Warhammer – Frühlingserwachen

Gestern fand ein gemütliches Turnier im WoW/Keepers Klublokal in Wien statt. Unüblicherweise startete ich diesmal mit Khemri und wollte herausfinden, wie erfolgreich sich 6 Thunderstomper in einer Armee spielen.

Spiel 1: Florian „KazaDooM“ Wanka mit Orks und Goblins
Aus dem Testspiel von Mittwoch wusste ich, dass dies ein recht gutes Matchup für mich war und freute mich dementsprechend auf die Partie. Ich stellte mich zentral auf, bewegte meine Stomper so schnell es ging  nach vor und schaffte sogar eine magische Bewegung. Bereits in Runde zwei war eine meiner Sphinxen im Nahkampf mit einer Squigherde. Angeschlagen durch Fanatics erlag sie in der zweiten Nahkampfphase den giftenden Squigattacken. Der zweite, wichtigere Angriff auf den Umlenktroll vor den Wildorks ging sich leider auf die 8 nicht aus.

Nun stürmten die Trolle über die rechte Flanke. Wenn diese ankommen, kann ich das Spiel gleich aufgeben, weswegen ich beide Nekrosphinxen reinschob, irgendwann würde schon mal ein heroischer Todesstoß durchkommen. Im Zentrum griffen meine Streitwägen die zweite Squigherde an. Mit 4 W6 Aufpralltreffern sollte dieser Kampf locker gewinnbar sein und dann würden diese auf 5 testen ob sie zwerplatzen und nebenbei Kettensquig und Streitwagen mitnehmen.

Tja, sie hielten stand und erschlugen mir die Streitwägen. Im selben Zug wurde mir eine Sphinx erschossen und eine andere von Wildorks erschlagen. Die Orks waren zwar mitterweile von 5 W6 Kettensqig-Treffern ordentlich angeschlagen, waren aber noch immer eine Bedrohung für meinen Generalsblock, vor dem sie nun standen.

Der Hierotitan fand einen Weg zu einem Kamikazekatapult und schaffte es in drei Nahkampfphasen nicht, die Besatzung zu erschlagen oder zu verjagen. Auch der Kampf der Nekrosphinxen war eher mäßig. Die Trolle regenerierten wie die Weltmeister, konnten aber wenigstens auch keine Sphinx töten.

Mein Generalblock wurde von einer Squigherdenkonga und einem Wolfsgoblin angegriffen, die beide erwartungsgemäß abprallten. Das würde den Wildorks aber nicht passieren, weswegen der Block sich ein Rückzugsgefecht lieferte. Der kleine Mager lenkte die zweite Squigherde um. Beschuss schaffte es leider nicht, die Orks zu dezimieren. Diese kamen im letzten Spielzug noch an, erschlugen punktgenau meinen Hierophanten, was auch meinem glücklosen Hierotitan noch das Leben kostete.

Fazit: Ein durchaus spannendes Spiel, das ich recht glücklos (verpatzter Sphinx-charge in die Wildorks, gestandene Squigs und punktgenauer Hierophantentod) recht deutlich verlor.

Spiel 2: Christoph „Poltergeist“Hettich mit Dunkelelfen
Auch dieses Spiel schaute nicht so schlecht aus. Ich müsste mich vor der Schattenlehre und den 3 Assassinen in Acht nehmen, aber ansonsten sollten meine Stomper schon ordentlich austeilen können. Dementsprechend offensiv ging ich in der ersten Runde vor.

In Runde zwei war ich mit einer Nekrosphinx im Block von Generälin  und AST. Alle Attacken gingen auf die Magierin, doch sie überlebte mit einem Lebenspunkt (sie würde dank mieserabelster Würfel erst drei Nahkampfphasen später sterben). Eine Einheit Speerträger konterte in die Flanke und wurde ihrerseits von einer Sphinx gekonntert.

Links pustete eine Squinx in eine Schatteneinheit und reduzierte diese, rechts pustete eine Squinx in Harpien und Hydra, in der Hoffnung die Harpien zu verjagen, welche aber mutig stehen blieben und weiterhin nervig waren. Später griff sie die Armbrustschützen an. Eine Einheit Schatten floh freiwillig vor der zweiten Nekrophinx. Die Hydra bog um die Ecke und wurde von der Nekrosphinx abgefangen.

Die Speerträger samt Charaktermodelle wurde von den Sphinxen komplett erschlagen, welche im Anschluss beinhart erschossen wurden. Die zwei verbliebenen Einheiten Schatten (mitsamt Assassinen) wurden von untoten Bogen erschossen. Der wichtigste Nahkampf, der zwischen Hydra und Nekrosphinx, endete sehr unglücklich. Die Squinx verursachte keine einzige Wunde (Heroischer Todesstoß …), befreite sich in meinem vorletzten Zug und erhielt damit freie Bahn auf den Generalsblock. Auch mein Hierotitan, der sich verzweifelt auf Speerträger warf wurde noch erschlagen und so endete auch dieses Spiel zu meinen Ungunsten (wenn auch nicht sehr deutlich).

Fazit: Es lief alles sehr gut für mich, doch die lange aushaltenden Elfeneinheiten, der gut gewürfelte Beschuss (besonders in der letzten Runde, wo noch 3 Sphinxen starben) und der äußerst unglückliche Hydren-Nahkampf wendeten das Blatt in Runde 5.

Spiel 3: Jürgen „Kjulu“ Frank mit Zwergen
Zwerge, juhu … Immerhin bekam ich die Seite mit dem Haus, das guten Schutz für meinen Generalsblock bot und gleichzeitig Deckung für meine Stomper. Wieder ging ich nach vor und in Runde 2 schaffte meine Nekrosphinx den Angriff auf die Orgelkanone (zu dem Zeitpunkt waren bereits zwei Sphinxen tot …). Jede Überlegung betreffend der Überrennrichtung war umsonst, denn gerede einmal ein Zwerg starb, die Sphinx wurde gekonntert und erbröselt. In meinen Rücken entbrannte ein erbitterter Kampf zwischen Bergwerkern und Hierotitan, wo sich nach langem extrem spannenden Kampf mein Stomper durchsetzte.

Ich ging nun aufs Ganze und sagte Angriffe mit meinen Streitwägen und den verbleibenden zwei Sphinxen an. Eine Sphinx schaffte es nicht, der Rest kämpfte Tapfer. Nach zwei Nahkampfphasen waren einige Zwerge, meine Sphinx und ein Dämonenslayer tot. Die Königseinheit hängte genau mit dem Streitwagen-Champion mit einem Lebenspunkt im Nahkampf. Perfekte Angriffsfläche für meine letzte Spinx!

Diese stürzte sich rein, stampfte auf den Zwergen herum und hustete einmal rein, bis nach drei Nahkampfphasen nur noch der König da war, floh und eingeholt wurde. Die Überrennbewegung führte in die Langbärte, wo der Armbrustschützen-Konter schon bereit stand. Die Stomps waren leider müßig und der statistische Todesstoß bei 12 Attacken auf den AST kam nicht, weswegen auch die letzte Squinx zu Staub zerfiel.

Im letzten Zug lenkte ich nochmal allen Beschuss auf die Orgelkanone und konnte ihr endlich (nach gefühlten 2000 Schuss) den letzten Lebenspunkt ziehen. In Summe blieb es allerdings bei einer knappen Niederlage.

Fazit: Es war ein spannendes Spiel. Zwerge haben halt das Potential, bis zu zwei Spinxen pro Zug zu erschießen, was das Matchup doch sehr schwierig macht.

Gesamtfazit: Ich wollte eigentlich beweisen, dass nicht einmal Khemri 6 Thunderstomper aufstellen können muss. In insgesamt 8 Spielen mit der Liste habe ich genau einmal gewonnen und ein Unentschieden erwirkt, womit ich eindrucksvoll bewiesen habe, dass dem wohl nicht so ist. In Summe war es der enttäuschende 13. Turnierplatz (von 16). Das Turnier und die Liste hat mir dennoch großen Spaß gemacht. Danke auch an Lukas, Ulli und Gilbert für das Borgen der Miniaturen!

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Eine Antwort zu “Warhammer – Frühlingserwachen

  1. Toler Blog! danke für den Kampfbericht. Wären die alle angekommen hätte es wenig gut für den Zwerg ausgesehen. Den kampf mit den Minern und den Hierotitan hätte ich mich anders vorgestellt. … wieder was gelernt. Und das ich meinen drachenslayer in den nahkampf mit der sphinx gestellt hatte war auch ein blödsinn. wirklich ein echt spannendes spiel. das erste mal das meine zwerge einen Sieg gegen khemri herausgeholt haben. 🙂 lg

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