Rückblick 2013 – Ein durchzogenes Jahr

Alle paar Jahre wird mein Leben komplett über den Haufen geworfen. 2013 war es wieder einmal so weit. Just als ich dachte, ich wüsste so langsam was ich wollte und wie mein Leben weiter verlaufen sollte, kommt doch alles anders. Einige Änderungen brachten Erleichterung und Optimusmus und so manchen Erinnerungen hänge ich noch immer nach …

Gleich zum Start von 2013 meisterte ich einen formellen Meilenstein, als ich die Hürde zu meinem vierten Lebens-Jahrzehnt überschritt. Dem widmete ich zwar aktiv nicht allzuviel Aufmerksamkeit, eine gewisse Depression verfolgte mich dennoch. Ich war schon mehrere Monate arbeitslos und keine Besserung in Aussicht, was nicht nur an meinem Gemüt nagte, sondern sich auch langsam aber unausweichlich durch mein Erspartes fraß.

Der Tiefpunkt des Jahres (um nicht zu sagen meines Lebens) ereilte mich, als sich meine langjährige Freundin von mir trennte. Jetzt – genau 8 Monate später – fällt es mir noch immer schwer ohne Tränen in den Augen zurückzublicken. Aber so ist nun mal der Lauf der Dinge und mir bleibt nichts anderes als zu sagen: Es waren vier wirklich wundervolle Jahre für dich ich sehr dankbar bin …

Die Trennung brachte einige fundamentale Änderungen mit sich. Wir lösten die gemeinsame Wohnung auf und ich zog wieder einmal um (Auszug mit Wehmut – Einzug mit Hindernissen). Zuerst als Selbsttherapie, später als „normales“ Hobby entdeckte ich die Acryl-Malerei, die auch hier auf dem Blog eine eigene Rubrik erhielt (SM-Paints). Am allerwichtigsten war die Erkenntnis, wieviele Freundinnen und Freunde ich eigentlich habe. Ich ging wieder viel mehr unter Leute, redete auch über meine Gefühle und erfuhr so, dass ich nicht der einzige bin, dem es nicht grad rosig geht.

Im Sommer begann das Jahr endlich, sich zum besseren zu wandeln. Mein Bewerbungstag bei SQS brachte schon wenige Tage später eine fixe Anstellung. Nach einem Monat reinem Softwaretestens erhielt ich die Möglichkeit intern zu wechseln und bin seitdem im IT-Support tätig. Die Arbeit selbst ist abwechlungsreich und macht Spaß, doch am allerwichtigsten ist, dass die KollegInnen super passen.

Nun war es an der Zeit, sich an den akuten Zeitmangel zu gewöhnen. Einen gewissen Teil konnte ich mit Schlafdefizit ausgleichen, allerdings merkte ich, dass das nur bis zu einem gewissen Grad funktioniert und Wochenenden plötzlich wirklich wertvoll sind. Schneller und leichter zu lernen war, dass es nun nicht mehr am nötigen Kleingeld mangelt, um außerhalb der Happy Hour ins Johnny’s zu gehen oder für exzessive Planet Harry Besuche.

Last but not least: Wider Erwarten beende ich das Jahr nicht als Single. Ich habe seit ca. einem Monat eine neue Freundin. Es ist natürlich viel zu früh, um weitreichende Prognosen aufzustellen, momentan genieße ich jedenfalls sowohl die angenehme Nähe als auch die Unkompliziertheit in der neuen Beziehung.

Alles in Allem freue ich mich auf 2014, ein Jahr das garantiert besser wird als das davor!

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2 Antworten zu “Rückblick 2013 – Ein durchzogenes Jahr

  1. Guter Beitrag. Freu mich, dass es wieder (wie bei mir) besser läuft!

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