They are more like guide-lights anyhow

Oder auch: Urlaub in Portugal.

Porto
Sylvia war vorletzte Woche in Portugal auf Konferenz. Anlass genug, um meinerseits nachzufliegen und die darauffolgende – also letzte – Woche als Urlaubsgast dort zu verbringen.

Die ersten Erkundungsgänge durch die Stadt brachten zwei Erkenntnisse. Erstens: Ampeln sind in Portugal mehr oder weniger zur Zierde da. Hier meine ich nicht das gelegentliche Rüberhuschen bei rot, wenn gerade kein Auto kommt, sondern offenes drüberspazieren begleitete von stillschweigenden AutofahrerInnen, die deswegen bei grün stehenbleiben müssen. Zweitens: In Portugal gibt es Unmengen an verlassenen Häusern. Nicht nur in Seitenstraßen oder außerhalb des Kerns. Nein auch mitten in der Stadt, direkt neben TouristInnen-Attraktionen.

2014-07_Portugal_Meni_006 2014-07_Portugal_Meni_015 2014-07_Portugal_Meni_060Diese werden von der Stadt dann freudlicherweise zugemauert, damit Obdachlose (die es zu genüge gibt) nicht auf die Idee kommen, darin unterschlupf zu suchen. Porto hat sogar einen eigenen Künstler – Hazul – der sich darauf spezialisiert hat, verlassene Häuser zu verzieren, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.

2014-07_Portugal_Meni_069+071Am zweiten Tag nahmen wir an einer FreeCity-Tour teil. Dies kann ich nur empfehlen. Man geht dabei mit einem/einer Guide durch die Stadt, sieht sich einige sehenswerte Schauplätze und erhält sogar noch Lokaltipps.

Mutmaßliche Inspiration für Harry Potter (Buchladen und Griffon-Springbrunnen); Café Paris (sehr günstiges Essen, tolle Flohmarkt-Einrichtung und eine der wenigen Gelegenheiten Gemüse/Salat zu bekommen):

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Sonstige Eindrücke aus Porto: Ausblicke von divesen Erhöhungen, Street-Art, „Eiffel-Brücke“, Sylvia und ich bei schöner Aussicht.

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Lissabon
An Tag drei nutzten wir unsere spontane Reiseplanung (wir hatten lediglich Flug und zwei Übernachtungen im Vorhinein gebucht) und machten uns auf nach Lissabon.

Wir merkten schnell, dass Lissabon wesentlich größer (schwerer zurecht zu finden) und auch touristischer (teurer) ist. Nach einem kleinen Umweg fanden wir unser Hostel in einer steilen Seitengasse, die gerade von halb creepy zu ziemlich awesome umgemalt wurde.

2014-07_Portugal_Meni_093 2014-07_Portugal_Meni_155 2014-07_Portugal_Meni_194Auch in Lissabon nahmen wir an einem Free-City-Walk teil, um uns einen Einblick von der Stadt zu verschaffen. Der Hauptfokus lag aber bei den Strandausflügen, die wir alle drei in Lissabon verbrachten Nachmittage unternahmen.

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Sonstige Eindrücke: Gockel, Aussicht von der Burg, „Eiffel-Aufzug“ (5€ für 30 Sekunden Fahrt, mit mehr Anstellzeit als es dauert, einfach nach oben zu gehen), Lotterieticketverkäufer (Denkmal an einen aussterbenden Beruf. Steht ironischerweise auf einem Pest-Opfer Friedhof), Sylvia und ich bei der Burg.

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Portwein
Das Beste hielten wir uns bis zum Schluss auf. Am letzten Tag besuchten wir einen Portweinkeller, ließen uns Geschichte und Herstellmechanismen erklären und verköstigten ein paar gute Weine.

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Gleich im Anschluss tranken wir noch ein Gläschen 20-jährigen Portwein (was nicht wortwörtlich zu verstehen ist, sondern eine Beschreibung des Geschmacks darstellt) und deckten uns für daheim ein.

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Und wie jeder Urlaub, war er viel zu schnell vorbei …

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4 Antworten zu “They are more like guide-lights anyhow

  1. Freu mich schon auf mehr!!!

  2. Lissabon war ich auch schon mal – schöne Stadt! Seid’s ihr auch mit einer der alten Bims gefahren? Bissl klapprig-gruselig… 😉

  3. Nein, sind wir nicht. Hat aber von der Entfernung schon sehr holprig ausgeschaut :).

  4. Ah, ok. 🙂 Und ja, Ampeln – und besonders auch Geschwindigkeitsbeschränkungen – sind dort scheinbar Deko … 😉

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