Champions-League die Zweite

Gestern war meine zweites Spiel in der Warhammer Champions-League. Diesmal musste ich gegen den amtierenden Österreichsichen Meister ran. Momentan wird im Beschränkungsforum sehr viel über die Stärke von Panzer-Echsen geredet. Ich war mir recht sicher, dass ich die maximal erlaubte Anzahl abbekommen würde. Darüber hinaus wollte ich mich gegen Dämonen, Bernds zweite gern gespielte Armee, absichern. Deswegen fiel die Wahl sehr schnell auf Imperium. Mit der Armee hatte ich zwar keinerlei Erfahrung, aber allein das Gesicht meines Gegners, als ich ihm die Liste vorstellte, war es wert!

Zweites Spiel: Bernd „Tigurius“ Sorger (Echsenmenschen)
Ich stellte mich relativ weit rechts auf. Die linke Flanke deckte der Dampfpanzer, die rechte 27 Flagellanten und der Erzlektor auf Kriegsaltar. Die Beschussgefährdeten Echsen versteckten sich hinter dem Hügel. In der ersten Schussphase zog ich der kleinen Panzerechse den glücksbringenden Schild, die blöderweise hinter einer Skinkkohorte am Hügel stand. Bernd versuchte Druck aufzubauen, indem er die Sauruskrieger vorzog und die Terrordons in Kriegsmaschinen-bedrohende Position bewegte. Es starben 3 Schützenreiter, sonst keine Vorkommnisse in seiner ersten Runde.

Bereits in der zweiten Runde gab es die ersten Angriffe. Die Hellebardiere (inkl. aller Magier und dem AST) griffen die Terrordons direkt vor ihnen an. Ich wollte mich nicht auf Magie/Beschuss verlassen und wenn die Echsen zu den Kriegsmaschinen kamen, könnten die Stegadons und Echsenhelden ungehemmt vorstürmen. Eine Kanone schoss auf den Hornnackenveteran, der sich in Sicht blödelte, verfehlte aber leider. Die andere Kanone schoss auf die Terrordons in der Flanke, schaltete einen aus und der Rest floh (im Endeffekt vom Spielfeld). Das war wichtig!

Nun stand ich allerdings weit vorne. Außerdem hatte ich meinen Dampfpanzer etwas zwischen Ritter und Flagellantenkonga eingesperrt. Ich war dennoch klar im Vorteil, weil Bernd durch meine Reihen nicht durchbrechen konnte. Er meinte allerdings, dass er nicht verweigern möchte und schob demnach vor: Die linken Sauruskrieger in Angriffsposition auf meine Hellebardiere, ebenso die rechten Krieger. Der Hornnackenveteran legte sich auf Lauer hinter der Mauer.

Die rechten Krieger konterte ich mit den Flagellanten, die den Weg blockierten und sich so im Wald positionierten, dass die Sauruskrieger im Falle eines Angriffes nicht unnachgiebig wären. Der Kriegsalter stellte sich in die Flanke. Die linken Krieger blockierte ich mit der Flagellantenkonga (Champion vorne, versteht sich). Nun feuerte ich zwei Kanonenschüsse auf die Kampfechse, doch ich schaffte es nichteinmal, die Mauer einzuschießen. Dafür starben ein paar Krieger. An dieser Stelle möchte ich auch einmal meine Taubenbomben erwähnen. Diese holten sich auch nochmal ein paar Krieger und hatten mittlerweile 5 von 6 Mal getroffen und mehrere Skinkeinheiten ausgeschaltet.

Nun passierte viel entscheidendes: Der Hornackenveteran schaffte die 9 und konnte so meine Hellebardiere angreifen. Ein Haufen Skinks band meinen Dampfpanzer für mehrere Runden. Die Sauruskrieger blieben in der Konga hängen und zwar gleich 2 Runden. Dafür blieb auch mein Kriegsaltar zwei runden in 5 Skinks hängen.

Der Hellebardiere-Nahkampf entwickelte sich zu einem Gemetzel. Zuerst opferte ich den Champion, der herausfand, dass der Hornnackenveteran einen 1+ Rüster, 4+ Retter (den wusste ich durch den verpatzten schwieriges Gelände – Test), den Heldentöter und Other Tricksters Shard mithatte. Mit dem gabs nichts zu spaßen und so opferte ich nach und nach meine Magier, um Attacken und Stärke zu reduzieren, damit irgendwann mein AST (1+ wiederholbare Rüstung) ran konnte (oder eher musste).

Das kleine Stegadon traute sich nun auch vor. Ein Glücklicher Hit meiner Kanone tötete es auf Anhieb, trotz Mauer und vieler Lebenspunkte. Die reduzierten Krieger auf der rechten Seite holten sich meine Flagellanten. Die Armbrustschützen halfen dem Dampfpanzer, sich von der Skinkplage zu befreien.

In der letzten Runde ging es nochmal ordentlich zur Sache. Mein Dampfpanzer bekam Skinks zum Fraß, um nicht in den großen Nahkampf eingreifen zu können. Mein Kriegsalter griff die Sauruskrieger, die sich mittlerweile zu den Hellebardieren gesellt hatten an. Zwei Runden hintereinander vergaß ich, den Stärke-Debuff zu bannen, was mich wertvolle Punkte für das Kampfergebnis kostete.

Im Nahkampf folgte eine Regelunklarheit: Der Erzlektor berührte den Hornackenveteran im Rücken (ohne mit ihm im Nahkampf zu sein) und so generierte dieser eine zusätzliche Attacke und einen zusätzlichen Stärkepunkt. Das Bereitete meinem AST, der mittlerweile in der Herausforderung kämpfte den Garaus. Doch dann schritten die Referees ein und zitierten die Regelstelle, die besagte, dass der Lektor niemals in Kontakt mit der Echse sein konnte. Wir einigten uns darauf, es nachzuwürfeln und mein AST überlebte (insgesamt schaffte er alle seine ca. 20 4+ wiederholbare Rüster!). Selbst der Slann in der Flanke (der daran fast noch vereckte) konnte Bernds Rückstand in der letzten Runde nicht mehr aufholen. Mit 1178:385 war es ein deutlicher Sieg für mich.

Fazit: Die Entscheidung für Imperium war goldrichtig. Ich hatte zwar wenig Erfahrung damit, aber konnte starke Bedrohung aufbauen. Gegen Vampire/Chaos wär Bernd vermutlich einfach über mich drübergelaufen. Ich muss auch den Würfeln danken, die eindeutig auf meiner Seite waren. Es ist einfach alles aufgegangen: Das Siegel zerstörte die Schattengrube (die einzige Bedrohung für den Dampfpanzer), die Taubenbomben hatten eine ca. 70%ige Trefferquote, die Kanonen töteten einen Saurus und ein Stegadon und schossen Terrordons in Panik und last but not least mein Panzer AST, der alles abprallen ließ.

Das Spiel war auch von der Stimmung her sehr genial. Wir hatten permanent Zuschauer aus der österreichischen „Elite“ und die Anspannung zwischen uns beiden war deutlich spürbar, ich glaube sie könnte im CL-Finale nicht größe sein. Die Spielweise war hart (wir nutzten jede Regellücke aus, die wir fanden) aber sehr fair (ich schätzte zB in der ersten Runde 10″ vor die Skinks und nicht offensichtlich kürzer, um die dahinter befindlichen Modelle zu treffen und Bernd ließ mich meinen AST nachwürfeln, nachdem wir die die Unregelmäßige Spielweise herausfanden.

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