Pyramidenaufstieg gescheitert

Ich hatte Platz 4 in der BloodBowl-Pyramide gefordert. Das Spiel wurde gestern ausgetragen. Ich spielte mit suboptimal geskillten Skaven gegen sehr gut gespielte WaldelfInnen.

Ich kriege den Kickoff, die ElfInnen fangen das Leder, wuseln und dodgen an mir vorbei und scoren im zweiten Zug. Ok … so spielt sich also ein Agility-Team.

Nun gut. Ich hatte zwar in Summe etwas weniger Agility, dafür war ich aber wesentlich schneller. Ein Two-Turner sollte auch für mich drinnen sein. Ich schnappe mir also den Ball, laufe mit zwei Gutter-Runnern vor, Handoff, Pass und auf die 2+ fange ich den Ball … trotz ReRoll nicht.

Die ElfInnen stellen sich zwar auch nicht sonderlich geschickt an, schaffen es aber dann doch, den Ball im letzten Zug ein zweites Mal in die Endzone zu tragen. Mir gelingt kein One-Turner und so gehen wir mit 0:2 in die Pause. Hoch würde ich das Spiel wohl nicht mehr gewinnen.

Anpfiff zur zweiten Halbzeit. Mein Werfer holt sich den Ball, die Gutter-Runner rennen nach vor. Hand-off, Pass, Catch. Damit gelingt auch mir der Two-Turner. Es ist nicht mehr ganz so dramatisch, dennoch hilft mir nur ein Sieg und so müsste ich noch 2 Konter-Touchdowns erziehlen.

Der Start war äußerst vielversprechend. Der Ball landete direkt vor den Füßen meines Rattenogers (der sich dank perfect defense umstellen durfte), ich holte mir den Ball und war mit drei Ratten und dem Ball in der gegnerischen Zone.

Doch die Realität holte mich schnell ein. Ehe ich mich versah, hatte schon wieder ein Elf den Ball und stand nahe der Endzone. Er entschied sich aber für eine Spaßaktion und rannte quer über das Feld, damit ein weiterer Elf meinen Oger faulen konnte. Mein Oger war stunned, der Elf wurde ausgeschlossen.

Ich nutzte die Gunst der Stunde, tackelte den Ballträger nieder, holte mir den Ball und passte zu einem Gutter-Runner. Doch der Ball blieb in den Ästen des Baummenschen hängen.

Mit mächtiger Bewegung 2 (verdoppelt durch zwei GoForIts) trottete der unverhoffte Ballträger nach vor, umgeben von seinen LiebhaberInnen. Mutige (oder eher dumme) Skaven stellten sich ihm in den Weg, doch das war gar nicht notwendig, denn einen Schritt vom Ziel entfernt legt er sich freiwillig hin und besiegelt damit das 2:1.

Fazit: Ich hatte keine Ahnung, wie man ein schnelles Team spielt und habe mich dementsprechend ungeschickt angestellt. Mit Doppelcoaching (einer davon mein Gegner) habe ich zumindest viel gelernt, wenn es schon nicht zum Aufstieg gereicht hat.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s