SailorMeni Paints: Devouring Darkness

2013-05-07_DevouringDarkness_small

Im Zentrum stehe ich. Der schwarz-blaue Sternenhimmel birgt erdrückende Leere, unendliche Weiten, die hauptsächlich aus dem Nichts bestehen. Ich habe mir einen Schutzwall aufgebaut, dahinter saftige Wiesen. Kräftiges rot bedeutet der drohenden Dunkelheit ein klares Stopp-Signal. Doch der Wall hält nicht. Er bekommt Löcher und die Finsternis tritt über. An der Übergangsstelle mischt sich der ansonsten klare – fast schöne – Sternenhimmel mit meiner heilen Welt und verwandelt sich in einen düsteren Tsunami. Wirbel entstehen und dringen zu mir vor. Ich taumle rückwärts, Gedanken wild im Kreis drehend. Zweifel entstehen, fließen auf mich herab und zersetzen mich von innen. Ich drehe mich um, versuche mich in meine idealisierte Zukunft zu retten. Dort erwarten mich endlose Wiesen, Seen, Blumenmeere, die Sonne. Zu spät erkenne ich den Riss in meiner Utopie. Machtlos sehe ich zu, wie er sich ausweitet und meinen Traum von innen zerstört. Ich bin gefangen. Kann weder vor noch zurück. Verzweifelt.

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