WoW/Keepers sucht den Superfrosty

Soeben ist das erste Turnier, an dessen Organisation ich maßgeblich beteiligt war, zu Ende gegangen, mit mäßigem Erfolg für meine ChaoskriegerInnen.

Spiel 1: Zwerge
Eine Kanone, eine Stärke 5 Schleuder, eine Orgelkanone und zweimal 30 Hammerträger. Mir war klar, dass hier nicht viel zu holen war. Deswegen positionierte ich meine leichten Ziele für Fernkampf (Todbringer, Streitwagen, Wölfe und Kriegsschrein) außerhalb der Kriegsmaschinensichtlinien. Ich versuchte, das Haus geschickt auszunutzen, um erstens Schutz zu erfahren und zweitens schneller an der gegenüberliegenden Seite anzukommen. Mein Tzeetch-Disk Magier schaffte es leider nicht. Den ersten Speerschleuderschuss parierte er noch mit seinem Schild, in der zweiten Runde starb er aber am Kanonenhagel.

So ganz gelang es nicht, den Zwergen sinnvoll näher zu kommen. Die mittlerweile stark dezimierten BarbarInnen sagten (gezwungenermaßen) einen Angriff auf die Speerschleuder an und schafften die Distanz nicht. Dafür bekamen sie eine Einheit Hammerträger in die Flanke die wild entschlossen eine 12 auf die Angriffsdistanz hinlegten. Es überlebten 2 BarbarInnen, die sich allerdings nicht mehr sammelten.

Die auch bereits dezimierten Nurgle-Krieger versuchten noch einen Angriff auf eine kleine Einheit Musketenschützen, doch zwei Beschussphasen bei unmenschlichem Schadensoutput überlebten sie nicht. Den einzigen Schaden, den ich anrichtete, waren zwei Kriegsmaschinen, die von meinem Todbringer gesniped wurden. Damit stand es zum Schluss 6:14.

Fazit: Gegen so eine Zwergenburg ist echt schwer anzukommen. Wenn dann auch meine Magie extrem mau ausfällt (ich hatte die halbe Zeit gleich viel oder weniger Magiewürfel wie der Zwerg Bannwürfel) ist nichts zu holen. Im Nachhinein betrachtet hätte ich sogar noch mehr verweigern müssen, dann wäre vielleicht ein 10:10 drinnen gewesen.

Spiel 2: DunkelelfInnen
Das fühlte sich eigentlich gar nicht so schlecht an. Die Hydra auf der Flanke mit meinen auserkorenen Flammenkriegern, Im Zentrum die soliden Kerneinheiten mit Charaktermodellen, von rechts die flinken Unterstützungseinheiten. In der Mitte gabs noch drei Marker, die jeweils 200 Punkte wert waren.

Meine Auserkorenen marschierten vor, konnten die Hydra in der zweiten Runde wegen reduzierter Bewegung leider nicht erreichen. Die Kerneinheiten blieben zentral und bauten eine Schere auf. Über die rechte Flanke kamen Streitwagen und Disk-Held. Die ElfInnen gingen auf Voll-Offensive.

Nun wurde es meinem Todbringer zu langweilig und er stürmte in die schwarze Garde, die unnachgiebig stehen blieb. Im DunkelelfInnen-Spielzug schnupften die beiden Hexen-Einheiten mal ganz nebenbei meine BarbarInnen.

Mein nächster Zug war spannend. Gemeinsam griffen mein Disc-Held und mein Streitwagen den Blutkessel an. Mit deren Vernichtung wären endlich die nervigen 5+ Rettungswürfe Geschichte (die ungefähr zu 60% hielten in dem Spiel!) und die Garde wäre ebenso bald tot. Von den durchschnittlich (abgerundet) 5.981 Lebenspunktverlusten (4 hätten gereicht), realisierte sich genau ein einziger.

Dementsprechend blieb die Garde hammerhart. Meine Auserkorenen fielen ihnen in die Flanke, machten aber keinen nennenswerten Schaden. Daraufhin bekamen sie selbt die Einheit Speerträger in die Flanke, ohne großartige Auswerkungen. In der letzten gespielten Runde kame noch meine (dank Hydra-Atemattacke halbierte) Nurgle-Einheit in den Nahkampf. Es blieb ein einziger schwarzer Gardist übrig, der verhinderte, dass der DunkelelfInnen-General mangels unnachgiebiegkeit davonlief (und mit guter Wahrscheinlichkeit erwischt worden wäre). Im Gegenzug floh noch mein Disc-Held aufgrund von Rückenschmerzen (Armbrustschützen) und wurde eingeholt.

Fazit: Die einzigen Siegespunkte, die ich mir in dem Spiel holte, waren einer der Szenarienmarker und eine im Nahkampf erschlagene Standarte. Besonders bitter war die einzelne Hexe und der Gardisten-Champion. Im Endeffekt ein spannendes 7:13.

Spiel 3: Oger
Ich stellte mich den Ogern sehr zuversichtlich. Sie hatten wenig mit, das mich ernsthaft bedrängen könnte. Besonders die Kombination Pandämonium und Todbringer (Paniktest auf -1) sollte mir hoffentlich Freude bereiten.

Und so marschierte ich auf den Bunker zu (und schnupfte im Vorbeilaufen noch das Frosty-Szenarienmonster für 400 Punkte). Meine BarbarInnen bekamen die geballte Macht der Schrottschleudern zu spüren und waren in Zug 3 auf 10 Figuren reduziert. Sie verjagten totzdem noch eine Einheit Gnobblars, bevor sie von zwei Schrottschleudern vernichtet wurden. Meine Magie entpuppte sich doch nicht als so effektiv.

Nun griffen die Ogerbullen meine Nurglekrieger an. Das ist eigentlich ein sehr gutes Matchup, da die Oger nur auf die 5 treffen (die Charaktermodelle auf die 4). Doch dann kam die totale Regeneration, die einigen Ogern wortwörtlich die Haut retete. Ebenfalls verhinderten die vielen Charaktermodelle im ersten Glied, dass ich effizient zuschlagen konnte. Ich verlor, hielt aber stand. Allerdings nur eine Runde.

Meine Auserkorenen erreichten die Rinoxreiter nicht und wurden im Gegenzug angegriffen. Dank guter Rüstung und Tzeentch ging nicht viel durch und mein Streitwagen konnte kontern. Allerdings reichte es nicht ganz, denn auf der anderen Seite kamen die Ogerbullen zu Hilfe, die sich mittlerweile durch die Nurglekrieger gefressen hatten. Der Kampf hielt an (Zwischendurch sprengte sich der Todbringer selbst). Doch nicht lange genug. Knapp aber doch floh mein General, während der Armeestandartenträger und der Auserkorenen-Standartenträger mutig dem Tod ins Auge blickten.

Mein Disc-Magier kam nun zur Unterstützung in den Rinoxrücken. Gemeinsam mit dem Streitwagen konnte ich mir zumindest diese Punkte noch holen. In der letzten Runde floh ich mit allem, das angegriffen wurde. Da mein Disc-Held aber eine glatte drippel-Eins hinlegte, wurde er trotzdem erwischt.

Fazit: Ein recht enttäuschendes 5:15. Ich muss zugeben, ich hab die Durchschlagskraft des Ogerblockes unterschätzt. Ebenfalls hab ich den Kriegsschrein ungünstig positioniert, sodass die Bullen in meine Auserkorenen überrennen konnten. Allerdings war ich auch nicht gerade vom Glück gesegnet, da hätte eigentlich mehr drinnen sein müssen.

Turnier-Fazit: Es war erfrischend abwechselnd, einmal mit Chaos anzutreten. Es spielt sich wesentlich entspannter, wenn ein Kontrollverlust nicht gleich die Niederlage bedeutet (und ich hatte doch einige davon). Ich finde die Liste sehr solide, aber die Würfel ließen sie mich nicht ausreizen. Zum Beispiel hatte ich am ganzen Turnier keine sinnvolle Segnung (das Beste war einmal +1A, sonst war es immer Magieresistenz, +1MW, Angst oder Entsetzen). Ich schätze mal, dasss ich nun regelmäßig auf Turnieren (ohne Bemalpflicht) micht Chaos antreten werde.

Achja, bin mit Platz 12 drittletzer geworden …

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