Harter Rückschlag für Nihilistische Nager

Guten Abend meine Damen und Herren und willkommen zu einem weiteren Bloodbowl Fest mit unser aller Lieblinge, den Nihilistischen Nagern! Und hier läuft zu perfektem Wetter und vor den Augen von 25.000 Zuschauern auch schon die Gegnermannschaft ein, die Orks von Composers of Doom and Destruction.

Ayn Rat ist nach ihrer Verletzung im ersten Spiel wieder einsatzfähig, wenn auch in ihrer Mobilität eingeschränkt. Das hindert sie nicht daran, einen perfekten Kickoff hinzulegen, welchen die restlichen Nager sogleich zu einer perfekten Verteidigungsaufstellung nutzen.

Doch die Orks lassen sich davon nicht verwirren. Schnurstracks wird Ratteodor W. Adorne zu Boden geprügelt und muss mit einer gebrochenen Rippe vom Feld getragen werden. Autsch! Der Orkwerfer hebt das Leder auf und ein Käfig nach Lehrbuch formt sich.

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Die Nager lassen sich aber nicht unterkriegen. Aggressiv gehen sie vor. Einen Schwarzork bedrängen sie zu dritt an der linken Flanke. Publikumslieblinge Zahn-Paul Sartre und Arthur Schopennager brechen durch die Orkreihen und bringen den Käfig kurzzeitig in Bedrängnis.

Eine Kopfnuss später wird Schopennager vom Feld getragen. Sartre wird von einem Ork betäubt und ein weiterer Ork setzt zum Faul an. Doch der Schiedsrichter lässt sich nicht beirren und schickt dem Grünling vom Feld.

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Immer wieder bringen die Ratten den Orkblock in Bedrängnis, doch dieser walzt langsam aber unbeirrt langsam über rechts nach vor.

Plötzlich eine Schwachstelle! Karl Ratz schubst das vordere Eck des Käfigs weg und öffnet eine Lücke für Zahn-Paul Sartre. Dieser blitzt rein und wirft den Ballträger zu Boden. Sogleich ist ein weiterer Ork zur Stelle und fängt den Ball. Thomaus Morus blockt den neuen Ballträger zu Boden. Das Leder beginnt wild herumzuspringen und landet letztendlich genau zwischen 3 Orks.

Das Glück ist den Nagern nicht hold …

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Die Orks stehen wieder auf und geraten in Rage. Sowohl Sartre als auch Ernst Block werden K.O. geprügelt. Der Orkballwerfer hebt den Ball wieder auf und trottet wieder mitsamt Käfig voran.

In einem Verzweiflungsakt schlüpft Simone de Nagoir in den Käfig und blitzt den Ballträger im Alleingang. Und das mit Erfolg!

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Doch es sind schlicht und ergreifend nicht mehr genug Ratten am Feld – mittlerweile sind 6 Nihilisten verwundet oder K-O. -, um die Situation nutzen zu können. Die Orks heben das Leder erneut auf, spazieren kurz vor Schlusspfiff auf die Ziellinie und lassen nicht mehr genug Zeit, dass die Ratten noch den Ausgleich erzielen können.

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Somit endet die erste Hälfte mit 1:0 für die Grünhäute. Alle Ratten erholen sich vom K.O. und somit gehen sie „nur“ mit einem Spielernachteil von 2 in die Offensive.

Der Ball landet neben Ayn Rat, welche sogleich daran scheitert, das Ei aufzuheben. Doch das trübt die Aggressivität der Ratten nicht. Sartre erkennt eine Schwachstelle auf der linken Flanke. Ein Überzahl-Push auf den Ork-Blitzer würde reichen, damit Nagoir mitsamt dem Ball durchbrechen kann. Doch selbst die Coach-Anweisungen von der Seitenlinie bringen den Ork nicht ins Straucheln. Im Gegenzug wird Sartre kurz zu Boden geblockt.

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Doch auch das ist nur ein kurzer Schockmoment. Sartre springt auf, blockt den Ork um und deckt den Ork-Blitzer, der auf der linken Flanke die letzte Bedrohung darstellt. Simone de Nagoir erhält den Ball und startet durch. Sie will jeden Yard nehmen, den sie überwinden kann … und stolpert sich selbst nur wenige Meter vor der Ziellinie bewusstlos! Der Coach an der Seitenlinie kann es kaum fassen!!

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Die Orks freuen sich wie verrückt und stunnen auch Sartre, der als einzige Ratte in Ballreichweite ist. Schämisch lachend holt sich der flinkeste Ork-Blitzer den Ball, begleitet von weiteren Grünlingen zur Deckung.

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Die folgenden Minuten fühlen sich für die Nager und dessen Fans an wie Stunden. Langsam aber unaufhaltsam trottet der Käfig Richtung Mittellinie. Die Ratten verbringen mehr Zeit liegend als spielend, so brutal schlagen die Orks zu.

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Die Ratten geben nicht auf. Immer wieder stellen sie sich den Orks in den Weg und suchen nach Lücken. Doch es sind nicht genug Skaven übrig, um jeden Raum abzudecken. So bricht der Ballträger aus, um weitab über die rechte Flanke weiterzumarschieren.

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Es starten mehrere verzweifelte Versuche, aber im Endeffekt nützt alles nichts. Die Nihilistischen Nager können nicht verhindern, dass die Orks unmittelbar vor Schlusspfiff zum 2.0 über die Ziellinie gehen.

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Das ist ein herber Rückschlag für unser aller Lieblingsmannschaft. Nach dem erfolgreichen Auftakt und einem soliden zweiten Spiel, stecken sie nun ihre erste Niederlage ein und können weder Erfahrung noch eine gefüllte Klubkasse aus dem Spiel mitnehmen. Sie werden dennoch nicht aufgeben, noch ist nichts verloren!

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Star Wars Legion: 1.4 FD Laser Cannon Team

Der Vollständigkeit halber muss auch ein 1.4 FD Laser Cannon Team her. Ich werde es sicher gelegentlich in Spaßspielen einsetzen, aber leider ist die Einheit nicht sonderlich effektiv – zumindest am Papier, ich lasse mich gern überzeugen.

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Die Trooper besprühte ich mit einer Mischung aus Vallejo Air White (71.270) und Light Brown, welche ich mehrstufig mit White (71.001) aufhellte. Da mir das dann zu hell war und die Aktzente kaum erkennbar waren, washte ich mit Agrax Earthshade drüber. Die Hosen und einzelne Stellen bemalte ich mit XV-88 und entsprechenden Aufhellungen. Die Handschuhe und Schuhe bemalte ich mit aufgehelltem Administartion Grey plus Aufhellungen.

Die „Satellitenschüssel“ besprühte ich mit Vallejo Air light grey (bzw. Mischungen aus weiß + schwarz, da mir die Farbe ausging) und hellte es mit mehr weiß auf. Metallteile malte ich mit leicht aufgegrautem Schwarz und dann metallischen Aufhellungen. Abschließend washte ich die Schüssel für Abnutzungs/Dreck-Effekte an unterschiedlichen stellen mit unterschiedlichen Mengen/Mischungen von Nuln Oil, Agrax Earthshade und Reikland Fleshshade.

Der gefräßige „Dynamit“ Laslo – Keyforge Prerelease Event

Gestern fand das – mit 28 TeilnehmerInnen ausgebuchte – Prerelease Event von Keyforge im Sirengames statt. Ich war live dabei und staubte neben dem Keyforge Deck „Der gefräßige Dynamit Laslo“ auch etwas Promo-Material ab.

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Zu Keyforge allgemein:
Es ist ein „Sammelkartenspiel“ (warum unter Anführungszeichen erkläre ich später), wo zwei Decks mit je 36 Karten gegeneinander antreten. Jedes Deck besteht aus 3 (von insgesamt 7) Häusern zu je 12 Karten. Abwechselnd werden Karten gespielt, von denen – ganz kurz gefasst – jeweils der Kartentext durchgeführt wird. Ziel ist es, Ressourcen (Aember) zu sammeln, welche dann in „Schlüssel“ „geschmieded“ (->Keyforge) werden müssen. Wer zuerst drei Schlüssel hat gewinnt. Der Weg dahin ist je nach Deck verschieden und die 7 Häuser haben unterschiedliche Eigenheiten.

Als innovative Mechanik muss man in jedem Zug ein Haus nominieren und kann dann beliebig viele Karten dieses Hauses spielen (aber keine anderen, sofern das ein Kartentext nicht explizit erlaubt), ehe der Gegner wieder dran ist. Effekte gehen von „ziehe eine Karte“ bis hin zu lösche den kompletten Spielbereich, was dem ganzen eine starke Dynamik verleiht.

Derartige Spiele gibt es zuhauf, was ist nun so besonders an Keyforge?
Unique Deck Game ist das Stichwort. Anders als bei jedem anderen Sammelkartenspiel kauft man nicht einzelne Booster/Erweiterungen und baut sich ein Deck aus den daraus erworbenen Karten, sondern man kauft ein ganzes Deck. Dieses wurde durch einen Algorythmus erschaffen – inklusive einzigartigem Namen und Kartenrücken – und darf nicht verändert werden. Damit fallen aufwändige Metaanalysen und Listenbau weg. Ebenfalls gibt es keine „toten“ Karten, die in keinem Deck gespielt werden. Man muss damit auskommen, was man kriegt – oder kauft sich ein neues Deck und hofft auf bessere Karten.

Ersteindruck:
Ich muss sagen, das Spiel gefällt! Klar die ersten Spiele sind ein bisschen träge, weil noch niemand so wirklich regelfest ist und man sich jede Karte genau durchlesen muss. Schon nach drei Spielen kennt man sein Deck schon viel besser, muss nicht mehr jedes keyword nachlesen, erkennt schon einige Kombinationen und kann die Dynamik des Spieles genießen – oder sich drüber ärgern, dass nach einem großartigen Zug der Gegner einen noch vernichtenderen Konter präsentiert.

Es wird sicherlich nicht mein Hauptspiel, aber es wird Star Wars Destiny (das in Wien komplett eingeschlafen ist) als kurzweiliges Gelegenheitsspiel ersetzen. Es ist kostengünstiger (1 Deck für unter 10€, bzw. max. 3 Decks bei komplexeren Turniermodi reichen vollkommen aus) und wesentlich leichter zugänglich: Ich habe 2-3 Wellen versäumt? So what, ich kauf mir ein Deck der aktuellen Veröffentlichung und bin kartentechnisch AM SELBEN LEVEL wie alle anderen. Das ist absolut großartig!

9th Age Champions-League 2018/2019 – Runde 2

Runde 2 stand gestern an. Diesmal gegen Werner. Ich spielte nochmal die Liste von Runde 1. Gegenüber stand eine Lahmia Vampirin of Doom auf Thron mit S10 VS Moralwertwafffe in Ghulen. Daneben noch eine Lahmia AST. Dazu 2x Wölfe, 2×10 Gespenster, Skelette, Blutritter und eine Flederbestie.

Schnell bemerkte ich, dass das ein harter Konter für meine Liste war: In den Rücken teleportieren geht nicht, weil mich dann einfach die Reaper abholen. Frontal in die Vampirin geht auch nicht, weil mir die die Dämonenprinzen erschlägt. Die Flederbestie freut sich auch über meine MW 8 Dämonenprinzen. Aber was solls, Augen zu und durch.

Runde 1 beschnupperten wir uns vorsichtig. Ich platzierte (leider …) meine Ritter rechts im Aus, in der Hoffnung, die Skelette abholen zu können, den Rest zentral. Werner kam mir entgegen und ich baute mir ein Portal für Runde 2. Nervige Zombies erheben sich im Zentrum, wobei ich mich in dem Moment noch freue, dass sie den Weg des Lahmia-Carriers blockieren.

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In Runde 2 geht es dann ab. Linke Gespenster und Flederbeste ziehen vor. An der Stelle lerne ich, dass mein Gegner 3 Bewegungszauber hat und auch alle sprechen darf. Zwei gehen durch, meine Crusher fressen 8 Reaper-Wunden und laufen (kaltblütig …), die Flederbestie hängt meinem Dämonenprinzen immerhin nur eine Wunde an.

Im Gegenzug kann ich gemeinsam mit Dämonenprinzen und Todbringer die Gespenster fressen und mit dem Prinzen in die Flederbestie überrennen. Die Fallen schaffen leider nicht die 5, um die Zombies zu blocken. Also stellt sich die zweite Einheit in den Weg der Zombies, um den Carrier auf Distanz zu halten.

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Der Carrier charged den Todbringer in die Flanke. An der Stelle hätten wir genauer schauen müssen, denn die Zombies blockierten den Weg, sodass ich mit dem Todbringer eindrehen musste. Ich denke, damit hätte eigentlich nur ein Ghul (und nicht die Generälin) in Kontakt kommen dürfen, wodurch der Todbringer wohl eine Runde überlebt hätte.

Da sich der Überrennkorridor in den Dämonenprinzen in Flederbestie aber trotzdem nicht ausging, war es halb so schlimm. Was schlimmer war, ist dass der Dämonenprinz (+1S) es nicht schaffte, sich der Flederbestie zu entledigen und stattdessen (erwartungsgemäß bei Autotreffern auf 2+) langsam aber doch Wunden kassierte.

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Ich chargte mit Crushern und Fallen in die Carrier-Flanke, um die Einheit etwas auszubremsen. Die Vampirin forderte meinen Champion und killte ihn mit ordentlich Overkill. Bitter, dass ich im Nachhinein feststellte, dass die Lahmia Fähigkeit auf Charaktere abziehlt und ich wahrscheinlich gar nicht annehmen hätte müssen. Das hätte einen riesigen Unterschied gemacht …

So dreht der Carrier und geht meine Generälin an. Sie hält zwar erstaunlich lange durch, stirbt aber schlussendlich erwartungsgemäß im Grind. Ebenfalls stirbt mein zweiter Dämonenprinz, als schlussendlich die Blutritter zu Hilfe kamen.

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Eine Chance auf doch noch ein paar Punkte war mir auch nicht vergönnt, als meine Chaoskrieger es nicht schafften, 10 Zombies aufzureiben und mit Glory of the Gold in der Überrennbewegung die zweite Einheit Gespenster abzuholen.

Stattdessen laufen diese nochmal gemütlich durch meine Ritter, die sich übrigens das ganze Spiel Dank Mauer und wartender Gespenster nicht aus der rechten Flanke weg trauten. Die Blutritter stauben noch die 4 übriggebliebenen Crusher-Hitpoints ab. Damit endet das Spiel mit einem enttäuschenden aber gerechtfertigten 1:19.

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Fazit: Ich muss zugeben, das Spiel war zu einem großen Teil recht frustrierend. Das lag zu 95% daran, dass ich absolut regelunfit bin. Ich musste quasi jedesmal meine Statline nachlesen (die Vampirfähigkeiten, die meine Statline permanent modifizierten machten das nicht leichter). Ebenso kannte ich meine Sprüche nicht auswendig (und schon gar nicht die meines Gegners), somit dauerte das Spiel sehr lange und kam dauernd ins Stocken. Durch den Zeitdruck (Werner hatte nur 3h Zeit) und die aussichtslose Situation spielte ich noch dazu nicht konzentriert genug und machte viele Fehler. Dass auch Werner nicht großartig Regelfit war, half hier auch nicht weiter.

Das heißt, Hausaufgabe bis zum nächsten Mal: Regeln nochmal komplett lesen!

Star Wars Legion: E-Web Heavy Blaster Team x2

Die ersten Emplacements sind fertig. Bemalung ist quasi 1:1 wie bei den Snowtroopern. Auf die Steinchen bei der Base hab ich vergessen und den E-Web besprühte ich mit Metallic Black sowie Metallic Steel Aufhellungen. Da mir das dann zu hell wurde, washte ich kräftig mit Nuln Oil drüber und brachte noch ein paar metallische Highlights an.

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Hart erkämpfte zweite Runde für Nihilistische Nager

Willkommen zurück für das zweite Spiel der Nihilistischen Nager. Sie treffen auf die Gonzigen Dunkelelfen. Immerhin 10.000 Fans haben sich bei strömendem Regen im Stadion eingefunden. Gleich beim ersten Kickoff der Nager stürmt das Publikum das Feld und es zeigt sich unmissverständlich, dass hier die Elfenfans numerisch wie schlagkräftig im Vorteil sind.

Nachdem die Meute wieder vom Feld gebracht werden konnte liegt ein Elf sowie die halbe Mannschaft der Ratten am Boden. Was für ein Start!

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Die Dunkelelfen nutzen den klaren Vorteil und brechen durch. Der Ball wird sauber aufgehoben und ein einem Cage platziert. Der Schnelle Score gelingt allerdings nicht. Nach und nach erheben sich die Nager und versuchen die Elfen zu stören wo es nur geht.

Nach und nach werden die Ratten wieder zu Boden oder vom Feld geprügelt. Fans des technischen Bloodbowls werden hier enttäuscht, trotz zweier auf Geschicklichkeit basierender Teams.

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Und da versucht es ein Elf über die rechte Flanke. Er setzt zum Pass an, doch das nasse Leder flutscht ihm aus der Hand. Das ist die Chance für die Nager! Schnell sind sie zur Stelle und decken den Ball ab.

Doch ebenso schnell sind die Dunkelelfen zur Stelle und nach kurzem Gerangel ist der Ball wieder fest in Elfenhänden und umzingelt von dessen Artgenossen.

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Es entsteht wieder heftiges Gerangel um den Ball. Immer wieder versuchen die Elfen Lücken zu finden – oder durch eine Tracht Prügel zu erschaffen – und immer wieder stehen die Ratten auf und decken den Raum ab. Die Zeit tickt. Wenn die Elfen nicht bald einen Weg finden würden, geht die Halbzeit Punktlos zu Ende.

In letzter Sekunde findet der Ballträger einen Weg. Er dodged sich gekonnt aus allen Tacklezonen raus sprintet Richtung Endzone und muss nur noch den Ball passen … Und wieder entgleitet das Leder und der Ball liegt zwei Yards vor der Endzone, ehe der Schiedsrichter zur Halbzeit pfeifft.

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Die zweite Halbzeit beginnt. Trotz starkem Regens geben die Cheerleader was sie können. Auch hier sind die Dunkelelfen besser als die Ratten, die heute einfach nicht in Fahrt kommen.

Doch der Schein trügt! Blitzschnell brechen die Ratten auf der linken Flanke durch und bringen den Ballträger in Position, um innerhalt kürzester Zeit scoren zu können. Die Dunkelelfen versuchen den Raum abzudecken, doch sie sind einfach zu langsam. Topscorer Zahn-Paul Sartre bricht durch und kann auch von einem Verzweiflungsblock nicht mehr gestoppt werden. 1:0 für die Nihilistischen Nager. Endlich wachen auch die rattischen Fans auf, die Menge tobt!

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Nun geht es Schlag auf Schlag. Die Nager machen den Ankick und mit einem Wahnsinnsblitz bricht die linke Elfenenflanke und Arthur Schopennager stellt sich zum Ball.

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Doch schon wenige Sekunden später wimmelt es an der Stelle von Elfen und sie heben den Ball auf. Gemeinsam mit Zahn-Paul Sartre findet Ratterich Nietzsche eine Lücke. Er blitzt rein und prallt gnadenlos ab.

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Das lässt die Defense der Nihilisten komplett offen, was die Dunkelelfen gnadenlos ausnutzen. 1:1 Ausgleich. Jubel geht durch die Fanreihen der Elfen.

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Nur noch zwei Züge zu spielen. Schnelle Touchdowns sind eine Spezialität der Nager, allerdings spielen sie mittlerweile zahlenmäßig stark unterlegen. Wie so oft in der Partie findet sich links eine Lücke. Sartre nimmt den Ball auf, während Schopennager sich in Scoring-Reichweite begibt und von Elfen umschwärmt wird.

Thomaus Morus setzt zum Blitz an. Ein Push reicht, um Schopennager den Weg freizumachen. Ratte und Elfe krachen mit dem Schäden zusammen und beiden gehen down.

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Ohne Chance auf einen Touchdown in der noch übrigen Zeit bleibt es bei einem 1:1 Unentschieden und es hagelt noch wilde Prügel Richtung Skaven. Dank Apotheker gibt es aber nach dieser Partie keine gravierenden Auswirkungen auf die nächste Runde.

Schalten sie auch das nächste Mal wieder ein, wenn die Nihilistischen Nager ihren Sturm auf die BloodBowl Trophäe weiterführen!

9th Age Champions-League 2018/2019 – Runde 1

Es ergab sich ganz gut, dass ich gegen Matthias sowohl in der Bloodbowl als auch in der 9th Age Liga antreten darf. So veranstalteten wir gestern ein Double-Feature. Wir starteten mit 9th Age. Wie für mich üblich, suchte ich mir im Internet eine Liste (und passte sie an, sodass ich alle Figuren stellen konnte):

Warriors of the Dark Gods:
– Exalted Herald: Army General
– Exalted Herald
– 6+5 Fallen
– 16 Warriors: CMS, Pride, Favoured Champion, Banner of the Relentless Company
– 5 Chosen Knights: CM, Pride, Halberds
– 10 Warrior Knights: CMS, Pride, Favoured Champion, Flaming Standard
– Hellmaw [465pts]: 2 Ominous Gateways

Gegenüber standen Waldelfen mit gefühlten 1000 Schützen, kleinen und großen Dryaden (mit AST), zweimal Kampftänzer, ein paar Reiter und ein „ich bringe alles um was in meine Reichweite kommt“ General auf Reittier in Carrier. Gespielt wurde Standardaufstellung mit Touch-Down Szenario.

Mein Plan war es, den Carrier entweder über Magie zu kriegen oder zu avoiden und dafür meine Portale zu nutzen. So ging ich die erste Runde vorsichtig an und teleportierte in Runde 2 meine Ritter vor die Nase der rechts stehenden Infanterie.

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Die Gesamte Elfenarmee legte auf meine Ritter an, doch die Rüstung hielt. Im Angriff auf die Kampftänzer starben dann doch 4 (auch hier gut gerüstet) und ich stand im Adler, den ich im Zug meines Gegners aufrauchen würde, was mir dann im Folgezug eine gute Position bescherte. Meine Krieger zur Linken hatten sich hingegen leider zu weit vorgewagt und wurden in Runde 2 von den dicken Dryaden aufgeraucht.

Ich teleportierte nun auch meine Crusher mitten in die Elfenlinien sowie meine Generälin auf Abfangkurs auf die scorenden Ritter. Alles fein außer Reichweite des Killer-Carriers.

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Grundsätzlich schaute es sehr gut für mich aus, aber ich musste aufpassen, denn Matthias ist ein gefinkelter Spieler. Zwei Crusher starben im Fernkampf. Sie wollten die Umlenker fressen und sich dann neu formieren. Allerdings verhinderte das mein Hellmaw, das zwar braverweise die Bogenschützen in der Flanke aufrauchte, aber dann ungewünscht nachlief und somit nicht den Carrier blocken konnte und dazu noch die Überrennbewegung der Crusher in Sicherheit vom Feld blockierte. Die 8 Crsusher-Hitpoints zerlegte der Elfengeneral noch ehe ich hinhauen konnte.

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Wir näherten uns dem Endgame. Ich hatte einen guten Plan wie ich das Szenario gewinnen könnte: Mit den Dämonenprinzen fange ich die zwei Scorer auf der rechten Flanke ein und die linken (großen) Dryaden binde ich mit Teleport Shanannigans. DAnn müssten nur noch die Ritter überleben, die nicht mehr viel Gegenwehr hatten, sofern der Carrier nicht einschlägt (dazu müsste er gut würfeln).

Den Teleport-Plan unterband mir mein Gegner, indem er den Hellmaw mit Einheiten zustellte, sodass ich nicht ins Portal konnte. Allerdings hatt er nicht damit gerechnet, dass die feigen Elfen vor meinem Angriff fliehen würden, neben dem Generalscarrier (der in die Bogenschützen umzog) eingeholt werden und der Elfenanführer sich dann vor Angst vom Feld vertschüsst.

Somit deutete alles auf ein Unentschieden über das Szenario und einen Punktesieg für mich hin. In letzter Verzweiflung zauberte Matthias auf meine Ritter: 2W6 S4 Treffer, Rüstungswürfe wiederholen. Ich konsultierte den hohen Mathematikgott, der mir bescheinigte, dass es beinah unmöglich sei, dass alle 4 Ritter daran krepierten. Eine gewüfelte 12 bei der Trefferanzahl und vier Einser bei den Rüstungswürfen später wurde ich vom noch höheren Gott der Statistik auf den Boden der Tatsachen zurückbefördert. Ausgleichende Ungerechtigkeit …

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Da aber auch meine Generälin es nicht schaffte, sich in zwei Nahkampfphasen von 10 Dryaden zu entledigen, hätte ich das Szenario so oder so verloren. So endet das super unterhaltsame und über weite Strecken sehr weirde Spiel mit einem 10:10 Unentschieden. Ich bin zufrieden!