Spiel 2019

Mittlerweile zum 4. Mal waren wir auf der Spielemesse in Essen. Diesmal gab es ein ganz besonderes Gimmick für mich zu holen: einen limitierten Obi-Wan Kenobi für Star Wars Legion.

The Hunt vor Obi-Wan Kenobi: A Star Wars Story
Ich stellte mich also am Donnerstag eine Stunde vor Öffnung der Messe an und stürmte mit dem ersten Schwall in die Hallen. Da es vorab keinerlei Informationen gab, wo und wie die Figur zu erhalten sein würde, stellte ich mich gleich mal bei der falschen Schlange an. Ich erfuhr relativ bald davon und wechselte die Schlange. Um 10:30, 5 Minuten bevor ich dann in den Shop konnte, kam dann die Information: Obi-Wan für heute aus … Man könnte es am nächsten Tag nochmal versuchen. Scherz, oder?

Also stellte ich mich am Freitag noch früher an. Ich wusste diesmal genau wo ich hinmusste, wählte den Eingang am Nähesten zum Ziel und hatte mit Flo und Ingrid Verstärkung mit. Wir stürmten rein und fanden bereits eine Schlange vor. Ums Eck hatte es den Anschein, als würde die Schlange enden und wir namen unsere Position ein. Kurz darauf werden wir von hinten angeschnauzt, wir hätten uns vorgedrängt und sollen die Schlange verlassen. Der Typ vor uns bestätigte, dass der Typ hinter uns vorher noch bei ihm stand. Nach etwas hin und her – wir waren nicht gewillt, unseren Platz leicht aufzugeben – stellte sich heraus, dass die Leute hier mit Aussteller-Tickets vorzeitig in die Halle kamen und bereits 45 Minuten anstanden. Dass dies unfair war sah zumindest der vor uns ein und wir lösten die Situation, indem wir die drei Leute vor ließen. Damit waren wir um 7 nach 10 im Geschäft und konnten 3 Obi-Wans ergattern (und mich und 2 Daheimgebliebene seeeehr glücklich machen).

Als wir um 10:10 das Geschäft verließen kam bereits die Ansage, dass Obi-Wan wieder ausverkauft war. Für Samstag überlegten sie sich dann ein „besseres“ System und hielten die Figur zurück, um den Verkauf ca. um 15:00 kurzfristig angekündigt zu starten. Alles in Allem eine ziemlich misslungene Aktion. Zumindest einige Verkäufer auf eBay freuen sich über 150-200€ Zubrot …

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Und wenn wir schon mal bei den FFG-Ständen sind, muss natürlich auch Zeit sein, sich die bald erscheinenden Erweiterungen und Spiele in der Vitrine anzuschauen.

Last Bastion
Nur ein kurzer Blick auf das Spiel (ich hab es nicht selbst gespielt, sondern anderen zugeschaut) zeigte bereits worum es geht: Es ist ein Reskin von Ghost Stories. In dem kooperativen Spiel bewegt man sich auf den 9 zentralen Aktionsfeldern und benutzt deren Aktionen oder kämpft gegen die Orks und Goblins, die sich an den Rändern anhäufen. Ich mag Ghost Stories sehr gerne und die kleinen Änderungen sind sicher auch sehr nett.

Aristocracy
Die Königsfamilie ist verschwunden und wir Adeligen wollen uns das Reich aufteilen, möglichst zu eigenen Gunsten. Auf den in 8 Gebiete unterteilten Spielplan werden haufenweise verdeckte Plättchen verteilt, die jeweils eine von drei Ressourcen, eines von 3 Gebäudetypen oder König bzw. Königin zeigt. Im Zug dreht man jeweils 3 Plättchen um, entscheidet sich für ein Symbol und aktiviert jedes Plättchen mit dem selben Symbol. Ressourcen nimmt man auf und mit Gebäuden/KönigInnen setzt man Gebäude. Punkte bekommt man über Ressouorcen-Sets bzw. strategische Platzierung von Gebäuden. Das Spiel ist in 3 Minuten erklärt und in 30 Minuten gespielt. Es ist ein sehr unterhaltsames Spiel für zwischendurch, das man nicht zu ernst nehmen muss. Es hat uns so gut gefallen, dass wir es gleich mitgenommen haben.

Crusaders
In Crusaders sind wir Kreuzritter, die das mittelalterliche Europa missionieren wollen. Man startet jeweils in einem Feld im Zentrum und muss sich ausbreiten, Gebiete erobern und seine Gebäude möglichst gut über das Feld verteilen. Über ein Mancala-Style Actionboard managet man die Möglichkeiten und sucht nach der effizientesten Methode, um sich zu bewegen, Gebiete zu „befrieden“, Gebäude zu bauen, oder einfach Einfluss (= Siegespunkte) auszubauen.

Das Artwork hat mir gut gefallen und auch die Dynamik war in Ordnung. Bei ein paar Regeln waren wir nicht ganz sicher und irgendwie dauerte das Spiel zu lange. Wir waren hier nicht sicher, ob wir etwas falsch spielten oder einfach nur ineffizient waren.

Throne of Allegoria
Dies ist ein Spiel aus Kampf und Intrige, das erste richtige Player VS Player Spiel der Messe. Eine Runde besteht aus einer Biet-Phase, wo man verdeckt auf Action-Karten / Ressourcen / Aktionen bietet. In der zweiten Phase führt man diese Aktionen durch. Man sammelt Ressourcen und setzt diese dann ein, um eigene Meeples (Krieger, Spione, Händler) in die gegnerische Zone zu bringen und dessen Ressourcen/Meeples zu stören.

Dass wir vorzeitig abgebrochen haben und ich mittlerweile sogar die Siegesbedingung vergessen habe spricht nich unbedingt für das Spiel. Wobei ich denke, dass es durchaus Spaß machen kann, wenn man a) die Regeln komplett kennt (wir hatten viele Unsicherheiten) und b) zu viert statt zu zweit spielt.

Free Market
Das Spiel war definitiv eines der Highlights der Messe. Allerdings nicht auf eine positive Art. Der Erklärer (dem Motivationsgrad nach vermutlich auch der Designer) begrüßte uns gleich mit einem „This is a very strategic game, no luck“. Hmm, das klingt verdächtig. Wir setzen uns also hin und lassen es uns erklären. Der Erklärstil spiegelt sich am Spielbrett wider: chaotisch und unübersichtlich. Na gut, wir sind Gewerbetreibende und müssen uns erst Waren ersteigern. Der Wert der verschiedenen Sorten wird durch zufällige Marktfluktuation beeinflusst.

So weit so einfach. Nach diesem Schritt besetzten wir nacheinander mit unseren drei Meeples Aktionsfelder. Jedes Feld bringt neue Plättchen oder Meeples oder sonstige Regeln ins Spiel, die potentiell alles über den Haufen werfen. Manchmal fragen wir nach, manchmal ist es uns egal und wir wollen nur weitermachen und zumindest eine Runde beenden. Nachdem wir also Straßensperren errichtet, Marktwerte verändert, Shops gestört, erweiterte Verkaufsprivilegien gekauft, weitere Lieferwagen gemietet, Henchmen angeheuert und manche Regeln einfach ignoriert haben kommt es zur Verkaufsphase.

Ein letztes Mal holen wir den vermeintlichen Spieledesigner (nachdem uns ein weiterer Spieleerklärer vermittelt hatte, dass er auch keine Ahnung von dem Spiel hat) und lassen uns erklären, wie man die kleinen Meeples auf den Lieferwagen lädt und Bandenkriege anzetteln kann. Wir wissen noch immer nicht, worum es in dem Spiel geht. Also bedanken wir uns, stehen auf und gehen.

Gugong
In diesem schönen, chinesischen Worker-Placement Spiel bedient man abwechselnd eines von diversen Aktionsfeldern, indem man eine Handkarte (Wert 1-9) mit der dort vorliegenden niedrigeren Karte erssetzt (1 sticht 9) und dann Arbeiter aus dem eigenen Vorrat platziert. Die Aktionen sind zB. Jade einkaufen, auf Wanderung gehen und Plättchen einsammeln, auf Kreuzfahrt gehen oder Mauer bauen.

Wie üblich geht es darum, möglichst effizient die Felder zu bedienen, ehe es die Gegner tun und so die eigenen Siegespunkte zu maximieren. Das Spiel gefällt mir sehr gut, auch wenn es nichts großartig Neues erfindet.

Beasty Borders
Das ist eines der simpelsten und gleichzeitig nettesten Spiele, das ich je gesehen habe. Man hat jeweils 3 Sorten an kleinen Keramik-Tieren, welche man auf dem zufällig aufgelegten Feld verteilen muss. Je größer die nebeneinander liegende Gruppe desto mehr Punkte gibt es in der Endwertung. Mit einem D8 würfelt man, bewegt den Marker nach vorgefertigtem Pfad weiter (Wasser und andere Tiere werden ignoriert) und entscheidet, welches Tier man dort platzieren will. Verzichtet man darauf, hat der Gegner die Chance ein Tier zu platzieren. Wenn alles voll ist, wird abgerechnet. Im Nachhinein betrachtet find ich es schade, dass ich es nicht gekauft habe.

Escape From The Asylum
In diesem Escape-Room Spiel geht es darum, aus einer Irrenanstalt zu entkommen. Man knackt Zahlenschlösser mittels Zahlenrätsel und darf damit Umschläge für weitere Zahlenrätsel öffnen. Sehr nett, wobei die Rätsel in der kurzen Demoversion nicht die Allerbesten waren. Zumindest das Setup war sehr ansprechend.

Dwar7s *Winter*
In diesem kooperativen Tower-Defense Spiel befinden wir Zwerge uns in einer von einer Mauer umgebenen Stadt, die von diversen Umweltkatastrophen und Monsterangriffen geplagt wird. Abwechselnd müssen wir unsere Aktionen und Aktionskarten derart einsetzen, um möglichst effizient Ressourcen zu generieren, Katastrophen abzuwenden und Angreifer abzuwehren. Schaffen wir das lange genug, gewinnen wir. Das Spiel ist solide, das Artwork gefällt durchaus, aber ansonsten hat das Spiel nichts, das es großartig von der Masse abhebt.

Funko-Verse: Harry Potter
In diesem actiongeladenen Spiel kämpfen Ron Weasley und Draco Malfoy gegeneinander. Sie müssen herumliegende Kristalle einsammeln oder es zur Basis des Gegners schaffen. Das Spiel ist simpel und schnell. Der größte Reiz ist wohl, dass supersüße Figuren beiliegen (gibt es z.B. auch als Comic-Helden-Versionen mit anderen Szenarien).

Intermission
Zur Enspannung zwischendurch stellten wir uns an dieses nette Holzspiel – dessen Namen ich nichtmal notiert habe – und setzten Katapulte ein, um uns gegenseitig die Holzkegel umzuschießen, bis wir alle Kügelchen verschossen haben.

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Monsters on Board
Die Idee in dem Spiel erinnert an Monsters Inc. Wir sind Monster und fahren in einem Dorf von Haus zu Haus, um die Bewohner aufzuscheuen. Diese verstreuen sich dann Mancala-Mäßig. Punkte generiert man über farbige Würfel, mit denen man das Auto befüllt und mittels Color-Match der Hausbewohner bzw. über zufällig verteilte individuelle Aufgaben am Wagen. Die Idee gefällt mir sehr gut, wobei mir das Spiel dann etwas zu lange gedauert hat, der langsame Spieleerklärer, der e-Zigarette rauchend mitgespielt hat, machte das auch nicht besser.

Ecos
Jeder von uns hat ein individuelles Set an Aktionskarten. Diese triggern wir über Ressourcen, die gemeinsam zufällig aus einem Sack gezogen werden. Kann/will man mehrfach eine Ressource nicht einsetzen, kann man stattdessen weitere Aktionskarten erwerben und/oder ausspielen.

Mittels Aktionskarten bringt man weitere Geländeplättchen (Wasser, Wüste, Wiese) sowie Berge/Bäume und verschiedenste Tiere ins Spiel. Ebenfalls über Aktionskarten erlangt man Siegpunkte, die meist an das vorgebaute Setting knüpfen (zb: Löwen fressen andere Tiere). In einer Stunde waren wir fast durch und wenn man die Regeln und die Optionen einmal intus hat, kann ich mir gut vorstellen, damit viel Spaß zu haben. Man muss es halt öfter spielen, um den Dreh herauszukriegen.

Der Kartograph
Ein Zeichenspiel. Nacheinander werden Karten aufgedeckt, die einen ermächtigen, tetrisartige Blöcke einer definierten Sorte (Wasser, Acker, Wald, Siedlung) ins Gelände zu malen. Gelegentlich greifen auch Monster an, die dann jeweils von einem Nachbarn möglichst störend eingezeichnet werden. Viermal im Spiel (zu den Jahreszeiten-Wechseln) punktet man nach zufällig vordefinierten Aufgaben. Mir gefallen solche Spiele immer sehr gut, da ist der Kartograph keine Ausnahme.

Undo
Undo ist ein Story-Reconstructing Spiel, in dem man einen Ausgangspunkt hat (im Demospiel einen Selbstmord auf einem im Nirgendwo auf Grund gelaufene Boot), den man durch Zeitreisen verhindern will. Man hat vordefinierte Orte und Zeiten in der Vergangenheit, zu denen man reisen kann. Dort erhält man jeweils wieder ein Häppchen der Geschichte und eine Entscheidung die man treffen muss. Je nachdem wie „gut“ die Entscheidungen nach 5 Zeitreisen waren, konnte man den tragischen Fall verhindern … oder eben nicht. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt und nicht versucht zu Metagamen, macht das sehr viel Spaß.

Don’t Drop The Soap
Ja, das ist genau das, wonach es sich anhört. In dem simplen Kartenspiel muss man reihum eine Karte ausspielen und den jeweiligen Kartentext durchführen (das Übliche: Ziehe eine Karte, Gib eine Karte, tausche Karten …). Verloren hat, wer als erstes eine Seife ausspielen muss. Sehr kurzweilig, sehr lustig, sehr geeignet zu jeder Art von Alkohol.

The King’s Dilemma
In diesem Legacy Game übernimmt man je eine Adelsfamilie. Pro Spiel erhält man eine geheime Aufgabe, wie man die gemeinsamen Ressourcen verteilt haben möchte (ausgeglichen/gut/schlecht/extrem/…) bzw. wie wichtig einem Reichtum ist. Nach und nach ergeben sich Ereignisse im Reich (Heiligenstatuen wollen errichtet werden, politische/religiöse Intrigen, Bauernaufstände, …) und gemeinsam muss man entscheiden, wie man vorgeht. Jede Entscheidung hat Auswirkungen auf die Ressourcen (Sicherheit, Nahrung, Reichskasse, …) und es darf bestochen und intrigiert werden. Letzendlich muss oft jemand mit seinem Namen und Unterschrift haften – was im späteren Verlauf der Kampagne Auswirkungen haben kann.

Das Spiel gefiel mir wirklich ausgezeichnet. Nur so eine kleine Aufgabenkarte zu Beginn bringt sofort die grausamen Intrigen ans Tageslicht, die in politischer Arbeit auf der Tagesordnung stehen. Das ganze gespickt mit einer Kampagne, wo jede Entscheidung Auswirkungen auf den späteren Verlauf haben kann. Der einzige Grund, warum das Spiel es nicht in unsere Sammlung geschafft hat ist, dass man dafür 4-5 Spieler braucht, die sich über einen längeren Zeitraum regelmäßig zum Spielen treffen …

Yggdrasil Chronicles
Dieses kooperative Spiel wird auf dem Weltenbaum selbst ausgetragen. Man schlüpft jeweils in die Rolle einer nordischen Gottheit und muss sich gegen Angriffe böser Götter und Monster wehren. Dabei bewegt man sich zwischen den verschiedenen Welten am Baum, sammelt Artefakte und verbündete Menschen- und Elfen-Helden und nutzt diese, um dem Bösen Einhalt zu gebieten.

Ich wollte das Spiel haben als ich es gesehen habe. Das Spielen selbst hat dieses Bedürfnis nur noch verstärkt.

Hadara
Dieses Spiel kann seine Verwandtschaft zu 7 Wonders nicht leugnen. In drei Runden draftet man Karten aus verschiedenen Kategorien (Nahrung, Militär, Kunst, Geld, Fortschritt). Schon früh sollte man sich entscheiden, ob man möglichst gleichmäßig verteilt, um Sets zu bauen, oder ob man sich auf wenige Kategorien spezialisiert und dort Punkte maximiert. Keine leichte Entscheidung, da jede Karte einen Rabatt für jede weitere Karte derselben Farbe gibt. Am Schluss wird gewertet. Genauso wie 7 Wonders ein sehr gutes Spiel, das gut mit mehreren Spielern skaliert.

Cro-Magnon – First Steps
Wir befinden uns in der Steinzeit, müssen Ressourcen sammeln, uns Werkzeug und Waffen bauen und damit jagen und Siedlungen errichten. Man zieht aus verdeckten Stapeln, die je eine Geländesorte darstellt und sucht nach speziellen Ressourcen. Hat man diese, kann man sie gegen am Brett liegende Ausrüstungen tauschen. Findet man wilde Tiere, muss man die bereits gebauten Waffen einsetzen. Das ganze Spiel wirkte stark unausgegoren und/oder schlecht erklärt. Also brachen wir relativ bald ab.

Magnum Opus
Den Fluff hab ich nicht ganz verstanden, aber es geht jedenfalls darum, Tinkturen zu sammeln. Für jedes Paar gibt es am Schluss Punkte sowie für geheim gezogene Vierer-Gruppen an Tränken. Aber erst draftet man Rollenkarten. Man spielt immer eine von 9 Rollen aus und gibt die übrigen Karten nach rechts weiter. Das macht man sechs mal. Dann werden die 9 Rollen der Reihe nach ausgeführt, wer jeweils am meisten davon vor sich liegen hat, darf die jeweilige Aktion durchführen. Die ersten Rollen sind klassische Kartenmanipulationen, die Mehrheiten für die wertvolleren späteren Aktionen verschieben. Jede Karte gibt auch die Option zum Kauf von definieren Tränken, so diese ausliegen. Ich mag solche Spiele und es hat mir Spaß gemacht. Es gibt aber sicher bessere Spiele mit ähnlicher Mechanik.

Trails of Tucana
Ein weiteres Zeichenspiel. Wir befinden uns auf einer Insel, über diese sind Artefakte und mystische Tiere verstreut, die wir über touristische Straßen verbinden möchten. Es gibt 10 Anlandepunkte (5 Paare), wobei jeder Spieler diese individuell mit Buchstaben nach vorgegebenen Schlüssel markiert, damit jeder Spieler leicht unterschiedliche Voraussetzungen hat.

Nun geht man zweimal einen Stapel mit Landschaftskarten (Wasser, Wüste, Berg, Wiese, Joker) durch und zieht jeweils 2. Man darf irgendwo auf der Insel einen Weg zwischen diesen Geländetypen bauen. Erschließt man Sehenswürdigkeiten mit Anlandepunkten erhält man Punkte, erschließt man beide Sehenswürdigkeiten einer Sorte erhält man zusätzlich einen beliebigen Weg. Verbindet man Anlandepunkte mit dem selben Buchstaben miteinander erhält man Punkte, die schnellsten pro Buchstabe erhalten Extrapunkte obendrauf. Mir gefällt das Spiel.

Loot
Was natürlich nicht fehlen darf, ist der Loot. Neben einigen Mitbringseln (Meine Reise nach Essen machte die Runde unter meinen Gamer-Freunden …) fanden der limitierte Obi-Wan, zwei Spiele und ein paar Gimmicks für Keyforge (Chaintracker gebe ich zum Unkostenbeitrag gerne ab, falls wer möchte) den Weg mit nach Hause.

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BloodBowl Season XXXI: Vegan Vermins VS they came from beneath

Für die Vegan Vermins gibt es keine Zeit die Wunden der letzten Niederlage zu lecken, denn es geht bereits weiter. Gegner von heute ist das Underworld Team „they came from beneath“, unterstützt von Altmeister Wizard Horatio X. Schottenheim.

Die erste Offense geht an die Vermins. Diese zeigen sofort Siegeswillen. Die Frontline wird umgeblockt, Ratalie Portman holt sich den Ball und lässt sich von zwei Kolleginnen decken. Ellen Cage wagt sich ein paar Schritte in die gegnerische Zone und bereitet den ersten Touchdown vor.

Horatio lässt nicht lange auch sich warten und ein Feuerball lässt Portman kurzzeitig zu Boden knallen. Doch das kann sie nicht aufhalten. Sie steht auf, nimmt den Ball und übergibt an Cage. Diese hat freie Bahn, denn alle Underworlder, die sich versuchten in den Weg zu stellen sind bereits weggeblockt. Ein kurzer Sprint und es steht 1:0 für die Vermins.

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Nun sind they came from beneath am Zug. Zum Anpfiff stürmen deren Fans gleich mal das Feld und prügeln die linke Vermin Flanke um. Was im Zentrum noch steht wird von Trollen und gegnerischen Skaven umgeprügelt. Damit ist der Weg quasi frei und sie versuchen es über die linke Flanke. Der Ballträger wird geschützt von einem gefürchteten Goblin-Käfig.

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Die Skaven stehen wieder auf und Strip-Wrestle Meisterin Mayim Ratlik dodget sich gekonnt zum Ballträger durch, schubst ihn weg und gibt so den Ball frei. Kein Spieler kann ihn fangen und so bounct er vom Feld und wird vom Publikum ins Zentrum zurückgeworfen und von Ellen Cage aufgehoben.

Die Underworlder schaffen es nicht, zu ihr durchzukommen und so startet sie ihren Sprint in Richtung Touchdown, gedeckt von ihren Mitspielern. Die gegnerischen Skaven und Goblins versuchen Druck aufzubauen, kommen aber nicht nach und so gehen die Vermins unter tobendem Beifall 2:0 in Führung.

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Abermals sind they came from beneath in der Offense. Der Ankick geht tief in die Zone und zwei Spieler sichern den Ball. Im Zentrum geht alles zu Boden und mehrere Goblins versuchen den Durchbruch in Richtung Touchdownzone. Die Ablenkung nutzt der Ballträger und versucht es über ganz rechts.

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Doch die Vermins stehen gut. Ratlik findet wieder eine Lücke, dodget sich durch und blockt den Ballträger vom Feld. Wieder werfen die Zuschauer den Ball ins Zentrum. Portman steht auf, befreit sich von einem Goblin, hebt den Ball auf und übergibt an Ellen Cage. Diese muss den Ball nur annehmen und hat dann freie Bahn zum 3:0. Doch was passiert da, sie lässt das Leder fallen! Ist das denn die Möglichkeit?

Und schon ist das Underworld Team zu Stelle. Cage wird weggedrängt, ein Goblin holt sich den Ball und setzt zur Long Bomb an. Portman versucht noch abzufangen, doch schafft es nicht. Der Ball landed präzise auf einem Goblin. Dieser fängt, als hätte er in seinem Leben noch nichts anderes gemacht. Den verteidigenden Vermin ignoriert er beim passen ebenso sehr wie beim vorbeidodgen. Nun die Übergabe an einen weiteren gedeckten Goblin. Überhaupt kein Problem. Der neue Ballträger befreit sich spielend, setzt zum Sprint an und erzielt gleichzeitig mit dem Abpfiff den 2:1 Anschlusstreffer. Wie konnte das passieren? Die Menge ist außer sich!

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Die zweite Halbzeit startet und ist they came from beneath ist in der Offensive. Die Vermins schaffen eine perfekte Verteidigung und zeigen wieder Zug zum Ball, der mittig rechts landet.

Ratte Dinklage wird umgeblockt, ein Skave holt den Ball und lässt sich von den Underworld Teamkollegen decken. Doch die Vermins sind zur Stelle. Dinklage steht auf und rast über einen Gegner in Richtung Ballträger. Weitere Vermins bauen weitere Bedrohungsszenarien auf.

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Aber das Underworld Team ist nicht zu bremsen. Ratten fallen links und rechts und der Ballträger macht es sich in einem Goblinkäfig gemütlich. Die Vermins umstellen den Käfig und Jarat Leto boxt sich hinein. Zwar gibt es noch keinen direkten Angriff auf den Ballträger aber zumindest viel Druck in dessen Richtung.

Doch das reicht alles nicht aus. Die Schwachstelle im Verminsangriff ist auf der hinteren Seite. Liam Hemsrat wird aus dem Weg geblockt, der Ballträger umläuft die Verminverteidigung und keucht sich mit letzter Kraft in die Endzone. 2:2 ausgleich, spannender könnte es nicht sein!

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Es bleibt noch genug Zeit für die Vermin Offensive. Der Kick kommt tief in die Zone. Unter Deckung von Ratalie Portman holt sich Ellen Cage den Ball. Ratte Dinklage ist zwar vor Wildheit erstarrt, dennoch kann der Minotaurus umgeblockt und die rechte Seite vorbereitet zum Ansturm werden.

Doch eine Underworld Ratte findet einen Weg. Der Blitz geht auf Portman, welche mit einer gebrochenen Nase winselnd vom Feld läuft. Doch Cage kann sich mit dem Ball befreien und an der rechten Flanke nach vor laufen.

Raaty Harrelson versucht sich einer gegnerischen Ratte zu entledigen, kann sie allderings nur zurückdrängen. Coach SailorMeni weist Dinklage an nachzusetzen, doch dieser bleibt abermals sabbernd stehen. Zumindest Ratlik kann noch Deckung geben.

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Ein hämisches Kichern ist von der von der Seitenlinie zu vernehmen, gefolgt von einem Feuerball des Wizards, der Ratte Dinklage k.o. schlägt. Was eben noch halbwegs solide gedeckt war ist nun freie Bahn für den Underworld Blitzer. Dieser lässt sich nicht lange bitten und prügelt Cage um, welche somit das Leder wieder frei gibt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, so fangt der Blitzer den Ball auch direkt und was eben noch eine gute Chance für die Vermins war, wandelte sich binnen Sekunden in das exakte Gegenteil!

Bloodbowl ist eben nie langweililg!

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Die Uhr tickt und die Vermins müssen in Schadensbegrenzung gehen. Cage steht wieder auf, um Deckung zu geben. Hemsrat blockt einen Goblin aus dem Weg. Und unter Coach-Anweisungen kann nun die auf Ballabnahme spezialisierte Mayim Ratlik den Ballträger angehen. Doch was ist da, dieser windet sich und im Handgemenge stolpert Ratlik und bricht sich die Nase am Knie des Gegners!

Während der Aphotheker die Verletzte wieder zusammenflickt scoren die Underworldler und gehen erstmals in der Partie in Führung.

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Es sind nur noch wenige Sekunden zu spielen und die Vermin sind stark in der Unterzahl. They came from beneath stellen eine Starke Verteidigungslinie auf und kicken den Ball links zur Mitte. Ellen Cage holt sich den Ball und passt zu Ratlik. Die Hoffnung ist, dass sie im Handgemenge noch ein paar Yards gewinnen kann, ehe sie zum Zielsprint ansetzt. Doch es fehlt schlichtweg an Masse und es findet sich kein Weg.

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Abermals müssen die Vermins nach einer schnellen 2:0 Führung eine 2:3 Niederlage einstecken. Es ist wie ein Fluch. Damit sinken die Wettquoten und auch die Sponsoren springen ab. 10.000 Goldstücke Einnahmen decken kaum die Kosten, geschweigedenn reicht es für weitere Anschaffungen. Aber so ist das nun mal, Bloodbowl ist manchmal ein gscheites Arschloch …

Hoth Trophy #4 – Round 2

Die nächste Runde ist geschlagen.

Runde 2: First Rule of Fight Club (Imperium)
Wieder sehe ich eine grausliche Imperiumsliste. Thrawn auf Chimaera mit Strategic Advisor und viel Firlefanz. Demolisher, Arquitens und 2x Gozantis. 6 Aktivierungen, Demolisher. Da kommt keine Freude auf. Ich bin wieder Startspieler und wähle Solar Corona.

Die Aufstellung vom letzten Mal fand ich ganz gut und bleibe dabei. Wobei ich mein Flaggschiff in die Richtung weg von den Hindernissen wende, weil davon auszugehen ist, dass das Imperium (Demolisher mit Captain Brunson) es sich bei den Asteroiden gemütlich macht.

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In den ersten drei Runden passiert quasi nichts. Das Imperium trottent gemächlich halbrechts vor. Mein Flaggschiff pirscht sich von links (der Richtung der Corona) an. Meine beiden rechten Schiffe bleiben langsam und außerhalb der Reichweite.

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In Runde 4 dann der Raddus Drop. Ich habe die Wahl von links in den Rücken zu kommen. Hier ist das große Manko, dass ich den Aktivierungsnachteil habe. Ich habe so keine realistische Chance, Punkte zu holen und Georg gewinnt über die rechten Flotillen und wahrscheinlich auch die Corvette, die ich womöglich nicht evakuieren kann.

Deshalb der Plan: Rechts droppen, Arquitens abräumen und Reißaus nehmen.

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Ich schneide also der Arquitens mit der Profundity den Weg ab und droppe die Hammerhead so, dass ich ihr ordentlich zusetzen und dann davonfliegen kann. Im Erstschlag fehlt mir genau ein Schadenspunkt, um die Arquitens sofort abzuräumen. War aber auch nicht zu erwarten. Für ein Rammmanöver steh ich nicht gut genug und ich glaube selbst im Nachhinein betrachtet wär mir das hier zu heiß gewesen, das so vorzubereiten.

Die Arquitens aktiviert sogleich, setzt meiner Profundity noch ordentlich zu, ehe sie sich selbst zu Tode rammt.

Nun hab ich die Entscheidung. Erst mit der Profundity zu fliegen, um den 4 roten Würfeln des ISD zu entgehen oder erst mit der Corvette, um der Demolisher zu entkommen. Ich entscheide mich für die Profundity, da ich nicht zuverlässig abschätzen kann, wo ich mit der Corvette landen kann und ob genug Platz für die Profundity bleibt. Ich bin immerhin knapp an der Kante und das ist potentiell sehr gefährlich. Die Corvette sollte eine Salve überleben und dann mit Geschwindigkeit 5 abzischen.

Die Demolisher aktiviert. Der Warnschuss mit 2 roten Würfeln geht erst mal daneben. Der zweite Schuss braucht dann 7 von 8 möglichen Treffern auf den 4 schwarzen Würfeln. 6 liegen. Georg rerollt einen Treffer. 1/4 Chance auf blank, 1/4 Chance auf hit/crit … Ich nehm die Corvette vom Feld.

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In Punkten bin ich trotzdem noch knapp vorne. Aber meine Flottillen sind schwer in Gefahr, während ich selbst nirgends mehr Druck aufbaue. Als erster Spieler kann ich die GR-75 erst aktivieren und wenn ich in lange Reichweite komme, steh ich ziemlich save. Doch es geht sich um Haaresbreite nicht aus.

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Ich habe noch den Funken einer Chance, wenn ich die Gozanti noch erwischen kann. Die Profundity schafft es gegen die Corona erwartungsgemäß nicht. Aber Mein Flaggschiff kann sich zu einem Runde 6 Angriff anpirschen (gelangt so aber wieder haarscharf in kurze Seitenreichweite des ISD und kassiert noch Schaden). GR-75 sterben in mittlerer Reichweite gegen den ISD.

Nun folgt eine strittige Situation. Der ISD macht ein dreier Manöver. Es kommt mir sehr gelenkig vor, aber mit Kommandorad und Take Evasive Action geht schon was. Im Nachhinein erinnere ich mich an ein (illegales) 1-2-2 Klick Manöver, Georg erinnert sich an ein legales 1-1-2 oder 0-2-2. Die Bilder deuten mMn nach eher auf mehr als 90° Drehung hin, was für mehr als 4 Klicks spricht.

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Aber selbst wenn es so ist, es war sicher keine Absicht, es war spät und es liegt selbstverständlich auch in meiner Verantwortung auf sowas zu schauen.

Damit bin ich mit meiner angeschalgenen Profundity in kurzer Reichweite in Front und Sidearc des ISD. Mit meiner Flagg-Corvette auf der anderen Seite ebenfalls in Front und Sidearc. Mit viel Glück überlebt das die Profundity und wenn ich die Corvette zuerst aktiviere, kann ich mit viel Glück die Gozantis abräumen und gewinne 6:5. Wenn beides schief läuft, verliere ich 3:8. Ich wähle den sicheren Ansatz. Damit rette ich die Profundity und opfere Raddus für ein 4:7.

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Fazit: Natürlich hab ich mir mehr erhofft. Es war mir aber auch klar, dass hier nicht viele Punkte zu holen sind. Die Liste steht sehr solide gegen Raddus da und Georg ist ein sehr guter Spieler, der mir keine Lücke gelassen hat. Die Arquitens hab ich mir wie geplant geholt aber in 2-3 knappen Situationen fehlte das Quäntchen Glück, um das 6:5 heimzuspielen. Ich hab jedenfalls viel gelernt!

BloodBowl Season XXXI: Vegan Vermins VS Quetzal Prone Stars

Guten Abend meine Damen und Herren und willkommen zur zweiten Runde, in der die Vegan Vermins gegen die Echsen von Quetzal Prone Stars antreten. Die Reihen sind gut gefüllt – hauptsächlich mit Fans der Ratten – als die beiden Teams einlaufen. Der Münzwurf geht an die Vermins und sie starten in der Offensive.

Der Kick kommt hoch und Ratalie Portman versucht an der Mittellinie zu fangen. Sie schafft es nicht und der Ball rollt in die gegnerische Hälfte. Laut Reglement erhält nun ein beliebiger Spieler den Ball. Ellen Cage übernimmt die Aufgabe.

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Direkt nach Anpfiff stürmt Portman in die gegnerische Hälfte. Skinks versuchen sie zu decken, schaffen das aber nicht nachhaltig. In der Mitte wird fleißig geblockt. Ein Saurus nach dem anderen geht zu Boden. Cage bekommt Geleitschutz auf der rechten Flanke.

Der Kroxigor überwindet seine Blödheit und blitzt den Käfig. Allerdings fällt er in seinem Übermut mitsamt seinem Opfer um – die Anweisungen des Coaches ignorierend.

Damit ist der Weg in Richtung Touchdown frei. Ein Saurus wird noch dem Publikum zum Fraß vorgeworfen, das offensichtlich nicht hungrig ist. Dann sprintet Cage los. In der Endzone taumelt sie noch kurz, kann sich aber fangen und bringt das 1:0.

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Nun sind die Echsen am Zug. Portman kickt an und die Ratten setzen sogleich zu einem offensiven Blitz an. Gerangel in der Mitte entwickelt sich. Ein Skink kann den Ball aufheben, ist aber nicht lange in Sicherheit.

Ratelaine Petsch findet eine Lücke und blitzt den Ballträger um. Der Ball fliegt in ihre Richtung und sie fängt ihn sogleich. Doch erwartungsgemäß bleibt ihr nicht viel Ruhe. Schon wenige Momente später liegt sie am Boden und der Ball springt herum, um letztendlich zwischen den Fronten liegen zu bleiben.

Der Kroxigor setzt zum Block an, aber überlegt es sich spontan und gafft verblüfft in die Leere. Die kurze Verwirrung nützen die Vermins sofort. James Camerat schubst einen Saurus weg vom Ball. Portman schnappt sich den nun freien Ball, umtänzelt mehrere Echsen und übergibt an Mayim Ratlik. Diese lässt sich nicht lange bitten und scored zum 2:0. Der Vegan Vermins Fansektor tobt vor Begeisterung!

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Portman kickt wieder. Der Ball landet zwischen den Echsen in der Front. Sie versuchen einen Vorstoß über die linke Flanke. Cage wird umgeblockt und Jarat Leto wird umzingelt. Gedeckt von mehreren Skinks und Saurussen holt sich ein Skink den Ball und verharrt in vermeintlicher Sicherheit.

Die Ratten gehen auf Abfangjagt. Skinks in Scoringreichweite werden gedeckt und Ratalie Portman findet eine Lücke, um den Ballträger zu blocken. Doch dieser lässt sich maximal etwas zurückdrängen.

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Die Echsen stellen um auf Dampfwalze. Portman und Leto werden an den Rand des Feldes geblockt und mehrere Skinks spielen sich frei.

Ratte Dinklage kontert mit Aggression und blockt einen Saurus um. Ratlik begibt sich auch ins Gemenge und ermöglicht Portman einen Block auf den Ballträger. Doch dieser bleibt hart und Portman selbst geht stunned zu Boden.

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Damit ist der Weg in Richtung Endzone frei. Ein Haufen an Skinks versammelt sich mitsamt dem Ball bei der Endzone. Ellen Cage hat noch die Chance, den Ballträger zu stoppen. Doch gegen hinterlistige Skink Beine hat selbst eine agile Ratte keine Chance und stolpert. Hämisch kichernd scoren die Prone Stars zum 2:1 Anschlusstreffer. Das ist auch der Stand zur Halbzeit.

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Die zweite Halbzeit startet mit einem Kick nach rechts vorne. Die Echsen blitzen sich die linke Flanke frei und igeln sich mit dem Ball auf der rechten Flanke ein.

Ratalie Portman stürmt vor, um bereit für ein Abstaubertor zu sein und bekommt gleich mal von einem Saurus eine auf die Nuss. Die Vermins erkämpfen sich die linke Flanke zurück und nähern sich dem Käfig rechts an. Dieser wälzt langsam vor.

Dinklage versucht Weg gut zu machen und schubst einen Saurus vor sich her. Doch dabei rutscht der Rattenoger an der aalglatten Echse ab und geht stunned zu Boden.

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Die Echsen machen wieder ein paar Meter gut und schubsen die Ratten vor sich her. 5 Vermins liegen am Boden und eine 6. – Raaty Harrelson – ist an die Seitenlinie gedrängt.

Doch die Ratten verzagen nicht. Sie raffen sich wieder auf und Ratlik findet eine Lücke, um den Ballträger zu blocken. Der Skink hält aber eisern daran fest. Harrelson nutzt die Ablenkung, um unterstützt von Cage den Saurus wegzublocken, der ihn vom Feld zu schubsen droht. Doch auch dieser steht eisern und Harrelson verstaucht sich den Knöchel. Er humpelt vom Feld und fällt für den Rest des Spieles aus.

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Die Echsen nützen dem Moment und blocken Ellen Cage um. Auch sie verbringt den Rest des Spiels in der Verletzten-Box. Nun nehmen die Echsen richtig Fahrt auf. Alle Ratten werden umgeprügelt und der Ball wird tief in die gegnerische Hälfte getragen. Jarat Leto versucht noch abzufangen, wird aber umzingelt und die Prone Stars scoren ein weiteres Mal. Ausgleich!

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Noch ist alles offen. Es ist noch genügend Zeit zu spielen und die Vermins sind in der Offense. Das Wetter schlägt in prallen Sonnenschein um und der Ball landet zentral.

Ratalie Portman dringt in der rechten Flanke durch und Jarat Leto blockt ebendiese Flanke frei. Noch ehe Ellen Cage sich aufmachen kann, um den Ball zu sichern versucht sich Dinklage an einem Saurus. Und wieder rutscht er an der Echsenhaut ab und geht selbst zu Boden.

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Die Echsen lassen sich nicht lange bitten und setzen zum Angriff an. Die Vermins im Zentrum werden weggeschubst oder umgeblockt und ein Käfig aus Kaltblütern entsteht rund um den Ball, ehe diesen ein Skink aufhebt.

Der Ballträger ist gut gedeckt, aber nicht perfekt. Etwas Gerangel an einem Eck öffnet eine Lücke und Mayim Ratlik kann sich durchtänzeln und den Ballträger blocken. Doch Skinks sind dafür bekannt, mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen und so geht Ratlik selbst zu Boden.

In massiver Überzahl lassen die Echsen keine Ratte stehen und der Ballträger büchst aus, um zum 3:2 zu scoren. Totenstille in den Fantribünen der Vermins. Überall sonst tobender Applaus.

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Nur wenige Sekunden bleiben den Vermins, um zumindest noch einen Ausgleich zu erzielen. Der tief in die Zone gekickte Ball macht es nicht leichter. Coach SailorMeni analysiert die Situation und findet eine Möglichkeit.

Erst muss der Ball zu Ratlik an die Mittellinie. Portman holt den Ball, sprintet und passt. Statt Ratlik trifft sie Liam Hemsrat. Dieser holt das Leder sicher aus der Luft und übergibt an Ratlik. Nun muss Ratte Dinklage ran. Er rast vorwärts und knöpft sich den Saurus vor. Er muss ihn zweimal pushen, damit der Plan aufgeht. Doch der Rattenoger ist von den letzten Angriffen so wütend, dass er den Saurus zu Boden drückt. Das war die letzte Chance und die Vermins warten enttäuscht auf den Abpfiff.

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Was für ein Thriller! Nach der ersten Hälfte der ersten Halbzeit deutete alles auf einen hohen Sieg der Vermins. Doch die Quetzal Prone Stars konnten das Spiel um 180 Grad drehen und die Ratten letztendlich ordentlich vorführen. So ist Bloodbowl nun mal, manchmal erbarmungslos aber immer spannend bis zur letzten Sekunde!

Hoth Trophy #4 – Round 1

Es ist wieder die Zeit des Jahres und die Hoth Trophy für Star Wars Armada hat gestartet. Da in letzter Zeit keine Liste dei mir zusagte große Turniere gewonnen hat, hab ich etwas gemacht, das ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht habe: Ich habe mir selber eine Liste geschrieben!

MC75 Armored Cruiser: Profundity, Walex Blissex, Caitken and Shollan, Electronic Countermeasures, XI7 Turbolasers, SW-7 Ion Batteries, External Racks
Hammerhead Torpedo Corvette;  Ordnance Experts, External Racks
CR90 Corvette A:  Admiral Raddus,  Engine Techs, Turbolaser Reroute Circuits
CR90 Corvette A:  Engine Techs,  Turbolaser Reroute Circuits
GR-75 Medium Transports: Bright Hope, Comms Net
GR-75 Medium Transports: Quantum Storm, Slicer Tools

Runde 1: Massimo (Imperium)
Gegenüber steht ein ISD (Avenger), eine Victory, Demolisher, eine Raider und einmal Gozanti. Mein hoher Bid verschafft mir den Startspieler und ich wähle Solar Corona. Damit muss ich meine 4 Startschiffe zuerst aufstellen. Und dann muss ich diese auch noch alle aktivieren, bevor die gefährlichen imperialen Schiffe dran sind. Das wird nicht ganz einfach sein, den Raddus Drop an einer günstigen Stelle anzubringen.

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Ich sende also eine Corvette über links und eine über rechts. Stefan entscheided sich, seeehr langsam zu fliegen. Damit ist nichts mit Droppen in Runde zwei und ich führe meine Doppelflankenmanöver weiter aus.

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Zu Beginn von Runde 3 muss ich raus. Ich komme über die linke Flanke, in den Rücken der Raider und der Victory.

Ich aktiviere dennoch zuerst die rechte Corvette, welche in roter Frontreichweite der Demolisher ist und potentiell Gefahr läuft, geonehittet zu werden. Nicht wahrscheinlich, aber ich will kein Risiko eingehen.

Anschließend zeigt Moff Jerjerrod was er kann. Die Raider – die ich fix als eingesperrt betrachtete – zwängt sich an der Victory vorbei und flüchtet ins Freie. Aber erst nachdem sie meiner Hammerhead ordentlich zugesetzt hat.

Dann aktiviere ich meine Hammerhead und füge der Victory Schaden zu und krache ihr auch noch hinten rein. Victory und ISD schaffen es gemeinsam über die schwachen Heck/Seitengeschütze die Hammerhead abzuschießen.

Die Profundity legt nochmal ordentlich Schaden auf die Victory und kratzt die Raider an, welche anschließend von der Raddus Corvette zu Tode gerammt wird.

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Als erstes in Runde 4 evakuiere ich Raddus, welcher noch 2 Long-Range Schüsse überlebt und sonst nicht mehr weiter am Spielgeschehen teilnehmen wird.

Ich hab es zwar geschafft, wie geplant in den Rücken des Imperiums zu kommen, aber leider funktioniert mein Plan aus zwei Gründen nicht ganz so wie erhofft: Erstens haben wir dank Strategic Advisor gleich viele Aktivierungen, wodurch ich nicht die sichere Letzte-Erste Aktivierung Strategie fahren kann. Zweitens habe ich die Profundity Befehle etwas verhunzt (zweiter Befehl war ein ungenützter Feuerbefehl), weswegen ich zu langsam war, um der Victory nachzukommen und sie auf kurze Reichweite zu attackieren.

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Es deutete also vieles auf ein 6:5 hin (die Raider war minimal teurer als die Hammerhead). In Runde 5 wagte ich dann aber noch ein Manöver, das mir theoretisch die Gladiator bringen könnte.

Meine Corvette parkte sich im Rücken der Gladiator, sodass sie in deren Aktivierung nur 2 Würfel abbekommen würde und ich dann in der nächsten Runde nahe genug dran war für Schuss und Ramm-Manöver.

Die Gladiator hingegen vertraute auf Jerjerrod, bremste und lenkte voll ein, nur um einen halben cm zu weit entfernt für den kurzen Sidearc zu sein. Um genau diesen halben cm erreichte ich mit der Profundity den kurzen Doppelarc für Runde 6.

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Das überlebte die Gladiator nicht und ich ging vorerst klar in Führung. Allerdings musste ich die Profundity gefährlich nahe an die zwei Sternenzerstörer ranfliegen, aber immerhin nur in Rücken/Seite und gegen gleißendes Licht.

Die Victory würfelt mit dem gratis blauen Würfel (weil ich schneller flog) das was sie jedes Mal würfelte: einen Crit und drehte mir alle Verteidigungsmarker um. Damit hatte die Avenger mit dem letzten Schuss im Spiel tatsächlich noch eine winzige Chance, mir die Profundity rauszunehmen. Aber es ging glücklicherweise nicht auf und wir beendeten das spannende Spiel mit einem 121:43 – 7:4.

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Fazit: Die gegnerische Liste war definitiv kein Abräum-Matchup für meine Raddus-Flotte. Stefan gab sich auch keine Blöße und ließ mir keinen einfachen Drop-Punkt. Ich merke auch klar, dass mir noch einiges an Erfahrung mit einer derartigen Liste fehlt. Im Nachhinein betrachtet hätte ich mit der ersten Aktivierung nach meinem Drop die Hammerhead gegen die Raider gehen lassen müssen. Wenn ich die Aktiverung rausnehme und mein Schiff selbst dabei noch rette, habe ich plötzlich alle Trümpfe in der Hand und kann noch zweimal letzte-erste Aktiverung durchführen, was für die Victory reichen sollte. Sofern ich die Profundity Befehle richtig setze, was ich auch nicht getan habe.

Aber in Summe bin ich sehr zufrieden und freue mich schon auf das nächste Spiel.

BloodBowl Season XXXI: Auftakt der Vegan Vermins

Nachdem SailorMeni mit seinen Nihilistischen Nagern nur ganz knapp den letztjährigen Titel verfehlte, wagt er sich erneut mit einem Skaven-Team an den Start. Hier die Aufstellung der Vegan Vermins:

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1 Ratalie Portman – Gutter Runner
2 Mayim Ratlik – Gutter Runner
3 Ellen Cage – Gutter Runner
6 Raaty Harrelson – Blitzer
9 Ratelaine Petsch – Lineman
10 Miley Cyrat – Lineman
11 Liam Hemsrat – Lineman
12 James Camerat – Lineman
13 Ratela Anderson – Lineman
16 Ratte Dinklage – Rat Ogre
19 Jarat Leto – Blitzer

In der ersten Runde geht es gegen die Bretonen der Jeux Ne Pass.

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Die Vermins erhalten die Offensive. Leichte Wolken verdecken die grelle Sonne als Je Ne Pass tief ins Feld kickt. Ellen Cage wuselt duch die Gegner und stellt sich bereit, um später den Ball zu bekommen. Die Ratten blocken erst Mal das Zentrum um, stellen sich halb rechts auf, um Ratalie Portman gute Deckung zu geben. Doch sie scheitert am Aufheben des Balles und so bleibt dieser in der falschen Endzone liegen.

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Die Bretonen stoßen Cage zu Boden, können aber sonst kaum Druck aufbauen. Cage steht auf und spielt sich wieder frei. Die Bretonen werden ein Stück zurückgedrängt und endlich schafft es Portman den Ball aufzuheben und passt ihn sogleich zu Mayim Ratlik, die es sich in einem schönen Käfig bequem macht.

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Wieder versuchen die Bretonen dagegenzuhalten. Doch die Ratten spielen sich frei, Cage läuft in die Endzone und wartet auf den Ball von Ratlik. Doch der Ball rutscht ihr aus den Krallen und landet direkt neben ihr am Boden. Ein eben noch sicher geglaubter Touchdown eröffnet nun die erste Chance der Bretonen!

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Zu dritt tanzen die Bretonen an, holen sich den Ball und decken den Ballträger. Das wird nicht einfach für die Vermins!

Von allen Seiten bedrohen sie nun die Gegner und bereiten den Blitz von Jarat Leto vor. Dieser setzt an und schafft es tatsächlich den Ballträger umzuhauen und den Ball freizuspielen. Cage lässt sich nicht lange bitten, holt sich das Leder und scoret zum 1:0. Tobender Applaus aus den Fantribünen der Ratten.

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Nun sind Jeux Ne Pass am Zug. Der Kickoff landet im hinteren Drittel. Links brechen zwei Bretonen durch und im Zentrum wird gewütet. Alle Ratten – inklusive Ratte Dinklage – liegen am Boden.

Doch die Vermins schlafen nicht. Schnell ist ein Durchbrecher umgeblockt und der zweite gedeckt. Auch auf der rechten Flanke fällt ein Bretone nach dem anderen und Ratalie Portman wuselt durch, um den Ballträger zu bedrängen und eventuelle Chancen zu verwerten.

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Die Bretonen stehen wieder auf und der Ballträger versucht es über die linke Flanke. Es schafft zwar keine Ratte einen Blitz auf den Ballträger, aber sie bedrängen ihn stark.

Doch auf das Täuschungsmanöver sind sie nicht gefasst. Der Ballträger findet eine Lücke, wechselt auf die andere Flanke und lässt die Ratten blöd da stehen.

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Mit fahrlässiger Selbstsicherheit setzt Dinklage zum Block an. Er schafft es mit Leichtigkeit den Bretonen umzuhauen, stolpert aber selbst über dessen vorbeirollenden Helm.

Jeux Ne Pass lässt keine Sekunde verstreichen und nutzt die Schäche in der Rattenverteidigung aus. Der Ballträger läuft in Scoring-Reichweite und seine Mitspieler decken die Wege für heranlaufende Verteidiger ab.

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Die Uhr tickt. Es sind nur noch wenige Momente zu spielen und die Vermins geraten in Panik, so kurz vor Abbpfiff noch den Ausgleich zu kassieren.

Beinahe alle Ratten stürzen sich ins Gewühl auf der falschen Flanke. Leto stößt einmal ordendlich in den Haufen und schubst damit Raaty Harrelson ein Stück näher an den Ballträger. Das war sein Zeichen. Harrelson dodget raus und gibt sein allerletztes, um den Ballträger zu erreichen. Es geht sich haarscharf aus, der Bretone fällt verblüfft zu Boden und gibt den Ball wieder frei. Die Ratten-Fans toben!

Die Bretonen geben nicht auf. Harrelson wird weggestoßen und ein Blitzer versucht den Ball aufzuheben. Doch die Nerven halten nicht stand. Der Ball entflutscht ihm und der Schiedsrichter pfeift ab. Mit Müh und Not können die Vermins das 1:0 in die Pause retten.

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Es geht in die zweite Halbzeit und Jeux Ne Pass ist wieder im Angriff. Die Bretonen versuchen es wieder aggressiv. Gleich an mehreren Stellen brechen sie durch. Der Ballträger geht über die rechte Seite.

Die Ratten stellen alle möglichen Wege zu und decken die Durchbrecher. Dann setzt Dinklage zum Blitz an und beendet den Durchbruchversuch eines Blitzers auf der rechten Seite.

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Hier ist kein Durchkommen also versuchen des die Bretonen wieder mit einem Seitenwechsel. Allerdings schaffen sie es nicht, den Ballträger ordnungsgemäß abzudecken.

Das lassen sich die Ratten nicht zweimal sagen. Sie machen den Weg frei und blitzen den Ballträger um. Ratlik schnappt sich dann das freigewordene Leder und macht sich auf in Richtung Endzone.

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Die Bretonen schaffen es nicht genug Druck aufzubauen, also rennt Ratlik nur vor die Endzone und verzögert noch ein paar wertvolle Sekunden. Nun schafft es doch ein Bretone, ihr nahe zu rücken. Also tänzelt sie sich frei und erzielt das 2:0.

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Ein weiteres Mal ist Jeux Ne Pass in der Offensive. Zwei Tore Vorsprung in einer halben Halbzeit aufzuholen wird schwierig. Aber sie verzagen nicht. Der Ball wird aus der Luft gefangen und auf der linken Flanke nach vor getragen, gedeckt von mehreren Bretonen, die auf dieser Flanke durchzubrechen versuchen.

Der einzelne Bretone, der es über die andere Flanke versucht wird umgeblitzt. Die übrigen Bretonen auf der linken Flanke werden umstellt und Druck auf den Ballträger aufgebaut.

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Die Bretonen können sich aber von den Ratten befreien und sie stark zurückdrängen, während der Ballträger sich der Endzone annähert.

Doch wieder ist die Verteidigung nicht dicht genug. Ellen Cage bedrängt ihn von links, Raaty Harrelson verhindert weitere Assists und Ratela Anderson setzt zum Blitz an. Sie schafft es aber nicht aus der gegnerischen Tacklezone und wird wüst zu Boden gerissen.

Während Anderson mit angeknackstem Genick vom Feld getragen wird, stoßen die Bretonen Cage und Ratlik ins aus, während der Bretone mit dem Ball zum Anschlussterffer in die Endzone stolziert. 2:1. Vielleicht wird es ja doch noch spannend!

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Die Menge tobt und hat sich beim nächsten Ankick noch immer nicht beruhigt. Ein paar Skaven-Schläger stürmen das Feld. Securities zerren die aufgebrachten Fans vom Feld und der Schiedsrichter hängt wegen der verlorenen Minuten Nachspielzeit dran.

Die Ratten zeigen sich siegessicher und prügeln erst Mal das Zentrum um. Cage bricht durch und Ratlik fühlt sich hinter den eigenen Reihen sicher.

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Einen unachtsamen Moment später wird Ratlik k.o. vom Feld getragen und die Bretonen brechen durch und stürmen in Richtung Endzone.

Die Ratten können nun riskant den Ball holen und eventuell noch scoren, oder sie umstellen Ball und Gegenspieler, um das 2:1 heimzuspielen und den Ausgleich zu verhindern. Sie tun zweiteres.

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Der verzweifelte Versuch der Bretonen, an den Ball zu kommen, scheitert bereits am ersten Dodge.

Nun besteht tatsächlich noch die theoretische Möglichkeit auf einen weiteren Touchdown. Ratlik ist in Scoringreichweite, aber gut gedeckt. Leto stürmt an, um einen Gegner zu beseitigen. Harrelson hebt den Ball auf, sprintet vor und übergibt an Ratlik.

Mit Ruhiger Hand nimmt sie den Ball entgegen, dodged aus der Tacklezone und sprintet in die Endzone. Keine Sekunde zu früh, denn der Abpfiff zum 3:1 Touchdown beendet sogleich auch das Spiel!

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Die Fans der Vermins freuen sich somit über einen großartigen Start in die neue Saison. So darf es weitergehen!

More Quadd Heroes

Da die nächsten Star Wars Legion Erweiterungen gerade verzögert sind, es mich aber trotzdem im Pinsel juckt, hab ich wieder mal ein paar Quadd Heroes bemalt. Jetzt können wir bis zur maximalen SpielerInnen-Anzahl mit bemalten Figuren spielen.

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