Der gefräßige „Dynamit“ Laslo – Keyforge Prerelease Event

Gestern fand das – mit 28 TeilnehmerInnen ausgebuchte – Prerelease Event von Keyforge im Sirengames statt. Ich war live dabei und staubte neben dem Keyforge Deck „Der gefräßige Dynamit Laslo“ auch etwas Promo-Material ab.

KeyforgePrerelease

Zu Keyforge allgemein:
Es ist ein „Sammelkartenspiel“ (warum unter Anführungszeichen erkläre ich später), wo zwei Decks mit je 36 Karten gegeneinander antreten. Jedes Deck besteht aus 3 (von insgesamt 7) Häusern zu je 12 Karten. Abwechselnd werden Karten gespielt, von denen – ganz kurz gefasst – jeweils der Kartentext durchgeführt wird. Ziel ist es, Ressourcen (Aember) zu sammeln, welche dann in „Schlüssel“ „geschmieded“ (->Keyforge) werden müssen. Wer zuerst drei Schlüssel hat gewinnt. Der Weg dahin ist je nach Deck verschieden und die 7 Häuser haben unterschiedliche Eigenheiten.

Als innovative Mechanik muss man in jedem Zug ein Haus nominieren und kann dann beliebig viele Karten dieses Hauses spielen (aber keine anderen, sofern das ein Kartentext nicht explizit erlaubt), ehe der Gegner wieder dran ist. Effekte gehen von „ziehe eine Karte“ bis hin zu lösche den kompletten Spielbereich, was dem ganzen eine starke Dynamik verleiht.

Derartige Spiele gibt es zuhauf, was ist nun so besonders an Keyforge?
Unique Deck Game ist das Stichwort. Anders als bei jedem anderen Sammelkartenspiel kauft man nicht einzelne Booster/Erweiterungen und baut sich ein Deck aus den daraus erworbenen Karten, sondern man kauft ein ganzes Deck. Dieses wurde durch einen Algorythmus erschaffen – inklusive einzigartigem Namen und Kartenrücken – und darf nicht verändert werden. Damit fallen aufwändige Metaanalysen und Listenbau weg. Ebenfalls gibt es keine „toten“ Karten, die in keinem Deck gespielt werden. Man muss damit auskommen, was man kriegt – oder kauft sich ein neues Deck und hofft auf bessere Karten.

Ersteindruck:
Ich muss sagen, das Spiel gefällt! Klar die ersten Spiele sind ein bisschen träge, weil noch niemand so wirklich regelfest ist und man sich jede Karte genau durchlesen muss. Schon nach drei Spielen kennt man sein Deck schon viel besser, muss nicht mehr jedes keyword nachlesen, erkennt schon einige Kombinationen und kann die Dynamik des Spieles genießen – oder sich drüber ärgern, dass nach einem großartigen Zug der Gegner einen noch vernichtenderen Konter präsentiert.

Es wird sicherlich nicht mein Hauptspiel, aber es wird Star Wars Destiny (das in Wien komplett eingeschlafen ist) als kurzweiliges Gelegenheitsspiel ersetzen. Es ist kostengünstiger (1 Deck für unter 10€, bzw. max. 3 Decks bei komplexeren Turniermodi reichen vollkommen aus) und wesentlich leichter zugänglich: Ich habe 2-3 Wellen versäumt? So what, ich kauf mir ein Deck der aktuellen Veröffentlichung und bin kartentechnisch AM SELBEN LEVEL wie alle anderen. Das ist absolut großartig!

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