nagoir ist aber sofort zur Stelle, blockt den Politiker und wird selbst vom Feld getragen. Nun stellt sich Melania the Rat in die Endzone und wartet auf den Pass. Doch der Handover misslingt. Der Ball bounct zurück zu Macron aber wertvolle Zeit geht verloren.

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Diese wird sofort genutzt. Sartre blockt den Ballträger um und möchte mit der Hilfe seines zweiten Kopfes weiter durchwuseln. Doch er stolpert und geht k.o. Wieder liegt der Ball im Freien. Margarat Thatcher nimmt ihn und läuft tief in die Endzone.

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Nur noch einer kann sie stoppen: der neu angeheuerte Blutrach. Er lässt dem wilden Tier in sich freien Lauf und setzt zum Blitz an. Er muss sich nur noch aus einer Tacklezone befreien und hat dann freie Bahn, um aus Thatcher Geschnetzeltes zu machen.

Doch er stolpert und Thatcher kann nach dem wilden Hin und Her endlich das Leder in die Endzone tragen. 1:0 für First the Pitch.

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Offensive für die Nager. Sie sind bekannt dafür, schnelle Scores hinzulegen und stellen sich demnach aggressiv auf. Die starke Unterzahl macht es nicht leichter. Es sind mittlerweile 4 Leute schwer verletzt – Journeyman SokRATes sogar tot.

Der Kick geht tief in die eigene Zone. Während die NihilistInnen noch kurz ihre Optionen überlegen, blitzen die PolitikerInnen schon aggressiv rein. Alle Nager sind umstellt oder umgeboxt. Das wird nicht leicht!

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Nun gut. Die gefährlichste Ratte wird von Sartre umgeblitzt und alles geht in Stellung, um einen weiten Pass vorzubereiten. Ernst Block muss noch einen Gegner aus dem Weg schieben, doch geht dabei selbst zu Boden.

Damit liegt der Ball frei und First the Pitch kann Sekunden vor Abpfiff zum 2:0 scoren.

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Die Bloodweiser Babes versorgen die Nager so gut sie können. Die zahlenmäßige Unterlegenheit kühl analysierend meint Trainer SailorMeni treffend: „Hoch gwinnen wer mas nimmer, oba aufgebn tuat ma an Briaf!“.

Der Kick ist diesmal gnädiger und die Nager nehmen alle Ratten die sie noch haben, um links einen Käfig zu bilden. First the Pitch versucht, ihn zu durchbrechen, schafft es aber nicht. Schnell schlägt Sartre einen Haken und bringt den Ball auf die andere Flanke.

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Diese ist aber nicht mehr gut genug geschützt. Sartre wird umgeblockt und die PolitikerInnen holen sich den Ball. Nitzsche blitzt den Ball nochmal frei, doch auch das hilft nicht. First the Pitch holt ihn sich wieder und wenig später fällt das 3:0.

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Bei den Nagern sieht es mittlerweile richtig düster aus. Nur noch 6 Ratten stehen auf dem Feld und der Kick landet auch gleich in der Endzone, die Richtung angebend, wo die PolitikerInnen hinwollen.

Der Ball wird gehoben und die Nager bilden sowas ähnliches wie einen Käfig.

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Und schon sind die gegnerischen Ratten bereit. Großes Gerangel Entsteht, doch Sartre klammert sich an den Ball. Er blitzt und möchte sich mit Hilfe seiner Kopfmutation durch die Massen durchschlängeln, doch scheitert zum wiederholten Mal. 4:0.

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Ein bisschen Zeit ist noch. Zumindest ein Ehrenterffen für die Nager wäre schon ein kleiner Erfolg. Sie bereiten sich vor und fächern sich auf. Ein gezielter Pass und Sartre könnte durchbrechen. Doch Ball auf heben ist für Schopennager zu schwer und wieder liegt der Ball frei.

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Die PolitikerInnen sind natürlich sofort zur Stelle. Die Nager versuchen, gegen das Unvermeidliche anzukämpfen, doch das 5:0 trifft gleichzeitig mit dem Schlusspfiff ein und die Nihilistischen Nager gehen gedehmütigt vom Feld …

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Star Wars Armada: Hoth Trophy 2018 Runde 6

Am Mittwoch fand die letzte Runde der Ausscheidungsphase unserer Armada Liga statt. Wie immer meine Liste:

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Adar Tallon, Boosted Comms
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
Squadrons: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net
Points: 398/400

Alex spielte eine quasi idente Liste. Die MC80 war mehr auf Angriff getrimmt und enthielt auch den Admiral. Dafür fehlte ihm eine Staffel. Da er weniger Punkte hatte, tat er das einzig logische und wählte zweiter Spieler. Wir spielten das Intel Sweep.

Wir stellten beide so auf, dass wir mittel vom Zentrum nach rechts fliegen wollten, um unsere Marker abzuholen. 3 Marker liegen auf Alex Seite, zwei auf meiner. In Runde 1 zog er seine Marker zurück, um sie aus meine Strategic Reichweite zu nehmen. Ich machte mein Doppel-Schuss-Manöver mit Corran Horn. Ansonsten passiert nicht viel.

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Mit der ersten Aktivierung in Runde zwei stibitze ich mir dann doch noch einen Szenariomarker und bringe ihn tief in meine Zone ohne Chance für Alex, ihn zurückzuholen. Ein paar Schuss feuerte ich nebenbei auch auf Fighter ab.

Ungeschickterweise platzierte ich meine Staffeln so, dass meine MC80 ihren Befehl nicht nutzen konnte. So handelte ich mir an der Stelle einen kleinen Staffelnachteil ein. Mittels Yavaris brachte ich zumindest noch etwas Schaden an. Ich tötete Luke und Corran Horn und verlor im Gegenzug auch selbst mehrere Staffeln.

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Für Runde 3 hatte ich einen seaky Move mit Dutch. Ich wollte mit der ersten Aktivierung hinfliegen und den gegnerischen Ten Numb aktivieren. Aber leider war mir die 7/8 Chance nicht vergönnt, ich machte keinen Chaden und Ten Numb konnte in der Runde noch 3 Schuss – inklusive 2 Explosionen – anbringen. Auch die gegnerische MC80 konzentrierte ihr Feuer auf meine Staffeln und so hatte es den kurzen Anschein, als würde ich den Staffelkampf verlieren.

Mittels Yavaris konnte ich den Spieß aber letztendlich umdrehen. Ich konnte mit ihr zwei Runden volle Staffelabwehr plus 2 Doppelschuss abgeben, was den feindlichen Staffeln den Garaus machte. Es war aber ein Pyrrhussieg, denn ich tauschte dies für meine Yavaris. Netto war ich damit aber Haarscharf vorne.

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Realistischerweise ging es in den letzten beiden Runden nur noch um Flotillen. Wir hatten jeweils eine tief in feindliches Territorium vorgewagt und sie hatten auch jeweils bereits einen Rammschaden.

Ich manövrierte meine aus dem Doppelarc der Yavaris, aber leider in den Seitenarc der MC80. Ich fühlte mich gegen 3 rote Würfel recht sicher. Ich verschwitzte dabei aber, dass sich dazu zwei blaue Würfel gesellten, weil ich schon aktiviert und schneller war. Alex legte einen Doppelschaden, ein rotes Accuracy, ein rotes Blank und zwei blaue Treffer hin. Genau eins zu wenig. Er nahm einen blauen Würfel raus, um das rote Blank zu rerollen. Nur der Doppelhit tötet mich. Und er landet auf den Doppelhit. Ich denke, das wäre mit Geschwindigkeitsreduktion verhinderbar gewesen …

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Ich brauchte ein ähnliches Ergebnis mit meinen 4 roten Würfeln ohne Rerolls, schaffte es aber leider nicht. Es war klar, dass es richtig knapp werden würde. Nach dreimaligem Rechnen stand es fest: 195:199 Punkte, meine erste Niederlag in der Liga.

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Es war ein richtig gutes und spannendes Spiel. Ich finde Alex‘ Liste im Mirror etwas besser und die 2 gesparten Punkte für das Wählen des zweiten Spielers sind richtig gut investiert. Wir dürfen das Spiel auch demnächst wiederholen, wenn wir in Runde 1 der Finalspiele gleich wieder aufeinandertreffen. Ich starte das Finale mit einem 5 Punkte Vorsprung. Der ist aber sehr schnell verspielt. Man darf gespannt sein.

Smash, A-aaaah!

Seit im Dezember das neue Smash Bros. Ultimate für die Nintendo Switch erschien bin ich im Smash-Fieber. Ich habe stundenweise Youtube Videos verschlungen und nach einer langen Anlaufzeit, wo ich schwer überfordert und komplett unkoordiniert Button mashte, fühle ich mich im präferierten – Modus 1 vs 1, no items, no hazards – halbwegs wohl. Es war also an der Zeit, ein Turnier zu besuchen.

Ich stellte mich gestern im Respawn mit meinem Main – Link – der Konkurrenz. Die erste Runde startete recht vielversprechend. Eingeleitet wurde es mit Bohemian Rhapsody im Hintergrund und mit leichten Anfangsschwierigkeiten stellte ich meinen sichtlich erfahreneren Gegner durchaus vor Herausforderungen. Es lief auf den letzten Stock hinaus, in dem wir beide jenseits der 130% hatten, ich aber leider den kürzeren zog. Im zweiten Spiel ließ die Konzentration nach und ich wurde von Cloud von der Plattform gefegt. Ich sammelte mich wieder und war bereit für die nächste Runde, als ich realisierte, dass best of 3 auf zwei gewonnene geht und die Runde vorbei ist. Damn!

Als Verlierer bekommt man aber immerhin noch eine Chance und darf gegen einen Zweitrunden-Verlierer antreten (also jemanden, der das erste Spiel gewonnen und das zweite vorloren hat). Drei Stunden später trat ich gegen einen rosa Yoshi an. Ich merkte sofort, dass ich a) wieder unaufgewärmt und b) komplett unerfahren gegen Yoshi war. Er jonglierte mich sofort herum und als ich langsam lernte, wie ich damit umgehe, war ich schon 1,5 Stocks hinten. Ein Leben kriegte ich zwar noch, aber das reichte nicht. In der Mitte des zweiten Spiels kam ich langsam in Form, aber da war der Rückstand schon zu groß, um die Partie noch rumzureißen. So verlor ich auch Runde 2 mit 0:2 Siegen.

Ich war zwar in beiden Spielen eindeutig unterlegen, sehe aber, dass ich nicht hoffnungslos hinten nach war. Deswegen hier die Ursachenforschung sowie Verbesserungs-Überlegungen:

  • Ungewohnte Umgebung
    Ich war zum ersten Mal im Respawn, kannte niemanden und war auch mit dem Turnierformat nicht vertraut. Das erzeugt natürlich Spannung und schlägt sich in der Performance nieder. Das wird das nächste Mal sicher besser.
  • Unaufgewärmt
    Es dauert immer ein bisschen, bis man ins Spiel findet. Es ist sehr schwierig, wenn man erst wieder mit den Controls vertraut werden muss, man aber sofort hohe Leistung bringen muss und nur ~15 Minuten Zeit hat, den Gegner zu besiegen. Man kann vor Turnierbeginn schon am lokalen Setup üben bzw. die Handheld Switch anwerfen und zumindest ein bisschen im Trainingsmodus üben.
  • Setup
    Die Setups fühlten sich ungewohnt an. Es fühlte sich so an, als wären die Fernseher laggy bzw. würden meine Controls nicht immer so angenommen werden, wie ich es geplant hatte. Das Problem haben natürlich alle, aber die anderen waren darauf besser eingestellt. Ein paar Trainingsspiele auf den Setups würden da sicher helfen.
  • Alkohol
    Ich hab vor dem ersten Spiel einen Cider getrunken, vor dem zweiten noch einen. Das ist nicht viel, aber hat sicher auch einen Einfluss. Nächstes Mal lass ich das weg.
  • Luft
    Der Raum war klein und stickig. Das schlägt sich auf die Konzentration nieder. Ich blieb so viel Zeit wie möglich drinnen, weil ich zuschauen und lernen wollte. Insbesondere wollte ich meine Gegner studieren. Wirklich viel hat es mir aber nicht gebracht. Das nächste Mal gehe ich öfter raus, besonders vor den Spielen.

Das waren mal die leichten Ursachen, für die ich nichts kann. Nun aber zu den eigentlichen Gründen, warum ich verloren habe. Da gibt es nichts zu beschönigen:

  • Ich war schlicht und einfach unterlegen.
    Meine Gegner hatten wesentlich mehr Erfahrung. Auch wenn ich nicht kampflos unterging, so war ich eindeutig unterlegen und habe verdient verloren. Konkret fiel mir folgendes auf:
  • Plattformen
    Ich spiele am liebsten Final Destination. Dort finde ich mich zurecht, dort ist mir nichts im Weg. Gespielt wurde aber immer Battlefields. Besonders fiel mir auf, dass ich nicht verinnerlicht habe, wie ich Plattformen verlasse. Oft blieb ich an der Kante hängen, obwohl ich runter wollte (von der Plattform rollen geht nicht!). Ab sofort wird Battlefields als Standard definiert. Das verhindert auch häufig auftretende Nicht-Turnier Stages im Online-Play.
  • Up-Smash
    Der ist gleichzeitig meine stärkste Waffe aber auch mein größter Feind. Ich mache ihn viel zu häufig und oft aus Reflex. Er funktioniert auch oft sehr gut und wenn er nicht killt, macht er zumindest „a ton of damage“. aber zu über 50% geht er ins Leere und ein guter Gegner kann ausnutzen, dass ich ewig in einer Animation feststecke (am Turnier wurde ich selten dafür bestraft). Up-Tilt ist oft die schnellere und sicherere Variante. Das muss ich verinnerlingen.
  • Grab
    Ich glaub, ich hab keinen einzigen Grab in allen 4 Spielen gebracht. Nicht einmal versucht. Das ist ungenütztes Potential und wenn mein Gegner das realisiert, muss er keine Grab-Counter behirnen.
  • Boomerang
    Der Boomerang ist mein Lieblingstool. Ich komme damit auch ganz gut zurecht und er ist super nervig für die Gegner. Zwei Dinge fallen mir auf: 1) ich setze ihn gern als Panikwaffe ein. Da er eine relativ lange Anfangsanimation hat ist das aber nicht gut, wenn mein Gegner zu nahe dran ist. Noch schlimmer ist es, wenn der Boomerang grad unterwegs ist. Dann mach ich die lange Animation ohne darauffolgendes Geschoss! 2) Input-Genauigkeit. Ich bin mir nicht sicher, ob das am Lag lag oder ich generell ungenaue Eingaben hab. Wenn ich den Boomerang schräg nach oben oder unten werfen will, mach ich aber viel zu häufig Special-Up oder Special-Down. Das bring mich aus dem Konzept und ist fast immer der strategisch schlechtere Move.
  • Out of Shield Options
    Wenn der Gegner auf den Schild schlägt, ist das meist eine sehr gute Möglichkeit für Konter. Je nach Situation ist nair, grab oder up-b gut. Das nutz ich viel zu selten. Und insbesondere up-b schaff ich sehr häufig nicht, wenn ich es machen möchte. Das lässt mich dann regelmäßig baff zurück, mein Schild schrumpft und mein Gegner grabt. Daran muss ich arbeiten.
  • Short-Hop
    Ich schaffe es nicht, konsistent einen Short-Hop zu machen, wenn ich das will. Das ist insbesondere mit Platformen ein Problem, da ich dann nicht nair unter der Platform mit sofortigen Angriff durchführe, sonder auf der Platform stehe und von unten anfällig bin. Ich muss daran arbeiten, dass ich tatsächlich immer den Sprung mache, den ich machen will. Fortführend soll dann auch fast-fall immer funktionieren, wenn ich es brauche und letztendlich mit Bombe in der Hand kommt z-drop dazu.
  • Edge-Guarding
    Da hab ich noch kein gutes Konzept. Ich beschränke mich meist auf Geschosse. Die erzeugen gut Druck und wirken auch oft. Aber da gibt es so viel mehr Möglichkeiten, die genutzt werden wollen.
  • „Years of Research“
    Das wohl größte Manko zum Schluss: Mir fehlt die Erfahrung gegen die meisten Charaktere. Ich hab schon häufig gegen Inklings gespielt und auch Cloud ist kein Unbekannter (deswegen ging das erste Spiel auch nicht so schlecht), aber von Yoshi hatte ich gar keine Ahnung. Ich denke, ich bin ganz gut darin, Patterns zu erkennen, aber was hilft es mir, wenn ich weiß, dass Yoshi gleich seinen Down-b macht, ich aber nicht weiß, was der beste (oder zumindest ein guter) Konter-Move ist? Videos schau ich schon viele. Ich verschlinge jedes Link-Video. Ich muss aber auch zusehen, wie andere Charaktere funktionieren. Das ist bei 72 Charakteren (bald +4) halt nicht so einfach. Und natürlich hilft hier: spielen, spielen, spielen. Und zwar im Turniernahen Modus. Ich muss also online möglichst bald in Elite-Smash (die quick play Gegner sind meist nicht gut und ich hab schon eine gute Erfolgsrate) und noch viel wichtiger, gute RL Gegner. Am besten mit anschließender Besprechung.

Mir macht das Spiel grad großen Spaß und ich bin richtig motiviert, mich da ordentlich reinzuknien (gut, dass ich nicht schon andere zeitintensive Hobbies hab …). Es wird sicher nicht mein letztes Turnier bleiben und ich freue mich schon drauf, mein Spiel zu verbessern und vielleicht den einen oder anderen Erfolg zu erleben – und sei es nur, nicht letzter zu werden.

Nihilistische Nager gegen BSV Kapuzinergruft

Guten Abend meine Damen und Herren. Ich begrüße sie zu einem weiteren Spiel der Nihilistischen Nager, die sich bei schönem Wetter vor 16.000 Sportbegeisterten den Vampirinnen der Kapuzinergruft stellen.

Und da laufen sie auch schon ein. Die Untoten gewinnen den Münzwurf und lassen den Nagern die Offensive. Der Ball landet links nahe der Mittellinie und die Nager beginnen bereits, die Flanke von Thralls freizuräumen. Arthur Schopennager nimmt das Leder und rückt vorsichtig auf.

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Die Thralls stehen bzw. liegen unbeholfen herum, während die Vampirinnen ihre Agilität zur Schau stellen. Eine lässt mehrere Ratten dumm da stehen und dodget einfach vorbei um Schopennager zu blitzen und dabei auch selbst zu Boden gewrestlet zu werden. Der Ball liegt nun frei und die zweite Vampirin kümmert sich nicht um die vielen Ratten um sie herum, tänzelt durch, um den Ball aufzuheben und hinter der Linie von Skaven zu stehen.

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Doch die Nager lassen sich nicht beirren. Sie räumen den Weg frei – und schlagen dabei den zweiten Thrall K.O. – und Schopenhager wrestlet den Ballträger zu Boden. Der Ball bounct ein paar mal, rutscht, den Ratten durch die Finger und landet zentral im Offenen.

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Die Vampirinnen setzen aggressiv nach, doch ein Thrall scheitert an einem Dodge. Blitzschnell sind die Nager wieder bereit. De Nagoir hebt das Leder und rennt tief in die gegnerische Hälfte. Ihre Teamkammeraden stehen ihr bei und decken den Raum ab.

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Die Untoten lassen nicht locker. Sie umzingeln die Ballträgerin und können sie letztendlich umblocken. Doch der Ball landet direkt in den Händen von Ernst Block, welcher – nach etwas Vorarbeit der Ratten – lossprintet und nur einen Schritt vor der Endzone zu stehen kommt.

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Und wieder befreit sich ein Vampir, der es mit zwei Go-for-its nicht nur schafft, Block zu Boden zu stoßen sondern obendrauf noch den Ball zu fangen, Doch es sind zu viele Ratten sofort zur Stelle. Sie blocken die Ballträgerin um. De Nagoir hebt den Ball auf, trägt ihn schlussendlich in die Endzone und scoret zum hart erkämpften 1:0.

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Es bleiben nur wenige Momente für den Ausgleich und die Skaven sind sehr unvorsichtig in ihrer Zuversicht. Blitzschnell umlaufen eine Vampirin und ein Thrall die Defensive zur Linken. Kurz darauf erhält sie einen präzise geworfenen Ball und steht in Scoringreichweite.

Panisch wuseln alle Ratten hin, um der Vampirin den Weg zu verstellen. Diese lässt sich aber nicht beirren, blockt sich ein Loch und dogdet durch als wären die Ratten gar nicht da. 1:1 in allerletzter Sekunde.

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Beide Teams laufen vollzählig zur zweiten Hälfte ein – ein Novum für beide Seiten. Der hohe Kick wird von einem Thrall gefangen, welcher sich Sekunden später in einem festen Käfig wiederfindet.

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Die Ratten bauen Druck auf und der Käfig versucht es über die linke Flanke. Die Nager finden eine Lücke in der Verteidigung und blocken einen Beschützer um. Damit ist der Weg zum Ballträger frei und Ernst Block blitzt mit derartiger Wucht rein, dass der Thrall schwer verletzt vom Feld getragen werden muss.

Doch die Freude währt nicht lange, denn der Ball fällt in die schlimmstmögliche Position ganz links hinter einen Thrall, weit außerhalb der Reichweite jeder Ratte.

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Diesmal geht wieder eine Vampirin an den Ball und … scheitert am Aufheben! Was für ein Fail, der Trainer schüttelt den Kopf und das Leder bounct Richtung Zentrum. Die Ratten blocken den Weg frei, Schopennager hebt das Leder auf und passt es zu de Nagoir, welche bereits auf dem Weg in die Endzone ist. Gegnerische Spieler werden von Ratten umschwärmt.

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Diesmal ist die Distanz für die Vampirin – die sich wieder locker freidodget – zu weit, um die Ballträgerin umzuwerfen. Ein Thrall könnte hinkommen, stürzt aber über das Bein eines Skaven. Die bedrohende Vampirin wird umschwärmt und umgeblockt. Nun gibt es eine sichere Position für de Nagoir, um noch etwas Zeit zu schinden. Diese nimmt sie auch ein.

BSV Kapuzinergruft setzt nach und zwingt de Nagoir den Touchdown zu machen. Es bleibt ähnlich viel Zeit für den Ausgleich wie in der ersten Halbzeit. Werden es die Vampirinnen erneut schaffen?

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Der Kick landet tief in der gegnerischen Hälfte. Thralls blocken den Raum im Zentrum frei und brechen durch. Die zentrale Vampirin erhällt nach einem weiteren perfekten Pass den Ball und läuft in Scoringreichweite.

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Ein immenses Gerangel im Zentrum beginnt. Ratten schwärmen herbei und blocken was geht. Die Vampirin wird zurückgedrängt doch kurz darauf von eigener Seite wieder etwas vorgeschupft. Sie findet ein Loch, wo es von Ratten aber nur so wimmelt. Sie muss es trotzdem versuchen … doch die Masse ist letztendlich zu viel und sie stürzt zu Boden.

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Das wäre die letzte Möglichkeit zum Ausgleich gewesen. Der Abpfiff beendet das Spiel und beschert den Nihilistischen Nagern einen weiteren Sieg. Die Menge freut sich.

Star Wars Legion – Winterturnier 2018

Gestern fand ein kleines Sechs-Mann Turnier in Wien für Star Wars Legion statt. Ich spielte (leider nicht vollständig bemalt):

General Veers: Esteemed Leader
Boba Fett: Hunter
3x Stormtroopers: DLT-19 Stormtrooper
2x Snowtroopers: Flametrooper, Snowtrooper, Recon Intel, Fragmentation Grenades
Imperial Royal Guards: Electrostaff Guard, Recon Intel
2x Scout Troopers (Strike Team): DLT-19x Sniper

Unser Gelände kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Wir brauchen noch mehr „echte“ Matten und so manches gehört noch bemalt, aber es wird.

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Runde 1: Franz (Rebellion)
Gegenüber steht eine klassische Luke+Leia Liste. Zwei AT-RT (einer unbewaffnet), je 2x Rebel Troopers mit Z-6 und Fleet Troopers mit Scatter Gun. Dazu noch je ein Strike Team mit Sniper und Minen. Gespielt wird Key Positions (laut Errata) mit Limited Visibility auf Advanced Positions.

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Der Anfang gestaltet sich erwartungsgemäß gemütlich dank eingeschränkter Sicht. Die hinteren Trooper rücken vor, mein oberes Strike Team klettert hoch in gute Position. Dann ist Franz doch etwas übermütig und stellt sein Minenteam so weit vor, dass ich sie mit den Royal Guards erschießen kann. Fleet Trooper wagen sich ebenfalls zu weit vor, sodass sie mittels Flamenwerfer und Boba Fett handlungsunfähig geschossen wurden.

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Boba Fett kriegt eine Watsche von Fleet Troopern (verliert aber nur einen HP) und zieht sich dann vorerst zurück. Meine Snowtrooper werden ein bisschen angeschossen, erledigen aber im Gegenzug noch eine Einheit Trooper. Auch der unbewaffnete Walker und die Sniper (die aus Verzweiflung über die kurze Sicht weit vorgegangen sind) erliegen meinem Beschuss. In einem Verzweiflungsakt rennt Luke vor und holt sich die Garde mittels Force Push in den Nahkampf (nicht die Beste Idee, genau da will die Garde ja hin). Luke (der schon 2 Wunden durch Boba Fetts Rakete gekriegt hat) macht nur unzureichend Schaden und an der Stelle gibt Franz auf. Da ist nichts mehr zu holen.

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Runde 2: Simon (Rebellion)
Ich sehe Han und Chewie, 2x Wookies (1x mit Bowcaster), 3x Z-6 Trooper und 2 AT-RT. Wir spielen Sabotage the Moisture Vaporators mit Rapid Reinforcements (auf die wir beide vergaßen) auf Advanced Positions.

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Meine 2 Sniper platzierte ich rechts, wo sie einen guten Überblick über das Feld hatten. Daneben eine Einheit Stormtrooper für den Vaporator und die Royal Guard als Konter gegen die sich anschleichenden Wookies. Den Rest platzierte ich zentral und nützte das Gelände. Besonders Boba Fett profitierte vom Haus für Hop-On-Shoot – Shoot-Hop-Off Manöver. Die AT-RTs versuchten mich zu umzingeln, die restlichen Rebellen kamen dazwischen.

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Bereits in Runde 1 schießen die Sniper einen Rebellentrupp auf einen Mann runter, welcher dann von Boba Fett vom Dach aus erschossen wurde. Auch Chewie kriegt eine Salve von Snowtroopern ab.

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Ich beginne Runde 2 mit 5 Wunden auf Chewie (bleibt ihm eine) und freue mich schon auf das Kopfgeld in Runde 3. Doch mein gewiefter Gegner stellt einen Trupp neben den Wookie und lässt ihn beschützen, als meine Sniper darauf schießen. Kein Kopfgeld, Chewie aber trotzdem tot. Das hätte ich mir denken können. Wieder was gelernt.

Ich baharke nun den rechten AT-RT, welcher sich als erstaunlich zäh herausstellt, aber dann trotzdem stirbt. Die oberen Wookies trauen sich nicht so wirklich vor, da sie in der Unterzahl sind. Sie versuchen es mit Standby, doch ich kann mit einer zentralen Einheit Stormtrooper drauf schießen, was sie dann komplett offen für den Angriff der rechten Stormtrooper und in weiterer Folge der Royal Guard lässt.

Die linken Wookies sind da etwas geschickter. Sie schleichen sich um das Gebäude. Han verweigert mir meine 1er Pip Karte, um die Wookies zu fesseln und so wüten sie durch meine Snowtrooper. Doch als diese tot sind, ist es nach geballten Beschuss auch mit den Wookies vorbei.

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An der Stelle geht uns die Zeit aus. Per Szenario sind wir zwar gleich, aber von den Rebellen steht kaum noch was am Feld während ich nur geringe Verluste erlitt. Klarer Sieg für mich.

Mit zwei Siegen bin ich nun ex aequo auf Platz 1 (wobei mich der Algorithmus auf Platz 2 reiht). Aber darum ging es ja nicht. Viel mehr stand der Spaß und der Lerneffekt (wir spielen viel zu selten) im Vordergrund. Es hat jedenfalls wieder große Lust an dem System geweckt!

Star Wars Armada: Hoth Trophy 2018 Runde 5

Weiter geht es in unserer Armada Liga. In Runde 5 traf ich gestern auf Georg. Zur Erinnerung meine Liste:

Nebulon-B Escort Frigate: General Dodonna, Yavaris, Flight Commander
MC80 Command Cruiser: Strategic Adviser, Fighter Coordination Team, Electronic Countermeasures
GR-75 Medium Transports: Adar Tallon, Boosted Comms
GR-75 Medium Transports: Toryn Farr, Comms Net
Squadrons: Ten Numb, Luke Skywalker, Corran Horn, „Dutch“ Vander, Dagger Squadron, Gold Squadron, 2 VCX-100 Freighters
Objectives: Precision Strike, Fire Lanes, Sensor Net
Points: 398/400

Gegenüber stand ein gut gepimpter Avenger ISD mit Motti. Dazu eine Aquitens mit Reroute Curcuits und einmal Gozantis. Abgerundet wird die Liste mit 4 Decimators, 1 Firespray und Dengar.

Wieder einmal durfte ich wählen, wer Startspieler ist. Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich für den zweiten Spieler. Alle meine Szenarien bringen einen riesigen Vorteil für mich und ich bin noch dazu mit Aktivierungen stark im Vorteil. Die vielen Rogues könnten nervig sein, aber es gibt nur einen Erstschlag im Spiel, den muss ich aushalten.

Zu meinem Erstaunen wählte Georg Sensor Net (ich hätte fix mit Precision Strike gerechnet). Nach der Aufstellung hatte ich zwei Szenariopunkte, die ich mittels Adar Tallon und Fighter Coordination Team in Runde 1 dreimal farmen konnte. Corrin Horn wagte sich als letzte aktivierte Staffel auch vor, um den ersten Schaden anzurichten.

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In Runde 2 preschte Georg aggressiv rein. Er aktivierte seine Staffeln mittels Befehl, tötete mir Corran Horn und teilte auch so gut aus. Er machte in der Runde auch 2 (seiner insgesamt 3) Szenariopunkte. Den linken Marker setzte ich ins Nirvana, den rechten hin zu mir für spätere Nutzung.

Nach dem Erstschlag hatte ich freie Hand. Ich fokussierte meine Staffeln auf Dengar, der grausliches Counter verteilte. Da Dutch mit seinem dritten Schuss alle Würfel versemmelte brauchte ich zwei Staffeln mehr als geplant, um den Kopfgeldjäger loszuwerden und fing zwischendurch auch mehr Counter ein als erhofft. In Summe konnte ich Dengar und Morna Kee ausschalten, um wieder freie Bewegung mit meinen Staffeln zu haben und mir die Marker für die nächsten drei Szenariopunkte zurechtzurücken.

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Nun litt Georg an massiver Target-Saturation. In seinem Feuerwinkel waren Staffeln, Yavaris, MC-80 und GR-75. Ein Schuss tötete die GR-75 und meine Staffeln wurden beschädigt, auch unterstützt von einem weiteren Staffelbefehl. Dann parkte sich der ISD auf dem Debrisfeld und musste dort zusehen, was ich weiters machte.

Ich zog mich erst mal für strategische Beratung zurück und schaute zu, wie die Arquitens dem ISD ins Heck flog. Meine Staffeln zerlegten erst die Firespray (die letzte nicht Heavy-Staffel) und legten dann massiven Beschuss auf den ISD. Yavaris flog dem ISD in die Seite und die MC-80 stellte sich für den Doppel-Arc Beschuss in der nächsten Runde in die Front. Alles natürlich bei ständigem Szenariopunkte-Sammeln.

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In Runde 4 schoss die ISD Seite auf meine Yavaris und die Front versuchte weiterhin, meine Staffeln zu erledigen. Dann bumpte er sich schön in meinen MC-80 Double-Arc.

Yavaris aktivierte für 4 Staffelschüsse auf den ISD und landete in der Seite der Arquitens, welche im Counterfeuer meine Yavaris punktegenau durch Strukturellen Schaden erledigt. Doch auch die Arquitens selbst nimmt einen weiteren Schaden durch den Bump.

Das hilft mir natürlich auch, den ISD zu Fall zu kriegen, was sich in der Runde locker ausgeht.

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Georg versucht noch ein paar Punkte zu retten, indem er auf meine zweiten GR-75 losgeht. Die Flotillen rammen sich in der Folge gegenseitig tot. Auch scheitert die Arquitens mit großartigen Doppel-Blancs auf 1HP Luke und wird Dank meiner Staffelhoheit und seiner Unwendigkeit in Runde 6 vom Tisch gestellt.

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Damit bekomme ich Georgs komplette Punkte zusätzlich zu meinen 12:3 Szenariomarkern, was zu einem 10:1 führt.

Es ist noch eine Runde vor dem Cut zu spielen. Meinen Berechnungen nach ist jetzt schon klar, dass ich als Führender einziehen werde. Allerdings nimmt man nach heurigem Modus halbe Punkte mit, wordurch jeder weitere Punkt für die Finalspiele hilft.

Nihilistische Nager – Back on Track!

Hallo und Willkommen zum vierten Spiel der Nihilistischen Nager. Der Gegner diesmal: the nobodies. Nach der Schlappe gegen Composers of Doom and Distruction steht unser aller Lieblingsteam im Zugzwang, wenn sie die Chance auf den Ligasieg aufrecht erhalten wollen. Ein spannendes Spiel ist garantiert und so haben sich 17.000 Fans bei perfektem Wetter im Stadion eingefunden.

Die Ratten beginnen in der Offensive und legen einen starken Start hin. Mehrere Dunkelelfen gehen zu Boden und links tut sich eine Lücke auf. Ayn Rat hebt das Leder auf und Starplayer Zahn-Paul Sartre begibt sich in Scoring-Reichweiter. Hand-Off, Sprint, Go-For-It uuuund Touchdown! So schnell kann es gehen, die Menge tobt.

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Nun sind die Dunkelelfen in der Offensive. Eine brutale Schlägerei beginnt auf der Line of Scrimmage. Die Hexe bricht auf der linken Flanke durch und versetzt Arthur Schopennager einen mächtigen Hieb, sodass er vom Feld getragen werden muss. Nun endlich heben die Elfen den Ball auf und zum Erstaunen der Fans beginnen sie mit Ballübungen tief in der eigenen Zone: Pass, Hand-Off und Abwarten.

Die Ratten erholen sich vom Erstschlag und gehen in defensive Position. Sartre kann sich freispielen und stürmt auf den Ballträger zu, doch die Distanz ist zu weit. Die Elfen tänzeln um den Skaven herum und bringen sich mittig rechts in Stellung.

Doch da findet sich eine Lücke. Simone de Nagoir wurschtelt sich durch und assistiert Sartre beim Blitz. Der Ballträger versucht noch verzweifelt einen Dump-Off, doch das Leder flutscht ihm aus den Händen und er wird zu Boden gerissen. Sartre schnappt sich sogleich den Ball.

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Beinahe in Panik eilen die Elfen herbei und umzingeln Sartre. Dieser behält klaren Kopf, wartet bis seine TeamkollegInnen die Verteidigung beschäftigen, blitzt sich frei und punktet zum 2:0 Touchdown. Die Skaven-Fans sind kaum zu halten!

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Der nächste Drive beginnt wieder mit einem Prügelfest auf der Line of Scrimmage und der Elfenzug ended abrupt mit dem Unvermögen den Ball aufzuheben. Und wieder ist Zahn-Paul Sartre zur Stelle, er setzt zum Sprint an und schnappt sich das Leder direkt unter der Nase des Dunkelelfen.

Völlig verdutzt wissen die Nobodies nicht, wie ihnen geschieht, als momente Später Sartre den Elfen umblockt und seine dritten Touchdown hinlegt! Damit endet die erste Halbzeit auch schon. Da werden die nobodies nur sehr schwer wieder rauskommen.

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Die Elfen sind in der Offensive. Die übliche Prügelei am Beginn des Drives wird durch eine perfect Defense verhindert. Die Elfen beginnen mit den üblichen Ballspielereien – Pick-Up, Pass, Hand-Off. Die Hexe findet eine Lücke und geht aggressiv nach vor.

Die Skaven setzen nach und bedrohen den Ballträger von beiden Seiten. Auch die Hexe wird gedeckt. Aber nicht genug. Ayn Rat wird weggeblitzt, der Pass landet auf der Hexe und sie spaziert gemächlich in die Endzone. 3:1. Die Fans der Elfen wachen wieder auf. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung!

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Nun sind die mittlerweile stark dezimierten Ratten wieder in der Offensive. Der erste Pick-Up-Versuch geht gleich mal schief. Doch schon Sekunden später kann der Ball aufgehoben und an Ludwig Rattgenstein weitergegeben werden, der auch gleich in Richtung Endzone sprintet.

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Doch schon Momente später ist ein Elf-Blitzer zur Stelle und Rattgenstein muss vom Feld getragen werden. Ein Elf hebt den Ball auf und alle Elfen im Umkreis rennen panisch herbei, um dem Ballträger beizustehen.

Die übrigen Elfen haben es auf Top-Scorer Sartre abgesehen. Die Hexe boxt ihn um und ein weiterer Elf setzt zum Foul an. Der Schiedsrichter schaut weg …

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Sartre bleibt strategisch liegen, bis der Schiedsrichter endlich hinsieht, als der nächste Elf zum Foul ansetzt.

Die übrigen Ratten gehen auf den Ballträger los und umzingeln die Elfen. Es entsteht ein Gerangel um den Ball. Ballträger wird umgeblitzt, doch de Nagoir schafft es nicht, ihn aufzuheben. Ein Elf nimmt das Leder an sich, nur um Sekunden später wieder umgeboxt zu werden. Abermals können die Skaven den Ball nicht aufheben. Ein Elf holt ihn sich, doch beim Versuch aus dem Gemenge rauszudodgen stolpert er über seine eigenen Beine.

Das verschafft de Nagoir eine Lücke. Sie befreit sich aus der Meute, holt den Ball und marschiert zum 4:1!

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Damit steht das Ergebnis fest. In den verbleibenden Momenten haben die Elfen keine Chance mehr auf einen Touchdown. Sie begnügen sich mit kleineren Raufereien und Spielereien mit dem Ball. Und da kommt der Schlusspfiff.

4:1, was für ein Spiel! Mit diesem Ergebnis sind die Nihilistischen Nager wieder auf bestem Weg Richtung Meistertitel!