Chaos am Vormarsch

Gestern standen HochelfInnen am Speiseplan. Ich trat mit ChaosWarriors nach Superfrosty-AC an.

Gleich in der ersten Beschussphase kam der erste Dämpfer. Mein Todbringer verabschiedete sich vom Spiel und jagte auch noch eine Einheit Hunde in die Flucht. Dafür war meine Magiephase umso besser: 8 weiße Löwen erschlugen sich gegenseitig (Verrat des Tzeentch). Ca. ebensoviele ChaosbarbarInnen starben in der gegnerischen Magiephase. Mein Level 1 Magier auf Disk wurde vom Mut gepackt und startete einen Angriff auf einen Adler. Ein zweiter kam zu Hilfe und eine epische Schlacht, die noch einige Runden dauern würde, entbrannte.

Die rechteste Einheit Hund sagte einen wagemütigen Angriff auf den Streitwagen an und setzte sich somit die Schwertmeister in die eigene Flanke. Das verzögerte den Vormarsch von rechts. Links wurden Hunde zwischen Speerträgern und weißen Löwen hin- und hergejagt und schließlich von ersterem erwischt. Das besiegelte ihr eigenes Schicksal, denn gegen Streitwagen und (von Blödheit gesegnete) Auserkorene haben sie keine Chance.

Meine Auserkorenen drehten sich wieder um und sagetn einen Angriff auf die weißen Löwen mit AST an, welche Flucht wählten. Umlenken auf die anderen weißen Löwen, von denen noch mehr am Leben waren. Ich musste zwar einige Verluste hinnehmen, aber nach zwei Nahkampfrunden waren die Löwen Geschichte.

In der Zwischenzeit vernichtete der linke Löwenstreitwagen meinen Streitwagen und sagte einen Angriff auf meinen mittlerweile wieder befreiten Level 1 Magier an. Dieser floh hinter die fliehenden weißen Löwen in Sicherheit. Im Zentrum hielten die BarbarInnen nur kurz und wurden dann von Speerträgern aufgerieben.

Nun versuchten sich Adler, Schwertmeister und Speerträger in meinem Chaoskriegerblock. Es staben einige Chaoten, aber noch viel mehr Elfen. Nach zwei Nahkampfrunden waren die Langohren gebrochen, wobei die Speerträger eingeholt wurden und die drei Schwertmeistermodelle ihre Punkte hielten. Mittlerweile hatten die Auserkorenen den Elfengeneralsblock erwischt und fächerten sich für den finalen Nahkampf gegen die letzten weißen Löwen auf (den ich in einer kompetitiven Umgebung wohl nicht eingegangen wäre).

Der Angriff ging gut und ich vernichtete damit auch noch die letzten weißen Löwen mit AST (Im vorbeigehen höllentorte ich auch noch den Streitwagen), was zu einem sehr eindeutigen Sieg für mich führte.

Fazit: Es war ein sehr entspanntes Spiel, das ich recht gemütlich für mich entscheiden konnte. Der Todbringer-Selbstmord war zwar unangenehm, dafür blieben mir die Würfel im Rest des Spiels treu und ich konnte den Sieg locker heimbringen.

Einführungsspiel gegen Skaven:
Im Anschluss spielte ich noch ein Einführungsspiel mit einem Neuling (1500 Punkte unbeschränkt) gegen Skaven. Da er noch gar keine Ahnung vom Spiel hatte und ich versucht habe, nett aufzustellen, habe ich absichtlich nicht mitfotografiert und wollte eigentlich auch keinen Bericht machen. Das Spiel war aber dermaßen ausgeglichen und spannend, weswegen ich es dennoch kurz erwähnen möchte.

Er stellte auf: Level 2 Seuchenpriester (General), Level 2 Warplocktechniker, einmal ca. 50 Klanratten, einmal 20 Sturmratten, dazu Giftwindmörser und Schredder. Außerdem dabei eine Höllengrubenbrut, eine Warpblitzkanone, 7 Gossenläufer und zwei Rattenoger). Ich stellte einen Chaosgeneral auf dämonischen Reittier, 5 Ritter, 14 Krieger, einen Level 2 Feuermagier, 22. BihandbarbarInnen, 5 Hunde, 5 Barbarenreiter und eine Chaosbrut.

Die Brut stellte sich in die Mitte des (verkleinerten) Feldes und bedrohte quasi das ganze Spielfeld. Mein General kassierte gleich in der ersten Runde zwei Wunden, dafür sprengte sich die Warpblitzkanone. Meine Ritter stürmten nach vor und wollten sich die Rattenblöcke (beide auf der linken Seite) holen. Der Weg für die Brut wurde mit Hunden verdeckt.

Trotz Abraten meinerseits griffen beide Ratteneinheiten (inklusive Charaktermodellen) meine Chaosritter an, machten erwartungsgemäß keine Wunde und kassierten haufenweise Verluste. Beide hielten stand. Glückliche magische Gegenstände und Magiephasen erledigten meine Ritter dann doch nach vier Nahkampfrunden und gefühlten 100 toten Ratten. Die Brut fraß sich durch unnötige Einheiten und kassierte 4 Feuermagiewunden. Die Rattenoger versuchten sich an den ChaosbarbarInnen, und starben dabei. Der Giftwindmörser setzte meinen Chaoskriegern ordentlich zu und zwang sie kurzzeitig sogar zur Flucht.

Die Brut erreichte meinen Chaosgeneral auf Rückzug gerade nicht. Unterstützt von Chaoskriegern von der Seite (die kurz über Gossenläufer stolperten) wagte er den Angriff und die Brut war tot, bevor sie zuschlagen konnte. Hinten wagten sich die Klanratten in die BarbarInnen, verjagten sie in der letzten Runde, konnten sie aber nicht einholen. Ähnlich erging es meinem Chaosgeneral, der noch die Skaven-Generalseinheit im Wald (nicht steadfast) erwischte, aufrieb aber nicht einholen konnte. Insgesamt war es ein solides Unentschieden.

Fazit: Es hat mal wieder Spaß gemacht, ein kleines unbeschränktes nicht ausmaximiertes Spiel zu absolvieren. Ich glaube auch meinem Gegenüber hat es Spaß gemacht und einen schönen Start in das neue Hobby bereitet.

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