NÖMS-Geteste

Gestern führte ich meine Liste für die Niederösterreichischen Warhammer-Meisterschaften in die finale Testphase. Durch eine Änderung der NÖMS-ArmyChoice wurde die Liste noch ineffizienter als sie es ohnehin schon war (Vanhels Totentanz ist kein Nekromantiezaubermehr, kann also nicht von einem Nekromanten gewählt werden).

Spiel 1: Skaven
Der starke Beschuss bereitete mir sehr viel Kopfzerbrechen, denn ein Drache ist sehr schnell durch etwaiges Skaven-Geballere weggeschossen. Ebenfalls haben körperlose Wesen ein schweres Leben, weil alles als magisch zählt.

Immerhin erhielt ich den ersten Zug. Ich stürmte mit meinen Ghulen los und hielt meinen Drachen, den Varghulf und meine Gespenster hinter dem (undendlich hohen) Hügel.

Dann kam die erste Beschussphase. Der Nekromant wurde gleich einmal rausgesniped (Dann halt keine Bannrolle …) und 32 Ghule verabschiedeten sich. Ich konterte mit Vorwärtssturm. Meine Ghulhorde griff die Brut an und der Rest bewegte sich so schnell wie möglich nach vor. Die Fluchritter schafften leider keinen magischen Angriff in das Todesrad.

Nun kam die nächste Skavenrunde. Ein Warplocktechniker ließ sich mit totaler Energie neben meinen General teleportieren und zündete die Bronzesphäre. Die Fehlfunktion (und der anschließende Tod) störte ihn wenig, denn die Schablone berührte den Drachen, welcher aus mangelnder Initiative das Zeitliche segnete. Der darauffolgende Warpblitz-Kanonenschuss bedeutete das Ende meines Generals.

Jetzt hieß es Schaden minimieren. Die Ritter verjagten gemeinsam mit den Gespenstern eine Einheit Sklaven. Der Varghulf versuchte sich am Todesrad.

Der Varghulf versagte. Also mussten die Verfluchten dem Rad den Garaus machen. Langsam aber sicher bröselten meine Ghule dahin (ok, die Brut half auch ein bisschen mit und überlebte mit einem Lebenspunkt) und die Gespenster wurden vom grauenhaften 13. Spruch in Klanratten verwandelt.

Mir blieb in der letzten Runde nur, möglichst noch meinen Fluchritterblock zu halten. Der Block blieb, doch der Fluchfürst-Armeestandartenträger wurde herausgesniped. Immerhin blieb es bei einem 19:1 (Besser als Gilberts Ergebnis gegen diese Liste).

Fazit: Mit dieser Liste hab ich es extrem schwer gegen Skaven. Ich hab die Möglichkeit zu verweigern (was mir in dem Spaßspiel zu blöd war), oder die geringe Chance wahrzunehmen und versuchen durchzubrechen. Ich hab zweiteres gewählt und bin erwartungsgemäß untergegangen. Neben dem Armeevorteil lag auch noch das Würfelglück auf der anderen Seite, von dem her muss ich mit einem 19:1 eh noch glücklich sein.

Spiel 2: Imperium
Von einer Beschussarmee zur nächsten. Trotzdem optimistisch stellte ich mich auch noch einer Imperiumsarmee mit zwei Kanonen und Dampfpanzer.

Ich bekam wieder den ersten Zug (wenig Aufstellungspunkte zum Dank) und entschied diesmal, Vollgas zu geben. Ich schickte beinahe alles über die linke Flanke. Dort wollte ich durchbrechen. Vanhels Totentanz (den ich diesmal doppelt in der Armee hatte) kam leider nicht durch, so konnte ich nur auf Lauerposition bleiben. Rechts stellte sich der Dampfpanzer selbst ins Aus, weil er meine Wölfe angriff. Die Ghulehorde blieb noch zögerlich.

Mein Varghulf blockierte geschickt die Kanonen (die ja bekanntlich durch Monster nur durchgehen, wenn sie sie komplett töten, was bei 4 Lebenspunkten und Regeneration schwer ist) und schützte meinen General. Der Erzlektor ergriff die Chance und holte sich den Varghulf dank mächtigem magischem Schwert. Die Überrennbewegung führte zum Glück an meinem General vorbei. Auch die Flagellanten versuchten ihr Glück, blieben aber an den Fluchrittern hängen und wurden dann von meinem General komplett vernichtet.

Dieser stand nun leider frei und bekam eine tödliche Kanonenkugel an den Kopf (warum nehm ich überhaupt einen Rettungswurf mit?), der Drache selbst starb dann an akuter Bröselei. In dieser Runde starben auch meine Gespenster (Lichtmagie ist böse).

Trotz Generalsverlust schaute es nicht so übel aus. Die Ghulblöcke waren groß genug und die Fluchritter haben einen guten Moralwert. Also ging ich weiter auf Angriff. Ein Ghulblock holte sich die erste Kanone und die Ghulhorde schaffte es, die Schwertmeister zu verjagen und die dahinterbefindlichen Abeilungen aufzureiben.

Die Schlacht blieb spannend. Ich würde nicht mehr viele Punkte holen und das einzige, was ich noch abgeben könnte, waren meine Fluchritter. Das wollte ich verhindern, indem ich außer Reichweite marschierte. Just in dem Moment schaffte ich den Moralwerttest nicht und blieb in Reichweite des Erzlektors. Dieser griff auch an, konnte mich aber nicht vernichteten. Die Punktezählung ergab ein Unentschieden (knapp zu meinen Gunsten).

Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Das ist das beste Resultat, das ich jemals mit gestorbenem General erlangt habe. Hätte ich den General nicht so unglücklich verloren, wäre sogar noch wesentlich mehr drinnen gewesen. Allerdings war das Glück tendentiell auf meiner Seite, so darf ich mich nicht wirklich beschweren.

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Eine Antwort zu “NÖMS-Geteste

  1. Hiho! Bin zufällig auf diese Seite hier gestoßen. Echt lustig. Ich war dein Gegner in Speil zwei. War tatsächlich ein katastrophales Match. Hab mich im Verlauf des Turnieres zwar noch ins Mittelfeld gekämpft. Deine Punkte haben aber echt weh getan. Rip 8te und danke für dieses unvergessliche Turnier. Super ORGA! 🙂

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