Diplomarbeit in Druck

Das Ende meines Studiums eilt heran. Letzten Mittwoch habe ich meine Unterlagen (zumindest die meisten) am Dekanat eingereicht und soeben habe ich meine Diplomarbeit in Druck gegeben. Hier ein kleiner Auszug für diejenigen, die wissen wollen, was ich im letzten Jahr eigentlich gemacht habe:

Surface Characterization of In2O3(001) Single Crystals (Kurzfassung):

Indiumoxid (In2 O3 ) ist seit langer Zeit Gegenstand wissenschaftlicher Forschung. Es ist ein transparenter Halbleiter, der sich in vielen technischen Anwendungen wie zum Beispiel organischen Leuchtdioden (OLEDs – Organic Light Emitting Diodes), organischen Solarzellen (OPVCs – Organic Photovoltaic Cells) und transparenten Infrarotreflektoren wiederfindet. Diese Diplomarbeit setzt Daniel Hagleitners Arbeit an hochqualitativen In2O3(001) Einkristallen fort. Eine Serie von Proben, die unter unterschiedlichen
Zusammensetzungen von Flussmitteln – beigefügte BaO, CaO und MgO Zusätze in unterschiedlicher Dosierung – gewachsen wurden, werden mittels Oberflächen- und Festkörperanalysemethoden verglichen. Massenspektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-MS – Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) gibt Aufschluss uber die in den Kristallen eingebetteten Elemente. Unter reduzierenden Bedingungen bestätigen Augerelektronenspektroskopie (AES) und niederenergetische Ionenstreuspektroskopie (LEIS – Low-Energy Ion Scattering Spectroscopy) Indium Kristalloberflächen bei allen Proben, während Rastertunnelmikroskopie (STM – Scanning Tunneling Microscope) geringfügige Unterschiede in der Oberfl ̈chenstruktur zeigt. Alle untersuchten Einkristalle haben gewisse Grundzüge wie durchgängig 5 A hohe Stufenkanten und atomare Cluster auf einem 2.5 A tiefer liegenden Gitter gemeinsam, wobei sich die verschiedenen Proben durch Terrassengrößen und die Anordnung der Atomcluster auf der obersten Lage voneinander unterscheiden. Ladungsträgerkonzentration und elektrischer Widerstand Hagleitners Kristalls werden mittels Hallmessungen zu n ≈ 3 × 1014 cm−3 und ρ = 1.044 × 105 Ω·cm korrigiert, was noch immer ein bemerkenswertes Ergebnis darstellt. Die Werte für andere Kristalle ähnlicher Zusammensetzung liegen in der Größenordnung bisher gefundener Werte. Weiters wird der Einfluss von atomarem Sauerstoff, atomarem Wasserstoff und molekularem Wasser auf die In2O3(001) Oberfläche geprüft und diskutiert.

Hier gibts die Langfassung: Diplomarbeit_ManfredMenhart

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s