WoW/Keepers MeisterInnenschaft – Teil 2

Nach einem guten ersten Tag, freute ich mich auf den zweiten. Insbesondere da ich mir mit den Ogern gute Chancen gegen meine Liste ausrechnete.

Spiel 4: Armeetausch mit Ogern
Ich stellte meine Hauptblöcke zentral bis rechts auf. Die Trauerfangkavallerie stand links und deckte gemeinsam mit dem Eisenspeier Raum ab. Meine Vampire trotteten mir zaghaft entgegen. In der ersten Runde passierte nichts Spannendes, außer den 3 Lebenspunkten, die meine Kanone der Flederbestie zog.

Damit konnte ich sie vorerst ignorieren, weil sie noch zwei Runden zu mir brauchte. Der nächste Schuss ging auf die Kutsche, verwundete aber nicht (2+ ist schwer zu würfeln). Die Untoten blieben weiterhin zaghaft, weil sie den Damageoutput der Oger kannten. Ich ging weiter vor.

Nun kam eine extrem desaströse Runde für mich: Ich wollte meine Trauerfangkavallerie an den Wölfen vorbei-manövrieren, verpatzte aber den wichtigen schnelle Neuformierung – Test und blieb stehen. Die Kanone setzte noch einmal auf die Flederbestie an, doch der Verwundungswurf landete wieder auf der 1. Die Magiephase war auch unspektakulär, da ich keine einzige Komplexität erwürfelte.

Mein Gegner griff mit der Kutsche die Trauerfänger an, machte genau die eine notwendige Wunde (ich machte keine) und verjagte meine Oger-Kavallerie (und schaffte seinerseits beide schwierige Gelände Tests). Ich gab ebenfalls die Kanone ab, weil 5 Harpien 6 Todeswölfe sie in der Flanke erwischten. Na super …

Ich dachte schon, es wäre vorbei, als mein Gegner sich einbildete, er muss mit Kutsche und Flederbestie meine Eisenwänzte mit Feuerbauch und AST angreifen. Die erste Runde übersteh ich locker und dann würde ich die Flederbestie töten und die (körperlose) Kutsche bröselt durchs Kampfergebnis. Es kam aber anders. Die Bestie schaffte 3 ihrer 4 Regeneration (6+) würfe und blieb überlebte somit das Spiel mit einem Lebenspunkt

Ich aufs Ganze: Generalsblock und Meneater griffen den 40er Ghulblock ohne Chars an. Ein Säbelzahn ging in den Helm-Block direkt dahinter. Die Ghule wurden locker ausgeschalten. Zwei Überrennwürfe auf die 5 und auch die Ghule dahinter wären Geschichte. Leider schaffte dies mein Generalsblock nicht und stand somit mit der Flanke vor dem Ghulblock mit AST und Generälin. Der Konter kam sofort. Ich verlor zwar, flooh aber glücklicherweise weit genug.

Fazit: Das Spiel war wirklich bitter. Ok, die Trauerfänger hätte ich besser spielen können, es wäre locker möglich gewesen, den AST in Reichweite zu bringen (0.5″). Dass ich aber permanent alle wichtigen Würfe verhau und mein Gegner gleichzeitig alles wegsaved hat mich halb zur Verzweiflung gebracht. Immerhin war das Ergebnis (10:10) in Ordnung.

Spiel 5: Tiermenschen
Noch nicht ganz vom letzten Spiel erholt musste ich wieder auf meine Armee umdenken. Gegen Tiermenschen schaute es prinzipiell recht gut aus. Ich dürfte nur den Minoblock mit Metzel-Todesbullen nicht unterschätzen.

Ich ging äußerst offensiv vor und besetzte gleich in der ersten Runde das Haus. Kutsche und Bestie bauten Druck auf der linken Seite auf. In der Magiephase starben gleich mal 2 Minotauren. Guter Start. Die Tiermenschen erwiederten mit eigenem offensivem Vorgehen.

Dann packte mich die Motivation: Kutsche und Flederbestie sagten einen Angriff auf den Gor-Block mit Level 4 an. Ein verpatzter Entsetzenstest (auf die 8 nicht wiederholbar) und sie wären Geschichte. Das war mir nicht vergönnt. Ebenfalls war mir nicht vergönnt, beide Einheiten zu platzieren, weil Chaoshunde im Weg waren. Das hätte ich mir auch vorher überlegen können. Auf der anderen Seite brachte ich den Ghulblock mit Generälin in die Minotaurenflanke. Ein totaler Vanhel vom Nekro ließ mich bei mir Siegesglocken läuten. Was kann schon einem 40er Ghulblock mit Metzelvampirin in der Flanke standhalten?

Die Antwort: Ein Minotaurenblock, oder besser gesagt der Todesbulle darin. Mein Ghast sprach eine Herausforderung aus (was hat mich da geritten?), was zur Folge hatte, dass Haufenweise Giftattacken auf den Mino-Lord gehen mussten. Er freute sich über jede Wunde, denn diese konnte er auf 2+ wiederholbar verhindern und bekam für jeden geschafften Save eine Attacke. Also nahm ich 20 Ghule raus und wollte meinem Gegner schon fast die Hand entgegenstrecken und ein 0:20 eintragen.

Stattdessen schluckte ich im Gegnerzug den Stärketrank und wollte es zumindest noch auswürfeln. Fast ungedämmte Schattenmagie senkte meinen Optimismus zunehmends und so kam es wie es sein musste: In Runde 2 erlag meine Generälin den unzähligen Attacken des Todesbullen.

Ich schaffte es noch, den Minoblock lange aufzuhalten und mit meinem anderen Ghulblock  und etwas Magie einen Gorblock und einmal Harpien zu holen. Der finale verpatzte Ini-Test meines einzeln überlbenden Vampirs bei der Schattengrube (auf die 4-) besiegelte aber das 0:20.

Fazit: In dem Spiel hatte ich einen Vollaussetzer. Anders kann ich mir den Angriff mit meiner Generälin nicht erklären. Ich hab somit das letzte Spiel in typischer Meni-Manier komplett verkackt und mich von einem soliden 7. Platz (bei hypotetischem 10:10) auf den 15. Platz zurückteleportiert.

Turnierfazit: Bis auf das letzte Spiel bin ich mit meiner Leistung am Turnier recht zufrieden. Ich hab durchgehend gegen gute bis sehr gute Leute gespielt und immer mithalten können. Schlechteste Miniatur des Turniers war sicher mein Nekro, der alle dreimal den Blutjuwel-Test auf die 2+ verhaut hat, besonders bitter, da es einmal ein Todesstoß war, der reflektiert worden wäre und es ein weiteres mal den letzten Lebenspunkt eines Echsenhelden gezogen hätte. Beim Spiel mit Ogern hat mich das Glück komplett verlassen und im letzten Spiel hab ich einfach die Nerven weggeworfen. Das darf nicht passieren.

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Eine Antwort zu “WoW/Keepers MeisterInnenschaft – Teil 2

  1. Schön gespielt. Und am Ende so weit hinten.
    Mein Beileid 🙂

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