Superfrosty 2011, die Fortsetzung

Spiel 1: Orks und Goblins
Mein erstes Spiel gegen die neue Spinne. Aber irgendwie hatte ich nicht sonderlich viel Angst davor, Ghule würdens schon richten. Ebenfalls waren meine zahlreichen Umlenker praktisch gegen Kettensquigs. Auch dass der Ork-Beschuss nicht ausmaximiert war, erleichterte mir das Spiel.

Ich verweigerte die rechte Flanke und trottete zaghaft aber doch nach vor. In der zweiten Runde tat sich eine schöne Gelegenheit auf. Mein Varghulf schlüpfte zwischen Spinnenreitern und Risenspinne durch und ich bewegte meine Ghulhorde auf 7″ zur großen Spinne. Der zweite Vanhels geht durch und haufenweise Giftattacken nahmen ihr auf Anhieb 6 Lebenspunkte. Den Kettensquig vor meinen Verfluchten annihilierte ich mit Wölfen.

In der gegnerischen Runde starb die Spinne. Die Ghule suchten sich ein neues Ziel: die Rieseneinheit Moschaz, unterstützt vom Varghulf. Nun konnten auch die Orks das erste Mal richtig angreifen. Die Schwarzorks warfen sich unterstützt von den Wildschweinreitern auf die Verfluchten. Ich zitterte trotz Kampfgeschick 10. Mir kamen die extrem miesen Würfel meines Gegners entgegen, wodurch ich nicht viel verlor und einiges Raushaute. Immerhin blieben beide Orkeinheiten stehen.

Nächste Phase starben die Reiter, die Schwarzorks nahmen die Beine in die Hand und wurden eingeholt, nachdem ihr General getodesstoßt wurde. Ebenfalls rannten die Moschaz, deren AST und Magier gegiftet wurden. Eine Einheit Fledermäuse griff die Steinschleuder an und konnten sie in der letzten Runde noch töten, kurz bevor sie von den Nachtgoblins aufgefressen wurden. Die Moschaz holte ich mir mit Ghulen und gevanhelten Verfluchten. Das war ein angenehmes Sprungbrett, wodurch ich drei Einheiten in die Endzone und damit noch 600 Szenarienpunkte brachte. Ledeglich mein Varghulf versagte gegen einen Helden auf Wildschwein mit einem Lebenspunkt. Damit war der Endstand 19:1 für mich.

Fazit: Die Ork-Liste war sehr angenehm für mich. Es war nichts drinnen, wovor ich mich fürchten musste und auch die Aufstellung bevorzugte mich, von dem her war das Ergebnis nicht unerwartet. Auch für die Motivation war dieser Sieg wichtig. Noch ein solides Spiel und ich könnte mich noch im Mittelfeld platzieren.

Spiel 2: WaldelfInnen
Ich habe kaum Erfahrungen gegen dieses Volk. Kurz überlegte ich mir, ob ich verweigern sollte, um kein Risiko einzugehen. Aber als sich die Bäume recht weit hinten aufstellen, entschied ich mich, auf Angriff zu gehen. Also marschierte ich vor, während sich mein Gegner immer weiter zurückzog.

Der Baum stellte sich ganz alleine in meine Flanke. Statistisch gesehen würde es das ganze Spiel dauern, aber ich entschied mich trotzdem zum Angriff mittels Vanhels Totentanz mit meinen Ghulen. In der ersten Phase verlor der Baum seinen statistischen Lebenspunkt und gewann den Nahkampf. Die nächste Phase schaute nicht so rosig für den Baum aus. Er verwundete zu wenig und verpatzte seinen Aufriebstest. In meiner Phase verjagte ich ihn vom Feld.

Meine Verfluchten wurden vom Adler geblockt (sie wollten ohnehin nicht wirklich angreifen). Meine dauer-marschgeblockten Varghulfs sahen nun auch endlich Nahkämpfe. Einer holte sich Adler, der andere fand einen Schlupfwinkel in die kleinen Dryaden.

Ich verabsäumte es, meinen Varghulf außer Sicht für den Adler zu bringen, so konnte er aus dem Weg angreifen und die Schrate und der Baumälteste sagten Anriffe auf meine Verfluchten ansagen. Glücklicherweise schaffte es der Baum nicht in den Nahkampf, aber immerhin kam die leichte Kavallerie in den Rücken. Ich gewann den Nahkampf dank KG 10, der Reiter-Musiker lief, die Schrate hielten. In meiner Magiephase brachte ich keinen Zauber durch, wodurch die Schrate wüten konnten und die Verfluchten letztendlich im 6. Zug auslöschten. Meine Varghulfs holten sich noch einen Adler, die zweite Einheit Dryaden und den AST. Der Baumälteste griff noch meine Carriereinheit an, verbiss sich aber zweimal am Champion. In Summe gingen nicht viele Punkte vom Feld, was zu einem 12:8 für mich führte.

Fazit: Das Spiel wär sehr interessant für mich. Ich konnte in recht geschütztem Umfeld (weil der Gegner sich zurückzog) die WaldelfInnen kennenlernen, die mir schon immer gefallen haben. Das Ergebnis ist auch ok.

Turnierfazit: Das Turnier begann mit einem sehr unglücklichen Matchup, das ich mit Glück aber auch etwas Geschick zu einem moralischen Sieg (9:11) biegen konnte. Danach zwei Spiele, die mich ziemlich deprimiert haben. Eine Nacht drüber geschlafen ging das Turnier doch noch mit einem akzeptablen 16. Platz (von 26) zu Ende.

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